Experten kritisieren Erziehungsmethoden von ZDF Hundeflüsterin Maja Nowak

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 17.06.2013 um 09:04 Uhr, 183 Kommentare

hundefluesterin-zdf
Foto: ZDF

Mit Hundetrainern und Tierverhaltenstherapeuten wie Martin Rütter und Cesar Milan erzielen die beiden Privatsender VOX und SIXX bekanntlich überdurchschnittlich hohe Einschaltquoten. Das geht natürlich auch nicht spurlos an den Programmverantwortlichen des ZDF vorbei und so schickt man in Mainz seit kurzem die Tierpsychologien Maya Nowak (51) ins Rennen um die Gunst der Zuschauer.

Das neue Format nennt sich „Die Hundeflüsterin“ und wird jeweils Sonntags um 13:15 Uhr ausgestrahlt. Bereits vor der ersten Ausstrahlung wurde der Inhalt der Sendung und die Erziehungsmethoden von Maya Nowak vom Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV) scharf kritisiert.

Nach Ansicht der Experten sind Nowaks Methoden Unfug und keineswegs gewaltfrei! In einzelnen Szenen sei zu sehen, wie eine Frau forsch auf den Hund zugeht. Sie wirkt dominant und fordert die Halter auf, ihren Hund mit dem eigenen Körper an die Wand zu drängen. Maya Nowak nennt diese Methode „Body Block“.

Der BHV fordert nun, die Sendung unverzüglich abzusetzen, denn auch aus der Ausbildung von Maya Nowak ergeben sich offenbar noch einige Streitpunkte. So gibt die „Die Hundeflüsterin“ auf der Internetseite Ihres „Dog-Instituts“ in Oranienburg an, sie habe Tierpsychologie studiert. Laut Rainer Schröder vom BHV gibt es jedoch in Deutschland keine Universität, die einen solchen Studiengang anbietet.

Maya Nowak selbst macht zu ihrer Ausbildungsstelle keine Angaben, räumt auf Nachfrage aber ein:

Es ist kein akademisches Studium.

Durch die Inhalte der jüngst ausgestrahlten Folge untermauern die Experten des BHV jetzt noch einmal ihre Forderung an den Sender, denn darin wird vermittelt, dass Kinder gegenüber Hunden dominant sein sollten – etwa dann, wenn der Hund das Kind anspringt. In den ausgestrahlten Szenen stellte sich zwar der gewünschte Erfolg ein, aber nur weil der Hund durch Angst gehemmt und ausgewichen sei. Andere Hunde könnten auf eine solche „Bedrohung“ durch das Kind hingegen mit defensiver Aggression reagieren.

Die Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -Therapie fordert sogar die Behörden zum Handeln auf:

Wenn eine sogenannte Hundeflüsterin Kinder in Gefahr bringt, indem sie mit ihnen übt, fremde Hunde mit Drohgesten ,zur Räson zu bringen‘, dann müssen die Schulbehörden eingeschaltet werden.

Seriöse Präventionsarbeit für Kinder wie das wissenschaftlich evaluierte Programm „Der Blaue Hund“ der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft beruhe immer auf Deeskalation und Meideverhalten, nie auf Konfrontation oder gar Provokation.
Hildegard Jung, GTVMT-Vorstand

Das ZDF konterte bereits am Freitag auf die Vorwürfe:

Wir stehen zu den Beiträgen. Wir können die geäußerten Vorwürfe nicht nachvollziehen und haben keinen Anlass, an der Arbeitsweise von Frau Nowak zu zweifeln.

Da wir ja auch viele Hundetrainer unter unseren Lesern haben, würde mich mal eure Einschätzung zu diesem Thema interessieren. Habt Ihr die Sendung gesehen? Wie sind die Methoden von Tierpsychologien Maya Nowak einzuschätzen? Ist die Kritik der Verbände berechtigt oder schlichtweg übertrieben?

