Grausam: Hundehasser wirft Leckerlis mit Rattengift direkt in den Briefkasten

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 11.03.2015 um 08:45 Uhr, 1 Kommentar

Foto: Polizei
Foto: Polizei

Schon oft wurde ich in Interviews gefragt, ob die Anschläge auf Hunde in den letzten Monaten zugenommen haben und ich muss ehrlich sagen, dass auch für mich eine solche Frage nur schwer zu beantworten ist.

Wenn man nämlich mal berücksichtigt, dass die meisten Hunde laut Tierärzten durch reine Unachtsamkeit in den eigenen 4 Wänden und nicht durch vermeintliche Hundehasser vergiftet werden, dann würde ich eher sagen das dieses Thema in den letzten Monaten mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist.

Sicherlich mag schnell der Eindruck entstehen, dass es von Tag zu Tag „schlimmer“ wird und das täglich zahlreiche Hunde in Deutschland durch Hundehasser getötet werden, aber das Thema selbst ist in sich viel zu kompliziert um eine solche Aussage einfach zu pauschalisieren.

Wir stellen jedoch immer wieder fest, dass sich die Art der Fälle massiv verändert, denn während Giftköder vor 1-2 Jahren eher großflächig in Parks verstreut wurden, häufen sich bei uns aktuell die Fälle in denen Hundehalter direkt bedroht werden oder in denen das Gift gezielt in Gärten platziert wird.

Ein ganz besonders feiger und hinterhältiger Fall von Hundehass beschäftigt derzeit auch Polizeisprecher Franz Hundhammer in Kumhausen bei Landshut, denn hier wurden binnen weniger Tage mit Rattengift präparierte Leckerli (siehe Foto) in den Briefkästen von zwei Hundehaltern gefunden.

Polizeisprecher Franz Hundhammer
Das ist tatsächlich neu, dass Tierbesitzer so direkt angegangen werden, wie in diesem Fall. Wenn jemand direkt Giftköder in einen Briefkasten wirft, muss der Täter ja zumindest wissen, dass die dortige Bewohnerin ein Haustier hat. Das grenzt den Kreis der möglichen Verdächtigen ein.

Da es sich hierbei nicht um den ersten Angriff auf Hunde im Raum Landshut handelt, führt die Polizei nun einen verstärkten Streifendienst durch. Präsenz zeigen ist oftmals auch nur die einzige Waffe der Behörden im Kampf gegen Hundehasser, denn nur in sehr seltenen Fällen werden die feigen Täter durch Zeugen beobachtet.

Quelle: idowa.de

Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

1 Reaktion

Permalink
  • von Nancy
  • 11. März, 2015

Das wird ja immer Schlimmer mit so welche Hundehasser oder auch genannt „Menschen“… Ich frage mich ersthaft nur warum sie so ein hass auf Hunde haben???
Nun mal mag ich auch keine Katzen aber ich setzte deswegen keine Giftkötter aus!!
Am besten is es man macht so ein Karton am Innen Briefkasten dran wo kein Hund dran kommt! :/ aber Hunde sind schlaue Tiere noch schlauer als einige Menschen, Sie kommen leider zu schnell daran, sie finden ein Weg daran zukommen :/ Oder man macht eine Kamera an die Tür(Innen und Außen!) So kann man sehen wer was rein geworfen hat und Wann!

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