Bitte unterstützt nicht die grausamen Tierversuche der ALS-Forschung

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 27.08.2014 um 10:05 Uhr, 34 Kommentare

IceBucketChallenge
Symbol-Foto: Ärzte gegen Tierversuche

Jeder von uns wurde in den letzten Tagen mehr oder weniger penetrant mit der #IceBucketChallenge in den Medien konfrontiert. Viele Freunde, Politiker und sogar Stars wie Helene Fischer kippen sich derzeit eimerweise Eiswasser über die Rübe und spenden für die Erforschung der seltenen Nervenkrankheit ALS.

Die Regeln der sogenannten „Challenge“ sind dabei denkbar einfach: Wer nominiert ist, schüttet sich entweder einen Eimer Eiswasser über den Kopf oder tätigt eine Spende zu Gunsten der ALS Association, die in den USA die Erforschung der Nervenkrankheit ALS unterstützt. Anschließend „nominiert“ man „freundlicherweise“ dann noch 3 weitere Teilnehmer aus seinem Freundes- oder Bekanntenkreis!

Da die meisten Teilnehmer selbstverständlich nicht zimperlich sind, schütten sich in der Regel das Eiswasser über den Kopf und tätigen darüber hinaus auch noch eine Spende. In den letzten Wochen sind so bereits mehr als 80 Millionen Dollar an Spenden für die ALS Association zusammengekommen!

Am Ende also eine gute Sache? Leider nicht, denn vermutlich wissen nur die wenigsten Teilnehmer, dass Sie mit ihrer Spende am Ende grausame und sinnlose Tierversuche finanziert werden. Darauf weist die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche nämlich in einer aktuellen Pressemeldung hin.

„Die ALS-Gesellschaft macht keinen Hehl daraus, bei ihren Forschungen auf „Tiermodelle“ zu setzen, wie es im lebensverachtenden Jargon der Tierexperimentatoren heißt“, weiß Dr. med. vet. Corina Gericke, Vorstandsmitglied der Ärzte gegen Tierversuche. Hauptsächlich werden genmanipulierte Mäuse und Ratten verwendet, die durch Ausschalten eines Gens ähnliche Symptome aufweisen wie ALS-Patienten.

Die Tiere leiden an fortschreitenden Lähmungen und sterben qualvoll. „Dabei ist seit Jahren bekannt, dass Tierversuche für die ALS-Forschung ein völliger Fehlgriff sind“, erklärt Tierärztin Gericke.

Vor diesem Hintergrund bittet Ärzte gegen Tierversuche euch, diese sinnlose Aktion nicht länger zu unterstützen und auch nicht weiter an die ALS Association zu spenden, denn jeder der spendet, macht sich nach Angaben der Organisation am Ende mit schuldig am Leid der Versuchstiere.

Wer trotzdem für die ALS Forschung etwas spenden möchte, sollte stattdessen tierversuchsfreie Tests mit menschlichen Zellen, Computersimulationen oder Biochips unterstützen.

Bitte teilt und verlinkt diesen Artikel in Foren, in sozialen Netzwerken oder wo auch immer, denn es ist wichtig, dass alle Teilnehmer der „Challenge“ auch darüber informiert sind, dass sie mit einer Spende vielleicht auch grausame Tierversuche finanzieren, denn niemand von uns möchte von Schuldgefühlen geplagt werden!

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Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

34 Reaktionen

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  • von Merle
  • 27. August, 2014

Im Text schreibt ihr, dass in der ALS Forschung mit genmanipulierten Mäusen und Ratten gearbeitet wird. Als Titelbild zeigt ihr jedoch einen Hund während einer OP beim Tierarzt.
Sowas nennt man Publizismus.

Und bitte – bei solchen Behauptungen wäre es hilfreich auch zu nennen, WELCHE der Forschungsinstitute mit Tierversuchen arbeiten. Die müsstest ihr ja kennen, wenn ihr es hier nennt (Quellenangabe). Und noch besser – welche eben nicht, damit man diese unterstützen könnte.