Quelle: B.Z. , Der Tagesspiegel

Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

183 Reaktionen

Permalink

Die Sendung mit Maja Novak ist völlig OK und in keinster Weise als tierquälerisch anzusehen. Den Kommentar vom BHV kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Maja erzielt mit wenig Mitteln und OHNE das Menschliche Denken einen ganz tollen Erfolg mit dieser Erziehungsmethode. Wie bitte schön soll man einem soooo ängstlichen Hund beibringen, dass der Mensch nicht unbedingt böse ist ????? Mit ein paar Sitzungen auf der Couch?????? Würde einem Hund sicherlich nicht gut bekommen. Nehmt doch endlich mal das Menschliche Denken aus der Hundeerziehung raus und begebt Euch mal auf das Niveau eines Hundes. Lernt Euren Hund lesen, seine Körpersprache zu verstehen. Denn er sagt und zeigt uns alles was wir für eine gute Mensch / Hund Beziehung brauchen.

Permalink

Nach genauerem Durchlesen ist mir noch eingefallen, dass ein Kind sehr wohl im Rang über dem Hund steht und somit auch etwas dominanter auftreten darf und auch muss.Da der Hund in einer Hierarchie lebt, was übersetzt RANGORDNUNG bedeutet, ist es in einer Familie sehr wichtig, dem Hund seine Grenzen zu zeigen. Denn nur diese Grenzen und eine Rangzuweisung ermöglichen dem Hund ein ruhiges Leben in einer Mensch/Hund Konstellation. Im übrigen wird leider immer wieder Respekt und Demut mit Angst und Unterwürfigkeit verwechselt. Und einem Kind beizubringen vor Hunden ins Meideverhalten zu gehen, oder Deeskalation zu betreiben, ist auch nur bedingt richtig. Es kommt immer auf die Situation an. Und genau da ist doch der Knackpunkt!!!!!! Kinder müssen lernen, einen Hund als solches zu sehen und nicht als Spielpartner oder ähnliches. Der Hund ist und bleibt nun mal ein domestiziertes, trieb gesteuertes Raubtier. Da kann der Mensch versuchen noch soviel menschliches Denken hinein zu interpretieren. Es wird immer ein dom. triebg. Raubtier bleiben!!!!! Und wenn der Mensch anfängt das zu begreifen, werden auch nicht mehr so viele Beißunfälle passieren.

Permalink
  • von Charlie Mauschl
  • 17. Juni, 2013

Es ist generell gefährlich Hunde über TV erziehen zu wollen. Meiner Meinung nach kann kein Hundetrainer so etwas unterstützen. Tausende, nein Millionen Hundehalter die Probleme haben machen diese Dinge nach. Einschätzen ob die Korrektur überhaupt passen ist kann es kau jemand. Frau Novak räumt selber ein, wie schon nach wenigen Tagen die Korrekturen fasch und im falschen Moment angewendet werden. Da kontrollier die Trainerin wenigstes bisschen. Was mit all den NACH MACHERN, wer passt da auf. Diese Verantwortung trägt sie wenn sie diese Leeren in die Welt raus trägt. Gedankenlos so wichtige Aufgaben in jede Stube senden ist unfassbar. Es ist wirklich gefährlich, am ende werde Hunde geschädigt und ALLE waschen die Hände in Unschuld. Man ist aber schuld moralisch gesehen. Arme Tiere Menschen werden imme klüger und schaden immer mehr NATUER, UMWELT, TIEREN und MITMENSCHEN keine gute Entwicklung. Egal welcher Medientrainer ist alles schlimm und falsch und nur ein Geschäft auf KOSTEN der Hunde.

