Vorsicht vor Hysterie: Immer mehr Giftköder-Falschmeldungen im Umlauf

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 17.03.2015 um 13:53 Uhr, 15 Kommentare

Foto: Sabine Meuter
Foto: Sabine Meuter

Schaut man sich heute in sozialen Netzwerken wie Facebook oder in Hundeforen um, dann bekommt man oft den Eindruck das überall Menschen mit Gift oder Rasierklingen in den Hosentaschen herumlaufen.

Aber ist das wirklich so? Wir sagen ganz klar und deutlich NEIN, denn zur Zeit präsentiert uns das Internet leider ein vollkommen verzerrtes Bild von der Realität. Die Anzahl der Giftköder-Falschmeldungen oder Hoaxes nimmt zur Zeit sehr dramatisch zu und das nicht nur weil viele Hundehalter momentan nur besonders vorsichtig sind, sondern in der Regel weil zu viele Gerüchte oftmals unkritisch verbreitet werden.

Natürlich … jeder der eine Giftköder-Warnung auf Facebook sieht möchte durch sein „Teilen“ etwas Gutes tun, aber manchmal ist es besser dem Reflex unkritisch auf „Teilen“ zu drücken doch mal zu widerstehen. Eine schnell geteilte Warnung ist gut gemeint, aber eine Warnung basierend auf Fakten ist wesentlich besser!

Vielen Hundehaltern ist oftmals auf absolut nicht bewusst, dass immer wieder Gerüchte ganz gezielt gestreut werden. Nicht selten werden ganze Vorfälle komplett erfunden oder alte Polizei- oder Zeitungsmeldungen kopiert und anschließend mit neuen Orten und Zeiten im Internet veröffentlicht.

Darüber hinaus kommt es über das Jahr gesehen immer wieder vor, dass auf Facebook kursierende Fotos von Hinweisschildern an Seen oder in Parks mit völlig unterschiedlichen Orten veröffentlicht werden. Besonders auffällig ist es auch, dass auf diesen Hinweisen in der Regel niemals ein Datum zu sehen ist, denn so wird die räumliche und zeitliche Zuordnung des Vorfalls für den Betrachter noch wesentlich schwieriger.

Wer will schon sagen ob das Foto echt ist oder nicht? Wer will schon mit der Bürde leben im Zweifel für den Tod eines Tieres verantwortlich zu sein, weil man ggf. eine Warnung nicht geteilt hat? Es sollte uns jedoch bewusst sein, dass die Verfasser „diese Schwäche“ von uns ganz bewusst ausnutzen!

Panik entsteht durch zuviel Halbwissen

Unsere modernen Kommunikationswege sind extrem schnell und manchmal vielleicht auch zu schnell, denn immer öfter werden Warnungen aufgrund von falschen Informationen oder einfach nur aus dem Bauch heraus veröffentlicht. Ist eine Warnung erstmal online, dann gibt es keinen Weg mehr „diese Welle“ zu stoppen, denn die typischen Reflexe sorgen dafür das sich der Vorfall unkontrollierbar verselbstständigt!

Anfang März kursierte eine Meldung durch das Internet das ein etwa sieben Monate alter Hund in Graz einer Vergiftung erlegen ist. Obwohl die Polizei schon damals keine Giftköder finden konnte, entwickelte das ganze eine riesige Eigendynamik und die „Gerüchteküche“ fing an zu brodeln. In solchen Fällen wird dann mit jedem „Gefällt mir“ und jedem weiteren Nutzer innerhalb von Stunden aus einer ungeprüften Vermutung eine Behauptung, die dann in sehr vielen Köpfen in eine Wahrheit – eine Scheinwahrheit – mutiert.

Die anschließende Befragung des Tierarztes durch die zwischenzeitlich ermittelnde Polizei ergab jedoch das der Hund an einem Krampfanfall verstorben ist … aber da war die „Giftköder-Welle“ schon in Gang gesetzt.

Ein weiteren Fall gibt es zur Zeit in Lobau, denn dort wurden zahlreiche Plakate aufgehängt nach denen bereits 3 Hunde durch Giftköder in der Hundezone verstorben sein sollen. Tatsächlich ist 1 Hund nach dem Spielen in der Hundezone verstorben, nämlich der Mischling „Benji“, aber laut seiner Tierärztin wurde eine Vergiftung nicht zweifelsfrei festgestellt, denn der Hund kann ebenso durch einem epileptischen Anfall verstorben sein.

Von den 2 anderen Hunden von denen auf den Plakaten die Rede ist, weiß nicht einmal der Verfasser der Warnung Phillip K. etwas. Auf Nachfrage spricht er von einem Goldenen Retriever von dem er gehört hat und einem weiteren Hund. Mehr ist ihm zu diesem beiden Hunden auch nicht bekannt.