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  • von Bettina Gouderwis
  • 27. August, 2014

Hallo! Vielen Dank für die Aufklärung. Bislang dachte ich wirklich, das diese Spendenaktion für einen guten Zweck steht. Ich, als Pflegekraft, habe selbst schon eine Patientin mit ALS pflegen müssen. Diese Krankheit wünscht man wirklich keinem. Diese Patienten sind fast bis zum Schluß bei relativ klarem Verstand und oftmal durch die großen Einschränkungen, gerade in den letzten Phasen der Krankheit, der Willkür der Pflegekräfte und dem von Pflegekassen vorgegebenem Pflegeschlüssel, ausgesetzt. Könntet ihr nicht einen Link veröffentlichen, wo man für die ALS Forschung spenden kann, ohne das Tiere darunter leiden müssen? MFG B. Gouderwis

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  • von Sascha
  • 27. August, 2014

Wieder mal ein Lob an euch.
Im Schrecken verbreiten seid ihr grosse Klasse, doch ich muss euch sagen, dass ich in einem Labor arbeite das neben diversen anderen Nervenerkrankungen auch an ALS forscht und das funktioniert bisher auch alles BESTENS ohne Tiere.
Danke an die humane Stammzellforschung und danke an die Tierschützer die alles nur schlecht reden!

Man kann auch auf beiden Seiten stehen.

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@Sascha

Hast du den Artikel aufmerksam gelesen? Hast die verlinkte PR Meldung gelesen? Wenn ja, dann sollte dir eigentlich aufgefallen sein, dass wir am Ende des Artikels genau DARAUF hinweisen. Sprich … es steht doch ganz klar und deutlich dort, dass wir empfehlen für die tierversuchsfreie Forschung zu spenden! 😉

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  • von Sascha
  • 27. August, 2014

Hey

Ehrlich gesagt: Nein
Lese aus Prinzip keine Tierschützerbeiträge zu Tierversuchen, weil davon keiner in einem Labor arbeitet und wirklich weis was abgeht.
Erstrecht nicht, wenn die Leute irgendwelche Bilder hervorzaubern, die nicht der Realität entsprechen.

Aber dann ist ja alles gut!
Spendet – aber ehrlich gesagt, spendet lieber an eine Tierschutzorganisation, da kann man das Geld sofort verwenden und Leid lindern.
Bei ALS ist das ein Tropfen auf einen heissen Stein, meiner Meinung nach.

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  • von Caro La
  • 27. August, 2014

man sollte natürlich wissen, wohin man spendet….. https://www.dgm.org/ice-bucket-challenge-als-2014 … und man muss nicht immer gleich auf jeden Zug aufspringen und Panik verbreiten.

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  • von Rico
  • 27. August, 2014

Ich kann nicht beurteilen ob Tiere dazu benutzt werden aber selbst wenn, dann dienst es uns. Sollen Versuche an Menschen durchgeführt werden?

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  • von Jessica
  • 27. August, 2014

Das ist ja wohl jetzt nicht dein Ernst Rico !?!? Meinst du wir Menschen sind mehr wert , als ein Tier ?? Wenn es uns ja dient , dann stell du dich doch zur verfügung !!!!!!!!

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  • von Marco
  • 27. August, 2014

Hallo Herr Schoppengerd,

gehen Sie doch bitte mal auf die zurecht genannten Äußerungen in Bezug auf Ihr Titelbild ein. Im Übrigen sind nach Presserecht Symbolbilder als solche zu kennzeichnen, auf weitere journalistische Unzulänglichkeiten will ich im Detail weiter gar nicht eingehen. Nur der penetrante Einsatz von Ausrufezeichen fällt mir da extrem negativ auf, dagegen gibt´s aber leider keine Regeln.

Also: Wollen Sie Emotionen schüren und Stimmung machen oder durch Fakten überzeugen? Sie machen sich durch Ihre Art der Darstellung viel zu leicht angreifbar. Was schade ist, da Sie für eine gute Sache stehen.

Leide selbst an einer Nervenkrankheit und bin auch Hundehalter von geretteten Hunden. Ich hab für beide Seiten Verständnis, aber Polemik ist kontraproduktiv und dazu tragen Sie oft mit Ihren Teasern und Texten bei. Überzeugen Sie durch saubere Recherche und belegen Sie einen Kurs in Medienrecht oder lesen Sie sich zumindest doch Mal den Pressekodex durch.

