Frankreich ändert das Gesetz: Tiere werden nicht mehr als „Sache“ angesehen!

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 03.02.2015 um 16:06 Uhr, 0 Kommentare

Gesetz

In Frankreich hat die Nationalversammlung endgültig klargestellt: Auch Tiere haben Gefühle. Im Zuge einer Gesetzesreform wurde im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert, dass Tiere „mit Empfindsamkeit ausgestattete lebende Wesen sind“. Bisher wurden Tiere vor dem Gesetz als „bewegliche Sache“ betrachtet.

Die Maßnahme hat aber in erster Linie symbolischen Charakter, denn im französischen Strafrecht wie in den Landwirtschaftsgesetzen werden Tiere bereits als „lebende und empfindsame Wesen“ angesehen. Das Bürgerliche Gesetzbuch wurde in diesem Bereich dem also lediglich angepasst.

Bauern befürchten Einschränkungen

Trotzdem gab es in der Nationalversammlung teils erbitterte Debatten über die Änderung. Konservative Abgeordnete stellten sich auf die Seite von Viehzüchtern, die befürchten, die neue Formulierung könnte ihre Arbeit in Frage stellen. Tierschützer kritisieren dagegen massiv, dass es auch durch diese Änderung im Bürgerlichen Gesetzbuch keinerlei konkrete Auswirkungen auf das Leben von Tieren geben werde.

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Über den Autor

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