Permalink
  • von PaDaZ
  • 17. Juni, 2013

Die gleiche diskussion gab es schon bei dem amerikanischen Originalformat! (Dog whisperer v. Cesar Milan)
Ich bin auch persönlich der Meinung, dass ein domestiziertes Rudel-Raubtier, eher durch dominate Körpersprache, seine untergeordnet Rolle im Familie-Rudel, akzeptiert, als durch eine Bachblütentherapie. Ich habe meinen Hund damals, nach den Methoden von Cesar Milans Buch (The Dog whisperer/Der Hündeflüster), erzogen und trainiert. Jedesmal, wenn ich mit meinem Hund, wieder auf der Strasse, an agressiv bellenden, panisch an der Leine zurückgezogenen und völlig ausrastenden Kläffern vorbei laufe, bleibt meine ruhig, guckt mal rüber und läuft weiter! Natürlich gibt es Leute, die ja alles besser wissen, für die sind solche Trainer, direkt Hardliner!(Schleppt bitte eure anti autoritär erzogenen, vegetarisch ernährten, armen Hunde auch noch zum Hundehomöopathen, und kauft ihm ne schöne Winterjacke :-D). Ich muss aber auch sagen, dass ich das Format des ZDF noch nicht gesehen habe, aber wie fast alles in der Deutschen Medienwelt, wird es auch nur ein gekauftes, oder kopiertes franchise sein.

Permalink
  • von S. Blank
  • 17. Juni, 2013

Ich stehe diesen Fernseh-Hundeflüsterern allgemein kritisch gegenüber, wobei das Wort „Flüsterer“ wohl bei mir einfach für schauder sorgt. Ich habe mich schon mit vielem auseinandergesetzt, da ich selbst früh angefangen habe mit „Problemtieren“ zu arbeiten.

An sich ist die Methode von Frau Novak nicht falsch. In Deutschland arbeitet Anita Balser mit ihrer Hundeschule HTS sehr gut damit. Meine Hündin wurde selbst mit einer Abwandlung dieses Konzepts von mir erzogen, da sie durch genetisch bedingte Hyperaktivität nicht auf andere Methoden (z.B. Leckerlies) reagierte.
Allerdings, und hier kommt mein Problem, ist es auch nicht ganz einfach. Wie C. Milan immer sagt, braucht man eine gewisse Grundeinstellung und Ausstrahlung. Es gibt nunmal unter den Hundebesitzern auch Menschen, die nicht zum Rudelführer geeignet sind. Das ist auch nicht schlimm, aber diese Menschen erreichen ihr Ziel besser durch Belohnungsarbeit. Hinzu kommt, dass dieses Konzept der Körpersprache eigentlich nur vom „Rudel“ ausgeführt werden sollte. Würde ein Passant versuchen meinen Hund durch Dominanzgebärden unterzuordnen, dann wüsste ich aber was los wäre !!

Permalink
  • von Kira
  • 17. Juni, 2013

Diese Sendungen gehören grundsätzlich verboten! Es gibt leider genügend Leute, die sich diese Sendungen anschauen und dann an ihren eigenen „Problem“hunden damit rum experimentieren und dadurch meistens noch größeren Schaden anrichten.

Permalink

Ich denke mal, dass jeder verantwortungsbewusste Hundehalter sich so seine eigenen Gedanke über eine gute Hundeerziehung machen wird. Und was sagt man immer??? Viele Wege führen nach Rom, so auch in der Hundeerziehung. Man muss nur seinen Weg finden. Und wer einen Hund gut erziehen will, muss natürlich einen gewissen Hundeverstand mitbringen, sich auf das Niveau eines Hunde herablassen und auch Hündisch denken lernen. Egal was man tut, Hauptsache man tut etwas und zwar aus Sicht eines Hundes und nicht aus Sicht eines Menschen. Wer solche Sendungen sieht und meint man brauche sie nur mal kurz anwenden und es als Wundererziehung sieht, der sollte mal seinen Gehirnzellen einschalten. Denn eine gute Erziehung dauert ein Leben lang. Egal was Hundetrainer im Fernsehen sagen, es sind NUR Hilfsangebote und keine ultimative Erziehungsmethode. Den richtigen Weg mit seinem Hund zusammen muss jeder einzelne Hundehalter für sich finden.

