Wie gefährlich sind prophylaktische Wurmkuren für das Leben unserer Hunde?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 08.10.2013 um 09:58 Uhr, 35 Kommentare

Spulwurm

Wir alle hier verfolgen mit GiftköderRadar ein gemeinsames Ziel: Wir möchten unsere Hunde  so effektiv wie möglich vor lebensbedrohlichen Vergiftungen schützen, aber leider vergessen wir dabei viel zu oft, dass nicht nur Hundehasser die Verursacher sein können, sondern das manchmal sogar wir selbst die „Täter“ sind!

Dabei spreche ich jetzt ganz bewusst nicht von den 90% aller Vergiftungen bei Hunden, die laut Tierärztin Janka Meusel aus Unachtsamkeit in den eigenen 4 Wänden auftreten, sondern ich spreche von den langsamen und schleichenden Vergiftungen, die wir unseren Hunden möglicherweise regelmäßig selbst zu fügen.

Ein gutes Beispiel sind in meinen Augen dafür sicherlich die von der Pharmaindustrie und von Tierärzten immer wieder beworbenen Wurmkuren. Welcher Hundehalter kennt nicht das schlechte Gewissen, dass ihn plagt, wenn die 3 Monats-Prophylaxe mal wieder ansteht? Aber wie „gesund“ sind Wurmkuren überhaupt?

Zunächst sollte jedem von uns klar sein, dass jegliche Art von Würmern nicht in den Darm eines Hundes gehören und auch der Hundehautwurm gehört zu den Parasiten auf die wir sicherlich alle gut verzichten können.

Jedoch sollten wir nicht vergessen, dass es sich auch bei Wurmkuren um durchaus giftige Substanzen handelt, die viele von uns regelmäßig ihren Hunden verabreichen. Zwar behaupten die Hersteller immer wieder gern, dass die eingesetzten Neurotoxine – man spricht offenbar ganz bewusst nicht von Nervengift – lediglich bei Würmern wirken und für den Hund somit völlig ungefährlich sind, aber ein Blick in die „Zutatenliste“ sollte uns im Sinne unserer Hunde zumindest schon einmal etwas nachdenklicher stimmen.

Viele Mittel enthalten beispielsweise den Wirkstoff Praziquantel, der bereits seit 1980 für seine extrem hohe Wirksamkeit gegen Platt-, Band-, und Saugwürmer bekannt ist. Die Liste der Nebenwirkungen von Praziquantel erstreckt sich von Übelkeit, Juckreiz und Nesselsucht bis hin zu Störungen des Gehirns wie z.B. Epilepsie und sogar Herzrhythmusstörungen. Selbst wenn viele dieser Nebenwirkungen nur in Einzelfällen auftreten, sollten wir uns wirklich fragen ob eine prophylaktische Wurmkur nicht komplett unsinnig ist!

Wenn euer Hund keine Würmer hat, war die Verabreichung dieses Nervengiftes komplett unnötig, denn es gibt ja keine Würmer im Körper eures Hundes. Wird euer Hund „eine Woche später“ von einem Wurm befallen, dann verordnet der Tierarzt in der Regel gleich eine weitere Dosis. Darüber hinaus reicht laut Meinung vieler Experten in 95% aller (Be-)fälle eine biologische und somit schadlose Entwurmung völlig aus.

Ich persönlich bin jedenfalls der Meinung, wir sollten uns nicht immer gleich aus keine Angst oder wegen eines schlechten Gewisses zur Chemiekeule überreden lassen, denn die Gesundheit unserer Hunde sollte stets die höchste Priorität genießen. Aber wie seht Ihr das? Verabreicht Ihr prophylaktische Wurmkuren?

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Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

35 Reaktionen

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  • von Christopher
  • 08. Oktober, 2013

Ich lasse den Kot immer regelmäßig(alle 3 Monate) auf Würmer untersuchen. Dazu sammel ich drei Tage lang eine kleine Kotprobe und lasse diese dann beim Tierarzt testen. Mein kleiner hat schon seit über einem Jahr keine Würmer mehr gehabt und das ohne Wurmkur. Gebe zusätzlich noch Kokosflocken oder Kokosöl, dass soll angeblich auch helfen.

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  • von Michael
  • 08. Oktober, 2013

Alternative zur „giftigen“ Wurmkur?
Bitte mal um Empfehlungen von pflanzlichen Wurmkuren.

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  • von hatschepsut
  • 08. Oktober, 2013

Also ich hab ne Freundin die nen Fuchsbandwurm hatte ..Dank Lebertransplantation lebt sie noch..war aber ein Zufallsbefund
Das hier ist wieder gefährliches Halbwissen ..Hund-Katze =Zwischenwirt Mensch = Endwirt

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@hatschepsut

Dann begründe doch bitte mal kurz warum es sich hier um „Halbwissen“ handelt, denn in dem Beitrag wird ja nicht die Wirksamkeit einer Wurmkur in Frage gestellt, sondern es geht lediglich um den Sinn oder Unsinn einer prophylaktischen Behandlung und das ist schon ein wesentlicher Unterschied.

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Hallo Sascha,

ich bin auch der Meinung, dass man nicht einfach so (weil er der Tierarzt meint) alle 3 Monate eine Wurmkur gibt.
Übrigens passt das Wort prophylaktisch nicht. Denn das heißt vorbeugen. Eine Wurmkur kann nicht vorbeugen. Es bringt also nichts, dem Hund alle 3 Monate Chemie reinzupumpen, wenn er keine Würmer hat.
Keiner von uns würde sich alle paar Monate Antibiotika reinfahren, nur weil man irgendwann dies eventuell bei einer Erkrankung gebrauchen könnte. Auch hier zieht das Wort prophylaktisch nicht, da ich kein AB vorbeugend geben kann 😉

Regelmäßig Stuhlproben auf Wurmbefall untersuchen lassen, oder durch die Fütterung ein wurmwidriges Millieau schaffen.

Eine natürlich Wurmkur kann man mit Propolis durchführen.

LG Melanie

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  • von Anna
  • 09. Oktober, 2013

Einer meiner Hunde hat eine auto-immune Krankheit (SRMA) und hat vor 2 Jahren bei der chemischen Wurmkur einen sehr heftigen Schub erlitten. Daraufhin machte ich mich auf die Suche nach einer Alternative und habe mich für Verm-X entschieden. Alle meine Hunde sowie mein Pferd bekommen jetzt seit über einem Jahr Verm-X und wurden nicht mehr chemisch endwurmt. Ich habe noch keine Kotuntersuchungen machen lassen, sehe aber wie gesund und fit meine Tiere sind! Vor allem beim Pferd konnte ich sonst oft bereits wenige Wochen nach der chemischen Wurmkur erneute Anzeichen für Wurmbefall beobachten und seitdem er Verm-X bekommt gab es auch keine Anzeichen mehr.

