Nach Protest: ROYAL CANIN soll nun eine Auffangstation für Bären errichten

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 01.08.2013 um 08:29 Uhr, 0 Kommentare

Foto: Martin Müller-Mertens

Kann es wirklich sein, dass der bekannte Hersteller von Hunde- und Katzenfutter ROYAL CANIN illegale und brutale Bärenkämpfe in der Ukraine sponsert? Diese Frage stellten sich vermutlich viele Hundehalter kurz nach der Veröffentlichung eines schockierenden Videos durch die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN.

Leider ließen die von VIER PFOTEN vorgelegten Beweise keinen Spielraum für Spekulationen uns so musste ROYAL CANIN in einer ersten Stellungnahme die Sponsoring-Aktivitäten in Bezug auf die illegale Bärenhatz eingestehen. Allerdings kündigte das Unternehmen auch sofort an die volle Verantwortung für das offensichtlich zuvor nicht abgestimmte Handeln der ukrainischen Niederlassung übernehmen zu wollen.

Diesem Versprechen lässt man zu unserer Freude nun auch Taten folgen, denn laut einer am Morgen des 01.08.2013 veröffentlichten Meldung der Handelskette Fressnapf wird ROYAL CANIN in enger Abstimmung mit VIER PFOTEN den Aufbau einer ukrainischen Rettungsstation für fünfzehn in die Bärenhatz involvierte Bären unterstützen. Das Projekt ist eine gemeinschaftliche Aktion von VIER PFOTEN und den ukrainischen Behörden, das dazu beitragen soll, die illegale Bärenhatz in der Ukraine zu stoppen.

In den kommenden Wochen wird ROYAL CANIN gemeinsam mit der Tierschutzorganisation noch die genauen Einzelheiten der Unterstützung festgelegen. Im Gegenzug stoppt VIER PFOTEN sämtliche Protestaktionen, die gegen den französischen Futtermittel-Hersteller gerichtet sind.

Ich freue mich jedenfalls, dass ROYAL CANIN sein Versprechen hält und sich wieder aktiv an die eigene Unternehmenskultur und an den ethischen Tierschutz erinnert. Dieses Beispiel zeigt aber auch, welche Macht wir Verbraucher heute haben, denn letztendlich war es mit Sicherheit auch der Druck von vielen Hundehaltern auf die großen Ketten wie Fressnapf, Zooplus und Co., die hier eine wichtige Rolle gespielt haben.

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Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

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