Permalink

Bevor man solche, eigentlich informativen, Sendungen verbietet, sollte man lieber den sogenannten, selbsternannten Hundetrainern einen Riegel vor schieben. Denn dadurch entstehen ja sehr viele Probleme. Jeder selbsternannte Hundetrainer meint sein angebliches Fachwissen an unwissende Hundehalter weiter geben zu müssen. Und das ist meiner Meinung nach viel gefährlicher. Ein weiteres Manko ist, dass der Mensch seinen Vierbeiner nicht wie einen Hund behandelt sondern eher wie ein Mitglied des Familienclans. Natürlich soll der Hund ein Familienmitglied sein, aber er steht im Rang ganz weit unten. Und leider sehen viele Menschen diese Sendungen nicht als das was sie sein sollen, sondern als etwas was unbedingt nachgemacht werden muss. Und das können NUR Menschen mit Sachverstand.

Permalink
  • von Birgit
  • 17. Juni, 2013

Diese Hundeflüsterin ist mir allemal lieber als der Pseudo-Hundefreund Rütter… Schlimmer als der geht es doch gar nicht. Und wenn ich meinen Hund fachmännische erziehen möchte, dann besuche ich eine Hundeschule und nicht einen TV-Kurs. Da wird doch schon den Eltern mit ihren vermeintlichen „Problemkindern“ nur Müll beigebracht.

Permalink

Es ist eine Frau, die da vom ZDF auserwählt wurde …
Wäre es ein Mann mit dem gleichen Konzept, würde mit Sicherheit nicht solch eine Welle der Empörung entstehen.
Entweder liebt oder hasst man sie für ihren Erfolg, ihr Konzept und ihren Mut nach vorn zu treten. Ich persönlich glaube nicht daran, dass es ausschliesslich um den Erziehungsstil geht, sondern eher darum, ob die „Hundewelt“ soweit ist, eine Frau als Trainerin nach vorne zu lassen und das beim großen Sender ZDF, dem Sender, von dem viele sehr gerne entdeckt würden.

Ich wünsche vielen Trainer den Mut nach vorn zu treten und ihr Konzept einer breiten Masse vorzustellen!

Andrea Oppermann

Permalink
  • von Jutta
  • 17. Juni, 2013

Also ich find die Frau gut. Wie sie mit den Hunden umgegangen ist, war einfühlsam und konsequent. Natürlich ganz anders als die Erz.Methoden von Martin Rütter, dessen Erz.Methoden find ich super. Man muss sich eben mit dem Charakter und der evtl. Vorgeschichte eines jeden Hundes auseinandersetzen und den jeweiligen Umständen, in der sich der Hund befindet.
Erziehung der Hunde durch Kinder ist prinzipiell vorsichtig anzugehen, denke ich. Hundeschule ist da Pflicht!
Ich habe auch schon einige der Tipps von Martin Rütter umsetzen können, da mein Hund auch auf Leckerchen steht. Hat prima funktioniert!
Die Erz.Tipps von Maja Nowak sind eher schwieriger umsetzbar und verlangen langjährige Erfahrung mit Hunden.

