Ärger über Hundekot: Unbekannter droht in Schwandorf mit Giftködern

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 24.07.2013 um 08:29 Uhr, 5 Kommentare

Foto: Sussbauer
Foto: Sussbauer

Das Thema Hundekot hatten wir in diesem Blog ja schon öfters angesprochen und es ist natürlich auch verständlich, dass sich viele Hundehalter und auch Nicht-Hundehalter darüber aufregen, wenn Herrchen oder Frauchen die Häufchen ihrer Fellnase auf öffentlichen Flächen nicht direkt beseitigen.

Da gute Lösungsansätze wie der „Caca Express“ leider oft nur reine Marketing-Kampagnen bleiben, müssen wir an dieser Stelle wie im Beispiel von Niederkassel immer öfter über Giftköder-Drohungen berichten.

Ein ganz aktueller Fall ereignete sich am Montag, den 22.07.2013 in Schwandorf, denn dort ging an diesem Tag ein anonymer Anruf bei der Polizei ein. Der Anrufer beschwerte sich massiv über den Hundkot im Ortsteil Dachelhofen, insbesondere in dem Bereich Alustraße, Libourne-Allee und Dachelhofer Straße.

In seinem Ärger drohte der Anrufer gegenüber der Polizei sogar damit, er würde Giftköder auslegen, wenn sich die Situation nicht bessern würde. Von Stadt Schwandorf wird nun nochmals darauf hingewiesen, dass alle Kothaufen vom Halter zu entfernen sind. Gegebenenfalls würden Bußgelder gegen die uneinsichtigen Hundehalter ausgesprochen. Die Polizei wird dementsprechend verstärkt Kontrollen durchführen.

Die Lösung: DOGTOI® Hundekotbeutel

In Gesprächen mit Hundehaltern kommen in diesem Zusammenhang aber auch immer wieder die fehlenden Entsorgungsmöglichkeiten in den jeweiligen Gemeinden zur Sprache, denn kaum ein Hundehalter hat Lust die Häufchen seines Hundes über Kilometer durch den Wald bis zu seiner heimischen Mülltonne zu tragen. Daher landen viele Kotbeutel leider noch immer in den Büschen entlang der beliebten Gassi-Routen.

Achtloses „Entsorgen“ ist jedoch gesundheitsgefährdend! Nicht nur, dass ein üblicher Polyethylenbeutel ewig lange die Umwelt verunstaltet, er konserviert darüber hinaus auch den Hundekot. Für alle Überträger von gefährlichen oder sogar tödlichen Krankheiten ein Brutkasten mit unvorhersehbaren Folgen.

Wir selbst nutzen daher auf den Spaziergängen mit unseren beiden Husky-Mädels die DOGTOI®-Kotbeutel, denn die sehen zwar aus wie handelsübliche Kunststoffbeutel und sie fühlen sich auch so an, aber sie bestehen aus Polyvinylalkohol und sind somit nicht nur vollständig biologisch abbaubar, sondern auch zu 100% wasserlöslich. DOGTOI®-Beutel entsorgen sich also praktisch von selbst.

Die Folie dieser genialen Kotbeutel löst sich im Laufe der Zeit bei Kontakt mit Wasser auf, z.B. sobald sich der Beutel im Entsorgungssystem befindet. Die Folie wird biologisch zu Wasser und CO2 zersetzt. Der Hundekot verrottet und wird nicht mehr zu einer in Plastik konservierten Zeitbombe.

Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

5 Reaktionen

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  • von Gaby
  • 24. Juli, 2013

Man könnte diese ganze Diskussion vergessen, wenn sich Hundehalter nur mal ihrer Verantwortung bewusst werden. Ich kann diese Hundehalter einfach nicht verstehen!!!!! Ich habe 3 große Hunde. Meine haben gelernt, nirgends im Ort das Bein zu heben oder gar einen Haufen zu hinterlassen. Allerdings ist es mir am Anfang sehr wohl auch passiert, dass einer meiner Hunde einen Haufen hinterlassen hat. Ich war der Meinung, meine Hunde tun das nicht. ;-)) Somit hatte ich NATÜRLICH auch keinen Tüte mit. Also bin ich mit meinen Hunden nach Hause, habe eine Tüte geholt und bin wieder hingegangen um den Haufen zu beseitigen. Nun habe ich allerdings immer Tüten dabei, es ist mir allerdings nie wieder passiert. Aber ganz oft habe ich andere Hundehalter darauf angesprochen, wenn sie einfach weiter gehen wollten. Dafür haben meine Tüten schon gute Dienste geleistet. ;-)) Es ist vielen Hundehaltern sehr peinlich, wenn sie darauf angesprochen werden. Viele tun so als wenn sie es nicht gesehen haben. Aber wenn ich mit meinen Hunden durch den Ort gehe, habe ich gefälligst darauf zu achten, was mein Hund alles hinterlässt.

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  • von von Dani
  • 24. Juli, 2013

Es gibt von Trixie auch verrottbare Kotbeutel aus Maisstärke -so wie die Biobeutel- sind zudem auch dicker als die herkömmlichen und sehr hilfreich, wenn es weit und breit keine Entsorgungsmöglichkeit gibt, außer einer Böschung o.Ä.

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  • von angie
  • 24. Juli, 2013

Immer hats man nur mit den hunden,was ist mit den katzen wo in gärten kacken oder sandkästen??schlimn auch wenn man durch den wald läuft und riesen haufen von pferdekacke auf den wegen rumliegt,warum müssen reiter keine blaue säcke,mitführen?da regt sich niemand auf…

[…] den beiden Vorfällen in Schwandorf und Niedereichsel haben wir in diesem Sommer bereits den 3. Fall in dem ein bisher noch unbekannter […]

[…] Problem an dem sich viele Menschen stören und damit ist er auch indirekt auch ein Auslöser oder eine Rechtfertigung für alle kranken […]

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