Hier gibt es weitere Infos über VERM-X:
http://amzn.to/19yzzbH

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  • von Birgit
  • 09. Oktober, 2013

Als ehemalige Tierheilpraktikerin weiß ich nur zu gut um die Gefahren der chemischen Wurmkuren. Was ich damals in meiner Praxis empfohlen habe und auch selber praktiziere, ist die Wurmkur Verm-X. Sie hat mich vollkommen überzeugt. Zuerst gab es diese nur für Pferde, als sie aus England hierüber schwappte. Meine Pferde bekamen die letzten 8 Jahre ausschließlich diese Wurmkur, bestehend aus Kräutern, an die der Körper sich nicht gewöhnt, sondern das Milieu für Würmer sehr unangenehm macht, so dass sie sich nicht mehr ansiedeln können und ganz normal wieder ausgeschieden werden über den Kot. Mein Pferd war die ganze Zeit über das gesündeste von allen bis sie dann mit 33 Jahren an Altersschwäche starb. Mein Hund bekommt seit Anbeginn diese Wurmkur, weil nicht nur die Kräuter dem Körper gut tun, sondern sie sind auch Blutreinigend sind – angenehme Nebeneffekte neben der Wurmfreiheit. Er hat noch nicht einmal in 4,5 Jahren in irgendeiner Form Probleme mit Würmern gehabt UND – angenehmer Nebeneffekt – mit Flöhen oder Zecken 🙂 Schaut mal auf die Webseite von Verm-X und macht euch schlau, für mich die beste, sanfteste und effektivste „Wurmkur“ ohne Nebeneffekte.

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  • von manni
  • 10. Oktober, 2013

Eine Wurmkur soll ja schon vom Namen vermitteln, eine KUR für den Hund zu sein. Schon allein dies ist so paradox, da es sich ja um Gift handelt.
Es ist ein Medikament und Medikamente gibt man bei Erkrankungen, nicht einfach mal so in Abständen ohne Befund.
Wurmmittel also nur bei Befall!

Bei uns ab es in über 40 Jahren noch nie ein chemisches Wurmmittel, weder bei den Welpen noch bei den erwachsenen Hunden. Wir untersuchen bei den Welpen den Kot, bei erwachsenen Hunden ist dies schon kaum noch nötig, da sie durch unsere Rohfütterung ein so starkes Immunsystem haben, dass sie nie Parasiten hatten.

Vorbeugend geben wir wurmwidrige Mittel ins Rohfleisch, Knoblauch, ätherische Kräuter, biologisches Kokosöl, Kürbiskerne gemahlen usw. und alle paar Monate gibt es eine Propoliskur.

Als Züchter ist mir die Gesundheit wichtig, deshalb gibt es bei uns nur Chemie oder Medikamente, wenn absolut nötig. Geimpft wird bei uns auch nur im Alter von 12 Wochen SHP und später mit 8 Monaten noch Tollwut – mehr nicht im ganzen Leben. Wenn die neuen Besitzer ins Ausland reisen, dann müssen die leider alle drei Jahre Tollwut nachimpfen lassen.

Man sollte auch bedenken was man der Umwelt antut mit den Wurmmitteln, die werden durch den Kot ausgeschieden und die Gifte so fleißig verteilt. Ganz üble Sache und mehr Menschen sollten sich darüber Gedanken machen.

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  • von Carmen
  • 05. November, 2013

Unser Aussie ist inzwischen 7 Jahre jung und hat in den letzten 5 Jahren keine chemische Wurmkur mehr bekommen.

Dank unserer Züchterin sind wir auf Verm-X aufmerksam gemacht worden und verabreichen dieses einmal im Monat über 3 Tage. Ab und an lassen wir dann auch mal eine Kotprobe untersuchen und hatten bisher kein Problem mit Würmern.

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  • von Frauke
  • 05. November, 2013

Wenn jemand meint, dass sein Hund alle 3 Monate eine „Antiwurmdröhnung“ benötigt, dann sicher weil er von einem Wurmbefall ausgeht.
Anders kann ich mir solch freiwillige Gaben nicht denken.
Wenn Mensch also davon ausgeht, sollte er sie gleich mitschlucken.
Sicher ist sicher 😉
Ich für mein Teil kann da auch nur den Kopf schütteln.

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  • von Thea
  • 26. November, 2013

Auch ich denke das man in den meisten Fällen dem Hund leider mehr schadet als alles andere. Die Tierärtze wollen natürlich auch gerne möglichst OFT etwas verdienen, und sind aus eigener Erfahrung leider auch nicht immer nur am Wohl des Tieres orientiert. Das reicht leider von der Wurmkur bis zur Kastration und Impfdrönung oder Hundefutter…Meine beiden geliebten Hunde bekommen alle 2 Wochen Prophylaktisch etwas Kokosmilch,Möhren und Leinsamöl ins Fleisch, so sollen sich Würmer garnicht erst einnisten wollen. Außerdem sieht man es in den häufigsten Fällen wenn ein Hund von Würmern befallen ist, er nimmt nicht zu, bekommt graue Augen und und und….Eine gute Alternative zur chemischen Wurm-Chemiekeule ist wie oben bereits genannt Wurmkur Verm-X. Auch bei Flöhen und Ungeziefern gibt es gute Chemie-Freie Alternativen. Bitte zum Wohl der Tiere nicht immer alles glauben was der TA oder die Packung verspricht und ruhig mal andere Meinungen einholen!

LG Thea

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  • von Bjoern
  • 26. November, 2013

Also wir BARFEN unseren Hund und er bekommt immer ein paar Kokosflocken mit ins Essen sowie etwas Öl, weil beim Barfen ja die Gefahr sich einen Wurm zu holen größer ist.
Kokosflocken sollen angeblich helfen gegen Würmer und wir hatten auch noch nie einen, bzw. unser Hund 😉
Desweiteren gebe ich unserem TA lieber eine Kotprobe und lasse sie auf Würmer oder andere Parasiten untersuchen bevor ich Ihm eine Wurmkur verabreiche!!!