Permalink

In der Hundeszene wird nichts kontroverser diskutiert, als die verschiedenen Arten der Hundeerziehung. Die einen belächeln die Leckerlifraktion, welche sich wiederum über die autoritären Methoden der anderen echoffieren, das Ganze bis hin zu groben Beleidigungen und massiven Drohungen. Wir Hundetrainer sollten uns viel mehr zusammen setzen und offen und gesittet über die verschiedenen Erziehungsmethoden diskutieren. Ich will hier weder ein richtig noch ein falsch anbringen, denn gerade in der Mensch-Hund-Beziehung ist es wichtig das einzelne Gespann zu betrachten. Ich kann durch Erziehung weder die Wesenszüge des Hundes, noch des dazugehörigen Menschen ändern. Meine Aufgabe als Hundetrainer sehe ich darin, beide im Rahmen ihrer Möglichkeiten so zu schulen, dass ein harmonisches Miteinander möglich ist. Für mich steht die Erziehung des Hundes und nicht seine Dressur im Vordergrund. Leider wird das heute oftmals immer noch verwechselt. Ich kann einem Hund verschiedene Kommandos beibringen, deshalb ist er immer noch nicht gut erzogen. Ebenso wenig wie Kinder die lesen, schreiben und rechnen können, dies automatisch sind. Erziehung bedeutet Verständnis für den anderen zu haben, Rücksicht auf andere und seine Umwelt zu nehmen und zu lernen, was falsch und richtig ist, ohne dass es einem ständig gesagt werden muss.
Hunde kommunizieren untereinander in der Hauptsache körpersprachlich. Warum soll ich mir als Mensch das nicht zunutze machen? In unserer zivilisierten, sprachlich geprägten Welt beginnen wir langsam zu vergessen, unseren Körper bewusst als Kommunikationsmittel einzusetzen. Agressivität jeglicher Art gilt als verpönt, als unzivilisiert, wir haben andere Wege gefunden unsere natürliche Aggressivität auszuleben, im Auto, mit dem Lenkrad in der Hand, durch Mobbing im Büro, Shitstorm im Internet und vieles mehr. Unsere Hunde sind noch natürlich und offen aggressiv, wir hingegen versteckt!
Viele körpersprachliche Gesten von Mensch und Hund gleichen sich und werden auch von beiden verstanden. Das hat nichts mit Gewalt zu tun. Wie und in welcher Stärke man im Einzelnen Gebrauch davon macht, das ist situationsabhängig.
Die Absetzung dieser Sendung zu fordern finde ich stark übertrieben, da gäbe es ganz andere Sendungen, welchen ich da den Vorrang geben würde. Wenn ich Redakteur beim ZDF wäre, würde ich diese Diskussion zum Anlass nehmen, die Kontrahenten einzuladen, die Runde mit verschieden Fachleuten verschiedener Meinungen zu ergänzen und jedem die Chance zu geben diese zu äußern. Aber meine Befürchtung ist, dass die eine Hälfte,aus Angst vor Repressalien nicht kommen und die andere Hälfte keine sachliche Diskussion führen wird. Es wird da wahrscheinlich keine Einigung geben, aber ein gegenseitiges Annähern wäre schön. Meine Meinung? Hier hat jeder recht und unrecht. Wir Menschen müssen eine ausserartliche Kommunikation mit unserm Hund pflegen, die teilweise aus unserer, sowie auch aus der Sprache unserer Hunde besteht. Der Hund lernt unsere Sprache ein Stückweit zu verstehen, aber wir sollten auch dazu fähig sein, die Sprache unseres Hundes zu lernen, um ihm das Verstehen zu erleichtern und diese besteht nun einmal zum großen Teil aus Körpersprache. Und wenn ich meinen Hund mit einem „Body Block“ davon abhalte ein kleines Kind anzuspringen, dann wird er es verstehen, ohne dass ich ihm es vorher beibringen oder lange erklären muss.

Permalink
  • von S. Blank
  • 18. Juni, 2013

@Jutta. Auch am Rütter kann man Probleme sehen. Er arbeitet oft mit Schreckmittel wie Wurfketten. Wenn diese Dinger beim falschen Hund eingesetzt werden kann dieser regelrecht psychisch verkrüppeln. Der genervte und evtl auch uneinsichtige Hundebesitzer der das im fernsehen sieht denkt sich nichts bei und macht es nach. Beim Rütter funktioniert es ja.

