Berlin: Dringend neues Herrchen oder Frauchen für Hardy gesucht

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 16.08.2013 um 07:48 Uhr, 3 Kommentare

Hardy - Der ärmste Hund Berlins
Foto: Facebook

Es gibt Situationen in denen braucht man nicht viele Worte um sein Entsetzen auszudrücken, denn jeder der sich das hier abgebildete Foto ansieht, kann sich sicherlich selbst vorstellen, wie sehr dieser kleine Hund in der Vergangenheit gelitten haben muss. Polizei Beamte brachten den vollkommen verängstigten Bichon-Frisé vor ca. 3 Wochen in die Berliner-Tiersammelstelle und dort trauten selbst hartgesottene Mitarbeiter ihren Augen nicht.

Einen so schweren Fall haben wir schon lange nicht mehr gehabt!

Ein Amtstierarzt untersuchte den kleinen „Hardy“ anschließend und konnte dabei nur unter Narkose die ganzen Zotteln aus seinem Fell entfernen. Laut Einschätzung des Tierarztes muss der in etwa vier bis fünf Jahre alte Hund mindestens ein Jahr von seinem Besitzer schlimm vernachlässigt worden sein.

Da der Hund einen Chip trägt, konnten die Mitarbeiter der Tiersammelstelle den Halter sehr schnell ausfindig machen und dieser forderte seinen Hund sogar noch zurück. Mit Hilfe des Amtstierarztes konnte dieses Schicksal zum Glück verhindert werden und somit ist der Hund jetzt erst einmal in Sicherheit.

Im Tierheim wird „Hardy“ nun wieder aufgepäppelt und auch seinen Augen geht es wohl schon wieder etwas besser. Da der kleine Bichon-Frisé jedoch nicht ewig „hinter Gittern“ leben soll und da er darüber hinaus nicht gern allein ist, sucht das Tierheim jetzt dringend ein neues Herrchen oder Frauchen für „Hardy“.

Wir möchten das Tierheim bei seiner Suche gern aktiv unterstützen und rufen hiermit alle Leser auf, diesen Artikel zu teilen oder an Freunde zu senden, denn vielleicht finden wir ja so gemeinsam schnell einen liebevollen Menschen, der wieder etwas Glück in diese traurigen Augen bringen kann. Mögliche Interessenten sollen sich bitte direkt unter der Rufnummer 030/76888-156 beim Tierheim Berlin melden.

[asa_collection gkradar_post, items=2, type=random]Zecken[/asa_collection]

Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

3 Reaktionen

Permalink
  • von Gaby
  • 16. August, 2013

Ich kann solche Menschen einfach nicht verstehen!!!!!!!
Was geht in deren Köpfen vor????
Haben die keine Augen im Kopf?????
Das ist für mich Tierquälerei der übelsten Art.
Ich hoffe sehr, dass der ehemalige Besitzer dafür auch zur Rechenschaft gezogen wird.

Permalink
  • von Petra
  • 19. August, 2013

dem Tierquäler wird nicht viel passieren …. eine Verwarnung – ein Bussgeld ….. aber was ist das im Gegensatz zu dem, was er diesem Tier angetan hat ? ….. die Gesetze gehören hier endlich mal radikal geändert, damit die Tiere in unserer Gesellschaft endlich mal vor solchen Menschen geschützt werden …. wie viele Schicksale bleiben unentdeckt ? ….. wir wissen nicht was hinter deutschen Türen abgeht ….. hier sind Nachbarn/Freunde gefragt, die ihre Augen offen halten und nicht zögern einzugreifen ….

manchmal schäme ich mich ein Mensch zu sein …. …. …..

Permalink
  • von Tanja
  • 19. August, 2013

Dieser arme Wuff..wenn Berlin nicht soweit weg wäre hätte ich ihn sofort übernommen..er hat etwas besseres verdient als das,was er bisher erlebt hat..

Schreibe uns deine Meinung

Regeln: Wir freuen uns auf dein Feedback, sei jedoch stets respektvoll und bleibe beim Thema. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor profane, belästigende und missbräuchliche Kommentare, sowie unerlaubte Werbung in den Kommentaren (Spam) zu löschen und Wiederholungstäter zu blockieren.