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  • von Susanne
  • 26. November, 2013

Sorry Leute aber euer Artikel und auch die Kommentare haben mich sehr verärgert. Ich bin gelernte Tierarzthelferin und bin jetzt seit 10 Jahren in meinem Beruf. Wir verordnen Wurmkuren nicht aus Spaß oder um das große Geld zu verdienen. Sobald eure Hunde und Katzen aufhören an Häufen von anderen zu schnüffeln, keine Mäuse oder Fliegen mehr fangen, ihre Flöhe aufhören zu zerkauen selbst dann kann ich nicht sagen das ihr eure Tiere gar nicht mehr entwurmen solltet. Eine regelmäßige Wurmkur kann man auch nicht mit einer regelmäßigen Antibiotikaeinnahme vergleichen. Die Wirkstoffe haben sich seit Jahrzehnten bewährt und die Nebenwirkungen die ihr hier aufzählt sind so selten das selbst ich noch nie einen Epilepsieanfall durch eine Wurmkur erlebt habe. Wenn ein Hund sie mal nicht vertragen hatte äußerte es sich mit Durchfall oder Erbrechen und selbst das kommt selten vor. Das man es regelmäßig machen muss liegt schlicht daran das die Wirkstoffe nur so lange wirken wie die Verdauung braucht von der Aufnahme der Tablette bis zum Kotabsatz der Tablette. Sie wirken auch nur gegen die momentan vorhandenen adulten (erwachsenen) Würmer die gerade im Darm sind.
Schön finde ich euer Schild mit dem Spulwurmbefall über dem Artikel, dieser ist nämlich einer der hinterlistigsten Viecher die eure Hunde haben. Welpen infizieren sich schon in der Gebärmutter oder über die Muttermilch damit. Die Larven sind das gemeine an diesem Wurm, diese reifen nämlich nicht nur in dem Darm zu erwachsenen Würmern sondern wandern auch in Muskelschichten ab, verkapseln sich dort und können dort über Jahre ruhen. Bei Stress, tragenden Hündinnen oder auch während der Laktation werden die Larven wieder aktiviert und man hat eine neue Infektion. http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Toxocara_Lebenszyklus.png
80% der Welpenkotproben die wir in der Praxis zu sehen bekommen haben diesen Wurm, meist auch nicht nur einzelne Eier sondern massenhaft. Der Wurm ist übrigens wie die meisten ansteckend für den Menschen, vor allem für Kinder! Die Krankheiten die Wurmbefall auslösen sind nicht zu verharmlosen. http://www.parasitenfrei.de/de/erkrankungen/erkrankungen-des-hundes/wuermer/
Wenn ihr auch nur einen Spulwurm oder ein Bandwurmglied (sieht aus wie ein Reiskorn) am Anus oder im Kot eures Hundes feststellt, ist er meist schon so verwurmt das der komplette Darm voll ist. Bei Rehen ist übrigens die häufigste natürliche Todesursache die Verwurmung, wer das nicht glaubt darf sich gerne mal in der CVUA Stuttgart beispielsweise erkundigen. Jedes Reh was tot gefunden wird muss in die staatlichen Untersuchungsbehörden von Jägern des Reviers in dem es gefunden wird gebracht werden und dort seziert werden.
Wenn ihr schon keine Wurmkuren geben wollt dann lasst wenigstens !regelmäßig! Kotproben untersuchen. Wichtig hierbei ist: man sollte den Kot über drei Tage hinweg sammeln, es werden nicht bei jedem Kotabsatz Wurmeier ausgeschieden. Wenn ihr Kot einsammelt, nehmt bitte nicht nur eine erbsengroße Menge. Ihr zahlt nicht mehr nur weil ihr mehr Kot bringt 😉 Wenn ihr nur so wenig bringt kann ich nicht die volle Untersuchung garantieren für die ihr zahlt. Je mehr Kot ihr bringt desto eher habe ich die Chance was finden zu können wenn Wurmeier vorhanden sind.
P.s. Ihr habt im Prinzip mit eurem V….. unerlaubt Werbung für ein Medikament gemacht 😉 Ihr könnt das auch gerne weiterhin euren Tieren geben, ich bleibe lieber bei den Entwurmungsmitteln die ich auch weiterhin ohne schlechtes meinen Kunden rate und weiß das mein Hund wurmfrei ist.

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  • von Susanne
  • 26. November, 2013

@hatschepsut
Fuchsbandwurm Endwirt sind Hund, Katze und Füchse
Zwischenwirte sind Nager wie Mäuse
Der Mensch ist ein Fehlwirt

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Sascha hat absolut recht…

Entwurmen mit Medikamenten bringt nix…ABER Kotproben alle paar Monate PLUS Barfen….unser Picard hat seit 3 Jahren Keinen Wurm…kriegt immer Bio Wurmkuren, mit Ingwer, Karotten Thymian, Mayoran, Oregano, Petersilie, Kokosfett…ist alles gut gegen Würmer…

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Der Spulwurm ist nur einer von vielen Wurmarten und primär eine Jungtiererkrankung. Jeder Welpe bekommt sie über die Muttermilch und das muss behandelt werden. Im Alter entwickelt sich eine gewisse Resistenz. Andere Wurmarten, v.a. die Bandwürmer können immer auftreten. Wie oft entwurmt werden muss hängt entscheidend mit dem Infektionsdruck zusammen. Neurologische Nebenwirkungen kann es bei Hunderassen mit einem MDR1-Defekt (Gendefekt) bei Verwendung eines falschen Medikamentes geben.

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  • von kati
  • 16. Februar, 2014

Das hier ist leider alles völliger unsinn 🙁 .
Kotproben gaben hier wiederholt keine parasiten an..
Wie naiv und absolut ahnungslos derjenige der es glaubt.
Ihr solltet euch mal mit mikrobiologie ernsthaft auseinander setzen!
Und nicht immer nur dieses unsachliche nieder machen der schulmedizin.
Oooh es lebe das liebe kraut- nur mama erde ist gut.
Ja klar- mutter natur ist immer harmonie!
Halloooo??
Ich habe meinem Hund trotz „gesundem“ Kotprofil entwurmt (cazitel plus). Weil i mein tier wirklich kenne und beobachte.
Es stimmte irgendwas nicht.
Die Symptome sind soooo suptil.
Feingefühl ist nötig anstatt blinde anti.propaganda.
Das Tier egal ob hund pferd etc zeigt es einem sehr wohl! Von wegen keine Anzeichen!

Ein bandwurm zeigte sich trotz super kotprobe!

Ich hatte mal ne phase wo i auch ohne Chemie wollte. Ist ja soooo schön.
Habe gewartet und gewartet und es dümmlich geglaubt bis mein hund richtig krank war!
Kokosflocken karotten bla bla etc: so ein Blödsinn :-(!
Wie kann man so ahnungslos sicher und naiv sein?
Diese viehcher existieren länger als wir, sie sind darauf geeicht innen zu leben und zu wüten und zu fressen und auszuscheiden (wurmtoxine- schlimmer als Antibiotika) . Und da soll „maggiekraut“ helfen ja?

Nie wieder werde i etwas glauben können. Hab es echt versucht und mein tier gequält vor Naivität. Und das passiert vielen! Doch die scham und schande naturdoktor zu spielen und zu verlieren ist hart. Und ja man sollte sich richtig schämen dann. Die meisten sind fanatisch und geben das doch nicht zu! Dann ist eben irgendwie was anderes nicht stimmig.
Es ist abzocke mit all den pulvern und kraut.

Wildtiere krepieren an massiven wurmbefall.
Aber nein ist ja alles immer soo toll und harmonisch.

