Delitzsch: Tierhasser übergießt Pyrenäen-Berghündin mit Säure

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 25.10.2013 um 08:20 Uhr, 15 Kommentare

Foto: Silvio Bürger / Quelle: BILD
Foto: Silvio Bürger / Quelle: BILD

In den vergangenen Tagen habe ich mir mal den Verlauf vieler Diskussionen zwischen Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern angesehen und dabei ist mir sofort aufgefallen, dass die Stimmung zwischen den beiden Parteien offenbar von Tag zu Tag aggressiver wird. Wir alle sprechen hier immer von „Toleranz und Verständnis“ für den anderen, aber davon ist momentan noch recht wenig in unserem Alltag zu spüren.

Während wir Hundehalter oftmals sehr schnell den Vergleich mit Kindern zu unserer Verteidigung heranziehen, schiessen sich die Nicht-Hundehalter eher auf die Kot-Problematik bzw. auf Beiß-Attacken ein und wenn dann noch das Thema „Auslandstierschutz“ ist Spiel kommt ist es mit der anfänglichen Sachlichkeit in der Diskussion meistens auch schnell wieder vorbei. Innerhalb weniger Sekunden wechseln dann übelste Beleidigungen und Drohungen die Seiten. Wie in einem schlechten Ping-Pong-Spiel kann man ab diesem Zeitpunkt beobachten, wie die ganze Situation nach und nach komplett eskaliert.

Als außenstehender muss man schnell den Eindruck bekommen, dass Hundehalter und Nicht-Hundehalter sich hier in einer Art „Gewaltspirale“ befinden, die man schon fast als guerillakriegs ähnlich bezeichnen kann.

Auf beiden Seiten wird seit Monaten bereits massiv „aufgerüstet“. Während wir versuchen durch den vermehrten Einsatz von GPS-Halsbändern und Apps das Leben unserer Lieblinge zu schützen, bauen andere Elektrozäune um ihre Gärten oder drohen ungeniert mit dem Auslegen von Giftködern in öffentlichen Bereichen.

Ein besonders trauriger „Höhepunkt“ in dieser Auseinandersetzung hat sich am vorvergangenen Sonntag in Delitzsch ereignet, denn wie verschiedene Print-Medien gestern berichteten, wurde die etwa 7 Monate alte Pyrenäen-Berghündin Jette offenbar im eigenen Garten mit ätzender Säure übergossen.

Besitzer Mike Queitzsch wollte wie jeden Morgen nach seinen im Garten lebenden Wachhund sehen, aber „Jette“ kauerte nur verstört unter einer Hecke. Bei näherer Betrachtung viel Jettes Herrchen dann auf, dass ihr Fell total verklebt und die Haut darunter stark verkrustet war. Ausserdem roch sie sehr unangenehm.

Als ich sie streicheln wollte, hat sie gewinselt. Außerdem roch sie komisch!

Der sofort aufgesuchte Tierarzt bestätigt den ersten Verdacht:

Die Wunden sind Verätzungen. Jemand hat das Tier mit Säure übergossen!

Mike Queitzsch erstattete Anzeige gegen Unbekannt wegen Tierquälerei und vermutet einen der Nachbarn hinter diesem gemeinen Anschlag. Um seine Hündin „Jette“ in Zukunft besser schützen zu können, hat er jetzt eine Videoüberwachung in seinem Garten eingerichtet. Die Hündin schluckt inzwischen Antibiotika:

Ihre Wunden verheilen langsam. Aber eben nur äußerlich. Seit dem Säureanschlag ist sie verstört, frisst kaum noch.

Dieser Fall ist in meinen Augen ein besonders trauriges Beispiel für die weiter eskalierende Gewalt zwischen uns Hundehaltern und zahlreichen Nicht-Hundehaltern. Ich möchte deshalb an dieser Stelle einfach nochmals eindringlich an die Einsicht und Vernunft aller Hundehalter und Leser appellieren:

Räumt doch bitte den Kot eures Hunde weg und leint die Tier in der Umgebung von anderen Menschen an, denn durch diese einfachen Maßnahmen lassen sich viele Konflikte bereits im Vorfeld vermeiden. Sucht die Schuld darüber hinaus nicht immer bei den anderen, sondern denkt darüber nach was ihr selber besser machen könnt.

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Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

15 Reaktionen

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  • von Ruth Fendt
  • 25. Oktober, 2013

Dieser Vorfall macht mir Angst, es erinnert mich an die Zustände, die momentan in Rumäniensind. Ich leine meine Hunde immer an und den Kot entferne ich auch sofort. Hundehalter, die das nicht machen ermahne ich und ernte nur Undank. Es musste im Tierrecht höhere Strafen geben und Hundehalter, bei nichteinhalten, höhere Geldbusen geben.