Niemand auf der Welt würde Phillip K. in diesem Fall böse Absicht unterstellen, aber am Ende gibt es viele Warnungen vor einem nicht existenten Tierhasser, der bereits 3 verstorbene Hunde auf dem Gewissen haben soll und viele Hundehalter in der Region bewegen sich nur noch mit Angst auf der Gassi-Runde.

Diese Beispiele zeigen meiner Meinung nach sehr deutlich, dass wir alle mit solchen Dingen wesentlich verantwortungsvoller umgehen müssen und daher kann ich euch nur immer wieder dazu aufrufen grundsätzlich keine Meldungen unreflektiert zu verbreiten. Nehmt euch die Zeit die jeweiligen Vorfälle zu hinterfragen … auch dann wenn die Warnung im Zweifel von euren Freunden kommt!

Selbst wenn jeder einzelne von uns eigentlich nur helfen möchte, sollte uns allen auch immer bewusst sein was wir mit unserer „Hilfe“ im Zweifel auslösen können – nämlich Angst, Panik und unbegründete Hysterie.

P.S. Uns selbst fällt immer wieder auf, dass solche Artikel wie dieser nur sehr selten geteilt werden. Liegt es daran, dass viele von uns diese Dinge einfach ignorieren möchten? Ich bin jedenfalls gespannt wie häufig dieser Beitrag geteilt wird.

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Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

15 Reaktionen

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  • von Patricia
  • 17. März, 2015

Im grossen und ganzen gebe ich euch recht…doch habe ich einen meiner zwei hunde anfang februar verloren durch einen giftkoeder…und auch ich habe facebook dazu genutzt um moeglichst viele hundebesitzer vor der oertlichen gefahr zu warnen…und meines erachtens war es gut so das es sich sooo schnell verbreitet hat….

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Im Prinzip spricht da ja nichts gegen … WENN … die Vergiftung auch eindeutig und nachgewiesen ist. Hat der Tierarzt in deinem Fall die Vergiftung bestätigen können oder was ist genau passiert?

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  • von Patricia
  • 17. März, 2015

Ja es ist vom ta bestaetigt dort ist er nach zwei tagen und naechten des bangens auch gestorben…

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Mein Beileid! Genau darum geht es ja! In solchen Fällen ist es natürlich wichtig sehr schnell zu sein und da macht das alles auch Sinn, aber immer dann wenn man eigentlich nix weiß und nur eine Vermutung hat, löst man schnell eine unnötige Panik aus und irgendwann kommt der Punkt wo viele auf die realen Gefahren wie in deinem Fall dann nicht mehr reagieren. Sie sind halt übersensibilisiert und damit abgestumpft.

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  • von Beate
  • 17. März, 2015

Na klasse!!! Nachdem mein Hermann am Rosenmontag einen Giftköder in einem Wohngebiet gefressen hatte, ist kein weiterer Fall aktuell geworden. Also habe ich mir das eingebildet, dass ich die ganze Nacht bei ihm am Krankenbett saß und dass wir 2 Tage um sein Leben bangten? Nein!!! Das war nicht fiktiv!! Sowas gab es in der Umgebung leider schon öfter, was ich aber erst später erfahren habe (bin frisch zugezogen).
Meine Zwei laufen nur noch mit Maulkorb, die kranken Menschen werden zu viele!!!

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@Beate

Davon steht in dem Artikel doch kein Wort geschrieben! Niemand sagt das du oder jemand anderes sich die Geschichte eingebildet hat. Die Frage ist jedoch doch folgende: Wie lässt sich der Tod deines Hundes mit einem Giftköder in Verbindung bringen?

Hast du einen Giftköder gefunden? Hat der Tierarzt einen Tod durch Vergiftung bestätigt oder was hat er als Todesursache angegeben? Hast du Anzeige bei der Polizei erstattet? Wenn nein, warum nicht? Das sind die Fragen mit denen wir Hundehalter uns mehr beschäftigen sollten.

Wenn ein Hund nachweislich durch einen Giftköder getötet wurde ist sowohl die Warnung als auch die Anzeige bei der Polizei extrem wichtig. Es bringt aber nichts wenn ich vor einem Giftköder warne, wenn ich am Ende nur eine Vermutung habe. Warnungen bringen nur etwas, wenn sie auf Fakten beruhen.