Ich habe mir auch mal die mühe gemacht und einfach was über Parasiten recherchiert gelesen gelernt. Das würde euch mal gut tun- bewusst und sachlich sich mal im sinne für eure hunde und generell als verantwortungsvoller hunde-tierbesitzer sich mit diesen Themen zu befassen. Auch wirkstoffe und wann welches mittel.euch würden die augen geöffnet was für ein leben diese viehcher führen! Bandwurm schützt sich z.b mit einer festen hülle vor verdauungssaft. Hahahahahaha – gallensaure magensaure packts nicht aber kokosflocken und co?
Sollte man einfach wissen.
Nee machen kaum welche. Zu kurzsichtig um es höflich auszudrücken.
Aber genau die tönen dann rum und meinen sieben Kräuter helfen.
Ich barfe und entwurme regelmäßig!
Und hier gibt es keine Nebenwirkungen oder dergleichen

Es gab nur einmal eine schlimme- als i nicht chemisch entwurmt habe.. 🙁 !!!!

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  • von kati
  • 16. Februar, 2014

Ps:
Es waren jedes mal sammelkotproben

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  • von Sibel
  • 22. August, 2014

Ich habe bis zum 3.lebensjahr, rgelemäßig entwurmt.. Weil die tierärztin es gesagt hat.
Doch letztes jahr plötzlich bekommt mein baby fast einen zusammenbruch, nach nur einer tablette statt drei, ich habe sofort abgebrochen, spater hat mir die TA eine andere wurmkur verschrieben, strandel, ich habe ihm mit gutem gewissen gleich alle drei verabreicht…

Der größte fehler überhaupt… Komplett zusammenbruch, kann sich nicht mehr halten, fällt als zur seite.. Nach 3infusionen und 4stündigem aufenthalt in der klinik konnte er wieder stabilisiert werden.. wurmkur verm ex

Ich habe mir solche vorwürfe gemacht, das ich selbst mein baby vergiftet hatte..

Danach habe ich nur noch kotproben abgegeben,

Jetzt allerding hat er leider würmer gehabt, und ich habe mich von ner guten bekannten beraten lassen, und mir wurde die wurmkur panacur empfohlen..

Diese gebe ich jetzt seit gestern, und es sind KEINE nebenwirkungen aufgetreten..
Was der auslöser für die unverträglichkeit bei den anderen kuren war, weiß ich leider nicht,

Aber ich habe gelernt, nie wieder „vorsorglich“zu entwurmen!!!!

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  • von RP
  • 22. August, 2014

So jetzt muss ich auch kurz was sagen.

Ich habe bei einem TA gearbeitet, und der hat von vornherein Kotproben untersucht (bevor er eine Wurmkur verpasst hat), die ich dann untersuchen durfte (bzw. für den TA aufbereiten durfte)… nicht so schöne Angelegenheit aber Arbeit ist Arbeit..

Auf alle Fälle gibt es Wurmarten bzw. Wurmstadien, die auch nach 3 Tage Kotsammeln nicht entdeckt werden können. So eine Kotprobe kostete bei diesem TA doppelt so viel als eine Entwurmungstablette (Preise führe ich hier jetzt keine auf). Wenn man als Tierbesitzer der Chemiekeule entkommen will, zahlt man das ja auch gerne. Seh ich vollkommen ein, aber wenn der Kot Würmer aufwies, bekamen die Partienen eine Wurkur + einen wieteren Behälter für eine Kotprobe mit. Sprich, der TA verdient bei Wurbefall dann ziemlich gut, weil er gleich nochmal eine Kotprobe verrechnen kann. Was ich irgendwie komisch finde, denn Leute die ihren Hunden lieber Tabletten geben, untesuchen den Kot danach ja auch nicht extra. Aber gut, vl ist das auch nur bei diesem TA so.

Tatsache ist, auch wenn ich den Kot beim TA untersuchen lasse, es kann durchaus sein, dass das Ergebniss negativ ist und der Hund trotzdem Würmer hat!!!

Ich will hier keinen weißmachen wie man den Hund bzgl. Würmer zu behandeln hat. Das muss jeder selber wissen. Ich kann nur sagen, wie ich die Sache sehe und wie ich weiterhin vorgehe.

Ich barfe ebenfalls, allerdings glaube ich nicht, dass Kokosflocken irgend einen Effekt auf Würmer hätten (aber gut, das bleibt natürlich auch jedem selbst überlassen). Ich mische gerne mal ein bisschen Zwiebel und Knoblauch (die in kleinen Mengen NICHT GIFTIG sind) unters Futter. Soll auch gegen Parasiten wirken.

Ich habe meine Hund heuer kein einziges mal entwurtmt sondern immer die (negativen) Kotprobem anschauen lassen, allerdings habe ich ihn nun eine Tablette gegeben (für alle Fälle). Denn bekanntlich macht die Dosis das Gift und ich glaube kaum, dass eine oder 2 Tabletten pro Jahr dermaßen schädlich wirken. Da würde ich mir ehrlich gesagt mehr Gedanken über die JÄHRLICHEN Impfungen machen!!!

Natürlich gibt es Hunde die sowas gar nicht vertragen wie z.B. der Beitrag von sibel beschreibt. V.a. aufpassen muss man bei Hunden mit MDR1 Defekt. Da kann man dann nicht jedes Wurmmittel verschreiben. Leider wissen auch einige TA über diesen Defekt nicht Bescheid. Hier macht es durchaus Sinn, zuerst mal den Kot zu untersuchen, als vorsorglich ein Wurmmittel zu verabreichen.

PS: Wie schon richtig angesprochen wurde, die Entwurmungen helfen nur zu dem Zeitpunkt wo man das Mittel verabreicht. Danach hat es keine Wirkung mehr! Also man könnte dem Hund heute eine Tablette geben und in einer Woche hätter er schon wieder Wurmbefall.

So, jetzt sind meine Worte doch etwas länger geworden… Ich wollte aber unbedingt zeigen, dass man dieses Thema nicht so schwarz/weiß sehen kann. =)

LG

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  • von Sonja
  • 22. August, 2014

Danke für Ihren Artikel. So wird der ein oder andere Tierhalter zum Nachdenken angeregt.
Ich empfehle bei Verdacht den Kot bzw. das Tier untersuchen zu lassen und nur bei Befall eine Wurmkur zu verabreichen. Den Tierarzt immer nach Alternativen zur Chemoentwurmung fragen.
Zur Prophylaxe empfehle ich eine spezielle Kräutermixtur, die die Darmtätigkeit reguliert und einer Besiedelung durch Parasiten vorbeugen kann. Nebenbei verbessert sie noch das Blutbild. Mein Hund hatte jedenfalls noch niemals Würmer.
Wen es interessiert: http://reico-vital.com/hunde/Nahrungsergaenzung/naturkraft_pro1

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Der Ekelfaktor
Über die Jahrhunderte wurde uns eingetrichtert, dass Würmer, Milben und andere Parasiten ein Zeichen für Unsauberkeit , schlechte Hygiene und Krankheit ist.
Mit erhobenem Zeigefinger wurden diesen „Parasiten“ der Gar aus gemacht. Kamen einmal Würmer bei einem Welpen vor, wurde gleich von „schlechten Zuständen “ in der Zucht bzw. Haltung gesprochen.