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  • von Ela Carrieri
  • 25. Oktober, 2013

Sicherlich ist die Seite (Link von der Redaktion aus rechtlichen Gründen entfernt) für diese Tat verantwortlich :'( :'(

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  • von Rainer
  • 25. Oktober, 2013

Dieser feige Anschlag muß angezeigt werden und die Nachbarn zur Rede gestellt werden. Es ist immer wieder mit Erschrecken zu beobachten, was der Mensch doch für ein fiesen Quarakter hat. Fängt einer an, sich aus seinem eignen Frust über eine Minderheit auszulassen, kraucht aus allen Ecken, der Rest der feigen Brut aus ihren Löchern, um sich wie hier an Hunde, auszulassen. Das ist das verhaltensgestörte Benehmen in Deutschland, was mich die Vergangenheit besser verstehen läßt.

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  • von Gaby
  • 25. Oktober, 2013

von Ruth Fendt

genau so ist es richtig. Denn wir Hundehalter dürfen einfach nicht erwarten, dass wir überall freundlich begrüßt werden. Deshalb bringe ich meinen Kunden von Anfang an bei, sich rücksichtsvoll und freundlich anderen Menschen gegenüber zu verhalten. Mit Hunden muss man ein gewisses Fingerspitzengefühl haben und sich auch vorausschauend verhalten und auch handeln. Dazu gehört auch einfach, die Hinterlassenschaften seiner Hunde zu entfernen. Allerdings tue ich es nicht im Feldweg. Ich denke mal, dass ist nun wirklich nicht nötig!!!!! Passiert allerdings ein Malör im Ort, ist es selbstverständlich, dass ich das entferne. Leider reiten viel zu viele uneinsichtige Hundehalter auf der Hundesteuer rum und meinen, dann dürfe ihr Hund überall hin machen. Nein, denn es ist immer noch eine Luxussteuer und keine Aufwandsteuern.
Ich frage mich auch sehr oft, was in manchen Köpfen von Hundehaltern vor sich geht. Haben die überhaupt noch etwas im Kopf womit sie nachdenken könnten????? Das zeigt alleine schon wieder der Vorfall dieser jungen Hündin. Welch widerlicher Mensch kann so etwas machen????? Meine Wut darüber geht ins unermessliche und trotzdem werde ich mich nicht auf das Niveau dieser Kreaturen herablassen und dagegen schießen. Menschen die sich an wehrlosen Tieren vergehen sind in meinen Augen nur armselige Kreaturen und sind zu bedauern. Haben die nichts anderes im Leben woran sie sich messen können????? Müssen sie sich am Tier vergreifen???? Und was die Strafen angeht, die können für solche Gräueltaten gar nicht hoch genug sein. Aber leider erwischt man diese Subjekte ja leider selten, und wenn, bekommen sie ein freundliches dudu und das war´s.

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  • von Monika
  • 25. Oktober, 2013

Ehrlich gesagt, wen wunderts,dass der Krieg zwischen Hundehaltern und Nichthundehaltern dermassen ausartet. Bei den Hundehaltern steht die Angst im Gesicht geschrieben um ihr Familienmitglied. Wenn man so zurück schaut,solche Giftattacken hat es vor Jahren nicht gegeben. Die Nichthundehaltern und Hundehassern wissen nicht, was sie den Hundehaltern und den Hunden damit antun. Und die Giftattacken häufen sich. Die das verursachen werden kaum gefasst, geschweige denn bestraft. Wir leinen unseren Hund immer an, gehen aber mittlerweile nicht mehr sorgenfrei Gassi, da in den Gebüschen oder am Wegrand ja was giftiges/tödliches liegen kann. Wir sind als HundeliebhaberInnen einfach machtlos,all den Greueltaten gegenüber. Selbst wenn alle HundebesitzerInnen sich nach Vorschrift verhalten würden, sehe ich schwarz, dass die Giftanschläge hiermit beendet werden würden. Was ist in die Menschheit gefahren????? Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es etliche gibt, denen das auch Spass macht, wenn mann das alles so verfolgt. Nicht nur bei Giftköderradar sondern auch im FB….. Und solange es keine Gerechtigkeit, Bestrafung und Schutz gibt,wird das so weiter gehen.

