Giftköder – AUS, NEIN, PFUI!

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 11.11.2011 um 06:47 Uhr, 8 Kommentare

Eine sehr beliebte Frage im Hundetraining ist „Wie kann ich meinem Hund abgewöhnen, dass er etwas vom Boden frisst?“ Meine Antwort lautet: „Es ist unmöglich einem Hund das 100% abzugewöhnen.“ Diese Antwort ist natürlich total unbefriedigend aber ganz ehrlich, alle die versprechen, dass das geht, die erzählen Unsinn. Ein Hund weiß sehr genau, wann man ihn sieht und wann man in Reichweite ist und wann eben nicht. Glück wer einen Hund hat, der sich sowieso nicht für Essbares in der freien Wildbahn interessiert.

Es gibt natürlich aber auch bei diesem Thema ein paar Dinge, die man dem Hund lehren kann. So zum Beispiel lernt bei uns der Hund, dass er nichts in Büschen verloren hat. Es gibt Wege und Wiesen – Büsche sind außer um vielleicht sein Geschäft zu verrichten, Tabuzone für den Hund. Das ist insofern sinnvoll weil nicht nur Essbares rumliegen könnte, nein, auch Scherben, Draht oder sonstige Dinge, die man lieber nicht weiter ausführen möchte 😉 Ich muss an dieser Stelle wirklich lachen denn es geht eigentlich selten um Gift in unserem Training. Viel mehr möchten die Kunden ihrem Hund abgewöhnen irgendwelche Schei*** zu fressen. Und um das gleich zu beantworten: DAS ist noch viel schwieriger als einem Hund abzugewöhnen, Wurst, Brot etc. zu fressen. Wir können also froh sein, dass diese hirnlosen Typen nicht … Ok, sparen wir uns weitere Erläuterungen dazu 😉

Zurück zum Training. In der heutigen Zeit machen alle Suchspiele mit Leckerli beim Spazieren gehen und von daher ist es schwierig, allen Hunden mit der gleichen Konsequenz die verschiedenen Sachverhalte klar zu machen. Natürlich kann ein Hund lernen, nur dann Dinge zu essen, wenn man es ihm erlaubt aber ganz ehrlich, der Hund ist ein egoistisches, verfressenes Vieh, der steht nicht vor einer Wurst und denkt nach: „Soll ich, darf ich oder nicht?“ Gerade Giftköder sind mit einem Atemzug einfach weg. Es ist deshalb wirklich wichtig, dem Hund bei Suchspielen ein ganz klares Kommando wie z.B. SUCH zu vermitteln und mit ihm auch zu üben, Wurst, die man wirft, liegen zu lassen wenn kein entsprechendes Kommando kommt.

Viele Hundehalter haben ihren Hund aber nicht unter Kontrolle. Der Hund sprintet einfach los wenn man die Wurst geworfen hat, ohne dass sie der Hundehalter ihn je frei gegeben hat. Wie soll der Hund also lernen, dass ein NEIN auch NEIN bedeutet? Das ist zu vergleichen mit der Freigabe zum Freilauf. Sobald die Hunde das KLICK der Leine hören, sind sie schon weg. Das KLICK ist also das Signal geworden um los zu rennen. Eigentlich sollte der Hund aber so lange stehen bleiben, bis er mich anschaut und ich ihn freigebe. Wenn das schon nicht funktioniert, wie soll es funktionieren dass der Hund mich bei einem klaren NEIN ernst nimmt wenn er gerade vor etwas verdammt leckerem steht? Tja.

Das Training etwas mit dem Maul aufzunehmen und wieder „auszuspucken“ ist ein ziemlich anspruchsvolles Training. Einen Fehler, den wirklich viele Hundehalter machen, ist, dass sie ihrem Hund schon als Welpe beibringen… ja was eigentlich? Am besten erkläre ich das an einem Beispiel: Ein wunderbar, leckerer und wohlriechender Pferdeköttel liegt auf dem Weg.

Der Hund an der Leine will sofort hin stürmen und sich satt essen – was gibt es schließlich besseres (manchen armen Hunden, die nur Trockenfutter bekommen, kann man das total nachsehen). Nun der große Fehler: Statt die Situation für sich als Hundehalter auszunutzen, reißen die Herrchen und Frauchen ihren Vierbeiner mit Pfui, Aus, Nein weg, noch bevor der Hund eigentlich weiß was los ist.

Unser Training funktioniert ganz anders. Jede Situation wird ausgenutzt, jedes noch so harmlose Taschentuch ist das beste Training um den Hund verständlich zu machen: NEIN und/oder AUS. Strafen sind natürlich dabei verpönt. Wieso eigentlich? Wenn der Hund mein NEIN und/oder AUS ignoriert, habe ich so viele Möglichkeiten ihn diese Ignoranz meines Kommandos spüren zu lassen.