Somit war der Absatz von Wurmkuren, Floh- und Zeckenmitteln und anderen Parasitenvernichtungspülverchen gesichert.
Brav werden Spot Ons regelmäßig auf die Tiere aufgetragen, die manchmal nicht nur die Parasiten töten, sondern auch das Tier.

Inzwischen hinterfragt der Tierhalter diesen Hygienewahnsinn und erkennt, dass jeder Organismus gewisse Parasiten sogar braucht, damit das Immunsytem aktiviert wird, das Immunsytem zu beschäftigen und zu schulen.

Der Weg in den „normalen“ und damit auch gesunderen Umgang mit Ungeziefern, Parasiten beginnt
Vor der Geburt wird ein Welpe wird im Uterus, nach der Geburt vorerst durch die Mutterhündin mit Abwehrkörpern versorgt, da das Immunsystem des Welpen noch nicht in der Lage ist sich gegen Krankheiten und Parasiten zu wehren.

Trotz der mütterlichen Antikörper nach der Geburt über die Muttermilch, beginnt das Immunsystem sofort nach der Geburt seine Arbeit aufzunehmen.

Bakterien leben in jedem Haushalt und so lernt der kleine Organismus schon einiges kennen was das Immunsystem einzuordnen lernt. Unter anderem nimmt der Welpe über die Muttermilch auch Spulwurmeier, Milben, die im Fell der Mutter leben und und andere Parasiten auf. Diese Parasiten sind wichtig, denn sie dienen der Weiterentwicklung des Immunsystems.

Würmer:
Spulwürmer entwickeln sich durch Organwechsel. Die Larven durchwandern dabei während ihrer Entwicklung zum erwachsenen Wurm verschiedene Organe desselben Wirtes. Dieser Prozess wird auch als Larvenwanderung bezeichnet. Zu Beginn der Wanderung schlüpfen die Larven im Dünndarm aus ihren Eiern. Dann durchbohren sie die Darmwand, um in die Blutbahn zu gelangen. So erreichen sie über den Blutweg die, das und schließlich die. Die Lunge ist Zwischenstation auf ihrem Entwicklungsweg. In der Lunge wandern die Larven wieder aus den Blutgefäßen heraus und begeben sich in den Hohlraum der Lungenbläschen, den Alveolen. Vom Alveolarlumen aus gelangen sie über die Atemwege in den Rachen, wo sie verschluckt werden. So gelangen sie über die wieder in den Dünndarm. Es passiert nur sehr selten, dass Larven in die oder das Gehirn eindringen. Wenn das der Fall ist, dann verursachen sie dort erhebliche Gewebsschäden.
Der gesamte Reifungsprozess dauert etwa zwei Monate. Die erwachsenen Spulwürmer können eine Lebendsauer von 1 bis 1,5 Jahren erreichen.Quelle

Wie wir oben nachlesen können benötigen die Wurmeier ca 2 Monate bis sie ihren Reifeprozess abgeschlossen haben. In dieser Zeit sind die Würmer in ihren verschiedenen Stadien durch den Dünndarm, das Blut, Leber, Herz, Lunge, Lungenbläschen, Alveolen, Speiseröhre, Dünndarm gewandert. Das Immunsystem hat so die Gelegenheit für den Körper einen Schutz gegen diese Parasiten aufzubauen, wenn wir nicht mit Chemie alles zunichte machen, gelingt das auch

Wir haben Keime, Bakterien und Parasiten verteufelt und mit Hilfe der Chemie und Phamazie aus unserem Jörper verbannt. Dabei gehören Madenwurm, Peitschenwurm, Hakenwurm und Spulwurm einst ebenso zu unserer Darmflora wie Darmbakterien, sagt einer der führenden Forscher auf diesem Gebiet, Prof. Joe Weinstock von der Tufts University in Bosten.
Milliarden Menschen tragen sie heute noch in ihrem Darm Quelle

Das Immunsystem des Hundes reagiert auf den Wurmbefall bzw. hält diese Population im Gleichgewicht und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Hund auch keine Allergien entwickeln kann.
Werden die Wurmpopulationen von Beginn an mit Chemie vernichtet, hat das Immunsystem hier nichts zu leisten und somit werden die Grundlagen für unzählige Allergien gelegt.

Eine Wurminfektion dämpft die Abwehr. Denn damit ein Wurm in seinem Wirt überleben kann, muss er dessen Immunsystem überlisten. Der Wirt darf ihn nicht töten – aber der Parasit darf auch seinen Wirt nicht nachhaltig schaden. Im Zusammenleben der Würmer mit dem Organismus hat sich im Laufe der Evolution eine clevere Zell-kommunikation entwickelt. Und genau die Immunantworten, die auf einen Wurm reagieren, scheinen uns Allergien vom Leibe zu halten. Quelle

Die Idee, dass parasitär lebende Würmer allergische Reaktionen wie Asthma oder Heuschnupfen unterdrücken können, sei im Prinzip ein alter Hut, sagt Brunello Wüthrich, Leiter der Allergie-Station der Züricher Uni-Klinik. Quelle

Es ist ein „alter Hut“ das Würmer und andere Parasiten Allergien unterdrücken!!! Und warum unternehmen wir dann alles, um diese wichtigen Parasiten zu eliminieren?

Wir machen unsere Hunde „bewusst“ krank ???!!!

Wir tauschen gesunden Wurmbefall gegen Allergien ein ???!!!

In der Humanmedizin ist es längst erkannt:

Mit Würmern sollen Krankheiten des Immunsystems wie Allergien, Asthma, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder Multiple Sklerose therapiert werden. Quelle

Es ist immer das Gesamtpaket, dass die Gesundheit unserer Tiere ausmacht. Die Ernährung, das Umfeld, Bewegung, Zuwendung, sowenig Chemie wie möglich und vieles mehr benötigen unsere Tiere um gesund zu bleiben.

Ein Wurm macht kein Immunsystem gesund.

Dennoch sollten wir jedem Tier die Möglichkeit geben ein gesundes Gleichgewicht im und am Körper aufzubauen und nicht in Hysterie zu verfallen, wenn sich mal ein Mitbewohner zeigt.

Solange es dem Tier gut geht, sollten wir nicht eingreifen. Und wenn es mal nötig sein sollte, dann gibt es auch alternative Möglichkeiten, die dem Parasiten den Weg weisen.