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Bei den Tierversuchen für ALS wird größtenteils auf Mäuse und Ratten gesetzt. Aber auch Katzen und Affen werden dafür genommen.

An sich ist die Challenge eine gute Aktion, um auf das Krankheitsbild ALS aufmerksam zu machen. Wobei diese Krankheit doch eigentlich vielen geläufig sein sollte, da eine sehr bekannte Persönlichkeit von der chronischen Form betroffen ist. Der Physiker Stephen Hawking, der in vielen Filmen und Serien (auch wenn keine große Rolle) sich selbst dargestellt hat.

Einmal unterstützt man natürlich mit den Spenden grausame Tierversuche, wo eigentlich mittlerweile bekannt sein sollte, dass die Ergebnisse zum Großteil überhaupt nicht auf den Menschen übertragbar sind. Wie sollten sie auch? Ich habe keine Lebensdurchschnittserwartung von 2 Jahren, wie eine Maus. Auch mein Fress, pardon, Essverhalten unterscheidet sich sehr. Auch viele Krankheiten, die Tiere bekommen, bekommen wir Menschen nicht, umgekehrt natürlich auch. Und ein Tier künstlich krank machen, eben weil es gewisse Krankheiten von uns nicht bekommen kann und dann herumexperimentieren, kann keine Ergebnisse liefern, die auf uns Menschen übertragbar sind. Ganz viele Medikamente, die in Tierversuchen gute Resultate lieferten, haben beim Menschen komplett versagt. Wiederum Medikamente, die beim Tier großen Schaden anrichteten, sogar tödlich waren, werden heute mit Erfolg beim Menschen eingesetzt. Es kann aber nicht Sinn und Zweck von solchen Versuchen sein, dass man herumrätselt und auf gut Glück schaut, was nun beim Menschen funktioniert und was nicht.

Zum Anderen unterstützen wir auch die Gehälter der Obersten von solchen Forschungseinrichtungen. Man kann zum Beispiel im Falle von ALS auf deren Homepage nachlesen, dass diese Prozentual von den Spenden/Fördergeldern bezahlt werden. Das heißt, nach dieser Aktion können die sich über einen richtig dicken Gehaltsscheck freuen und trotzdem ist den erkankten Menschen nicht geholfen worden.

Natürlich ist es wichtig, Menschen für Krankheiten zu sensibilisieren und gerade auf seltene Krankheiten aufmerksam zu machen. Allerdings sollte die Forschung endlich in die Richtung laufen, dass mehr auf Menschen-nähere Tests, und ohne Tiere leiden zu lassen, gesetzt wird. Hier sollten dringend die Spendengelder hin, da diese viel erfolgsversprechendere Resultate geliefert haben. Denn wir sind nun mal keine Tiere!

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  • von Calle
  • 27. August, 2014

Da verkehrt sich eine am sich gute Aussage wieder mal ins Gegenteil, wenn nämlich per wissentlich falschem Bild gefälscht und suggeriert wird, was das Zeug hält. An Hunden testet die ALS Foundation nämlich NICHT. Ich kann da nur mal wieder den Kopf schütteln und mich fragen, warum Menschen sowas machen. Ich finde das – sorry – total dumm, weil es dadurch unglaubwürdig wird.

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  • von Selma
  • 27. August, 2014

Ich möchte mal ganz ehrlich sein.
Wenn eines meiner Kinder von so einer schrecklichen Krankheit betroffen wär,wäre es mir egal wieviele Mäuse und Ratten bei Tierversuchen verwendet werden,wenn dadurch die Hoffnung besteht,sein Leben zu retten.
Wenn der Kammerjäger kommt,und Giftköder gegen die Nager auslegt,beschwert sich doch auch kaum jemand.
Ich denke außerdem,viele Labortiere haben immer noch ein besseres Leben als die Schweine Kühe und Hühner in der Massentierhaltung.
Hier könnte man vom Hundertsten ins Tausenste kommen.
Und sicherlich,liebe Jessica sind wir,ideell gesehen, auch nur Säugetiere,die es nicht mehr und nicht weniger als alles andere,was um uns herum kräucht und fläucht verdient haben,in dieser Welt zu Leben.
Aber wie gesagt,persönlich gesehen,sind mir meine Kinder mehr wert als ein paar Ratten,oder auch Hunde und Katzen!
LG

