Polizei warnt Hundebesitzer: Bereits drei Hunde in Herlheim vergiftet

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 10.04.2013 um 08:27 Uhr, 1 Kommentar

Polizei

Die Polizeiinspektion Gerolzhofen warnt derzeit alle Hundebesitzer in Herlheim (Landkreis Schweinfurt) und Umgebung ihre Tiere frei laufen zu lassen. Offenbar wurde in der Region rund um Herlheim nun bereits zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen ein Hund von einem Tierhasser vorsätzlich vergiftet.

Der Hundebesitzer, der den erneuten Vorfall zur Anzeige gebracht hatte, ging mit seinem Vierbeiner zwischen Herlheim und dem Hörnauer Wald auf einem Feldweg spazieren. Dort stöberte der Hund scheinbar etwas Unbekanntes auf. Auf dem Heimweg fing der Hund dann plötzlich an zu zittern. Zur Zeit wird der Hund noch stationär von einem Tierarzt in Gerolzhofen versorgt.

Laut Angaben der Polizei war dieser Anschlag bereits der 3. Vorfall in der Region. Am 9. März wurde zwischen Herlheim und Hörnau der erste Giftanschlag registriert. Ein weiterer Vorfall wurde dann am 11. März auf halber Strecke zwischen Kolitzheim und Herlheim zu Anzeige gebracht.

In beiden Fällen verendeten die Hunde bereits auf dem Weg in die Tierklinik. Die Polizei bittet die Hundebesitzer in der Region um erhöhte Vorsicht: Sie sollen auf abgelegte Giftköder achten und gegebenenfalls sofort bei Polizei melden. Hinweise bitte direkt an die Polizeiinspektion in Gerolzhofen unter Tel. (0 93 82) 94 00.

Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

1 Reaktion

Permalink
  • von Jutta Scherkowsky
  • 19. Mai, 2013

Mein Standartsatz für solche Vorkommnisse:

„Menschen“, die Köder mit Gift oder Nägeln o. ä. gegen Tiere (hier: Hunde) auslegen, sollte man ihre eigenen Köder in deren Maul stopfen!

LG Jutta

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