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  • von Günter F.
  • 23. August, 2014

Wurmkur kommt nur bei akutem Befall in Frage! Prophylaktisch hätte gerne die Pharmaindustrie. Seit neustem möchte mein TA jedesmal eine Kotprobe um den Wurm zu identifizieren. So kann man auch Geld machen.
Desweiteren lasse ich Katzen und Hund nicht mehr impfen. Tollwut gibt es hier seit über 10 Jahren nicht mehr, und die Zeckenimpfung der US-Pharmaindustrie wirkt hier noch nicht mal bei europäischen Zecken.
Man kann es auch übertreiben.

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  • von Sarah
  • 25. August, 2014

Hallo Leute , ich stimme vollkommen zu mache seit einem Jahr eine ausbildubg zur Tierheilpraktikerin, wurmkuren die regelmasig ohne Grund verabreicht werden machen den hund auch imun gegen diese ganzen wurmkuren sprich im Ernstfall hilft nichts mehr , daher einfach immer wieder den kot untersuchen lassen und bei wurmbefall speziel gegen die Parasiten vorgehen die gefunden wurden , das tut eurem hund viel besser ! Alles andere dient nur der Pharmaindustrie um Geld zu machen
Liebe Grüße
Informiert euch Doch mal über alternativen zum Üblichen Tierarzt

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  • von kati
  • 30. August, 2014

Diese ganzen Anhänger der Naturheilverfahren wollen es nicht wahr haben oder?
Noch nie ein Tier gesehen oder Welpen der krank wird durch Wurmbefall?
Naaaa klar- Immunsystem ist dann eben nicht stark genug. Oder irgendein Energieaustausch ist blockiert, vll ist das Tier auch psychosomatisch krank und braucht eine alternative Waldorfanwendung und Bachblueten damit die Würmer freiwillig ein anderes Heim suchen…

Symbiose und Wirt und Zwischenwirt – ja kennt man alles.
Gut und schön.
Die ganzen Parasiten sind aber absolut nicht harmlos.
(Siehe z.b schwerkranke Menschen durch Lymeborreliose; Und so viele Patienten habend nicht alle einen an der Klatsche oder ein gestoertes Immunsystem! Mit gesundem Menschenverstand leuchtet das auch ein).

Ich würde mir einen gesund kritischen Geist bei Tierhaltern wünschen- der dann aber eben nicht in blinde Anti Propaganda driftet.
Schulmedizin und Alternative zusammen sollte der Königsweg sein und nicht ernsthaft meinen „Wermut und Propolis“ verscheucht Spulwurm und Co.
Es geht auch nicht um blindes Gehorsam dem weissen Kittel gegenüber, aber mir , meiner Mutter und meinem Tier hat die böse böse Chemie und überhaupt nicht ganzheitliche Schulmedizin gesund ins Leben zurück gebracht!
Verantwortungslos wie so manche dann erst zum Thp rennen oder bei Facebook heimlich in diesen Gruppen fragen.
In diesen Gruppen wird dann Auskunft gegeben und gern auch gleich telefonisch nett Unterstützung angeboten – tja mit Verkauf irgendwelcher Aloe Produkte.
Was ist daran bitte seriös?
Der Alternative Markt ist auch oft nur noch Kommerz.
Genau das, was man den unfähigen TA ja vorwirft!
Ziemlich ironisch.
Hinzu kommt, dass ich die Ausbildung von so manchen HP oder THP auch eher fragwürdig finde.
Das muss mal ganz deutlich gesagt werden: es ist nicht staatlich anerkannt noch geregelt!
Verdammt viele Knallkoeppe mit Pech.

Es wird , weil momentan ganz stark die Welle ist, so einiges verdammt idealistisch verkauft und angepriesen.
z.b hatte i mal probiert. Zumindest das Produkt was i hatte taugte nichts. Aber sehr teuer.

Unterstützend gibt es sicherlich tolle Sachen.
Aber diese sogenannte „Droehnung und Chemiebomben“ Panik halt i teilweise für dermaßen übertrieben.
Alles wird verteufelt.
Das grenzt schon an Wahnsinn.

Bücher wie Tiere würden länger leben… sind die persönliche Waffe der Revolution es nun besser wissen zu können.
Wirklich überzeugend finde i die Autorin nicht.
Was nicht heißen soll, dass i es an sich schlecht finde.

Ich vermisse Objektivität und die Bereitschaft auch zu den bisher schulmedizinischen Medikamenten zu greifen.
In Foren überschlägt sich die Unsachlichkeit und die verrücktesten Ratschläge.
Unfassbar.

Vermutlich haben die meisten Hundehalter auch gar kein wirkliches Auge dafür, ob mit dem Tier wirklich alles ok ist.
Wurmbefall ist sehr komplex.
Schlittenfahren und Durchfall ist echt zu banal.
Tränende Augen können damit sogar auch im Zusammenhang stehen. Versuchte Entgiftungsreaktion vom Organismus.
Kot wird natürlich auch nicht aufgesammelt. Hund hat ja auch nichts.
Giardien bestimmt auch nicht.
Der nächste Hund und Halter bedankt sich.

Vielleicht könnte man das tatsächlich mehr eindämmen, wenn die Halter nicht mit so ner Scheissegalhaltung Gassi gehen würden.
Ich hab immer Küchenpapier dabei.
Zack aufgesammelt und gut ist.
Auch bei nem Bernhardinerhaufen ist das möglich.
Zumal die richtige Ernährung das Volumen enorm verkleinert (wenn i als Halter nicht bereit bin diese Menge aufzusammeln würde i vll mal überlegen warum es so ist ).
Argumente dagegen zeugen von Faulheit und Ignoranz.
Das ist einfach Fakt.

Mir geht dieses ganze schon fanatische alternative Getue allmählich richtig auf den Keks.

Früher war alles besser?
Frauen krepierten an Kindbettfieber, banale Infektionen waren tödlich, Tiere verreckten jämmerlich hinterm Schuppen oder wurden erschossen – weil man nämlich all die Möglichkeiten der modernen Medizin nicht hatte.
Irgendein Schamane mit Salbeistrauch und guten Energien konnte auch nichts gegen Pocken, Syphilis oder stumpfes Bauchtrauma ausrichten!
Die Menschen in unserer westlichen Welt sind älter geworden als überhaupt jemals möglich gewesen damals zu den guten ökozeiten!
Herzpille und Oma wird 89.

Man muss auch mal bisschen global und logisch denken.
All das wird nämlich nie so genannt.
Dabei ist das nachweisbare Geschichte.

Warum wird es nicht auch mal so betrachtet?
Einfach ein bisschen vernünftiger und nicht ständig parteiisch!

In diesem Sinne
Schuldmed und Alternative zusammen
(Für mich: Entwurmen mit böser Chemie, pos. Darmbakterien, immer mal wieder Moor und erdige Substanzen, gesunde Ernährung und immer ein waches Auge).
Zum Glück gibt es auch THP die zu chemischer Entwurmung raten und dies hervorragend logisch begründen. Ich halte ihre Ehrlichkeit hoch und finde das am überzeugensten was andere Optionen nicht ausschließt.

