Wittingen: 14-jähriger Hund stirbt durch Rattengift

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 21.12.2011 um 07:14 Uhr, 5 Kommentare

Nach Angaben von az-online.de sind in Wittingen und Umgebung innerhalb weniger Tage 4 Hunde durch die Aufnahme von Rattengift schwer erkrankt oder trotz tierärztlicher Behandlung verstorben.

Offiziell ist bisher jedoch nicht geklärt, ob es sich bei den Vorfällen in Wittingen tatsächlich um vorsätzlich ausgelegte Giftköder handelt, oder ob die Vergiftungen Kollateralschäden im Kampf gegen Ratten sind.

Aus tierärztlicher Sicht ist bisher lediglich unstrittig, dass es sich bei allen Hunden „definitiv“ um eine Vergiftung durch Rattengift gehandelt hat. Wie und wo die Hunde das tödliche Gift jedoch aufgenommen haben, konnte bisher nicht abschließend geklärt werden. Gerüchten zur Folge legen einige Bürger mitunter Rattengift zwischen die gelben Säcke und dort wäre es natürlich für einen vorbeilaufenden Hund jederzeit zu erreichen.

Solltet Ihr mit eurem Vierbeiner im Raum Wittingen unterwegs sein, dann werft bitte gerade in der Nähe von Mülltonnen oder gelben Säcken ein ganz besonderes Auge auf euren Hund. Sollten sich in diesem Fall weitere Erkenntnisse ergeben, so werden wir euch natürlich an dieser Stelle weiterhin auf dem Laufenden halten.

Über den Autor

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5 Reaktionen

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  • von Renate Trostel
  • 21. Dezember, 2011

Wie äußern sich die Vergiftungserscheinungen! Von einem guten Freund von mir liegt der Collie seit einer Woche in der Tierklinik! Blutiger Stuhl, erbrechen, traumatisch, frißt nicht! Diagnose, akute Blutvergiftung, Risse im Darm! Keiner weiß woher das plötzlich kommt. Der Hund war bis dahin kerngesund!

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  • von Schoppengerd
  • 21. Dezember, 2011

Es kann schon gut sein, dass sich Vergiftungen in genau dieser Weise äußern, aber dabei kommt es natürlich auch immer auf das jeweilige Gift an. Wenn der Hund bereits in einer Tierklinik liegt, sollten die Ärzte doch zumindest einen Verdacht haben, oder?

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  • von S.Mersch
  • 21. Dezember, 2011

unser Hund hatte im Februar 2011 auch eine starke Vergiftung mit Rattengift….Dies äusserte sich durch blutigen Durchfall,blutigem Erbrechen,total angeschlagen und hat fast nur noch geschlafen,…Er musste dann notoperiert werden wo dann gesehen wurde dass schon der ganze Darm angegriffen und entzündet war….musste dann in der klinik bleiben,hat blutstillende infusionen/medikamente bekommen uvm,….erst seit mai 2011 geht es ihm wieder richtig gut und es gab entwarnung…

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  • von Tine
  • 31. Dezember, 2011

Wir kommen aus der Nähe von Wittingen und unser Hund mußte am 24.12.11 zum Tierarzt,als er plötzlich brechen mußte und uns dann einfach zur Seite kippte.Es ging ihm dann wieder besser und dann schlagartig schlechter.Am 28.12.11 erhielten wir den Anruf der unser Leben veränderte. Berti muß eingeschläft werden.Er hatte auch keine Kontrolle mehr über seine Hinterbeinchen.Er schrie vor Schmerzen. Also sind wir gleich hin und waren dabei als er seine Augen schloß.Das Blutergebniss zeigte das Berti vergiftet wurde, es kann jede Art von Gift gewesen sein, will man mehr wissen,muß das Tier untersucht werden. Da wir ein sehr großes Grundstück haben und unser Hund in den letzten Tagen nicht mehr gassi war, gehen wir fest davon aus, das jemand etwas über den Gartenzaun aufs Grundstück geworfen hat. Gut verpackt in Wurst oder so, das frißt doch fast jeder Hund .Ich hoffe von ganzem Herzen das man solche Leute hart bestraft,wenn man solche Leute faßt. Berti war auch sehr wichtig für unsere Demenzkranke Mutter und natürlích für unser Kind und für uns selber auch.

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  • von Jutta Scherkowsky
  • 19. Mai, 2013

Mein Standartsatz für solche Vorkommnisse:

„Menschen“, die Köder mit Gift oder Nägeln o. ä. gegen Tiere (hier: Hunde) auslegen, sollte man ihre eigenen Köder in deren Maul stopfen!

LG Jutta

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