Zum Beispiel öffne ich sein Maul und greife bis tief in den Rachen um raus zu holen was drin ist (und ich tue das nicht bei… ihr wisst schon 😉 ) Vielleicht schüttel ich dabei noch ein bisschen seinen Kopf und schimpfe, auch wenn er Worte nicht versteht, das ich sauer bin, spürt er. Das macht man jedes Mal wieder und ich kenne ehrlich gesagt wenige Hunde, die nach einer Zeit ein NEIN und/oder AUS noch ignorieren. Wenn doch, war man zu lasch und das ist das Problem. In unserer heutigen Zeit, nachdem alle mit Dominanz falsch lagen, die ganze Hundeerziehung ins Gegenteil umgewandelt wurde und alles nur noch beclickert wird, kein Wunder. Es gibt Situationen, da hat freundlich sein nichts verloren.

Will ich nicht, dass mein Hund irgendwann mal Gift frisst, muss ich ihm das innerhalb kurzer Zeit unmissverständlich klar machen. Ein NEIN muss bei dem Hund so ankommen, dass er sofort alles abbricht was er gerade vor hatte zu tun. Ein AUS muss bei dem Hund so ankommen, dass er sofort alles „ausspuckt“, was er im Maul hat. Und eine Strafe hat nichts damit zu tun, dass ich meinem Hund Schmerzen zufüge.

Eine Strafe ist eine Begrenzung und etwas Unangenehmes für den Hund, keinesfalls darf eine Strafe so stark sein, dass sie die Bindung zum Menschen in Frage stellt oder zerstört. Wer meinen Hundetrainer Blog (http://089dogs.wordpress.com) kennt, wird sich erinnern das meine junge Hündin Sunny mal eine andere Hundebesitzerin angesprungen hat, weil die Leckerlis hatte oder zumindest so getan hat als ob. Ich war schnell genug, hab Sunny gepackt und einmal richtig rund gemacht. Seitdem hat sie das nie wieder gemacht, es hat aber auch nichts an unserem Zusammenleben geändert.

Hunde sind nicht so nachtragend wie wir Menschen (ich schreibe „nicht so“ weil es durchaus Hunde gibt, die ziemlich beleidigt sein können). Man kann seinem Hund beispielsweise auch beibringen, dass er nur aus der linken Hand frisst und niemals aus der rechten, das hat den Vorteil dass die meisten Menschen Rechtshänder sind und so der Hund nichts mehr von fremden Leuten nehmen wird. Ich bezweifle aber auch, dass das jeder Hund kann, außerdem bedeutet das wirklich konsequentes Training und wann sind wir Menschen schon mal so richtig konsequent?

Ich schließe wie immer die aus, die genauso beknackt sind wie ein ballabhängiger Hund. Es gibt sie unter uns, die „immer Melder“ und Angeber, die Belehrenden und die Arbeitswütigen. Ich halte nichts von Überfleiß, wer will schon einen Balljunkie, der nervt einen irgendwann echt gewaltig. Ich bin eher dafür, Menschen beizubringen, wie sie einen Hund vernünftig erziehen, so dass er sich eben gar nicht die Frage stellt ob er etwas aus der rechten oder der linken Hand nimmt. Er soll einfach gar nichts nehmen wollen!

Ich werfe meinen Kundenhunden gerne Wurst vor die Schnauze und fordere den Besitzer auf, sich durchzusetzen. Durchzusetzen heißt: Ich will jetzt nicht dass du die Wurst frisst. Da langt ein gängiges Nein NICHT. Es langt nicht daneben zu stehen und ein Neinchen zu säuseln. Die meisten Hunde wollen FRESSEN. Statt dem Neinchen muss man eben auch mal schubsen oder etwas klarer in der Stimme werden. Nur so wird der Hund in jeder anderen Situation mein NEIN befolgen. „NEIN, ach was heißt das noch gleich: „Ich unterlasse mal lieber was ich da gerade vor habe zu tun weil sonst gibt`s echt Ärger.“ Und die, die mich noch ein bisschen besser kennen, wissen, dass ein Hund durchaus auch mal Ärger brauchen darf. Der eine fast gar nicht, der andere etwas mehr. Kommt ganz auf den Charakter an.

