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Mäusegift Ratron

Wassenach, Deutschland
05.10.2014 - #4649

Große Empörung über erneute Hundevergiftung auf Feld der Wassenacher Gemeinde –
Ursache offenbar endlich gefunden – Betroffene Hundebesitzer erwägen Schadenersatzklage gegen den Eigentümer der Felder
Was bisher nur vermutet wurde hat sich nun offensichtlich als Ursache für das Sterben bzw. die Vergiftung von vier Hunden aus den Gemeinden Wassenach, Glees und Burgbrohl herausgestellt:
Zeugen haben am Dienstagnachmittag (30.9.14) beobachtet dass ein ehemaliger Landwirt aus Wassenach, offenbar im Auftrag des Eigentümers , weitflächig einen hochwirksamen Giftweizen (Ratron) gegen Mäuse ausgestreut hat. Für die Anwendung dieses Giftes gibt es strenge Vorschriften wie beispielsweise die ausschließlich unterirdische Ausbringung um Umwelt, Wild- und Haustiere und insbesondere auch spielende Kinder zu schützen.
Nun hat es einen fünften Hund, den kleinen Sammy , einen 7 Jahre alten Mischlingsrüden, getroffen, der an der Leine auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg zwischen Wassenach und Glees spazieren ging. Beim Stöbern im angrenzenden Randstreifen nahm er einige Körner dieses Giftweizens auf, wie eine Untersuchung seines Mageninhalts ergab. Nur das schnelle Eingreifen einer Tierärztin hat ihm zunächst das Leben gerettet. Ob er es schafft ist noch ungewiss.
Besonders empörend: Obwohl von Zeugen beobachtet und aufgefordert, das Ausstreuen sofort einzustellen, fuhr er mit seiner Tätigkeit am Mittwoch, 1.10. fort. Zwei Zeuginnen aus Wassenach, die versuchten ihn davon abzuhalten beschimpfte er sehr aggressiv mit beleidigenden Worten, eine der Zeuginnen wurde sogar tätlich angegriffen.
Eine spontane Zusammenkunft von Wassenacher Hundebesitzern am Mittwochnachmittag ergab , dass bereits zwei Anzeigen gegen den Eigentümer der Felder wegen Umweltverschmutzung vorliegen.
Ein Vertreter des Ordnungsamtes nahm an der Zusammenkunft teil und dokumentierte mit Fotos die rechtswidrige Ausbringung des Giftweizens.
Die Hundebesitzer forderten den sofortigen Stop der Ausbringung, die Kennzeichnung aller betroffenen Felder sowie die Säuberung der bereits vergifteten Oberflächen.
Eine Sammelklage auf Schadenersatz für die z.T. mehrere Tausend Euro betragenden Tierarzt- und Tierklinikkosten behält man sich vor .
Schliesslich sei die Frage erlaubt: Wer möchte Produkte von solchen vergifteten Feldern eigentlich noch essen ?

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