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  • von Patrick
  • 17. März, 2015

Was spricht dagegen sein Umfeld zu warnen wenn die Möglichkeit einer Vergiftung besteht? Muss man denn alles erst bürokratisch verifizieren und im Ernstfall noch weitere Hunde versterben lassen bevor eine Warnung ausgeschickt wird? Ich finde nicht.
Lieber eine Meldung zu viel und ein Leben durch Vorsicht gerettet, als eine Meldung zu wenig weils ja „nicht sicher“ ist ob die todesursache auch zu 100% auf eine vergiftung zurückzuführen ist! Wenn nämlich schon, werden in der zeit bis es feststeht(und verbreitet ist) noch mehr Hunde daran verenden.

Ich halte Vorsorgen jedenfalls für besser als Nachtrauern.

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  • von Natalie
  • 18. März, 2015

Ich schließe mich de Meinung von Patrick und Beate an.. Ein Giftköder tötet den Hund ja meistens. Bis die ganze Bürokratie durch ist, sind schon mehrere Hunde gestorben. Wie viele Hunde sterben denn bitte nur an „Krampfanfällen?“ Das wird wohl eher selten der Fall sein….
Lieber mit Angst und „offenen Augen“ und einer gehörigen Portion Misstrauen den Menschen gegenüber durch die Welt gehen, als nachher um den toten besten Freund trauen. Vorsicht ist besser als Nachsicht, sage ich nur.

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  • von junior
  • 19. März, 2015

Wird nach einer Giftköderattacke die hundezone nicht gesperrt? Wird diese danach nicht untersucht?
Ich finde es auch interessant, dass im Fall „Benji“ auf einmal geschrieben steht, es könnte sich um einen epileptischen Anfall handeln…Wurde auch die Halterin des Hundes befragt?
Es wurden ja in Essling mehrere Giftköder ausgelegt.
Es ist nur die Frage wer uberschnell reagiert denn es ist besser einmal zu oft als gar nicht zu reagieren.
Wer kontrolliert die Hundezonen? Wer nimmt Haltern die Angst auf eine Hundewiese unbeschwert zu gehen?
Was passiert mit dem Geld welches wir Besitzer für die Hundesteuer zahlen müssen?

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  • von Beate
  • 19. März, 2015

Ich lief neben Hermann, er fraß etwas am Wegesrand und ich hab ihn sofort geschimpft. Etwas fiel auch raus, aber das meiste hatte er schon geschluckt. Ca. 20 Minuten später fingen die Zuckungen an und wir sind sofort zu TA. Dort wurde gleich Krähengift diagnostiziert (die TA musste vor 2 Jahren an einem Tag 7!! Hunde behandeln, hatte also Erfahrung damit. Natürlich hab ich am nächsten Tag die Polizei informieren wollen, erfuhr aber dass tagsüber unser Ordnungsamt zuständig ist. Die haben gesagt „wir gucken mal nach“ … Die örtliche Zeitung wollte warten bis ein bestimmter Redakteur aus dem Krankenstand zurückkehrt …
Die FB-Seite unserer Stadt hingegen hat sofort und kompetent einen Beitrag veröffentlicht, der von vielen gelesen wurde und verbreitet wurde.

Das Krähengift ist ein reines Nervengift. Magenauspumpen o.ä. Hilft nicht. Gegenmittel und Infusionen müssen das Gift aus dem Körper spülen. Das dauert viele viele Stunden. Danach war Hermann noch fast 2 Tage blind und konnte seine Hinterläufe nicht koordinieren. Das hat sich dann aber gebessert und nach ca. 10 Tagen war er wieder fit.

Die Symptome von Krähengift können leicht mit Epilepsie verwechselt werden. Allerdings sind es keine Krämpfe, sondern Zuckungen. So ähnlich wie ein schlafender Hund sie zeigt. Aber viel viel stärker und überall gleichzeitig.

Das sind meine Erkanntnisse aus dem Erlebten und die Infos meiner TA.

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  • von Harry
  • 30. März, 2015

Das Problem mit den Giftködern scheint wohl überall gleich zu sein.Auch ich habe in unserem Ort schon Giftköder gefunden. Ich finde es Grausam von einigen ( für mich Vollidioten ) Menschen Tiere das an zu tun.

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  • von Judy
  • 05. April, 2015

Klar werden solche Artikel kaum geteilt, weil man sich stattdessen gleich für nen Shitstorm freiwillig melden kann. Standard scheint das Argument, man würde alles zu locker sehen – lieber eine Warnung zu viel, als eine Warnung zu wenig.

Prinzipiell werde ich natürlich auch lieber einmal zu viel als zu wenig gewarnt…ABER! Ich habe dieses ewige Panikschieben schon so satt und keine Lust mehr andauernd in ständiger Angst vor Rasierklingen, Kontaktgift ect. zu leben – und vor allem, wenn an der Hälfte nichts drann ist.

