Findster: GPS-Tracking ohne monatliche Kosten

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 02.07.2014 um 11:41 Uhr, 2 Kommentare

Findster - The first GPS tracker for Kids and Pets without monthly fees

GPS-Tracker wie Tractive oder „Wo ist Lilly“ erfreuen sich in letzter Zeit nicht nur bei Eltern und Hundehaltern einer steigenden Beliebtheit. Die monatlichen Zusatzgebühren für die Ortung über das Mobilfunknetz hält jedoch viele potenzielle Interessenten (bisher) oftmals noch vom Kauf solcher Gadgets ab.

Die Macher von Findster möchten in diesem Bereich nun vollkommen neue Wege gehen und suchen daher aktuell auf Indiegogo noch potenziellen Investoren und Unterstützern. Das Konzept von Findster sieht es vor vollkommen auf die Ortung durch das Mobilfunknetz zu verzichten und stattdessen über eine im Haus oder in der Wohnung aufgestellte Basisstation den Kontakt zum Tracker aufzubauen.

Auch wenn die Idee selbst zunächst vollkommen genial klingt, bringt ein solches System natürlich auch große Nachteile mit sich. So dürfte die Reichweite im Alltag vermutlich noch weit unter den vom Hersteller angegeben 2 km liegen und auch die Akkulaufzeit von 18 Stunden ist in meinen Augen nicht gerade ein Kaufargument.

Die Idee selbst ist in meinen Augen jedoch wirklich „smart“ und ich denke, dass die Entwicklung hier in die richtige Richtung geht. Kleine Tracker zum geringen Preis ohne monatliche Folgekosten:

So dürfte vielen Hundehaltern die Kaufentscheidung deutlich leichter fallen.

Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

2 Reaktionen

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Der Ansatz einer Datenübertragung ohne GSM in Form einer Basisstation ist interessant.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass hier eine doch sehr eingeschränkte Reichweite besteht, was den Anwedungsradius reduziert.

Das führt dazu, dass z.B. der entlaufene Hund zwar bei Verlassen des Radius einen Alarm auslöst, aber dann auch nicht mehr geortet werden kann. Sinnvoller wäre meiner Ansicht nach eine Art Hybrid Lösung.

Die Akkulaufzeit ist immer ein Argument.
Jedoch sollte man nicht vergessen, dass Datenübertragungen und/oder GPS auch immer Strom verbrauchen.

Und hier gibt der Verbraucher den Tenor vor. Groß, klobig, lange Laufzeit versus klein, schick, schmal und kurze Laufzeit.

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  • von Kai
  • 29. März, 2015

Die Kampagne hat ja funktioniert. Hast du dir zufällig solch ein Teil bestellt? Der Liefertermin soll ja im April liegen. Mich interessierten auf jeden fall Erfahrungsberichte!

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