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  • von kati
  • 30. August, 2014

Ps: Thema Kotproben und „Verlässlichkeit“ wurde weiter oben schon ausführlich beschrieben

[…] dürfen beispielsweise bestimmte Wurmkuren und Flohschutzmittel nicht mehr verabreicht werden! Bei Spaziergängen sollte die Aufnahme von […]

[…] Gift­kö­der Ra­dar: Nebenwirkungen […]

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  • von Nicole
  • 17. Oktober, 2015

Mir fehlen in diesem Artikel leider die meisten Quellenangaben (abgesehen von einem Zitat der TA Janka Meusel).
Quellenangaben gehören unter einen Artikel. So kann jeder der möchte die Fakten prüfen. Ohne Quellenangaben, ist so ein Artikel, grade zu einem sehr brisanten Thema, leider unseriös, da der Leser so Meinung, Hörensagen und Fakten nicht auseinanderhalten kann.

Sofern man eine Meinung hat und diese schreibt… ok.
Aber sobald Fakten und Experten zitiert werden, sollte man doch Quellen angeben!
Vor allem wenn ein Marketingmensch und App Weiterentwickler einen Artikel über ein Fachfremdes Thema schreibt. Das würde zeigen, dass er sich seriös damit auseinandergesetzt hat und nicht nur mal eben einen Artikel, meiner Meinung nach dann unseriös, geschrieben hat, um die Seite zu puschen. Wäre doch schade um die Arbeit.

Falls vorhanden würde ich mich über folgende Quellen freuen:

… auch bei Wurmkuren um durchaus giftige Substanzen handelt (Welche Substanzen, Quelle)
… behaupten die Hersteller immer wieder gern, dass die eingesetzten Neurotoxine […]lediglich bei Würmern wirken und für den Hund somit völlig ungefährlich sind (Quellen, wer sind „die Hersteller“)

aber ein Blick in die „Zutatenliste“ (Beispiele, Quellen)

Viele Mittel enthalten beispielsweise den Wirkstoff Praziquantel (Welche, Quellen)

Wirkstoff Praziquantel, der bereits seit 1980 für seine extrem hohe Wirksamkeit gegen Platt-, Band-, und Saugwürmer bekannt ist. (Quelle)

Die Liste der Nebenwirkungen von Praziquantel erstreckt sich von Übelkeit, Juckreiz und Nesselsucht bis hin zu Störungen des Gehirns wie z.B. Epilepsie und sogar Herzrhythmusstörungen. (Quelle)

Darüber hinaus reicht laut Meinung vieler Experten in 95% aller (Be-)fälle eine biologische und somit schadlose Entwurmung völlig aus. (Name Experten und Beruf – viele Experten ist extrem unseriös und schwammig – Quellen)

PS.: Diese Kritik hat nichts mit meiner Meinung zu dem Thema zu tun. Aber wenn man sich inhaltlich an Meinungsmache (und genau das macht so ein Artikel) beteiligt, dann sollte man das seriös tun!

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  • von Mia
  • 17. Oktober, 2015

Hallo,

ich habe auch oft Pro und Kontra abgewägt, war schon soweit, mich doch lieber auf Kotproben zu verlassen, bis ich einen Hund mit Haut- und Herzwürmern bekam. Diese kann man nur durch einen speziellen Bluttest feststellen, aber sicherlich nicht durch eine Kotprobe. Dadurch habe ich mich intensiver mit dem Thema befasst und bin zur Wurmkur zurückgekehrt: Gegner sollten sich vor einer entgültigen Entscheidung darüber informieren, welche Krankheiten Zecken, Mücken und Flöhe übertragen können und wie viele verschiedene Wurmarten und andere Parasiten es überhaupt gibt. Wie gesagt sind nicht alle durch eine Kotprobe nachzuweisen.

Ein zweiter Aspekt ist unsere persönliche Situation: Meine Hunde sind vor allem in Wald und Feld unterwegs, der eine futter leider gerne mal ein paar Hasenboller, so schnell schaut man gar nicht, abgesehen vom Trinken aus natürlichen Gewässern. Da ist ein regelmäßiger Wurmbefall eigentlich vorprogrammiert. Alle 3 Monate entwurmt man eigentlich auch nur in solchen Fällen. Ein Stadthund, der kaum in die freie Natur kommt, braucht das sicher nicht.

Über die Aussage von Steinwitz, dass diverse Würmer – wir erinnern uns: Parasiten! – gut für das Immunsystem sein sollen, kann ich als gebildeter Mensch nur den Kopf schütteln. Erstens fehlen die meisten Quellenangaben, zweitens sind solche Informationen so rar verbreitet, dass jeder aufgeklärte und halbwegs intelligente Mensch darauf kommen sollte, dass dies nicht bedeutet Parasiten freudig einen Lebensraum zu bieten.

Ich sehe es sehr kritisch, dass immer wieder gegen Impfen und gegen Wurmkuren gewettert wird und dabei die Nebenwirkungen aufgezählt werden. Ja, es gibt welche, aber man sollte die Relationen beachten. Das Problem ist einfach, dass die meisten Menschen einfach entsetzt darauf anspringen, ohne sich wirklich darüber informiert zu haben, worauf sie ohne achten müssen, bzw. ob ohne denn wirklich besser ist.

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  • von Georg Schellheimer
  • 17. Oktober, 2015

Hallo,
ich möchte dieser unnötig emotionalen Debatte nicht unnötig Auftrieb gewähren.
Es sind oft die Gleichen, die den Landesärztekammern dieses Landes Sachkunde in Abrede stellen wollen, verdienen doch alle Ärzte an dem Verschreiben resp. Verkauf von Tierarzneimitteln.
Das Gleiche gilt aus meiner Sicht im Übrigen für Impfungen.

Der Hund ist an das Zusammenleben mit dem Menschen angepasst. Umgekehrt eher weniger. Bandwürmer können für Kleinkinder durchaus eine Gefahr darstellen. Da diese sich nach dem Kontakt mit dem Haustier nicht immer die Hände waschen, ist die Übertragung „kinderleicht“. Auch das „Küsschen geben“ führt zu ähnlichen Ergebnissen.

Man sollte bei all dem Tierwohl nicht vergessen, dass wir Menschen auch ein Recht auf Gesundheit haben!

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  • von Justus Maria Wunderlich
  • 17. Oktober, 2015

Mein Freund Pablo hat in seinen 10 Lebensjahren noch keine Wurmkur erlebt und erfreut sich allerbester kräftiger Gesundheit. Auch wir haben keine Würmer. Aber impfen lasse ich ihn regelmäßig. Hat ihm auch nicht geschadet.

