Bellende Hunde: Drohung am Hamburger Jacobipark

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 24.03.2015 um 07:25 Uhr, 3 Kommentare

Drohung Jacobipark
Foto: hamburger-hunde.de

Drüben bei den Hamburger Hunden berichten die Kollegen gerade von einer doch sehr unmissverständlichen Drohung in Form eines Zettels gegen die Hunde am Hundeauslauf Jacobipark in Wandsbek.

Die betroffene Wiese ist speziell als Hundeauslauf eingerichtet worden und auch wenn sich die meisten Halter bemühen, dass ihre Tiere während des Aufenthalts auf der Wiese nicht bellen, lässt sich das beim Spielen natürlich auch nicht immer zu 100% vermeiden. Die dortigen Anwohner beschweren sich jedoch immer wieder durch das lautstarke Gebell der Hunde und fühlen sich teilweise massiv gestört.

Sie befinden sich in einem Wohngebiet. Und wenn die Kläfferei auf diesem Platz nicht umgehend, deutlich und dauerhaft zurückgeht, wird es hier zu härteren Maßnahmen kommen.

Nun muss man dem Verfasser dieser Drohung natürlich nicht zwangsläufig unterstellen, dass er das Auslegen von Gift als härtere Maßnahme ansieht, aber diese Drohung reich offensichtlich aus um einige Hundehalter in der Umgebung zu massiv verunsichern. In Folge dessen meiden einige Halter verständlicherweise den Hundeauslauf und so wird es vermutlich auch gar nicht so lange dauern, bis sich andere Anwohner über den ganzen Hundekot ausserhalb der Hundewiese im Jacobipark beschweren.

Irgendwie erinnert mich die ganz Situation doch ein wenig an die vielen griesgrämigen Menschen, die sich über die Lautstärke von Kindergärten in Wohngebieten beschweren, aber kann sich jemand daran erinnern eine solche Drohung einmal an einem Kindergarten-Zaun gesehen zu haben?

Über den Autor

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3 Reaktionen

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  • von Codi Dijkstra
  • 24. März, 2015

Ich bin mir sicher das der Verfasser des Zettels ganz fürchterlich
eine an der Klatsche hat.Schenkt den Spinner doch ein Paket Oropax.

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  • von Lukas
  • 25. März, 2015

Wie ich erfahren habe, wurde die Polizei informiert und ermittelt.
Der Platz wird jetzt videoüberwacht.

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  • von Kai
  • 29. März, 2015

Müsste in dem Fall nicht die Stadt etwas unternehmen? Auch die Anwohner sollten sich doch eher an die Stadt wenden und nicht mit solchen Schildern handeln? Ich kann dies natürlich nachvollziehen! Aber akzeptieren kann ich es nicht! Wohnt man an einem Kinderspielplatz muss man mit Kindergeschrei rechnen, wohnt man an einer Autobahn, dann gehört Autolärm dazu und wenn ein Flughafen in der Nähe ist, na was dann? Fluglärm muss akzeptiert werden oder holen die Anwohner dann die Laserpointer raus? Verrückte Welt

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