Pintofeed: Hunde und Katzen von unterwegs per Smartphone füttern

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 09.08.2013 um 09:55 Uhr, 6 Kommentare

Jeder Hunde- oder Katzenhalter kennt doch diese Situation: Man muss länger arbeiten, ist spät am Weg oder befindet sich gerade im Berufsverkehr am Ende eines 5 Kilometer langen Staus. Doch plötzlich quält dich dein schlechtes Gewissen, denn der Hund wartet Zuhause wie immer sehnsüchtig auf seine Fütterung.

Hand aufs Herz! Eine ziemlich dumme Situation, oder? Was also tun? Die Nachbarn fragen? Die werden sich vermutlich bedanken! Den Hund hungern lassen? Nein, dass ist sicherlich auch keine Option.

Die Lösung verspricht uns jetzt das kalifornische Startup Pintofeed mit einem Futterautomat für Haustiere, der über WLAN und einer dazu passenden Smartphone App angesteuert wird. Die Produktion der ersten Geräte wurde bereits im letzten Jahr über eine Finanzierungskampagne auf Indiegogo realisiert.

Funktionieren soll das ganze in etwas so: Ihr drückt eine Taste in der App auf dem Smartphone. Daraufhin wird automatisch eine Portion Trockenfutter aus dem Lagerbehälter in die Schüssel geschüttet. Die Portionen lassen sich dabei sogar recht fein dosieren. Die Gefahr einer Überfütterung besteht hierbei also nicht.

Der Futterbehälter fasst ca. 2,3 kg handelsübliches Trockenfutter. In der größeren Version könnt ihr sogar bis zu 4,5 kg in dem Behälter unterbringen. Nass- bzw. Dosenfutter kann der Automat bisher nicht portionieren.

Mehre Tagen (z.B. für Freigänger Katzen) lassen sich mit Pintofeed natürlich nicht überbrücken, aber dafür ist der Futterautomat auch nicht gedacht. Das Gerät richtet sich wohl eher an Menschen, die zu unregelmäßigen Zeiten nach Hause kommen und trotzdem sicherstellen wollen, dass ihre Tiere regelmäßig versorgt werden.

Ob man Pintofeed wirklich braucht? Ich weiß es nicht, aber zumindest optisch sieht das Teil einfach super aus! Darüber hinaus ist der Automat sehr einfach zu benutzen und ziemlich praktisch für alle, die viel unterwegs sind. Ach ja, kosten soll dieser Art von „Fütterung 2.0“ wohl um die 130 US-Dollar.

Was denkt sagt Ihr zu dieser Idee? Könnte Pintofeed tatsächlich ein Erfolg werden oder ist es in euren Augen eher ein komplett überflüssiges Gadget, dass am Ende niemand wirklich brauchen wird?

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Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

6 Reaktionen

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  • von Benni
  • 09. August, 2013

Wenn Herrchen weg ist, schiebe ich tiefe Trauer, und da hilft auch kein Futterautomat, der dann das blöde TroFu ausspuckt.

Ein Futterautomat für die tägliche Fütterung wäre schon OK, aber das gehört über eine Zeitschaltuhr realisiert.

Natürlich darf das keinen Einfluß auf die zusätzlichen Leckerlies haben usw. Also automatische Grundeversorgung.

Nur… Herrchen mein, daß er der Chef des Futters ist, und es auf keinen Fall eine Selbstbedienung geben darf.

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Also erstmal ist das ne nette Geschenkidee, an einen Tierliebhaber, der sonst schon alles hat.

Ansonsten muss ich Benni schon recht geben:

Denke, der Hund hat mehr davon, wenn er noch eine halbe Stunde wartet und dann von seinem Herrchen bzw. Frauchen sein Futter bekommt. Ebenfalls ist es eine Überlegung wert (gerade wenn man einen dominaten Hund hat), ob er sich „selbst bedienen“ soll….

Melanie
*die ihren Hund lieber ganz althergebracht füttert*

[…] liebe bekanntlich Gadgets oder kleine technische Spielereien und selbst wenn am Ende nicht jedes käufliche Produkt auch wirklich einen Mehrwert für den […]

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  • von Laura
  • 15. August, 2013

Mein Hund würde ebenfalls nie etwas fressen, wenn ich nicht da bin. Da hat vermutlich der Hersteller die Rechnung ohne den Hund gemacht bzw. er hätte mal eine Kundenbefragung machen sollen 🙂

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  • von Knutsen
  • 16. August, 2013

…und am besten noch eine Hundetoilette, damit man auch mal am Wochenende weg kann… mal ganz ehrlich – wer sich so etwas holt, sollte überlegen ob er / sie den armen Hund nicht lieber abgibt; wenn es nur sehr, sehr selten vorkommt, kann ein Hund auch getrost mal ein paar Stunden ohne Futter auskommen. Ansonsten riecht das nach Regelmäßigkeit, und dann grenzt es IMHO an Tierquälerei, den armen Hund immer wieder lange alleine im Haus zu lassen.

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