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  • von MichaelS.
  • 06. April, 2016

Das ist wirklich gefährliches Halbwissen, um nicht zu sagen Unfug. Hunde gehören regelmäßig entwurmt, denn eine Kotprobe bietet nicht die Gewähr, dass ein Hund wirklich frei von Würmern ist. Nach einer frischen Infektion mit Würmern sind diese mitunter über Wochen oder gar Monate nicht im Kot nachweisbar, da die Würmer bzw. Wurmeier erst nach einer sog. Präpatenzzeit über den Kot ausgeschieden werden. Wer also alle 3 Monate lediglich eine Kotprobe untersuchen lässt, handelt absolut fahrlässig, denn es kann sein, dass einen Tag nach Abgabe der Kotprobe die Präpatenzzeit abläuft und der Hund trotz negativer Kotprobe am Vortag plötzlich hochinfektiösen Kot ausscheidet, weil der Wurmbefall am Vortag eben noch nicht nachweisbar war. Jeder verantwortungsvolle Hundehalter sollte wissen, dass Wurmbefall beim Hund nicht nur den Hund richtig krank machen kann, sondern mitunter auch extrem gefährlich für die Menschen ist, die mit dem Hund verkehren, insbesondere auch für Kinder. Die Risiken eines Wurmbefalls sind weitaus höher als die Risiken, die von Entwurmungsmitteln ausgehen. Ich habe noch kein einziges Mal Nebenwirkungen der vierteljährlichen Entwurmungen bei meinem Hund wahrgenommen und selbst wenn er z.B. einmal Erbrechen würde nach der Gabe eines Mittels: Mir ist es lieber, dass meinem Hund mal kurzzeitig übel ist (völlig harmlos), als dass mein Hund oder ich oder meine Kinder oder irgendwer anderes durch Wurmbefall meines Hundes wirklich ernsthaft krank wird!!!!!

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Das Wurmkuren Nervengifte sind, ist unumstritten. Das Würmer nicht in einen Organismus gehören NICHT!

Wird nicht sogar der Schweinespulwurm bei einigen menschlichen Allergikern , im Menschen angesiedelt, damit dieser tatsächlich Allergien bekämpft?!!!

Die natürlichste Art der Bekämpfung bzw – ein Gleichgewicht herzustellen, ist die Natur selbst
/http://zwergpinscher.online/wordpress/2016/02/22/das-immunsystem-kann-parasiten-vernichten/)
Ernähren wir unsere Hunde nicht mehr mit diesem industriell hergestellten Müll, sind diese sehr wohl in der Lage ihre „natürlichen Parasiten“ NATÜRLICH zu bekämpfen und wir können auf jegliche Nervengifte verzichten !

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  • von Alex
  • 23. April, 2017

Ich bin schockiert über viele „Expertenmeinungen“ hier …
Aber auch verwundert. Da lese ich Kommentare wie „seit 10 Jahren keine Wurmkur“, „lasse nur den Kot untersuchen“ und am besten gefallen mir die Tipps über „Kokosflocken“…
Eine Kotprobe mag beim Hund vielleicht noch praktikabel sein, bei einer Freigängerkatze aber absolut unmöglich.
Und dass ein Tier über Jahre oder gar ein Jahrzehnt keine Würmer hat, erscheint mir so wahrscheinlich wie ein Mensch der zu Lebzeiten keinen Schnupfen hat.
Wahrscheinlicher ist, dass sich das Tier bis zu einem bestimmten Grad „erfolgreich“ gegen die Parasiten wehrt. Was aber nicht bedeutet, sie wären nicht vorhanden. Sie sind vielleicht – auf Kosten der Gesundheit des Tieres – nicht so ausgeprägt als dass der Mensch sie „merken“ würde (wobei ein Tierhalter doch schon merkt wenn sein Tier mal einen schlechten Tag hat)…
Wir können ja auch mit Flöhen Leben. Ist jetzt nicht prickelnd… Aber es geht.
Meine Katze trinkt bei Wurmbefall viel mehr als ohne (sie trinkt auch so ganz brav – aber wenn sie Würmer hat, hängt sie förmlich über der Schüssel). Auch frisst sie viel mehr – erbricht es aber auch gleich wieder. Das führt dann dazu dass sie häufig Hunger hat, auch wenn sie erst 2 Stunden vorher was hatte.

Ich versuchte, eine „Wurmkur“ zu vermeiden. Ich merkte aber relativ schnell dass meine Katze mal wieder Würmer hat. Nur ist es dann – wenn die Katze schon erbricht – schon zu spät.
Ehrlicherweise habe ich es ein Jahr so gehalten dass ich immer erst auf Anzeichen gewartet habe. So ging ich auf die Wiese, schaute mir den Kot an, hab mir das Erbrochene angeschaut und auch das Verhalten des Tieres beobachtet. Würmer habe ich erst nach gut 6 Monaten gesehen. Dabei ist mir jedoch aufgefallen dass mein Tier immer dünner wurde.

Nicht falsch verstehen – mir geht es weniger um MEINE Gesundheit. Bei mir kommt mein Tier an erster Stelle. Jeder sollte natürlich wissen dass Tabletten allgemein und Tabletten für die Parasitenbekämpfung im speziellen Gift sind (was auch nicht vom Hersteller geleugnet wird –> https://imedikament.de/milpro-16-mg-40-mg-filmtabletten-fuer-katzen ).
Aber bevor ich untätig zuschaue wie sich das Tier durch den Tag quält, mache ich was dagegen.

Mein Tier ist gechippt, kastriert, bekommt die bestmögliche Pflege, Nassfutter, hat auch Trockenfutter zur Auswahl, täglich frisches Wasser (und auch 1 Schüssel mit etwas „abgestandenem“ Wasser), notwendige Impfungen, viele Kuscheleinheiten und alle 3 Monate eine Entwurmungstablette. Das ist das was ich als Mensch machen kann (und als Tierhalter auch machen sollte). Alles andere liegt nicht in meiner Hand.
Es gibt bei mir weder Kokosflocken noch irgendwelche Öle (könnte meine süße reden, würde sie mich auch fragen ob ich noch alle Tassen im Schrank habe – sie ist doch keine Vegetarierin) und auch kein Woodoo-Zauber.
Wer damit nicht klar kommt, sollte sich einfach kein Tier zulegen.

Und zum Schluss (da ich viel über Erbrechen geschrieben habe): Nur weil die Katze einmal erbricht, bitte nicht gleich eine Entwurmungstablette nachschieben. Es gibt viele – auch natürliche – Gründe warum das Futter hoch kommt (Haare werden hochgewürgt und das Futter rutscht mit, ein Grashalm steckt irgendwo in der Speiseröhre usw.). Ist im Erbrochenen nichts drin (oder gar ein Haarbüschel oder ein langer Grashalm), heißt dies noch nicht dass Würmer vorhanden sind. Passiert dies jedoch mehrmals in einer Woche oder gar mehrmals täglich, ist die Katze unruhig, zuckt sie im Magengegend (als würde sie was jucken) und ist sie allgemein unruhiger als sonst, ist die Wahrscheinlichkeit für Wurmbefall sehr hoch.

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