Giftköder entlang der Mümling bedrohen Hundeleben

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 22.11.2011 um 09:44 Uhr, 2 Kommentare

Im Mümlingtal geht derzeit unter den Hundebesitzern die Angst um, denn bereits mehrfach wurden in der Region mit Rasierklingen versetzte Fleischwurst- oder Käsestückchen aufgefunden. Von Beerfelden über Erbach, Michelstadt und Zell bis nach Bad König scheint momentan kein Ort vor den kriminellen Tierquälern sicher zu sein.

Und selbst wenn die Polizei und die örtlichen Behörden die aktuellen Vorfälle im Odenwaldkreis derzeit noch als mutmaßlich einstufen und somit nicht bestätigen möchten, sind sich die Hundehalter in der Region der Gefahr sehr wohl bewußt.

Der Besitzerin der Hundeschule „Partner mit vier Pfoten“ in Zell sind laut eigener Aussage inzwischen bereits fünf Fälle bekannt, in denen ein Vierbeiner sterben musste, weil er so ein präpariertes Leckerli frass. Den traurigen Höhepunkt in dieser Anschlagserie bildet derzeit ein Hund, der am 28. Oktober in einer Heppenheimer Tierklinik notoperiert werden musste. Dank der schnellen Reaktion seines Herrchens und der hohen ärztlichen Leistung in der Klink ist das Tier heute zum Glück wieder wohlauf.

Wir empfehlen daher auf jeden Fall allen im Mümlingtal Gassi gehenden Hundehaltern wegen der potenziellen Gefahr den eigenen Vierbeiner nicht von der Leine und nur am heimischen Napf fressen zu lassen. Ungeachtet dessen sollten neue Vorfälle natürlich auch umgehend bei Polizei zur Anzeige und bei uns gemeldet werden.

Quelle: echo-online.de

Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

2 Reaktionen

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  • von Marco
  • 27. November, 2012

…und Odenwald.tv verlinkt, zu einem Bericht von dem Polizeischäferhund gestern, auf seiner Facebookseite zu gegenhund.org!!!

Schaut euch mal die Kommentare bei Facebook an!
Odenwald.tv
und dann die Kommentare zu dem Bericht mit dem Polizeihund

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  • von Jutta Scherkowsky
  • 19. Mai, 2013

Mein Standartsatz für solche Vorkommnisse:

„Menschen“, die Köder mit Gift oder Nägeln o. ä. gegen Tiere (hier: Hunde) auslegen, sollte man ihre eigenen Köder in deren Maul stopfen!

LG Jutta

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