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  • von Nicole Winter
  • 25. Oktober, 2013

Ich bin kein Hundehalter , aber ich liebe Hunde. Ich denke nicht jeder der Hunde hält ist ein Hundeliebhaber oder nicht jeder der keinen Hund hat ist ein Hundehasser. Einigen fehlt nur die nötige Zeit , das nötige Geld, der nötige Platz oder der Vermieter, der einen Hund akzeptiert. Was ich viel trauriger finde ist das Tiere immer noch als Gegenstand angesehen werden, nicht als Wesen .Aber Menschen die keine Tiere mögen , kenne auch nicht die Freude die sie einen machen können, den Trost den sie geben und das Lächeln was sie in ein Gesicht zaubern können.
Ich hoffe das der/die Täter gefasst werden.Was viele dieser Menschen leider vergessen es gibt auch viele helfende Hunde (Blindenhunde, Lawinenhunde, Polizeihunde usw).Das sollte man solchen Menschen klar machen.

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  • von Ly Ti
  • 25. Oktober, 2013

Hallo, ich denke, dieser „Krieg“ zwischen Hundelhaltern und Hundehassern zeigt allgemein eine Verrohung unserer Gesellschaft. Denn es ist ja auch in anderen Bereichen zu spüren. Die meisten Hundebesitzer verhalten sich korrekt, natürlich gibt es immer mal Ausnahmen. An einzelnen Zwischenfällen wird sich dann in Rage geredet und immer sind Hunde (-halter) schuld, was dann gewisse gestörte Leute auf den Plan ruft. Das ist traurig, gerade wenn es um die „Hinterlassenschaften“ geht. Ich habe einen Hund und einen Kleingarten. Der wird regelmäßig von Katzen besucht, die dann auch etwas hinterlassen und gerade heute morgen hatte ich so ein nettes Teil neben meinem Auto liegen. Also – es sind nicht immer Hunde und ihre Menschen. Rücksichtnahme ist vielleicht bald schon ein Fremdwort. Wie gehen denn Menschen oft miteinander um? Was wird Kindern angetan? Massentierhaltung….. die Liste geht unendlich weiter. Die Hemmschwelle sinkt, dank Internet kommt man an die verschiedensten Dinge, u.a. auch Gifte und andere nette Sachen. Viele Leute denken eben nicht mehr nach, sondern brauchen einen neuen „Kick“. Man müßte schon bei Kindern und Jugendlichen anfangen, sie zum Umdenken zu bewegen. Ansonsten wird das Zusammenleben immer schwieriger.

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  • von Karin
  • 25. Oktober, 2013

Bin selbst doppelter Hundehalter,aber was ich oft von anderen beobachte finde ich unmöglich! Da wird überall im Ort die Hinterlassenschaft des Hundes liegengelassen, egal ob Kinder in der Nähe spielen! Der Hund wird auf fremde Grundstücke gelassen um seine Notdurft zu verrichten. Die Hunde springen teils ohne Aufsicht auf der Straße, attackieren andere Hunde und kleine Kinder! So etwas darf einfach nicht sein! Ich finde heutzutage braucht fast jeder Depp einen Hund der weder Zeit noch Ahnung davon hat, einfach weil es momentan schick ist! Und das sind dann die Resultate… Meiner wurde letztes Jahr im Mai auch Opfer einer Giftattacke…gottseidank hat er knapp überlebt. Ich danke allen Hundehaltern die einfach zu faul und ignorant sind dafür… Ich hoffe ich muß dieses Drama nie wieder miterleben! Etwas mehr Rücksicht auf andere Menschen wäre kein Fehler.
Ich zb. fahre mit dem Auto raus zum Parkplatz wo wir dann laufen. Tüten habe ich immer in den Taschen mit denen ich auch draußen die Hinterlassenschaften eisammle. Wenn Menschen an uns vorbei laufen oder Radfahrer, müssen meine beiden an der Seite abliegen. Bei ängstlichen Menschen (hier kennt man sich) und anderen Hunden werden sie zusätzlich angeleint. Die Menschen bedanken sich jedesmal freundlich. Es würde funktionieren wenn man sich an gewisse Regeln hält…

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  • von Kimberley Tibulsky
  • 25. Oktober, 2013

Ein Haufen Hundekot der auf ganz natürliche Weise Iwann zersetzt wird steht ja wohl in keinem Verhältnis zu einem säureangriff…wie kaputt müssen solche Menschen innerlich sein wen. Die mit ihren minderwertigskomplexen nicht klarkommen wieso lösen die sich nicht einfach selbst in Säure auf ?ach ja dazu fehlen dann die Eier …dann sucht man dich wen schwächeres

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  • von Ela Carrieri
  • 25. Oktober, 2013

