Rust: Familienvater tritt vor den Augen seiner Kinder einen seiner Hunde tot

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 21.08.2013 um 08:34 Uhr, 18 Kommentare

Polizei

Ein schreckliches Drama hat sich am Sonntag, den 18.08.2013 im Tulpenweg in Rust ereignet. In der kleinen Strasse unweit des bekannten Europa-Parks stellen die Parkbesucher gern ihre Wohnwagen ab und so haben sich die Anwohner zunächst auch wenig um einen Wohnwagen mit Mannheimer Kennzeichen gekümmert.

Einige Zeit später hörten Nachbarn jedoch plötzlich das Gejaule von Hunden, die ganz offensichtlich unter der Sonneneinstrahlung im Wohnwagen bzw. unter der entwickelten Hitze litten. Eine engagierte Anwohnerin hängte dann etwa gegen 18:30 Uhr ein Informationsblatt an die Tür des Wohnwagens.

Als der Besitzer mit seiner Frau und seinen 2 Kindern gegen 20:30 Uhr zum Wohnwagen zurückkehrte wurde es in der Siedlung sehr laut. Vermutlich aus purer Wut über den an seiner Tür angebrachten Zettel brüllte der Mann seine Kinder an und drohte lautstark den dortigen Anwohnern.

Eine Nachbarin, die im angrenzenden Nelkenweg wohnt, versuchte zunächst die Polizei zu rufen:

Meine Kinder sind aufgewacht, sie hatten Angst und ich auch. Ich habe deshalb über die 110 die Polizei angerufen, jedoch die Auskunft bekommen, dass sie viel zu tun haben und deshalb niemand schicken könne.

Kurze Zeit später hat ein Anwohner aus der gleichen Straße nach eigenen Angaben einen der beiden Hunde auf dem Boden vor dem wutentbrannten Mann liegen sehen. Zu diesem Zeitpunkt lebte der Hund vermutlich noch. In Folge hat der Mann jedoch so lange auf den kleinen Hund eingetreten, bis dieser zu Tode gekommen ist.

Nach der grausamen Tat hängte der Mann wie selbstverständlich seinen Wohnwagen ans Auto – ebenfalls mit Mannheimer Nummer – und fuhr davon. Nachbarn sind dem Mann hinterhergefahren und notierten dabei das Kennzeichen um anschließend eine Anzeige bei der Polizei in Ettenheim zu erstatten.

Über den Autor

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18 Reaktionen

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  • von Gaby
  • 21. August, 2013

Ich habe das Gefühl, dass die Menschheit, wenn man einige dieser Subjekte überhaupt noch dazu zählen kann, immer mehr verroht. Wie kann man nur in seiner Wut sich so roh verhalten und seine Wut an Wehrlosen Lebewesen austoben. Ich kann solche “ Menschen“ einfach nicht verstehen.
Pfui Teufel kann ich nur sagen.
Solch eine Behandlung müsste mit aller Härte bestraft werden. Aber was passiert???? Es gibt ein mildes DUDUDU vom Richter und das war es. Dabei haben wir Gesetze, die eigentlich nur umgesetzt oder angewandt werden müsste.

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  • von Bosco
  • 21. August, 2013

Quelle?

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  • von kohler
  • 21. August, 2013

der zorn reisst mich fast vom stuhl…..ich dürfte so etwas nicht sehen..meine wut und mein hass wären denke ich größer als meine angst vor so einem typ. was ist das für ein mensch?? was für ein vater, der seinen kindern etwas derartiges antut?? der hund war doch ein familienmitglied. wie gefühllos muss ein mensch sein, so etwas fertig zu bringen…hoffentlich hat seine frau mehr charakter und jagd ihn zum teufel,,ich glaubs einfach nicht.
und die gerichte?? ein hund ist ja „nur“ eine sache…da gibts halt ne geldbuße …aber das ist für mich keine strafe..:o((

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  • von Eloise
  • 21. August, 2013

Da fehlen einem die Worte.Auf so einen Vater könnte ich verzichten,lieber keinen,als so einen.

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  • von barbara belz
  • 21. August, 2013

die menschheit verroht zusehends…wie viele jugendliche tierquäler liest man, und die greueltaten werden immer schlimmer, immer perverser…..aber unsere gesetze schützen ja solches dreckspack ja weitgehendst….“sachbeschädigung“ nennt man das, wobei ein tier sein leben läßt und wie man weiß, hat JEDES tier eine SEELE… und minderjährige kinder, die auch schon dahingehend aufgefallen sind, werden in den „schutz“ ihrer familien geschickt…lächerlichst…auch in diesem alter weiß man ganz genau, WAS man tut….
aber wir regen uns auf und was bringt es ???????…nur sehr sehr wenig…sehr zum leidwesen der gequälten seelen……

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  • von Tinchen
  • 21. August, 2013

Wenn er so mit einem wehrlosem Tier umgeht will ich nicht wissen wie er mit seinen Kindern umgeht. Abartig…
Man sollte ihm bei Bestrafung die Kinder gleich mit wegnehmen. Weil sowas macht ein Verantwortungsbewusster, Führsorglicher und Liebevoller Vater nicht.
Und der Mutter würd ich nen Tritt in den Hintern geben, ach was einen?!

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  • von Martina Winkler
  • 21. August, 2013

Wie kann ein solcher Mensch seine Kinder zu verantwortungsvollen Erwachsenen erziehen die Achtung vorm Leben haben….

