Grünsfeld: Labradorhündin „Luna“ wurde offenbar im eigenen Garten vergiftet

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 02.07.2013 um 08:26 Uhr, 0 Kommentare

Polizei

Bereits im April dieses Jahres fand eine Anwohnerin des Wittigbachweges in Grünsfeld eine aus Hackfleisch geformte Kugel auf ihrem Grundstück. Im Inneren des tödlichen „Leckerli“ fand die Frau eine bläuliche bzw. körnerartige Substanz und somit keimte in ihr auch relativ schnell der Verdacht auf, dass es bei der Hackfleischkugel um einen Giftköder für ihre vierjährige Labradorhündin „Luna“ handeln könnte.

Da die Hundebesitzerin solche Hackfleischkugeln schon mehrmals in ihrem Garten gefunden hatte, informierte Sie das Polizeirevier Tauberbischofsheim und das zuständige Veterinäramt über den Fund. Mittlerweile konnte anschließend im Rahmen einer toxikologischen Untersuchung auch der Verdacht erhärtet werden, dass es sich bei der blauen Substanz tatsächlich um Schneckengift handelt.

Einige Wochen später – am Morgen des 4. Juni 2013 – zeigte Hündin „Luna“  im Laufe des Tages dann ganz plötzlich erhebliche Vergiftungserscheinungen. Die Halterin brachte ihren Hund sofort zum nächsten Tierarzt, wo im Laufe der Untersuchung der Verdacht auf eine Vergiftung leider auch bestätigt werden konnte. Durch die rechtzeitige tierärztliche Behandlung konnte das Leben der Hündin zum Glück jedoch gerettet werden.

Die Polizei vermutet, dass die Labradorhündin am Morgen des 4. Juni einen noch unentdeckt gebliebenen Giftköder im Garten zu sich genommen haben muss. Hundebesitzer in Grünsfeld sind deshalb aufgefordert entsprechend wachsam zu sein. Die ermittelnden Beamten des Polizeireviers Tauberbischofsheim erhoffen sich sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung dieses Straftatbestandes führen.

Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

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