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Wurst mit Rasierklingen präpariert

Kösliner Str., 35410 Hungen, Deutschland
13.04.2017 - #9302

Schon wieder ist ein Hundehasser am Werk. Diesmal in Hungen. Dort sind Wurstköder entdeckt worden, die mit Rasierklingen präpariert waren.

Offenbar sollen freilaufende Hunde diese fressen und an den inneren Verletzungen qualvoll sterben, vermutet die Hungener Stadtverwaltung, die gestern auf den Fund aufmerksam gemacht hat. In der Feldgemarkung Bellersheimer Fußweg sowohl von der Kösliner Straße, als auch von der Gießener Straße kommend wurden die Wurstköder gefunden, außerdem im Messfelder Weg und in der Stralsunder Straße. "Sollten weitere Wurstköder gefunden oder andere Hinweise bekannt werden, so bitten wir um Mitteilung an den Fachbereich Bürgerdienste der Stadt Hungen."

Bürgermeister Rainer Wengorsch und der Fachbereich Bürgerdienste der Stadt Hungen bitten die Hundebesitzer um erhöhte Aufmerksamkeit und darum, die Hunde beim Spaziergang nicht frei laufen zu lassen.

In Gießen, Annerod und Garbenteich hatte es in jüngster Vergangenheit ebenfalls Fälle mit Rasierklingen in Ködern gegeben. Von einer Aufklärung ist bislang nichts öffentlich bekannt geworden. Aber es gibt Beispiele für eine erfolgreiche Ermittlung. Etwa aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen: Dort legte ein Rentner Köder mit Schrauben, Nägeln und Rattengift aus. Er wurde erwischt. Der Tierquäler erhielt vor dem Amtsgericht eine Freiheitsstrafe von neun Monaten, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Außerdem musste er 6000 Euro Geldbuße an eine Rettungshundestaffel zahlen (Quelle: merkur-online.de).

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