Mitten auf dem Weg lagen gestern geschälte und gekochte Kartoffeln. Ich weiß nicht welcher Pfosten dachte, das sei die öffentliche Mülltonne, aber na gut, ich werde ihn nicht ausfindig machen können, also nicht darüber aufregen. Jedenfalls hat mein Rhodesian Ridgeback sie vor mir entdeckt. Hingelaufen und erst mal geschnuppert. Natürlich sollte jeder Hundebesitzer die Bewegungsabläufe und damit verbundenen Aktionen seines Vierbeiners kennen, so auch ich. Mein NEIN kam aber zu spät, eine Kartoffel hatte er ins Maul genommen, dann rief ich: AUS!

Er spuckte wie so oft alles wieder aus und kam freudestrahlend zu mir: „Siehst Du, ich hab nichts gefressen.“ Dafür gab’s Lob und zu Hause eine riesen Wurst. Es ist wie ein Spiel geworden denn lustiger weise nimmt er Dinge zwar ins Maul, hat aber großen Spaß daran es auszuspucken und dafür belohnt zu werden. Damit bin ich zufrieden. Bevor er es heimlich schluckt und ich ihn dann begraben darf, ist mir diese Abmachung lieber. Ich kenne viele Hunde die durch dieses Training Essbares ins Maul nehmen aber nicht fressen sondern eher zu ihrem Besitzer bringen oder stehen bleiben bis dieser da ist. Ein Lob ist schließlich viel toller als bestraft zu werden. Und Strafe droht auch dem, der es schon gefressen hat. Es ist also wirklich wichtig ein NEIN UND ein AUS und am besten noch ein PFUI zu trainieren.

Sunny fängt nun an. Die trug heute Morgen fröhlich eine Bananenschale mit sich herum. Als ich es bemerkte, lies sie auf die Aufforderung AUS sofort die Schale fallen. Prima. Sie hat sich gefreut wie eine Schneekönigin dass sie nun gelobt wurde. Ich finde, man muss einem Hund nicht alles total verbieten, man muss nur Lösungen finden, die für beide akzeptabel sind schließlich will ich keinen frustrierten Hund der aus Verboten besteht.
Mein abschließender Tipp in dieser Sache:

Habt Eure Hunde im Blick, lernt sie zu lesen -> geht zum Beispiel die Nase hoch (oder runter, je nach Rasse und Hund) -> abrufen, könnt ihr sie nicht abrufen, gehören sie nicht in den Freilauf. Zuverlässig erzogene Hunde, auf die man ein Auge hat und mit denen man Gassi geht ohne das Handy am Ohr zu haben, ohne Dauerbeziehungsquengeleien mit der Freundin auszutauschen, werden ein Risiko gegen 0 haben Gift zu erwischen!

Wenn mein Hund ein NEIN hört, dreht er ab, egal was er gerade vor hatte. Das ist für jeden lernbar. Konzentriert Euch auf Eure Hunde, beschäftigt Euch mit ihnen, lest und erzieht sie in einem vernünftigen Maß und verlangt nicht das unmögliche von ihnen. Dann ist alles gut☺

Die Hundetrainerin

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Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

8 Reaktionen

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  • von Marius
  • 11. November, 2011

Hallo, das hört sich alles sehr gut an und bekomme ich auch hin. Aber unsere Mischlingsdame (ca. 2 Jahre) hat einen ordentlichen Jagdtrieb und daran bin, glaube ich, ich schuld. Ich habe mit ihr als Welpe mit der, wie ich später erfahren habe, Reizangel gespielt. Was kann ich tun?
LG Marius Nagel

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  • von Ute
  • 11. November, 2011

Hallo, das ist doch quatsch. NEIN AUS UND Pfui gibt es in meinem Wortschatz mit Hund nicht. Und Strafe jedweder Art auch nicht. Hunde würden sich untereinander auch nicht strafen. Zu Thema: Gifköder. Hat der Hund gelernt nur auf Befehl und aus meiner Hand zu fressen, bzw. mich vorher zu Fragen ob er/sie das fressen darf, dann kann der Hund garnichts vom Boden aufheben ohne das ich es möchte. So trainiert man Hunde nicht vom Boden zu nehmen oder auch von Fremden. Oder Giftköder zu fressen. Befehle sind nicht weiter notwendig und stifften nur mehr Verwirrung. Aber warum einfach wenn wir den Hunden doch sonst nix bei zu bringen haben ?!?
L.G.

