Stress mit PETA: Ist Alaskas Ex-Gouverneurin Sarah Palin eine Tierquälerin?

Abgelegt von Amalia Schoppengerd am 09.01.2015 um 09:26 Uhr, 1 Kommentar

Stress mit PETA: Sarah Palin's Sohn
Foto: Facebook

Das Jahr hat noch nicht einmal richtig begonnen, da muss sich Alaskas Ex-Gouverneurin Sarah Palin schon von einigen Tierschützern den Vorwurf der Tierquälerei gefallen lassen. Aber mal der Reihe nach!

Die frühere Gouverneurin Alaskas, Sarah Palin postete an Neujahr Bilder auf Facebook die ihren sechsjährigen Sohn Trig dabei zeigten wie er auf dem Rücken des Familienhundes, einem Labrador steht.

Dazu schrieb die Politikerin:

Möge 2015 jeder Stolperstein zu einem Sprungbrett auf dem Weg nach vorne werden.

Mit den Bildern handelte sich Palin jedoch jede Menge Ärger ein. Viele Tierschützer warfen ihr nach diesem Post sofort Tierquälerei vor. Andere Leser nahmen Sie in Schutz und argumentierten, der Hund wäre sicher davongerannt, falls der mit dem Down-Syndrom geborene Trig ihm wehgetan hätte.

Die Tierschutzorganisation PETA befand, Menschen sollten nicht auf Tiere treten.

Liebe Peta, entspannt euch mal. Wenigstens hat Trig den Hund nicht gegessen.

So lautetet die Antwort der 50-jährigen, die den Tierschützern Heuchlerei und Doppelmoral vor warf. Ihre Haustiere würden schließlich „geliebt, verwöhnt und behütet“. Einige Tage später legte Sarah Palin dann noch einmal etwas nach und stichelte in einem NBC Interview in Richtung PETA:

Wo war PETA all die Jahre? Als die von PETA selbst erkorene «Frau des Jahres 2009», Komikerin Ellen DeGeneres, ebenfalls ein Foto eines Kleinkindes auf Facebook gepostet hatte, das auf einem Hund stehe?

Und weiter:

Oder vielleicht war PETA ja auf Elchjagd, als ihr Mann des Jahres, New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio, ein Murmeltier fallen liess und so seinen Tod verursachte?

Auch wenn der offene Schlagabtausch zwischen der bekannten Politikerin und den Tierschützern teilweise recht amüsant verläuft, würde mich interessieren, ob die Aktion auch in euren Augen Tierquälerei war?

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Über den Autor

Amalia Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und sie kümmert sich bei uns um das Layout, den Support und um die Bearbeitung aller Meldungen. Bei Fragen erreicht Ihr Amalia auf Twitter, Xing oder per E-Mail.

1 Reaktion

Permalink
  • von DaSoul
  • 10. Januar, 2015

Unser Labrador lässt sich von unseren beiden Kindern auch das eine oder andere gefallen, wenn es ihr aber zu bunt wird, dann geht sie woanders hin. Ein ausgewachsener Labrador hat ausreichend Kraft um sich eines 6-jährigen Kindes zu entledigen, wenn es zu bunt wird. Noch dazu wird es bei einem Down-Syndrom erkrankten Kind schwerer zu vermitteln sein, das dies oder jenes vielleicht nicht so toll für einen Hund ist.

PETA schön und gut, aber die schießen schon oft auch übers Ziel hinaus und werden damit dann auch nicht mehr konsequent ernst genommen in meinen Augen.

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