Rumänien: Wachhunde zerfleischten den vierjährigen Ionut

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 02.09.2014 um 09:45 Uhr, 0 Kommentare

Strassenhunde

Groß war die Aufregung in ganz Europa, als vor etwa einem Jahr das rumänische Parlament die Tötung von zahlreichen Strassenhunden genehmigte, weil ein herrenloses Rudel Streuner angeblich den 4-jährigen Ionut auf einem leerstehenden Gelände mit mehr als 100 Hundebissen zerfleischt haben soll.

Die digitale Empörung im Netz ging damals sogar soweit, dass zahlreiche Tierschützer in ihrem blindem Hass teilweise eine ganze Bevölkerungsgruppen für diese grausamen Taten verantwortlich machen wollten.

Im März 2014 erhob die Staatsanwaltschaft Bukarest Anklage gegen den Eigentümer der „Brachfläche“, denn die Ermittlungen der Polizei hatten ergeben, dass es die Verantwortlichen unterlassen hatten,

die geeigneten Massnahmen zur Abgrenzung des Parks vom nahegelegenen leerstehenden Grundstück mittels eines Zauns zu ergreifen.

Darüber hinaus waren die sieben Hunde, die den kleinen Ionut getötet haben, alles andere als herrenlose Streuner, denn einige der Tiere waren laut einem Untersuchungsbericht der Staatsanwaltschaft ganz offensichtlich sowohl kastriert, als auch am Ohr markiert und gechippt gewesen.

Ein Teil der Hunde, die auf dem Grundstück bei der Tuzla-Strasse Nr. 50 eingefangen wurden, sind seit 2009 im offiziellen Register des Veterinärzentrums der Stadtverwaltung Sektor 2 erfasst.

Besitzerin der Hunde sei die direkt an der Brachfläche angrenzende Firma Tei Rezidential und damit dürfte mehr als deutlich bewiesen sein, dass der kleine Junge nicht wie zuvor behauptet von herrenlosen Strassenhunden, sondern von den Wachhunden der Firma Tei Rezidential zu Tode gebissen wurde.

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Quelle: 20Min.ch

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