Verdächtiger Fund: Ist auch in Zorneding ein Hundehasser unterwegs?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 17.05.2013 um 08:23 Uhr, 5 Kommentare

Polizei

Die Welle der schlechten Nachrichten aus dem süddeutschen Raum will einfach nicht enden, denn nach den Vorfällen in Gauting und Germering raten die Behörden nun auch offiziell zu erhöhter Vorsicht am Ortsrand von Zorneding  auf den Feldwegen im Bereich des Moosacher Wegs.

Laut Angaben der Polizei fanden Spaziergänger am Mittwoch, den 15.04.2013 auf einem Feldweg mehrere tiefgefrorene Würfel aus zusammengepressten Fleischresten. Da das gesamte Gebiet sehr häufig von Hundebesitzern besucht wird, wurden die verdächtigen Würfel umgehend der Polizei übergeben.

Ob die „Fleischbällchen“ tatsächlich Gift enthalten oder ob es sich um achtlos weggeworfene Lebensmittelreste handelt, kann die Polizei bisher nicht sagen, denn die Ergebnisse der beauftragten Laboruntersuchung werden erst in einigen Wochen erwartet. Bereits eine Woche zuvor hatte eine 70-jährige Hundebesitzerin einen ähnlichen Vorfall bei der Polizei Poing gemeldet. Gefunden hatte die Frau das verdächtige Hackfleisch unter einem Haufen Blätter in der Nähe des Zornedinger Herzogplatzes.

Eine Untersuchung des gefundenen Hackfleisches beim Landeskriminalamt in München soll den Behörden nun weitere Erkenntnisse bringen. Ein endgültiges Ergebnis liegt jedoch auch in diesem Fall laut Helmut Hintereder, Leiter der Polizeiinspektion Poing, leider noch nicht vor.

Derzeit kann also noch niemand sagen, ob es sich bei den Vorfällen tatsächlich um „Serie“ gezielter Anschläge auf Hunde handelt oder ob sich die verdächtigen Fundstücke am Ende hoffentlich doch als harmlose Fleischpflanzl herausstellen. Trotz der aktuellen Giftköder-Fälle im Umland von München sieht die Polizei derzeit keinen Grund zur Panik, sie rät jedoch allen Hundehaltern momentan zu erhöhter Vorsicht.

Wenn jemand von euch weitere mögliche Giftköder findet oder sachdienliche Beobachtungen gemacht hat, dann sollte er sich bitte direkt an die Polizeiinspektion Poing unter Telefon (0 8121) 991 70 wenden.

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Quelle: Merkur-Online.de

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5 Reaktionen

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  • von Jutta Scherkowsky
  • 19. Mai, 2013

Mein Standartsatz für solche Vorkommnisse:

„Menschen“, die Köder mit Gift oder Nägeln o. ä. gegen Tiere (hier: Hunde) auslegen, sollte man ihre eigenen Köder in deren Maul stopfen!

LG Jutta

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  • von Benni
  • 20. Mai, 2013

Im Bereich Zorneding/ Vaterstetten gibt es ältere Menschen, die es nicht fertig bringen, Lebensmittel wegzuschmeissen, wenn diese noch gut für Hunde sind.

Da werden schon einmal Wienerle, Käse- oder Leberwurstbrote einfach so in die Pampa geschmissen, mit dem Gedanken: „Da freut sich der nächste Hund“.

Auch ist meinem Herrchen beim Training bereits die Leckerlietüte mit den Wursties aufgeplatzt. Nun, ich durfte das alles fressen, aber andere Hunde dürfen solche Dinge nie aufnehmen.

Wir sollten alle die Analysen abwarten, bevor wir das Wort „Hundehasser“ in den Mund nehmen. Es gibt Tierfreunde, die in falsch verstandener Tierliebe gutes Futter hinstellen. (Auch Körner für Vogel, die wir Hunde gerne fressen)

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@Benny Die Quelle ist bereits unter dem Beitrag aufgeführt und verlinkt!

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  • von Benni
  • 21. Mai, 2013

Danke,
jetzt habe ich den Link auch gefunden… unter zwei Werbeanzeigen… nach mehrmaligen Suchen…

Bitte interpretiert den Hinweis derart, daß der Wunsch besteht, daß sich die Quellenangabe in örtlicher Nähe des Artikels befindet. z.B. gleich bei der Überschrift, wo auch groß und deutlich der „Anleger“ dieses Artikels vermerkt ist.

Also:
Verdächtiger Fund: Ist auch in Zorneding ein Hundehasser unterwegs?
Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 17.05.2013 um 08:23 Uhr
Quelle: Merkur-Online.de vom 16.5.2013
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