Super der Link wo hilfreich sein könnte wurde gelöscht o.O es gibt eine Anti Hunde seite da ksnn man Hunde Morde oder quelerreien von Hunden angegeben das wird dann von denen Ausgeführt vielleicht sollte def Besitzer diese Option mal in Bezracht ziehen wäre nicht der Erwte Hund o.O wie grausam Menschen sind :'(

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  • von Sylvia Janowski
  • 25. Oktober, 2013

Gegenseitige Rücksicht und Toleranz ist wichtig. Ich stimme auch zu, daß Hundehalter (und viele, viele tun das inzwischen), den Kot ihrer Tiere einsammeln sollen. Allerdings ist das Übergießen eines Hundes in seinem eigenen Garten ein perverser und feiger Akt gegen ein Tier, das auch keinesfalls durch ein Nichtwegräumen von Kot gerechtfertigt wird. Und es gibt und gab immer kranke und feige Menschen, die Giftköder auslegen oder sich in einer anderen Art und Weise an Tieren vergehen. Die Tiere sterben elendiglich unter unsäglichen Schmerzen. Das hat nichts mehr mit unterschiedlichen Meinungen oder fehlender Toleranz zu tun. Das ist feige und pervers.

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  • von volker
  • 25. Oktober, 2013

sagt mal ist euch euer partner mit der kalten schnauze gar nichts wert, ihr diskutiert hier ueber hundehalter und nichthundehalter, was da ablaeuft ist der respektlose aggressive angriff auf ein lebewesen, das mit euch zusammen lebt. da müsst ihr doch etwas massiver dagegen vorgehen, das muss ein dorf weiter noch gehört werden, denn tierquäler und tiermörder kriegen 20 sozialstunden oder 200 euro strafe oder werden wie zb in kassel noch belohnt wenn sie lebewesen ermorden, das muss aufhören, sofort, unsere forderung : gleiche strafen für vergehen am tier wie beim mensch !!!

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  • von barbara
  • 25. Oktober, 2013

die frage ist, welche strafe ist gerecht für jemand, der ein anderes lebewesen ermordet. nun die deutsche rechtsprechung hat zum beispiel vor ein paar tagen ein schönes zimmer in einer psychiatrischen klinik für einen mörder ausgesucht, der mit einem baseballschläger 24 mal auf eine ältere frau einschlug, die dann tot war. der staat darf bei einem angriff auf sein hoheitsgebiet einen vergeltungsschlag ausführen, dass heisst doch nichts anderes wie in der bibel und ist eine gerechte sache, denn der täter, ob gegen mensch oder tier kann es ja auch lassen, er muss nicht gegen tiere vorgehen mit gewalt, er wird nicht gezwungen. tut er es dennoch, ist das ein direkter angriff und muss ebenso hart vergolten werden, sonst gibt es auch keine angst vor strafe mehr und das hört nie auf.

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  • von Silke
  • 25. Oktober, 2013

Jeden Tag, in dem ich solche Meldungen lese wie es Jette geschehen ist, verstehe ich die Menschen nicht mehr. Die Tiere sind immer die Leidtragenden, sie tun nur das wofür sie bestimmt sind. Menschen die das nicht verstehen, können doch mit dem Besitzer reden. Wozu müssen die Tiere leiden, die verstehen sowas nicht. Sie haben den Schmerz und die Seele, ja was ist damit? Macht man sowas mit den Gleichgesinnten? Ich glaube die Menschheit soll mal richtig überlegen! Ich hoffe die sowas machen bekommen ihre gerechte Strafe dafür! Dir und Jette wünsche ich alles Gute, in der Hoffnung das sie es vergessen wird was geschehen ist!

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  • von volker
  • 25. Oktober, 2013

liebe silke, ich bin leider nicht mehr so optimistisch was die menschheit anbelangt. was im moment alles in und auf der welt passiert, spricht doch für die verspätet wahrgewordene prognose von nostradamus und co. ich denke, wir, also diejenigen die sich für ein leben mit einem tier entschieden haben, müssen in zukunft noch achtsamer sein, dass dem tier nichts passiert, und wir müssen uns auch etwas abwenden von der allgemeinheit, den menschen die für tiere nichts übrig haben. ich habe keine grosse schnittmenge mehr mit menschen, da sie meine liebe zu meinem hund nicht verstehen , und ich wiederum sie nicht. aber das macht nichts denn die tiere auch die in der natur geben mir soviel mehr wie es menschen mit ihrer selbstherrlichkeit, selbstüberschätzung und ihre gier über alles zu herrschen niemals können.

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