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  • von Sonja
  • 27. August, 2014

Ganz ehrlich….wenn ich an einer Krankheit leide die für mich den Tod bedeutet und ich leben möchte, würde ich mich freiwillig zur Verfügung stellen um neue Methoden an mir testen zu lassen. Ich sterbe doch so oder so an meiner Krankheit. Und wenn die Forscher dafür zumindest ein Medikament finden welches das ganze verlangsamt. Dafür muss man keine Tiere benutzen. Ich befürworte sicher die Forschung und die Menschen die gegen so viel Leid kämpfen. Aber sie haben leider auch nur begrenzte Mittel zur Verfügung. Genau wie bei dem Mittel gegen Ebola.Die Menschen sterben . Das kann man nicht verhindern. Warum soll man nicht ein Mittel testen wenn es eine gewisse Chance zum Überleben gibt. Was hat man mehr zu verlieren als sein Leben ???

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  • von Max
  • 27. August, 2014

F**K D**H – Lieber Sascha (solltest du echt der Autor dieses Textes sein), wer hat dir in den Kopf gekackt die leute zum nicht mehr spenden aufzufordern? Wenn du etwas logisches Denkvermögen (und ich nehme mal an das hast du) aufbringen kannst, dann realisiere doch mal folgende Tatsache. Durch höhere Spendeneinnahmen kann eine Forschungsstätte ausgebaut und verbessert werden um somit eigentlich zu kostenintensive Forschungsmodelle zu nutzen. Das heißt? Tierversuche sind billig – in jeglicher Form und Art – durch die Spenden kann man davon aber weg und in ein besseres Model investieren was mehr Erfolg bringen kann. Und du vorderst auf, nicht mehr zu spenden – lieber noch das Geld in den Tierschutz spenden damit eine Maus weniger von einer Katze gerissen wird…

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  • von Philipp
  • 27. August, 2014

Also man muss den Artikel schon lesen wenn man darüber disskutieren will, denn der Verein Ärzte gegen Tierversuche hat ja haben die Leute im Boot die an der Quelle bzw. im Labor sitzen oder gesessen haben, Tierärzte, Ärzte, Veterinäre sind natürlich auch mit dabei…Ansonsten würden die nicht den Alarm machen und darauf hinweisen.

Es ist seit Jahren bekannt, dass Tierversuche für die ALS-Forschung ein völliger Fehlgriff sind. Trotz jahrelanger Tierversuchsforschung sind bislang nur ein Dutzend
Wirkstoffe, die bei Mäusen die Symptome linderten, in klinischen Studien
am Menschen getestet worden. Alle – bis auf einen – versagten
vollständig, und der eine Wirkstoff hat für ALS-Patienten nur einen
marginalen Nutzen. Beispielsweise verlängert Lithium die
Überlebenszeit von SOD1-Mäusen, einer häufig verwendeten Linie, um 30
Tage. Bei drei separaten klinischen Studien mit Hunderten Patienten und
Kosten von 100 Millionen Dollar kam heraus, dass Lithium keinerlei
therapeutischen Effekt hatte.
92 % der potentiellen Medikamente, die sich im Tierversuch als wirksam
und sicher erwiesen haben, durch die klinische Prüfung fallen, weil sie
gar nicht oder anders wirken oder aber schädlich für den Menschen sind.
Schon gesunde Tiere und Menschen unterscheiden sich in ihrer
Reaktion auf Substanzen wesentlich. Bei der ALS-Forschung werden
künstlich durch Genmanipulation geschädigte Tiere verwendet, die das
komplexe Krankheitsbild beim Menschen nicht abbilden können. So stirbt
die häufig verwendete Maus-Mutante TDP 43 an Darmverschluss, weil ihr
Darm gelähmt wird und nicht an Muskelschwund wie die menschlichen
Patienten. Die Übertragung von Ergebnissen aus Tierversuchen auf den
Menschen sind reine Spekulation. Bestes Beispiel gab es schon damals beim Contergan-Skandal

