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Zwölf Giftköder-Verdachtsfälle allein im März

Calw, Deutschland
31.03.2017 - #9288

Die Gefahr ist nicht gebannt: Noch immer scheinen Unbekannte im Raum Calw Giftköder auszulegen. Erneut musste ein Tier sein Leben lassen. Die Stadt empfiehlt deshalb, dass Hundebesitzer ihre Tiere bis auf weiteres an der Leine führen sollten.

"Bitte lassen Sie Ihre Kinder und Hunde nicht unbeaufsichtigt. Führen Sie Ihren Hund an der Leine. In diesem Bereich werden höchstwahrscheinlich Giftköder ausgelegt." So steht es auf zahlreichen Warnschildern, die Ende Januar von der Stadt Calw vor allem in Heumaden und Stammheim aufgehängt wurden. Und diese Schilder bleiben erst mal, wo sie sind, erklärte Calws Ordnungsamtsleiter Matthias Rehfuß. Denn die Gefahr der Giftköder bestehe weiterhin.

Eie Serie von Vergiftungsfällen reißt nicht ab. Nach Informationen, die unserer Zeitung vorliegen, landeten allein im März mindestens zwölf Verdachtsfälle auf den tierärztlichen Behandlungstischen. Eines der Tiere, ein Hund aus Stammheim, fiel demnach sogar ins Koma und verstarb. Nur einen Tag später erkrankte eine junge Hündin schwer, die offenbar dieselbe Strecke wie das verstorbene Tier gelaufen war. Die Besitzerin habe der Hündin einen Brocken aus Muskel-Knorpelfleisch entreißen können, der am Feldrand lag.

Quelle: schwarzwaelder-bote.de

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