Dieser krankhafte Hype, bei dem jede Enddarmentzündung zum Giftfall und jedes runtergefallene Kebabfleisch zur totbringenden Gefahr deklariert wird raubt Nerven. Meine. Täglich. Und zwar nicht, weil es mir bloß „auf die Nerven geht“, sondern weil ich diversen Berichten nach schon langsam glauben muss, dass der tägliche Gassigang ein Marsch durch die Hölle ist – mit ungewissem Ausgang.

Natürlich könnte ich mich von allen Seiten abmelden, Zeitungsberichte ignorieren, den Klatsch und Tratsch anderer Hundebesitzer meiden – aber muss das wirklich sein? Kann man solche Seite nicht SINNVOLL nutzen, um wirklich Leben zu retten?

Als ich es gewagt habe, den Artikel über Giftköder vom Kurier vom 14.03.2015 auf FB zu posten, erntete ich einerseits natürlich erstmal „Vorwürfe“ von Betroffenen – andererseits auch Unterstützung – aber mehr als ein „Gefällt mir“ oder ein „Teilen“ war natürlich nicht drinn – wer stellt sich schon freiwillig ins Kreuzfeuer?!

Weil mich schließlich die endlose Diskutiererei (wo ich mich andauernd wie ein Papagei wiederholen durfte) satt hatte und sich zusätzlich ein im besagten Artikel Erwähnter gemeldet hat, der seinen Fall im Kurier als gänzlich falsch dargestellt befunden und dies auch in den Kommentaren kundgetan hat, habe ich den Artikel dann am nächsten Tag gelöscht. Ich schätze mal, dass darin der Hauptgrund für ihre nur marginale Verbreitung liegt.

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  • von Peter
  • 28. April, 2015

… lieber eine Warnung zu viel, als eine Warnung zu wenig…

Das wichtigste ist, dass Warnungen verlässlich sind und nicht im Grundrauschen von Falschmeldungen bzw. Hoaxen untergehen. Sonst ist auch eine prinzipiell gute Warnung eben nur eine ignorierte Warnung. Was hier an Einbruchs-/Giftköder-/Computerviren-/…warnungen durchkommt, ist echt nicht mehr feierlich.

Wichtig bei Warnungen ist, dass man Tatsachen liefert, also ausschließlich Informationen aus erster Hand. Mir ist auch schon einmal eine Wurst in den Dreck gefallen, und dann will man sie nicht mehr essen und lässt sie liegen. Mittlerweile würde ich die mitnehmen und wegschmeißen, sonst löst man damit ganz schnell einen Giftköderalarm aus. Und genau das meine ich mit „Tatsachen“ und „aus erster Hand“: Zu melden, „MEIN Hund hat eine Wurst gefunden“, wäre noch ok, aber wer macht das schon. Dann ist das schnell „vermutlich Giftköder“, und jemand, der das weitergeben möchte, lässt ganz schnell das „vermutlich“ unter den Tisch fallen…. Und schwupps, hat die Warnung nichts mehr mit der Realität zu tun.

Also: nix liken, nix teilen, bestenfalls kommentieren… und: immer nur Tatsachen schreiben. Alles andere verwirrt mehr, als es hilft.

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  • von JC
  • 19. Mai, 2015

Panikmacherei ist doch überflüssig. Warum fühlen sich auch diejenigen angesprochen, die tatsächlich einen Hund, auf Grund eines Köders verloren haben oder die die wirklich alles richtig machen?

Es geht um die Leute die denken, alles was rumliegt und komisch aussieht ist ein Köder also wird es gemeldet und die die das einfach so glauben und teilen und damit auch im Netz verbreiten.

Besser wäre es immer, falls die Fellnase was gefressen hat, umgehend etwas zu tun aber essentiell wäre es für alle, auch die Polizei sofort zu informieren. Die sichern den Bereich, nehmen Spuren auf etc.
Wenn dies nicht passiert, wird in diesem Bereich auch keine Kontrollen gemacht und die Ausleger machen ungeschoren weiter. Denn Bereiche in denen sowas vorkommt werden dann einige Tage beobachtet.

Mit der Anzeige und nem Foto und nem Ort kann man viel mehr anfangen, kann es ableiten aber sonst hat doch jeder das Gefühl, überall was rumliegt ist giftig.

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Unsere Tierärtzin war mit geballten Vorfällen sogar kürzlich im TV ….da wird es wohl kein Fake gewesen sein……
Lieber 10 mal zu viel auf das Thema aufmerksam gemacht als zu wenig! Sehe ich so!

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