Halle: Tiernothilfe Leipzig warnt Hundehalter in Neustadt und Südpark

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 04.01.2015 um 10:55 Uhr, 0 Kommentare

Tiernothilfe Leipzig e.V.

Die Tiernothilfe Leipzig e.V. warnt derzeit alle Hundehalter in Halle vor einem Mann, der mutmasslich am 03.01.2015 eine Dogge vor den Augen der Besitzerin mit präparierten Leckerlies vergiftet haben soll. Der Mann wird wie folgt beschrieben: ca. 1,70m groß und etwa 70 bis 75 Jahre alt.

Der ältere Herr trug nach Angaben der Tiernothilfe Leipzig e.V. zum Zeitpunkt der vermeintlichen Tat ein Paar Stiefel der Marke Buffalo, eine grüne Jacke und eine grüne Jagd-Mütze. Die Polizei in Neustadt soll bereits über die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen haben und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Zum aktuellen Zeitpunkt können wir nicht sagen, ob es sich der Vorgang tatsächlich in dieser Form zugetragen hat oder ob es sich hier eventuell nur um ein Gerücht wie z.B. damals in Lippstadt handelt.

Auch wenn für mich persönlich in diesem Fall noch viele Dinge ungeklärt und teilweise auch unlogisch erscheinen, sollte man seinen Hund grundsätzlich niemals von Fremden füttern lassen!

1.000 € Belohnung für Hinweise auf den Täter

Wir möchten die Öffentlichkeit und den Gesetzgeber für das Thema „Mord durch Giftköder“ sensibilisieren und betroffene Hundehalter motivieren, in jedem Fall eine „Strafanzeige gegen Unbekannt“ zu erstatten.

Um die Ermittlungen und die daraus resultierende Fahndung nach dem oder den Täter(n) aktiv zu unterstützen, setzen wir regelmäßig für die auf unserer Plattform gemeldeten und anschließend auch zur Anzeige gebrachten Fälle von vorsätzlicher Tierquälerei eine Belohnung in Höhe von 1.000 EUR für sachdienliche Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des jeweiligen Täters oder der Täter führen.

Darüber hinaus habt Ihr die Möglichkeit unsere Aktion „Belohnung für Hinweise“ aktiv und selbstverständlich komplett ohne Mehrkosten zu unterstützen, denn von jedem Einkauf in unserem Online-Shop spenden wir jeweils 10% des Netto-Warenwertes um weitere Belohnungen auszusetzen.

Ergänzung vom 05.01.2015 – 9:00 Uhr

Wie wir nun aus einer anderen Quelle erfahren haben, kann die Polizei den oben genannten Vorfall nicht bestätigen. Polizeisprecherin Ulrike Diener:

Die Polizei war nicht in einen wie in Facebook beschriebenen Sachverhalt involviert

Dieses Beispiel zeigt natürlich wieder einmal wie schnell sich haltlose Gerüchte verbreiten und daher raten wir grundsätzlich jede Meldung aus den sozialen Netzwerken zu hinterfragen. Oftmals wissen eure Freunde nicht einmal, dass sie da ein Gerücht verbreiten und daher informiert euch bitte immer zusätzlich auf Seiten wie diesen, denn immer öfter werden Gerüchte auch ganz gezielt gestreut.

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Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

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