CDU-Politiker fordert Gefängnisstrafen für Tierquäler

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 05.03.2014 um 12:32 Uhr, 6 Kommentare

Foto: Polizei
Foto: Polizei

Immer wieder legen Hundehasser oder kriminelle Tierquäler tödliche Köder mit Rasierklingen oder Gift in den Berliner Grünanlagen aus. Damit soll in naher Zukunft zum Glück Schluss sein – zumindest wenn es nach dem CDU Bundestagsabgeordneten und Generalsekretär Kai Wegner geht, denn dieser ist seit kurzem selbst Hundebesitzer und fordert nun die Einführung von drastischen Gefängnisstrafen für die Täter.

Solche Tierquäler gehören ins Gefängnis!

Seine zentrale Forderung an Justizminister Heiko Maas ist, in besonders schweren Fällen die Strafandrohung zwingend zu verschärfen und Gefängnisstrafen nicht mehr nur in einigen Ausnahmefällen zu verhängen, denn letztendlich zeigen die bisherigen Geldstrafen ganz offensichtlich keine abschreckende Wirkung.

Im Zuge dessen wurde im Berliner Bezirk Spandau von dortigen CDU Fraktion ein Aktionsprogramm unter dem Namen „Spandau gegen Tierquäler“ beantragt. Ziele dieses Programms sind unter anderem, die Präsenz der Ordnungsbehörden in den Berliner Grünanlagen zu erhöhen und die Einrichtung einer zentralen Meldestelle für ausgelegte Köder und amtliche Warnhinweise.

Während die Politik nun endlich „wach wird“ und nach Lösungsansätzen für die Köder-Problematik sucht, warnen Tierärzte unter dessen vor einer vollkommen neuen Gefahr, denn immer häufiger werden nun auch Fleischbällchen mit versteckten Schnüren gefunden. Diese führen beim Verzehr dazu, dass der Hund oftmals qualvoll ersticken muss.

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Über den Autor

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6 Reaktionen

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  • von Luigi Temporin
  • 05. März, 2014

Wäre langsam Zeit !!!

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  • von TKarch
  • 05. März, 2014

Endlich mal ein Politiker der n Arsch in der Hose hat! Hoffentlich behält er ihn auch ^^
…und wo muss ICH unterschreiben??!!

Ein Unterstützer dieser Idee

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  • von Jens
  • 05. März, 2014

Und was ist wenn denn mal einer erwischt wird? Schwere Kindheit, sozial schwierige Umgebung und all die Ausreden die vor Bestrafung schützen.
Die ausgelegten „Leckerchen“ dann selber essen wäre mal eine Idee, oder die Strafen die es in vergangenen Generationen gab, öffentlich Auspeitschen z.B..
Es müsste sich mal in den Köpfen einbrennen das andere geschädigt werden und das sollte der Täter mal merken.

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  • von PiaJackson-fan
  • 07. März, 2014

Eine lange Bewährungszeit von bis zu 3 Jahren bei Ersttätern im Zusammenhang mit einer hohen Geldstrafe wäre sehr menschen- und tierfreundlich. Und im Wiederholungsfall Gefängnis. Ich kann mir vorstellen, dass es sich bei vielen noch nicht herumgesprochen hat, welche Achtung einem Lebewesen entgegenzubringen ist. Eine veralterte Vorstellung wie solche gemeinen Leute einen bösen Schabernack ausüben, müßten mit diesen Greueltaten verbunden sein. Zum Beispiel als Kinder haben Tierquäler das berüchtigte Froschaufblasen verpasst und jetzt als Erwachsene sind auch die armen mißhandelten oder beseitigten Tiere größer! Je größer das Tier (Kleintiere, Geflügel, Katze, Hund…) um so höher die Strafe, was denn sonst?

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  • von Zeili
  • 28. August, 2014

Ahahahaha und bei Vergewaltigung gibt’s kein gefängnis sondern Bewährung und Psychiater. Müssen die denn immer alles erst selbst erleben bis da mal härtere regeln zustande kommen ? Wow ich hab nen hund, jetzt akzeptier ich nicht mehr solche Taten. Alles Kla, dann wünsche ich mir das diese Politiker vergewaltigt werden, damit sie wissen wie das ist und da auch mal härter durchgegriffen wird.

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  • von Napu
  • 18. September, 2014

Es sollte auch Gefängnisstrafen für Menschenquäler geben. Zum Beispiel Hundehalter, die ihre Mitmenschen immer und immer wieder mit ekelhaften Kothaufen, stundenlangem Gebelle, Gekläffe und Gejaule quälen.

Was Tierquälerei angeht, sei so viel gesagt: Wer Tiere liebt, der hält kein Tier in Gefangenschaft!

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