Gerüchte in Marl: Gibt es tatsächlich Giftköder an der Langehegge?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 11.12.2014 um 09:06 Uhr, 1 Kommentar

Polizei

Wie die Marler Zeitung heute berichtet, sollen unbestätigten Informationen zur Folge im Marler-Gebiet Langehegge und Matena erst kürzlich vorsätzlich ausgelegte Giftköder gefunden worden sein.

Laut dem im Internet kursierenden Gerüchten ist bereits ein Hund im Waldstück am Steinerkreuz qualvoll verendet. Auf Nachfrage der Presse, können jedoch weder Ordnungsamt, noch Polizei oder Feuerwehr den Fall bestätigen und da zeigt sich auch in meinen Augen die große Problematik, denn zum einen werden immer wieder Gerüchte ganz gezielt gestreut um Hunde von bestimmten Plätzen fern zu halten und zum anderen erstatten viel zu wenig betroffene Hundehalter eine Strafanzeige gegen Unbekannt.

Im Ergebnis ist es natürlich klar, dass die Behörden nur sehr wenige Fälle bestätigen können, denn hier liegt ganz klar ein Fehlverhalten auf Seiten von uns Hundehaltern vor. Wie ich bereits schon an anderer Stelle schon mehrfach deutlich aufgeführt habe, ist es unsere Pflicht solche grausamen Funde bei der Polizei zu melden, denn nur so werden die zahlreichen Fälle aktenkundig und somit auch für den Gesetzgeber sichtbar.

Ich kann daher nur immer und immer wieder dazu aufrufen, dass sich jeder von euch diese Vorgehensweise zu Herzen nimmt, denn wenn wir selbst nicht den ersten Schritt machen, dann wird sich auf lange Sicht auch nichts ändern. Es gilt also in jedem Fall eine Situation wie aktuell in Marl oder damals in Potsdam zu vermeiden, denn unbestätigte Gerüchte verbreiten am Ende nur Angst unter den eh schon verunsicherten Hundehaltern.

Da sich der betroffene Hundehalter aus Marl werde bei uns, noch bei den Behörden gemeldet hat, kann heute also niemand sagen, ob an der Geschichte etwas dran ist oder nicht. Was bleibt ist für uns nur die Möglichkeit euch zur Vorsicht zu raten und das unbefriedigende Gefühl, dass wir hier vielleicht eine Warnung für ein Phantom aussprechen, die so in dieser Art und Weise niemals existiert hat.

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Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

1 Reaktion

[…] mit Hilfe von Wildkameras abzusichern. Wer sich für diesen Weg entscheidet, sollte aber unbedingt die aktuelle Gesetzeslage […]

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