Und am Ende ist es nachher doch wieder so, dass der Besitzer seinen Hund kennen muss. 5 HuSchus und 3 Trainer haben das Handtuch geworfen weil mein Hund sich ihre Methode nicht aufdrängen ließ. Eine Vermischung hat keiner versucht. .. Warum eigentlich?
Und ganz unter uns mancher von den Menschen die mit meinem Hund interagieren wollen merken gar nicht wie meine hübsche sie konditioniert. Würden wir ab und zu von unserem hohen Ross runter kommen könnten Tiere und grade unsere Hunde uns noch einiges beibringen.

Permalink

@S.Blank. Da gebe ich dir vollkommen recht, zum einen was Wurfketten betrifft und zum anderen was eine Vermischung der Methoden anbelangt. Denn es gibt sie nicht, die EINE Methode, die jedem Hund und Halter gerecht wird. Und jedes Buch, das darüber geschrieben wird und jeder Film, der gedreht wird, kann nicht jedem gerecht werden, nur Möglichkeiten und Anhaltspunkte bieten.

Permalink

@ Eva Herrmann
Deinem Bericht ist nichts mehr hinzuzufügen. Genau so sollte es sein. Aber leider bestehen sehr viele Trainer auf ihre Methoden. Keiner ist gewillt auf den anderen zuzugehen. Wenn ich meinen Kunden etwas versuche beizubringen, dann ist es die Körpersprache des Hundes zu verstehen. Denn die ultimative Hundeerziehung gibt es nicht. Und es ist fatal, alle Hunde über einen Kamm scheren zu wollen. Der Hund zeigt uns eigentlich alles in Form seiner Sprachlichen Möglichkeiten. Nur müssen wir uns die Mühe machen, diese auch lesen zu können. Und kaum ein Hundehalter ist dazu bereit. Nirgends geht es gerechter zu als in der Tierwelt. Ich versuche auch nicht anderen eine Erziehungsmethode beizubringen, sondern das eigene Verhalten zu ändern und sich in den Hund hinein zu versetzen, die Körpersprache lesen zu lernen und dann gemeinsam mit seinem Hund den besten Weg zu finden. Und der ist nun mal von Hund zu Hund unterschiedlich zu bewerten. Und wie gesagt, viele Wege führen nach Rom, so auch in der Hundeerziehung.

Du hast Dich super ausgedrückt!!!!!!

Permalink
  • von Freddy Ullmann
  • 18. Juni, 2013

Hallo Leute! Ich bin selber Hundetrainer! Ich finde das all dies Sendungen weg gehören! Die Leute experimentieren so lange an dem Hund rum bis es dann einmal zu einem Zwischenfall kommt! Zudem meinen viele Leute das die Probleme Ihrer Hunde innerhalb einer Stunde erledigt sind! Nicht lachen! Ist leider so! Hatte schon Leute bei mir die mir ins Gesicht gesagt haben, daß der Rütter das auf eine Stunde schaft! LG Freddy Ullmann

Permalink

Hallo an Alle! „Hundeflüsterer“ „Pferdeflüsterer“ was auch immer,die Methoden sind verschieden und ich gebe Dir Recht Eva,Mixed ist das Zauberwort. Es gibt kein „Geheimrezept“ auch keinen „Trick“ , aber es gibt Menschen, die es einfach haben. Die auf ein Tier zugehen und sagen: „das kann ich!“ Es gibt Menschen, die einen fremden,um sich beißenden Hund, durch ihre bloße Anwesenheit beruhigen können, die einen vor Angst zitternden einfach so in den Arm nehmen können,ohne das er weg läuft. Und dennoch, gibt es auch für diese Menschen Grenzen,die er sich selbst setzt. „Oh wie toll,dass machen wir nach!“ funktioniert nicht,Jeder Hund ist anders, so, wie jeder Mensch anders ist.
Und: Ja,ich weiß,wovon ich rede. Ich arbeite seit fast 40 Jahren mit Hunden (und nur Hunde,man kann nur Eines richtig machen!) und dennoch lerne ich tgl. dazu. Ja, auch ich habe Tierpsychologie „studiert“ um etwas neues zu lernen, ich war in versch. Hundeschulen usw.,um zu lernen. Aber ein „Rezept“ gibt es nicht.
Und was die Kinder betrifft….nun ich spare mir den Kommentar, es ist FALSCH! Wenn ein Löwe auf Sie zu rennt,gehen Sie dann in Angriffshaltung?
LG

