FitBark: Der erste Aktivitäts- bzw. Fitness-Tracker für Hunde

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 03.06.2013 um 10:35 Uhr, 4 Kommentare

fitbark_bones_and_home_base

Egal ob es nun das FitbitFlex, das UP von Jawbone oder das Nike Fuelband ist, der Boom an Fitness-Trackern scheint derzeit ungebrochen. Immer mehr Menschen zeichnen mit Hilfe der kleinen Armbänder und einer passenden Smartphone-App täglich ihre Bewegungs- und Schlafphasen vollautomatisch auf.

Es ist also keine große Überraschung, dass mit FitBark nun der erste Fitness-Tracker für Hunde auf dem Markt erscheinen soll. Der kleine Tracker in Form eines Hundeknochens wird einfach am Halsband befestigst und soll dort dann mit einer Akkuladung bis zu 10 Tagen alle Aktivitäten eures Hunde protokollieren.

Neben dem Drei-Achsen-Beschleunigungssensor zur Messung der jeweiligen Aktivitäten, einen Mikrocontroller und einem kleinen Arbeitsspeicher verfügt der FitBark Tracker natürlich auch über ein Bluetooth 3.0 Modul mit dessen Hilfe sich alle gespeicherten Daten jederzeit in die passende Smartphone-App übertragen lassen.

Für den Fall das Ihr die Daten auch mal aus der Ferne abfragen möchtet, bietet der Hersteller eine sogenannte Home Base in Form einer Hundehütte, die sämtliche Daten über das heimische Netzwerk hinaus ins Internet überträgt. Auf der Website des Anbieters könnt Ihr dann auf die Messergebnisse eurer Fellnase zugreifen.

Leider zeichnet der FitBark Tracker wirklich nur die Bewegung eures Hundes auf und damit sind die sinnvollen Einsatzmöglichkeiten natürlich von vornherein begrenzt. So wäre ein GPS-Modul zur Aufzeichnung der täglichen Gassi-Strecke (siehe Tagg) mit Sicherheit eine nützliche Bereicherung gewesen.

Auch der hohe Preis dürfte für viele Hundehalter eher abschreckend sein, denn 80 EUR für den Knochen und noch einmal 80 EUR für die Home Base sind bei dem relativ wenigen Einsatzmöglichkeiten in meinen Augen doch etwas viel. Für den Versand nach Europa kommen auch noch einmal 30 Euro hinzu.

Bei aller Kritik finde ich das Konzept aber wirklich gut und in diesem Bereich wird sich in den nächsten Monaten sicherlich noch einiges tun. Was sagt Ihr denn grundsätzlich zur Idee? Nützlich oder eher überflüssig? Welche Werte sollte ein Fitness-Tracker aufzeichnen um für euch einen Mehrwert zu bieten?

Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

4 Reaktionen

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  • von Svetlana
  • 03. Juni, 2013

Um für mich wirklich interessant zu werden, sollte das Gerät

100% wasserdicht sein, die Möglichkeit einer GPS – Ortung haben (falls der Hund mal ausrückt), die Strecke die der Hund gelaufen ist via GPS Modul aufzeichen.

Ferner wäre eine Aufzeichnung über die ungefähre Herzfrequenz in Kombination mit der jeweiligen Aktivität (toben, traben etc.) interessant. (sowas ist sicherlich möglich, geht ja auch im Fitnessstudio ^^ )

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  • von Benni
  • 03. Juni, 2013

Wunschliste:

– Sendermodul für Herrchen, daß ein akustisches Abrufsignal ausgelöst werden kann.
– Herrchen- Modul mit Entfernungs- und Richtungsanzeige zum „Knochen“
(Um verlorene „Knochen“ wieder zu finden)
– GPS- Tracking
– Datenspeicher für Adresse, Name des Hundes usw.
– 100% wasserdicht heißt: 4 Stunden Spielen im Salzwasser kein Problem
– absolute mechanische Unzerstörbarkeit
– muß leichter als Wasser sein (Schwimmfähig)

[…] FitBark und Tagg (ich habe hier bereits darüber berichtet) möchte nun offenbar auch Whistle unsere Hunde mit sensorgespickten Halsbändern ausstatten um […]

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Du hast hier wirklich einige gute Punkte genannt! Sehr informativ, vielen Dank für diesen Beitrag! 🙂

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