Rottweilerhündin „Mona“ – Herrchen klagt gegen 32.000 EUR Hundesteuer

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 25.07.2013 um 12:41 Uhr

Foto: Privat
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Wenn es nur nach Bad Kohlgrubs Bürgermeister Gerald Tretter gehen würde, dann wäre seine kleine Gemeinde sicherlich schon komplett „Kampfhunde-Frei“, denn durch einen extrem hohen Hundesteuersatz und durch eine seit dem Jahr 2011 bestehende Verordnung versucht man in Bad Kohlgrub seinen Bürger die Haltung von so genannten „gefährlichen Listenhunden“ fast unmöglich zu machen.

Pro Jahr müssen Halter von „Listenhunden“ in Bad Kohlgrub etwa 26 Mal so viel wie für einen normaler Hund bezahlen. Alle nicht als „gefährlich“ eingestuften Rassen kosten laut Satzung der 2500 Einwohner-Gemeinde genau 75 Euro. Diese Diskrepanz ist für viele zu groß und so müssen immer mehr Hundehalter ihre geliebten Fellnasen aus finanziellen Gründen in Tierheimen oder Auffangstationen abgeben.

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Verschärfte Regeln: „Gassigehn“ mit mehr als 3 Hunden verboten

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 19.07.2013 um 08:48 Uhr

Foto: Bilderbox
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Gerade in größeren Städten und Ballungsgebieten begegnen sie uns immer wieder: Hundesitter mit teilweise 3 oder sogar mehr als 5 Hunden, die „ihre Meute“ oftmals nur mit großer Anstrengung unter Kontrolle bringen können. Fehlendes Fachwissen, Überforderung durch einzelne Charaktere und unzureichende Aufmerksamkeit bei den Hundesittern führen in solchen Fällen sehr schnell dazu, dass die Hunde möglicherweise sogar zu einer Gefahr für den Straßenverkehr oder zu einer Bedrohung für Passanten werden können.

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Hallein: 50% weniger Hundesteuer für ausgebildete Hunde

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 17.04.2013 um 09:46 Uhr

hundesteuer

Die Worte Hund und Steuer passen für uns Hundehalter oftmals schon aus Prinzip nicht zusammen und auch wenn sich hier und da bereits Widerstand gegen die verhasste Hundesteuer formiert, glaube ich persönlich momentan nicht daran, dass die Gemeinden auf diese Einnahmen in Zukunft verzichten werden.

Einen interessanten Ansatz verfolgt Bürgermeister Christian Stöckl jedoch seit kurzem in Hallein (Tennengau), denn hier zahlen Hundehalter, die ihren Hund schon länger besitzen, statt der sonst üblichen 70 Euro Hundesteuer pro Jahr nur noch 35 Euro, wenn sie ihren Hund nachträglich ausbilden lassen.

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Was tun, wenn man einen Giftköder-Ausleger auf frischer Tat erwischt?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 20.09.2012 um 16:55 Uhr

Diese Frage wurde uns in den letzten Wochen und Monaten sicherlich schon mehrfach von euch gestellt und irgendwie scheint euch dieses Thema sehr unter den Nägeln zu brennen. Aus diesem Grund möchte ich heute einfach mal einen kurzen Blick auf die rechtlichen Aspekte dieser Frage werfen.

Vorab erlaube ich mir jedoch den kurzen Hinweis, dass dieser Beitrag in keiner Weise eine Rechtsberatung oder ähnliches darstellen soll. Der Artikel spiegelt lediglich meine persönliche Interpretation der öffentlich verfügbaren Gesetzestexte wieder. Wenn sich also jemand von euch eingehender mit dieser Thematik beschäftigen möchte, dann sollte er auf jeden Fall immer einen Fachanwalt für Strafrecht zu Rate ziehen.

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Selbst schuldlose Hundehalter haften im Ernstfall für ihren Hund

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 05.09.2012 um 14:16 Uhr

In Stresssituationen können auch die gutmütigsten Hunde zu einem Angriff auf den Menschen übergehen. Das zeigt zumindest die Geschichte hinter einem aktuellen Gerichtsurteil des Oberlandesgerichtes Celle.

Im vorliegenden Fall eskalierte die Situation scheinbar nach einer operativ durchgeführten Darmspieglung. Als ein völlig orientierungsloser und ängstlicher Schäferhund nach der Narkose die beiden behandelnden Tierärzte in Arm und Hände biss, forderten diese anschließend von der Hundehalterin sowohl Schmerzensgeld, als auch Schadenersatz für die unvorhersehbare Beissattacke. Dem gab das Gericht weitestgehend statt.

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