Solchen Menschen gehören auch die Kinder weggenommen, da dies seelische Grausamkeit den Kiddis gegenüber ist…..denn die Kinder haben den Hund sicher geliebt…

Gut für das Töten des armen Hundes…was wird er bekommen…ne kleine Geldstrafe…das wird ihn net treffen…leider sind unsere Gesetze nicht für Tiere gemacht…

Man muß in der heutigen Gesellschaft immer mehr Angst vor den Mitmenschen haben…

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  • von Nils
  • 21. August, 2013

Respekt den Anwohnern, es dürfte genug Straßen geben wo sich niemand gekümmert hätte. Hilft dem Hund nicht mehr aber mit Kennzeichen ist der Täter sicherlich auffindbar. Für solche Täter gehören Strafen verhängt die richtig weh tun und vorallem ein Tierhalteverbot auf Lebenszeit. Vor allem dürfte die Tötung des eigenen Haustiers vor den Augen der eigenen Kinder für die Kinder psychologisch auch eine Herausforderung sein. Hier ist offensichtlich das das Jugendamt da auch mal genauer schauen sollte.

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  • von monika hase
  • 21. August, 2013

Mir bleibt mal wieder die Luft weg vor Entsetzen, Zorn :'( Solche Leute gehören hart bestraft. Das arme Tier und auch die Kinder..

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  • von andrea
  • 21. August, 2013

statt einen Zettel an dem Wagen zu hängen hätte ein Anruf um 18:30 bei der Feuerwehr vermutlich dem Hund das Leben gerettet… :-(((
Bis zur Wiederkehr des Halters wären die Hunde schon längst im Tierheim gewesen…

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  • von KleineGrisi
  • 21. August, 2013

Einfach unglaublich …. mit dem Kerl sollte man selbiges tun.

Was mich aber auch bitter aufstößt ist … Zitat: “ …. Ich habe deshalb über die 110 die Polizei angerufen, jedoch die Auskunft bekommen, dass sie viel zu tun haben und deshalb niemand schicken könne.“
Soviel zu unserem Freund und Helfer.

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  • von Melanie
  • 21. August, 2013

Wie krank kann man eigentlich sein? wenn man keine Geduld hat und leicht die Nerven verliert, sollte man sich keinTier anschaffen!!

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  • von Angela
  • 21. August, 2013

Wer seine Emotionen so wenig im Griff hat und so grausam zu seinem Tier ist, ist auch fähig, dasselbe seinen Kindern anzutun. Hier schlummert ein potentieller Mörder. Schnelldiagnose: Psychisch krank. Da hilft auch kein „DuDuDu“ (von Gaby) eines Richters. Die ganze Familie müsste geschützt werden.

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  • von Manuela
  • 22. August, 2013

Wenn ich diese Missgeburt erwischen wûrde! Ich wûrde mir einiges fûr Dich einfallen lassen!!!!! Du trittst gerne auf wehrlose Lebewesen ein? Du abartiges Stûck Dreck!!!!!!! DEINE ARMEN KINDER! Was bist Du fûr ein Vorbild? Ich wûrde mich sehr freuen Dich zu treffen! Dich wûrde ich es spûren lassen wie es ist zu Tode getreten zu werden ! Wie kann man als Mutter mit so einem Monster leben und Kinder in solchen Verhältnissenaufwachsen zu lassen!Mir wird echt übel

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  • von polizeilicher steuerfresser
  • 23. August, 2013

das die polizei nie hilf ist doch schon lange bekannt, wenn man da anruft muss man sagen das man einen erschossen oder abgestochen hat dann kommen die erst

oder zur not selber zur tat schreiten knüppel über die birne ziehen und sagen der ist hingefallen oder gegen ein baum gestolpert

gute menschen haben in desem staatsRECHTSsystem keine rechte und keine hilfe zu erwarten erst recht nicht von der polizei

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  • von Helga Tröger
  • 24. August, 2013

Unfassbar. Die Tat selber. Das die Anwohner dabei zuschauten, anstatt sich zusammenzutun um diese grausame Tat aufzuhalten. Keine Zivilcourage, lieber wegschauen und Augen zu, dageht es oft Tieren und Menschen gleich die in Gefahr sind. Und auch das die Polizei es nicht für nötig hielt sich darum zu kümmern. Vom Feststellen das die Hunde im Wohnwagen eingesperrt waren bis zur grausigen Tat wäre dies doch sicher möglich gewesen. Auf dieser Polizeistation ist wohl die Tatsache noch nicht angekommen, das Tiere lebende, fühlende Wesen sind mit Herz und Seele und keine Sache. Eine arme, traurige, egoistische Welt in der wir leben. Frage mich wie lange das noch gut geht bis es mal einen großen Knall gibt??????????????????

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  • von Sandra Mellenthin
  • 27. August, 2013

Was für ein verfluchtes Arschloch!!! Dieser Mann muss genau die Schmerzen erleiden, welche seine Hunde erleiden mußten! Alle weiteren Ausführungen spare ich mir, wir sind ja immerhin „hier“ und da ist es schwierig sich direkt zu solchen Geschehnissen zu äußern…..was solche Sachen anbelangt…. 😉

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  • von stinna
  • 22. Januar, 2015

Wäre das bei mir passiert, hätte ich für den Einbruch in den wohnwagen um die Hunde herrauszuholen wahrscheinlich mehr Strafe bekommen als der Typ der den Hund aus reiner Aggressivität tottritt
Sowas gehört doch in die Psychiatrie
Das einzige wort was mit dazu einfällt is „barbarisch“….

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