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  • von Olli
  • 11. November, 2011

Klingt ja schön und gut mit ins Maul greifen und raus holen – interessant ist dann dass der Hund recht schnell lernt „Fix schlucken“.
Zumindest ist der Weg bei uns mittlerweile verbaut. Ich muss da wohl alles „beclickern“ 🙂

[…] Eine sehr beliebte Frage im Hundetraining ist „Wie kann ich meinem Hund abgewöhnen, dass er etwas vom Boden frisst?“ Meine Antwort lautet: „Es ist unmöglich einem Hund das 100% abzugewöhnen.“ Diese Antwort ist natürlich total unbefriedigend aber ganz ehrlich, alle die versprechen, dass das geht, die erzählen Unsinn. Ein Hund weiß sehr genau, wann man ihn sieht und wann man in Reichweite ist und wann eben nicht. Glück wer einen Hund hat, der sich sowieso nicht für Essbares in der freien Wildbahn interessiert… HIER gehts zum vollständigen Artikel -> klick […]

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  • von mukuk
  • 14. November, 2011

@Ute… Ich kann deine bewertenden, harten Worte nicht nachvollziehen und empfinde die Art deiner Kritik nicht konstruktiv. Der Text und die Methode von 089dogs hören sich für mich schlüssig und zeitgemäß an. Deine offenkundige Anti-Haltung ist für mich irritierend und lässt bei mir viele Fragezeichen offen: „Ja wie denn DANN meinen Hund erziehen?“ … Unter einem solch informativen, fundierten Text einen „Motz-Kommentar“ zu lesen finde ich schade.

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  • von Alice
  • 13. April, 2016

Hallo,
ein wirklich toller Artikel!
Ich bin mit meiner Hündin (meine ich) sehr konsequent. Ich hab schon einiges probiert um das Fressen von Dingen am Wegesrand zu probieren aber ich komme einfach nicht weiter. Ich habe es beispielsweise so trainiert das ein Freund mit mir Gassi gegangen ist, ich meine Hündin abgelenkt habe und er am Wegesrand Würstchen versteckt hat. Ich in mit meiner Hündin vorbeigelaufen, sie hat geschnüffelt aber nix gefressen. In dem Moment wo sie auf ein „Pfui“ reagiert hat hat sie ein super tolles Leckerchen und ein Lob bekommen. Wenn ich allerdings gerade nicht traniere sondern einfach mit ihr Gassi gehe und sie Hund sein lasse kommt es gar nicht erst zum Schnüffeln. Sie schnappt die Dinge am Wegesrand einfach auf ohne vorher irgendwas anzuzeigen. Wenn sie dann gefressen hat hab ich schon alles probiert. Sie ausgeschimpft, ihr einen kleinen Klaps gegeben, geschupst, gezwickt – einfach alles. Ihr ist es einfach egal wenn ich sie bestrafe. Heute früh erst wieder. Sie hat etwas gefressen, ich hab sie bestraft und keine 10 Meter weiter hat sie das nächste gefressen. Meine Hündin stammt aus den Tierschutz und hatte schon einige Vorbesitzer. Einer von Ihnen hat sie oft geschlagen und misshandelt. Ich habe die Befürchtung das es ihr deshalb geich ist wenn ich sie beschimpfe.

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  • von RULITRI
  • 06. Januar, 2017

Finde deinen Artikel toll. Hab bei meinem Aussi-Jacky-Labimix auch das Problem das er grundsätzlich im Wald alles in sich aufsaugt.Ganz schlimm sind Äste ,Stöcke.Einen Stock hat er sich im Welpenalter beim hoch springen in den Hals gerammt.Direkt vom Wald zum Tierarzt.Da dann erfahren das er sich den Stock bis zum Rachen gestoßen hatte u. angeschnitten hat.Bekam dann eine ganze menge Medikamente.Sind nun auch immer dran das er nichts futtern soll.Hab auch schon den Verdacht das andere Halter nicht mehr mit uns gehen wollen weil wir ständig dran sind mit Aus usw.muss ihm ständig irgent was aus dem Maul nehmen.Er ist ein sehr kluger Hund und lernt sehr schnell aber was nun das auffressen von Dingen im Wald sind stosse ich echt an meine Grenzen.Ich werde es mal mit den Tipps versuchen hört sich zwar hart an den treuen Begleiter auszuschimpfen aber wenn es hilft.Hab ihn schonmal im Wald angeschrien das es scheisse ist was er da tut und das es auch mal Gift sein kann .Er machte sich dann klein und blieb eine ganze Weile ganz nah bei mir.Ich werde es mal eine zeitlang versuchen durch zuziehen.
.Lg. Rulitri

[…] mich schlau wie man das Problem angehen könnte. Ein sehr schöner Artikel zu dem Thema findet Ihr https://www.giftkoeder-radar.com/blog/2011/11/giftkoder-%E2%80%93-aus-nein-pfui/. Und auch Ich kam zu dem Endschluss, dass ein Nein nichts mit Freude zu tun hat. Ein Nein soll […]

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