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Die Schattenseite der Icebucketchallenge

<p><img width="470" height="347" alt="" src="/community//uploads_user/10000/9188/blogimages/eiswasser2.jpg" /></p> <p>Schattenseiten? Ist doch für einen guten Zweck? Die Krankheit bekommt

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Die Schattenseite der Icebucketchallenge

<p><img width="470" height="347" src="/community//uploads_user/10000/9188/blogimages/eiswasser2.jpg" alt="" /></p> <p>Schattenseiten? Ist doch für einen guten Zweck? Die Krankheit bekommt

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Die Schattenseite der Icebucketchallenge

<p><strong>Schattenseiten? Ist doch für einen guten Zweck? Die Krankheit bekommt Aufmerksamkeit! – Ist doch gut!</strong></p> <p><br /> Prinzipiell stimmt das, aber es gibt auch schlechte Seiten an der <strong…

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  • von Ape
  • 27. August, 2014

Gibt es alternativen zur Spendenseite (ohne Tierversuche)?

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  • von Ingo
  • 27. August, 2014

Genau Rico!
Es sollte mit Menschen diese Versuche gemacht werden.
Und zwar mit den vollpfosten die bei so einer Aktion blind mit machen

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  • von Steven
  • 27. August, 2014

Hört bitte auf euch zu schminken. Werden auch Tierversuche mit gemacht. Werdet ihr es tun? NEIN, also hört auf euch zu beschweren. Tierversuche wird es immer geben und auch, wenn es keinem von uns passt, mich eingeschlossen, werdet ihr es nicht verhindern.

Es gäbe keine Medizin, keine Transplantationen und keine moderne Schminke ohne all das. Wenn ihr auf all Das verzichtet, dann könnt ihr was ändern.

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  • von Anju
  • 27. August, 2014

Es gibt heutzutage zu so ziemlich ALLEM eine Alternative! Lieber Steven, immer diese oberflächlich Enschuldigungen „das wird’s immer geben“ – da kann ich nur lachen! Man muss nur mal aus seiner Komfortzone heraus kommen, sich informieren und auf Alternativen umsteigen – verzichten muss man auf gar nichts! Und (ver-)ändern kann jeder Einzelne was, aber as ist ja immer am einfachsten alle anderen für dumm zu erklären…

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  • von anna
  • 27. August, 2014

nehmt doch für diese versuche statt tiere kinderschänder und vergewaltiger. um die ist es nicht schade aber verschont die tiere. denn auch tiere erleiden schmerzen

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  • von Liz
  • 28. August, 2014

Meine Fresse…natürlich müssen bei einem solchen Thema wieder die militanten Tierschützer um die Ecke kriechen…und wenn ich von einer Pam Anderson höre, die wegen Tierversuchen in der ALS Forschung heult, sich aber gleichzeitig tierversuchsmedis gegen ihr hepc reinpfeift, kann ich auch nur lachen.
Würden die „Hauptsache Ttttiiiiieeerrrrrrreee“ schreier hier wohl ebenso machen.
Scheiss heuchler, ich wünsche euch mal ne vergleichbare Krankheit-ob ihr dann noch immer so märtyrerisch drauf wärt?

Ach und berichtet doch bitte noch über den immensen wasserverbrauch der ice challenge..schrecklich schrecklich

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  • von andrea
  • 28. August, 2014

Man kann doch mal bei einer „IceBucketChallenge“ mitmischen, auch wenn man sonst andere Prioritäten setzt? Das stimmt. Aber was, wenn ALS Forschung (und um die geht es ja bei der Aktion) ein sensibles Herzmitte-Thema torpediert? Nach allem was ich weiß, was ich gelesen, gehört und gelernt habe, legt die ALS Forschung eine beschämende Statistik in Sachen Tierversuche vor. Ich bin kein Mediziner, aber ich kann lesen. Und in den letzten zehn Jahren haben es nur ein paar ganz wenige Medikamente geschafft überhaupt für klinische Studien an ALS Patienten zugelassen zu werden – nachdem tausende Affen, Katzen, Mäuse und andere Tiere dafür unter endlosen Schmerzen ihr Leben lassen mussten. Von diesen etwa zwölf zugelassenen Experimenten hat, laut dem was die Presse hergibt, nur ein einziges zu leichten Verbesserungen an ALS Patienten geführt. Ein bescheidener Schnitt, wenn man bedenkt, dass laut der amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde deutlich über 90% aller Medikamente, die zuvor an Tieren getestet wurden, nicht mal an Menschen ausprobiert werden. Das ist sehr schade, denn bezahlbare, zeitsparende und vor allem tierversuchsfreie Alternativen gäbe es. Wer sich die Mühe machen möchte und bei google „in vitro“ eingibt, wird schnell fündig.

