Wittenberg: Unangeleinter Hund attackiert Kind im Stadtwald

Abgelegt von Amalia Schoppengerd am 29.07.2013 um 13:21 Uhr, 8 Kommentare

Foto: DPA / Symbolbild
Foto: DPA / Symbolbild

Wie die Polizei Wittenberg kürzlich mitteilte, wurde am Donnerstag, den 25.07.2013 gegen 20.30 Uhr ein zweijähriges Mädchen gleich mehrfach von einem Mischlingsrüden ins Gesicht gebissen und dabei so massiv verletzt, dass die Wunde anschließend mit mehreren Stichen genäht werden musste.

Nach Angaben der Mutter sind sie und das Mädchen zuvor im Stadtwald im Reinsdorfer Weg aus dem Auto ausgestiegen und waren unterwegs in Richtung Spielplatz. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der unangeleinte Hund bereits vor dem Spielplatz. Als das Mädchen den Rüden streicheln wollte, attackierte dieser das Mädchen plötzlich und lies erst nach mehreren Tritten der Mutter von seinem Opfer ab.

Der Halter der das ganze aus einer Entfernung von 15 bis 20 Metern beobachtet haben soll, pfiff nach seinem Tier und verschwand dann ohne sich um das verletzte Mädchen zu kümmern in eine unbekannte Richtung.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise zum Täter.

Der unbekannte Mann soll zwischen 40-50 Jahre alt und mittelschlank sein. Er trägt kurze dunkle Haare und bei seinem Hund handelt es sich offenbar um einen Mischlingsrüden, mit dünnen längeren Beinen, der Körper ist kompakt rundlich, spitze Schnauze und spitzen kleinen  – nicht hängenden – Ohren.

[asa_collection gkradar_post, items=2, type=random]Kampfhunde[/asa_collection]

Quelle: MZ

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8 Reaktionen

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  • von selfmade
  • 29. Juli, 2013

Selber schuld!!!! Man streichelt keine fremden Hunde!!Aus Fehlern lernt man ;).

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  • von Ute Matousek
  • 29. Juli, 2013

Zitat :“Selber schuld!!!! Man streichelt keine fremden Hunde!!Aus Fehlern lernt man 😉 .“ Ende
Von einem zweijährigen Kind kann ich diese „Vernunft schlichtweg bezüglich der Entwicklungsstufe und Reife noch nicht erwarten. Das ist blanker Unsinn. Ein Hund hat jedoch im bereich eines Spielplatzes -zusätzlich- nicht unangeleint- herumzulaufen.-!!! Und, das Verhalten des Halters kann man mit ruhigem Gewissen als asozial einstufen…..Ich bezweifle, dass dieser Mistsack gefunden wird,- die Beschreibung des Hundes ist zu ungenau. Alles erdenklich Gute für da kleine Kind,- hoffentlich erholst sich die Kleine auch seelisch recht bald von diesem Geschehnis

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  • von Maddy
  • 29. Juli, 2013

Ja, man streichelt keine fremden Hunde…. Aber man lässt als Besitzer seinen vierbeinigen Freund auch nicht in der Nähe eines Spielplatzes frei laufen, insbesondere wenn ein Hang zu Aggressivität besteht.

LG

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  • von Katja
  • 29. Juli, 2013

Ihr habt alle Recht. Auf der einen Seite lässt man seinen Hund nicht unangeleint alleine auf dem Spielplatz herumlaufen, aber auf der anderen Seite hat die Mutter die Aufsichtspflicht und ich würde jedem raten, dass man nicht fremde Hunde anfassen sollte (mögen sie auch noch so süß sein). Die Mutter hätte vorher eingreifen müssen und das Kind nicht den Hund streicheln lassen sollen. Des Weiteren (dies geht besonders an „Mandy“) ist ein Hund nicht sofort aggressiv, wenn er zu beißt. Wir kennen alle Kinder und wissen, wie diese sich bewegen. Beugen sich kleine Kinder oder andere Menschen über einen Hund, empfinden DIE MEISTEN HUNDE dies als Bedrohung & schnappen zu. Das hat nichts mit Aggressivität zu tun. Da Kinder oft schnelle Bewegungen machen und lauter babbeln, kann sich der Hund auch erschreckt und aufgrund dessen gebissen haben. Dennoch betone ich noch mal an dieser Stelle, dass es nicht richtig von dem Mann war den Hund alleine zu lassen. Natürlich wünsche ich keinem Menschen diese Erfahrung, die das Kind machen musste. LG Katja

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  • von Nina
  • 30. Juli, 2013

Der Hundhat da unangeleint überhaupt nichts zu suchen gehabt..basta!!!!! Kein wenn und aber!!! Der Hundehlater ist in der Pflicht sein Tier an der Leine zu führen!!!! Dem gehört der Hund weggenommen….Punkt..und dann auch noch einfach verpissen…wenn ich den in die FGinger kriegen würde..halleluja!!!!!!! !!!

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  • von Knutsen
  • 31. Juli, 2013

Ich finde es einfach unbeschreiblich wie hier wieder die Schuld auf das Opfer von manchen geschoben wird; ein freilaufender bissiger Hund… ein 2 jähriges Kind was fürs Leben wahrscheinlich gezeichnet ist. Merkt ihr überhaupt noch was ?
Da kann man sich nur Fragen, was für Leute da den Hund in Schutz nehmen. Ich kann nur zustimmen, dass es endlich eine allgemein verpflichtende Halterprüfung geben sollte, und es sollte endlich auch eine Anwendung (Überprüfung) der Gesetze geben. Etliche Hunde laufen auf Kinderspielplätzen oder Fussballplätzen herum und versauen diese – die Halter machen dort in den seltensten Fällen den Dreck weg. Wenn man sie anspricht, ist von arrogant bis frech alles dabei. Wo sind Polizei und Ordnungsamt…?
Jeder der schon mal versucht hat, den Namen eines Halters zu bekommen, der nach einem Biss verschwinden will, weiß was ich meine.
Ich finde auch die Diskussion um sogenannte Kampfhunde müßig, es sollte ab einer gewissen Größe denke ich einfach Maulkorbpflicht herrschen, wenn der Hund gebissen hat, oder der Halter keinen Halterschein hat. Ein Pinscher oder Yorkshire-Terrier kann ein Kind nicht lebensgefährlich (normalerweise) verletzen, ein großer Hund schafft das mit einem Biss.

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  • von Katja
  • 01. August, 2013

Die beiden Links sollte man sich mal zu dem Thema durchlesen & dann evtl. seine Meinung diesbezüglich ändern. Ich hoffe, ich kann diese Links hier anführen. Bei den Links handelt es sich um die Entstehung von Beißunfällen.
http://www.tiere-wissen.de/hunde/wieder-ein-beissunfall-wie-kann-es-dazu-kommen.html
http://www.hundegesetze.de/kids.htm

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  • von Anja Ramolla
  • 23. August, 2013

beisst mein hund ein Kind..egal unter welchen umständen …erschiess ich ihn höchstpersönlich

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