Hundebetreuung als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich absetzbar?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 16.08.2012 um 10:06 Uhr

Wer seinen Hund in seinem Haus von sogenannten „Dogsittern“ betreuen lässt, kann nach Information des Neuen Verbands der Lohnsteuerhilfevereine e.V. diese Aufwendungen unter bestimmten Voraussetzungen als haushaltsnahe Dienstleistungen in der Einkommensteuererklärung steuermindernd ansetzen.

Wichtig dabei ist, dass die Dienstleistung in der Wohnung beziehungsweise im unmittelbaren häuslichen Bereich, zum Beispiel dem Garten, ausgeübt wird. In diesen Fällen kommt eine Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen nach Paragraf 35a des Einkommensteuergesetzes EStG in Betracht.

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Die dicke Daisy – Ehepaar wegen Tierquälerei vom Tierarzt angezeigt

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 08.08.2012 um 09:05 Uhr

Mit einem ganz besonderem Fall von falsch verstandener Tierliebe darf sich derzeit die Staatsanwaltschaft in Augsburg beschäftigen. Ein Rentnerehepaar – sie 69 Jahre, er 71 Jahre alt – soll seine Pikinesenhündin, die auf den schönen Namen Daisy hört, massiv überfüttert haben. Die Hündin wog am Ende bereits knapp 19 kg und das ist mehr als das dreifache des Normalgewichts dieser Hunderasse.

Als der Tierarzt vergeblich versuchte das Ehepaar dazu zu bewegen den Hund zukünftig kalorienärmer und artgerecht zu füttern erstattete er Anzeige bei der Staatsanwaltschaft. Diese veranlasste anschließend einen Strafbefehl wegen Tierquälerei, Beleidigung und Drohung, denn die Hundehalterin hatte den Tierarzt aufgrund der Anzeigen in einem Brief als „Mensch ohne Herz“ bezeichnet und drohte damit „die Praxis abzufackeln“.

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Stellungnahme zur Anleinpflicht für Hunde in Bottrop

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 08.08.2012 um 07:52 Uhr

Erst kürzlich hatten wir an dieser Stelle ausführlich darüber berichtet, dass laut einem Urteil (Az.: 5 A 2601/10) des  Oberverwaltungsgerichts Münster aus dem Monat Juli 2012 eine generelle Anleinpflicht für Hunde in Waldgebieten unzulässig sei und nur wenige Tage danach erfolgten auch bereits die ersten öffentlichen Reaktionen der zuständigen Städte und Gemeinden.

So lies die Stadt Bottrop seine Hundehalter beispielsweise die Hundehalter über die Presse davon in Kenntnis setzen, dass Hunde in Waldgebieten natürlich nur in Naturschutzgebieten angeleint werden müssen. In allen anderen Fällen muss der Hundehalter im Wald lediglich sicherstellen, dass der Hund den vorgegeben Weg nicht verlässt bzw. das der Hund am Fuß gehalten wird.

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Mietrecht: Yorkshire Terrier sind nicht zwingend Kleintiere!

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 02.08.2012 um 07:08 Uhr

Wenn es um die Haltung von Haustieren in einer Mietwohnung geht, dann ist der nächste Streit in der Regel schon fast vorprogrammiert, denn sowohl der Vermieter, als auch die anderen Mietparteien können dem tierlieben Mieter schnell einen Strich durch die Rechnung machen.

Zwar benötigt ein Mieter laut der Grundsatzentscheidung des BGH (Urteil vom 14.11.2007, AZ.: VIII ZR 340/06) keine gesonderte Genehmigung des Vermieters zur Haltung von Kleintieren wie Vögel, Zierfische, Schildkröten, Hamster oder Zwergkaninchen, aber wie sieht es diesbezüglich mit der Haltung von kleinen Hunderassen aus?

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Hunde dürfen in NRW auf Waldwegen ohne Leine laufen

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 26.07.2012 um 14:25 Uhr

Laut einem Urteil (Az.: 5 A 2601/10) des Oberverwaltungsgerichts Münster dürfen Hundehalter in NRW ihr Tier ab sofort auch ohne Leine durch den Wald führen. Den Richtern zufolge müssen Hunde zumindest so lange keine Leine tragen, wie den vorgegebenen Waldweg nicht verlassen.

Ausnahmen gelten nur in Naturschutzgebieten und auf ausdrückliche Anordnung der Forstbehörden des Landes wie z.B. in ausgewiesenen Erholungsgebieten. Gemäß diesem Urteil ist es somit Städten und Gemeinden untersagt für öffentliche Waldwege in NRW eine generelle Leinenpflicht zu erlassen.

Hundehalter sollten dieses Urteil jedoch nicht als eine Art „Freibrief“ sehen, denn selbstverständlich sollte ein friedliches miteinander immer im Vordergrund stehen und somit achtet bitte darauf, dass eure Fellnasen trotz der „neuen Freiheit“ die Waldtiere und Erholungssuchenden in der Umgebung nicht stören.