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  • von Jochen
  • 28. August, 2014

Ich weiß ja nicht, was dass alles soll.

Ihr geht zum Teil zum Arzt wenn ihr krank seit und pfeift euch eimerweise
Antibiotika rein um gesund zu werden. Woran sollen die Menschen denn schädliche Wirkungen testen, An Menschen im Todestrakt, oder vielleicht an kleinen Afrikanern?

Viele werden mir jetzt erzählen, dass die Wirkungen an Tieren anders sind.
Das mag zwar stimmen, aber Säugetiere vertragen alle die gleichen Substanzen wie Arsen nicht.

Ich persönlich bin jetzt wahrscheinlich bei massenhaft Leuten der Buhmann, weil ich ein Menschenleben mehr schätze als das Leben einer Ratte die im Labor durch künstliche Befruchtung oder durch Klonen entstanden ist.

Der Sind der geklonten Ratten war damals, als das in Mode kam das man IDENTISCHE Lebensformen erstellt, die man zu Versuchen benutzen kann OHNE das Orginaltier zu quälen.

Geklonte Tiere würden ohne den Mensch nicht existieren bedenkt dass. Geklonte Ratten habe grademal 40% der Lebenserwartung des Orginaltiers.
Es sind Tiere die Fühlen und Leben ja, aber ohne Tierversuche wären wahrscheinlich tausende Menschen an Medikamenten gestorben, weil der Chemiecoctail and Säugetieren nicht getestet wurde.

Wenn ihr jetzt sagt, ich bin nur einer dieser scheiß Tierquäler, nein ich bin seit fast 10 Jahren überzeugter Veganer, nicht nur weil mir irgendwelche Tiere leid tun, sondern weil es einfach biologisch vertretbarer ist als Fleich zu essen, was für ein Drittel der Erderwärmung verantwortlich ist. Als ich schon Rohkost aß, haben sich manche von euch Öko-Osamas noch die Jagdwurstnudeln bei Oma und Opa reingepfiffen.

In diesem Sinne,

Wer am lautesten schreit ist nicht der Hellste.

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  • von K. Schmidt
  • 28. August, 2014

ich sage nur: stoppt Tierversuche – nehmt Kinderschänder! Und dazu stehe ich

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  • von Jannet
  • 29. August, 2014

Mir sind ganz klar Menschenleben wichtiger als Mäuse oder Rattenleben! Mir ist es lieber einen Menschen als Nachbar, Freund zu haben als ne Ratte!!!!! Davon abgesehen haben wir von diesen Tieren eh mehr als es uns lieb ist und Ratten sind nicht gerade unsere freunde!!!!! Überlegt euch was ist euch wichtiger, das Leben eurer Kinder , Eltern , Partnern , Freunden oder ist es euch wichtiger das Ratten und Mäuse unter euch leben????????? Also Spenden, Spenden, Spenden!!!!!!

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  • von Ziazia
  • 29. August, 2014

Und an Ingo und Rico, dann stellt euch doch zu Verfügung wenn ihr meint das es an Menschen erforscht werden soll!!!!!! Na los, vllt mal überlegen bevor ihr so ne Scheiße von euch lässt, da ihr bestimmt auch für viele andere ein paar Vollpfosten seit!!!!!!!
Und ich wette das ihr Fleisch isst was auch getötet worden ist damit ihr es aufm grill oder in die Pfanne legt und es dann isst, oder Medikamente zu euch nimmt die auch an Tieren erforsch worden sind damit es euch besser geht!!!!!! Also die schlausten seit ihr nicht oder????????????????????????????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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  • von kaya
  • 29. August, 2014

Für tierquälerei Spenden?

