Erfahrungsbericht: Das PETMAN BARF-Puzzle für Hunde

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 17.07.2015 um 10:15 Uhr, 1 Kommentar

PETMAN BARF-Puzzle für Hunde

Beim Thema Tiernahrung erhitzen sich die Gemüter, denn hier ist jeder Hundehalter gleich Experte und hat natürlich das beste Hundefutter für seinen Liebling schon lange auserwählt. In diesem Artikel möchte ich euch deshalb nicht „bekehren“ nun direkt euer Futter zu wechseln, sondern ich möchte euch lediglich eine Alternative vorstellen und meine persönlichen Erfahrungen mit dem PETMAN BARF-Puzzle teilen.

Da ich mich mit dem Thema biologisch artgerechtes rohes und gesundes Hundefutter schon länger beschäftige und wir auch selbst seit einigen Jahren unsere beiden Siberian Husky Mädels bereits umgangssprachlich BARFen, war ich sehr interessiert als ich zufällig das Angebot von PETMAN kennenlernte.

Zitat Website PETMAN:
Wir Menschen haben schon für uns selbst erkannt, dass Fast Food und Tütensuppen keine gute Grundlage sind, um langfristig gesund zu bleiben – warum also geben wir unseren Tieren nicht einfach auch die Nahrung, die natürlich für sie ist?

Die Aussage hört sich ganz treffend an, dachte ich mir, aber kann das Produkt am Ende auch wirklich das halten was der Text verspricht? Um das herauszufinden bestellte ich mir gleich eine Kiste des BARF – Puzzles bestehend aus grünem Pansen, Geflügel, Muskelfleisch, Herz, Früchte, Gemüse und Öl.

Anders als bei herkömmlichen BARF Produkten fiel mir beim auspacken eigentlich direkt auf, dass die einzelnen Komponenten jeweils in eine Art rundes Pellet gepresst wurden. Im ersten Moment sicherlich schon ein wenig befremdlich, aber beim Dosieren und Mischen ist es dann tatsächlich eine enorme Hilfe.

Wie viel meine Hunde von den einzelnen Zutaten brauchen errechnet der BARF-Rechner auf der Website von PETMAN. Hier muss man lediglich das Alter, Gewicht und die Aktivität des Hundes eingeben. Das Ergebnis ist eine ungefähre Mengenempfehlung, die durch das regelmäßige Wiegen angepasst werden kann.

Für unsere Hunde empfiehlt es sich:

  • 300 Gramm Fleisch, Knorpel, Fisch
  • 90 Gramm Gemüse, Obst
  • 20 Gramm Innereien
  • 3 Teelöffel Öle
  • 2 Teelöffel BARFers Best
  • 420 Gramm Gesamt

Wem das alles zu kompliziert ist, der kann natürlich auch auf das Produkt Barf-in-One zurückgreifen, denn hier ist zum einen alles drin was euer Hund für eine gesunde und ausgewogene Ernährung benötigt und zum anderen zerbricht man sich nicht unnötig viel den Kopf darüber wie viel, wo von, wohin muss.

Ich für meinen Teil biete meinen beiden Mädels jedoch gern eine gewisse Abwechslung und genau deshalb habe ich mich am Ende auch für das PETMAN BARF-Puzzle entschieden, denn hier kann ich mit wenigen Handgriffen jeden Tag ein anderes Menü für unsere Hunde zusammenstellen.

Damit es aber auch für mich möglichst bequem bleibt, habe ich alle Tüten gleich geöffnet, habe die einzelnen Menüs für unsere Hunde zusammengestellt, in Gefrierbeutel verpackt und bis zum Verzehr in den Gefrierschrank zurückgelegt. So spart man sich das tägliche Mixen und taut bloß die Mahlzeit auf.

PETMAN BARF Menüs

Meinen beiden Damen haben die zusammengestellten Mahlzeiten jedenfalls sichtlich geschmeckt! Was mich jedoch als Hundehalter viel mehr interessiert hat, war das was am Ende hinten wieder rauskommt.

Ein deutliches Anzeichen für schlechtes Futter ist nämlich immer die Ausscheidung des Hundes, denn je weniger und fester der Kot, desto besser konnte das Futter in der Regel vom Tier verarbeitet werden.

In meinem Test war Hundekot jedenfalls erfreulich fest und klein. Die Tiere machten darüber hinaus einen durchgehend vitalen Eindruck. Da das Fell bereits vorher gesund war, gab es hier nichts zu verbessern.

Mein Fazit:

Das PETMAN BARF-Puzzle ist sehr empfehlenswert. Besonders auch für die Vegetarier unter euch, denn ich höre immer wieder die Aussage „Ich verzichte auf BARF, denn es ist mir zu wider Fleisch roh anzufassen“. Mit den Pellets muss man nichts mehr verarbeiten und der Hund wird gesund artgerecht ernährt.

Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

1 Reaktion

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Ein sehr toller Beitrag! Empfehlenswert für Hundefreunde und Hundehalter!

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