München / Leopoldpark: Polizei beschützt wehrlosen Hund vor Prügelattacke

Abgelegt von Amalia Schoppengerd am 07.08.2013 um 13:19 Uhr, 9 Kommentare

Polizei Bayern

Am Montag, den 05.08.2013 gegen 18:30 Uhr riefen Passanten die Polizei in den Münchener Leopoldpark weil, ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender Mann seinen Hund absichtlich auf andere Hunde gehetzt hatte. Darüber hinaus beleidigte der 30-Jährige grundlos Passanten auf übelste Art und Weise.

Die Beamten forderten den Hundehalter auf, seinen Vierbeiner an die Leine zu nehmen. Da dieser offenbar keine Leine bei sich hatte, zog er seinen mit einer Metallschnalle versehenen Gürtel aus dem Hosenbund und brüllte seinen Hund an, zu ihm zu kommen. Der verängstige Border Collie reagierte jedoch nicht, weshalb der 30-Jährige anschließend mindestens fünf mal mit dem Gürtel auf ihn einschlug.

Anschließend legte er seinem Hunde den Gürtel um den Hals und zog mehrfach kräftig zu, so dass der Hund aufjaulte. Einer der Beamten verwickelte den Mann daraufhin in ein Gespräch, sodass ein anderer Polizist das völlig verängstigte Tier an sich nehmen konnte um die Misshandlungen zu unterbinden.

Bei der anschließenden Durchsuchung wehrte sich der 30-Jährige massiv gegen die Maßnahmen und verletzte dabei einen der Beamten. Aufgrund erheblicher Selbst- und Fremdgefahr wurde der Mann nun in einer Klinik untergebracht. Sein Hund wurde sichergestellt und zur vorläufigen Betreuung in ein Tierheim gebracht.

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9 Reaktionen

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  • von Gaby
  • 07. August, 2013

Dieser Kerl dürfte sein Tier nicht mehr wieder bekommen. Wer weiß, was er ihm schon alles angetan hat in seinem Drogenrausch. Unvorstellbar, dass solche Menschen ein Tier besitzen. Da müsste man einen Riegel vor schieben. Denn solche Menschen sind doch unberechenbar!!!!!!

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  • von Anneliese
  • 07. August, 2013

Durch die Drogensucht sind bei dem Typ mit Sicherheit irreparable Gehirnschädigungen entstanden. Der dürfte kein Tier halten und sollte auch ein Halterverbot bekommen.Der Drogie hat sowieso keine grosse Lebenserwartung und sein Zustand wird sich verschlimmern was eine grosse Gefahr für das Tier wäre.

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  • von oxi
  • 07. August, 2013

ah menschen sind oft auch ohne drogen arschlöcher.es soll spätestens nächstes jahr ein gesetz rauskommen, dass jeder, der einen hund haben will muss einen sachkundenachweis machen. dies wird feststellen, ob der jeniger in der Lage ist auf sein Hund aufzupassen.

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  • von Sabine
  • 07. August, 2013

Ab in die Klapper mit dem Typen. Und den Hund zu Menschen, die ihn lieb haben.

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  • von Michael
  • 09. August, 2013

Ich bin der Meinung dass ein Sachkundenachweis ein Schritt in die richtige Richtung ist. Damit wird sicher nicht alles besser, aber eine kleine Hürde ist geschaffen. Wichtig ist dass wir nicht wegsehen wenn Tiere misshandelt werden.

[…] vor einigen Tagen haben wir an dieser Stelle über die Rettung eines Border Collie durch die Münchner Polizei berichtet. Die Reaktionen auf […]

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  • von Jan-Ole Dietrich
  • 14. August, 2013

Hey Amalia,

danke für die Information. Man gut das nichts schlimmeres passiert ist. Zum Glück kam die staatliche Sicherheit. Nur der Hund tut mir aufrichtig leid. Der wird bestimmt eine psychische Störung davon tragen. Auch der Täter sollte sich einer psychologischen Untersuchung unterziehen.

Grüße Jan

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  • von Kathi
  • 22. August, 2013

Leider hat der Mann seinen Hund mit Genehmigung des KVR wieder aus dem Tierheim abholen können.

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  • von Nymi
  • 27. Juni, 2014

Armer Border… Die sind doch sowieso schon so sensibel und außerdem so liebe und intelligente Wesen.

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