Permalink
  • von Natalie Weber
  • 18. Juni, 2013

Ich bin auch der Meinung, dass man diese Sendungen nicht gut heißen darf. Wie Kira schon sagt, gibt es viel zu viele Nachahmer und das ganz schön daneben gehen.
Niemals würde ich die Empfehlung einem Kind gegenüber aussprechen, einem Hund gegenüber Dominant aufzutreten. Diese Verantwortung möchte ich nicht übernehmen, wenn ein 5 J. Kind einem nicht erzogenem Hund die „Rangfolge“ klar machen soll.
Übrigens habe ich eine Frage an Frau Grabowski, was verstehen Sie unter selbsternannte Hundetrainer?? Sind nicht die meisten Trainer selbsternannte „Hundetrainer?`Lt. meinem Wissen gibt es noch immer keinen Ausbildungsberuf in Deutschland. Weiter spricht man hier von Hierarchie, dieses ist gar nicht möglich, denn Hunde sind Hunde und wir sind Menschen, Selbst innerhalb von einer zusammenlebenden Gruppe spricht man heute nicht mehr von Hierarchie. Für einen ängstlichen Hund benötigt man keine Zwangsmaßnahmen, man benötigt Zeit, Geduld und das nötige Wissen!

Permalink
  • von Beth
  • 18. Juni, 2013

Hallo,
Eine Sendung absetzen obwohl vieles funktioniert?
Den Einwand, das viele unbedarfte Hundebesitzer etwas nachmachen könnten kann man nicht gelten lassen denn wenn eine Operation im Fernsehen gezeigt wird dann geht man ja auch nicht hin und operiert selbst.
Ich bin auch nicht von der „verzärtelten und Leckerlie“ Hundefraktion ..bei mir bekommt der Hund zwar Liebe aber dennoch einen Gehorsam beigebracht. Vieles was ich sagen will ist schon geschrieben worden.
Ich hasse es auch wenn man „selbsternannte Hundetrainer “ sagt… Wer will beurteilen ob der oder diejenige gelernt hat…nicht jeder Bäcker backt gleich gutes Brot und da sucht man sich auch den Bäcker seines Vertrauens. So sollte es auch in einer Hundeschule sein…man sollte sich die Hundeschule aussuchen, die zu einem passt.
Leben und leben lassen!
BeTh

Permalink
  • von C. N.
  • 18. Juni, 2013

Ich habe mich mit vielen filmen über wolfsrudel auseinandergesetzt. Ich setze viel von diesem wissen bei uns im Tierheim ein und bin somit seit meinem 16. Lebensjahr derjenige, der noch von keinem hund gebissen wurde. bei manchen tierpflegern steht das an der tagesordnung!!
Aber sicher bin ich auch mal mit anderen gedanken geplagt und konzentriere mich nicht auf die hunde und ihr leid im TH, dann kann ich auch noch gebissen werden. …

Permalink
  • von Henry Wollentin
  • 19. Juni, 2013

Guten Morgen,

bereits nach wenigen Minuten, die ich in die Sendung reingeschaut habe, wurde klar, dass die Kritiken und Forderungen des BHV volle Berechtigung haben. Jedem für Hundeverhalten nicht ganz blinden Menschen muss auffallen, dass die von Frau Nowak „behandelten“ Hunde sehr schnell in einen Angstzustand eingehen und sich nach kurzer Zeit in erlernte Hilflosigkeit flüchten. Dies hat nichts mit Therapieerfolg zu tun, sondern verwandelt die Hunde in tickende Zeitbomben, besonders gegenüber Menschen, die diesen von Frau Nowak aufgebauten Druck nicht ebenfalls durchhalten können. Besonders Kinder sind hier gefährdet. Und solche Aussagen, dass ein Kind „im Rang über dem Hund“ stehen muss, sind komplett antiquiert, da mittlerweile bekannt ist, dass sich zwischen Mensch und Hund gar kein Rangverhältnis bildet, sondern der Hund entweder dem Führungsverhalten des Menschen vertraut oder eben nicht, aber dies hat nichts mit „Rang“ im klassischen Sinn zu tun.

