Hundemalaria eine reelle Gefahr für den Hund

Abgelegt von Amalia Schoppengerd am 31.07.2013 um 10:22 Uhr, 5 Kommentare

Zecke auf dem Hund

Wir haben bereits am 18.07.2013 darüber berichtet, dass durch die Temperaturschwankungen der letzten Monate die Zecken häufiger zubeißen und schwere Krankheiten wie Ehrlichiose und Babesiose übertragen.

In Holzhausen/Hahn wurde nun der neun Monate alte Border-Collie „Nico“ von einer Zecke gebissen. Auf einem Spaziergang brach das Tier plötzlich zusammen und Zuhause angekommen wollte „Nico“ weder essen noch sich bewegen. Besitzer Sascha Derichs hatte zunächst den Verdacht, dass es sich um eine Vergiftung handeln könnte und fuhr mit seinem Hund zum Tierarzt.

In der Tierklink angekommen hatte der Junghund bereits 40 Grad Fieber. Fieber in dieser Höhe ist für Hunde lebensgefährlich und daher hat Besitzer Sascha Derichs schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Nach einer gründlichen Untersuchung inkl. einer umfangreichen Blutuntersuchung wurde dann letztendlich die Infektionskrankheit Babesiose (Hundemalaria) vom Tierarzt diagnostiziert.

Nachdem die Krankheit erkannt war, haben die Ärzte „Nico“ ein Gegenmittel und Antibiotikum verabreicht. Dem Hund geht es nun besser, er muss weiterhin medizinisch versorgt werden und in 14 Tagen zur Kontrolle wieder kommen. Herrchen Sascha ist jetzt gewarnt und untersucht seinen Liebling ab sofort noch gründlicher.

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Quelle: hna.de

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5 Reaktionen

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  • von Conny
  • 31. Juli, 2013

Hallo zusammen,

ich wollte mal nachfragen was erste Anzeichen dafür sind? Mein Border „Max“ ist in letzter Zeit etwas komisch drauf, er wirkt antriebslos und hat ständig einen warmen Kopf. Sollte ich mir Gedanken machen? Ich freue mich auf eure Antwort…

LG Conny

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Hallo Conny…

schau doch mal in unseren ersten Beitrag zu diesem Thema, denn dort findest du auch einige Symptome der Hundemalaria beschrieben:
http://www.giftkoeder-radar.com/blog/2013/07/vorsicht-hundemalaria-und-zeckenfieber-treten-immer-haufiger-auf/

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  • von Conny
  • 31. Juli, 2013

Super, vielen Dank. Ich werde vorsorglich mal unseren Tierarzt aufsuchen.

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  • von Sandra
  • 31. Juli, 2013

Hallo!

Ich glaube es ist übertrieben, bei 40°C Fieber von Lebensgefahr zu sprechen. Es wird eher ab 41°C gefährlich, viele Quellen nennen sogar 42°C als kritische Grenze. Gerade Junghunde und kleinere Rassen (einen Border würde ich nicht als großen Hund bezeichnen) haben ja von Natur aus eine höhere Körpertemperatur von bis zu 39°C.

Was ist denn eigentlich ein Gegenmittel für Babesiose?

Viele Grüße,
Sandra

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  • von Kalle
  • 21. März, 2015

Ich staune ..mein Hund Border Mix hatte vor mehreren Jahren eine Auwald Zecke ,das ist die Zecke welche Babesiose überträgt. Sie war früher mehr in Südlichen Ländern. Auffallend dabei ist ihre Farbe und Größe ..sie ist Hell und wohl die größte der Zecken..Wir mussten nach Frankreich ,das Medikament holen ,welche in Deutschland zu dem Zeitpunkt nicht Freigegeben war.Er hat,das Medikament Gespritzt bekommen und schon nach wenigen Stunden ging es ihm erheblich besser.. Er darf nun nicht mehr mit Cortison behandelt werden.Zecken Impfung ist hier kein Optimaler Schutz…der besteht nur durch absuchen..des Hundes.

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