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Labrador frisst Giftköder

Schwemannstraße 8, 31134 Hildesheim, Germany
17.02.2017 - #9247

Montagvormittag den 13.02.2017 am Kehrwiedergrund: Ein 44-jähriger Hildesheimer ist mit seinem Labrador zu Fuß unterwegs, befindet sich etwa 100 Meter westlich des Goschentores. Plötzlich verhält sich der Hund anders als sonst, schnüffelt an einem Baumstumpf abseits des Spazierweges und beginnt, etwas zu fressen. Es ist ein rot-braunes Granulat, etwa einen Zentimeter lang und etwas dünner als ein Bleistift.

Beim 44-Jährigen schrillen sofort alle Alarmglocken. Denn der Mann ist Biologe, ahnt, dass es sich bei dem Stoff um Giftköder handeln könnte. Er bricht den Spaziergang auf der Stelle ab, fährt mit dem Hund zu einer Tierärztin. Dort bestätigt sich der schlimme Verdacht. Die Ärztin verabreicht dem Tier ein Medikament, das zum Erbrechen führt.

Als sie den Auswurf untersucht, hat sich die Farbe des Granulats nicht verändert: „Das ist ein Indikator für Gift“, sagt Polizeisprecherin Anna Röker. Noch stehe nicht fest, welches Gift am Kehrwiedergrund ausgelegt wurde. Der sichergestellte Stoff müsse noch genau untersucht werden: „Aber nur durch das schnelle Handeln des Besitzers und der Tierärztin konnte eine Schädigung des Hundes vermieden werden“, ist sich Röker sicher. Sie bittet Hundehalter beim Gassi gehen um erhöhte Aufmerksamkeit.

Quelle: hildesheimer-allgemeine.de

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