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  • von Akkan
  • 29. August, 2014

Ist ja mal wieder völlig ausgeartet hier und völlig am Thema vorbei.
Ja: die IceBucketChallenge ist gut, um auf ALS aufmerksam zu machen
Ja: es muss gespendet werden, um die Forschung voranzutreiben
Nein: es sollten, wenn anders möglich, nicht an Tieren Versuche durchgeführt werden

Der Kern ist doch aber, dass der Artikel sehr reißerisch verfasst ist, um genau diese Reaktionen hervorzurufen und das finde ich nicht ok. Seriöser Journalismus sieht anders aus. Zum „Nichtspenden“ aufzurufen finde ich sehr bedenklich. Dann bitte auch Alternativen anbieten, denn das gehört zu einer guten Recherche dazu.
Gibt es denn jetzt Institutionen, die ohne Tierversuche an einer Lösung für ALS forschen? Wenn ja bitte auch verlinken und bekannt machen. Dann können die Leute beides:
1. durch die Challenge die Krankheit bekannter machen
2. gleichzeitig auf Tierversuche aufmerksam machen und beim Spendenaufruf an Institute verweisen die ohne auskommen

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  • von slivo
  • 30. August, 2014

wenn ich so was wieder lese…

zum einen: ja unnötige tierversuche und quällen darf un kann nicht sein. betonung liegt auf unnötig.

aber wo wäre die medizin heute,wenn es keine gäbe,bzw gegeben hätte.
ich wette, das jeder, ich meine jeder und ganz besonders die, die hier am lautesten schrein. das wenn einer von euch eine tödliche krankheit hat,oder lasst es nur in “ ne lungenendzündung sein, zu jedem medi greift was hilf,bzw euch das leben rettet. und nicht erst nachforscht ob das medi an tieren getestet wurde.

mfg

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  • von Dominik
  • 31. August, 2014

So etwas regt mich auf, ohne Tierversuchen würde fast jeder Mensch noch mit bsw. 20 Jahren an einer ganz normalen Grippe sterben. Würde mich mal interessieren ob die, die diesen Text geschrieben haben alle Vegetarier sind oder ob sie die „sinnlose Tötung von Tieren“ unterstützen…

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  • von Alina
  • 31. August, 2014

Kann mich meinem Vorredner nur anschließen: Mich nervt dieses „Pseudo-tierschutz-Gelaaber“ genauso. Tut mir leid, aber mein Schwiegervater ist vor paar Jahren an der Krankheit gestorben und ich möchte nicht die Rechnung aufmachen, wieviel Leben von Ratten oder Mäuse sind mehr Wert wie das meines Schwiegerpapas.
Man kann natürlich sagen, ohne Tierversuche zu forschen – aber mit welcher Alternative? Oder liegt es vielleicht dran, dass die Forscher sadistisch veranlagt sind und sich gerne an den Mäusen und Ratten „vergehen“?
Dann was mir noch stinkt: Mir fehlt die klare Abgrenzung bei diesem Aufruf: Es wird ellenlang geschrieben nicht zu spenden – nur im Nebensatz wird dann mal erwähnt „Nicht an Forschung u.s.w.“ Was ist mit all den, die sich engagieren im Kampf gegen die Krankheit und dies mit Spenden finanzieren müssen? Schreibt doch mal einen ebenso langen Bericht dadrüber. Aber das ist nicht publizistisch genug oder?
Hab das hier gelesen: http://www.lateralsklerose.info/news/zweifel_an_der_als-ice-bucket_challenge_unberechtigt.html und ich geh damit völlig konform.

Wenn ihr schon da ein Fass aufmacht, dann macht dies journalistisch seriös – vielleicht mit einer Überschrift: Spenden Sie bitte nicht für Mäuseforschung – aber unterstützt die Leute die sich im Kampf und Alltag aufopfern“

Sorry, aber mir schwillt bei diesem publizistischen und schlecht recherchierten Beitrag der Kamm – meine Meinung.

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