Jeder Hundehalter, der den Methoden von Frau Nowak positive Aspekte abgewinnen kann, sollte sich ernsthaft die Frage stellen, ob er denn überhaupt als Hundehalter geeignet ist.

Am gefährlichsten empfinde ich den Nachahmungseffekt, den diese Sendung auslösen wird. Nicht nur im Hinblick auf die Verwerflichkeit der gewaltsamen Methoden an sich, sondern selbst derjenige, der diese Methoden nicht korrekt nachahmt, sondern nur halbherzig, kann in große Gefahr geraten, und dies schon deshalb, weil Hunde eine wesentlich kürzere Reaktionszeit haben als Menschen. Ein mental starker Hund, der sich selbst diesen Methoden oder eben gerade diesen Methoden nicht „unterwerfen“ will, kann den Menschen schwer verletzen. Selbst Cesar Millan warnt fast ständig davor seine Methoden nachzuahmen. Dies sollte bereits genügen um das Zeigen solcher Methoden in öffentlichen Medien zu unterlassen.

Frau Nowaks Methoden bauen stark auf den Methoden von Cesar Millan auf, was sie auch selbst immer gern betont. Ich habe selbst Strafanzeige gegen den Sender SIXX wegen der Ausstrahlung von Cesar Millan gestellt. Die Staatsanwaltschaft hat im Rahmen des Ermittlungsverfahren die Methoden von CM als „Misshandlung“ bezeichnet. Dies sollte doch wohl alles sagen und diese ganzen Diskussionen überflüssig machen.

Permalink
  • von M. Schmidt
  • 19. Juni, 2013

Hallo,
ich habe lange Zeit in einem Tierheim gearbeitet und da hauptsächlich mit Problemhunden. Habe in einer sehr guten Hundeschule eine Trainerausbildung gemacht und habe die Sachkunde vom Deutschen Tierschutzbund. Ich habe noch keine Sendung von ihr gesehen und werde mir auch keine anschauen, da mir alleine die Bilder, wie z.B. oben vollkommen langen. Ein Hund der so eingeschüchtert ist wie oben kann nie richtiges Vertrauen zum Menschen aufbauen und wird dadurch immer eine tickende Zeitbombe bleiben und irgendwann in der Boulevardpresse landen. Ich bin kein Leckerliemensch, aber für mich heißt dominant nicht gleich Hunde zu brechen und wenn ich mir so diesen Hund so anschaue wird mit im nichts anderes gemacht. Den ganzen Ausbildungsschritt werdet Ihr im TV nie sehen, denn dann wird sich 100%tig der Tierschutz einschalten. Ihr werdet immer nur die Erfolgen sehen und die harmlosen Schritte, denkt mal drüber nach, es ist TV und da geht es nur um Kohle und nicht um das Tier.
Ein Listenhundbesitzer, der diesen Rassen ein Leben lang treu bleibt!!!

Permalink

Ich werde mich hier ausklinken, denn die Menschheit scheint noch nicht bereit zu sein, sich wirklich dem Wesen Hund zu widmen. Immer wieder höre ich den Schwachsinn der Gleichberechtigung. Fehlt nur noch das der Hund Antiautoritäre erzogen werden soll. Ich frage mich, wieviel man dem Wesen Hund noch zumuten will. Früher, als der Hund noch nicht so in eine Familie integriert war, gab es diese Probleme nicht. Erst als der Mensch den Hund in die Familie integriert hat und menschliches Denken eingebracht hat, fingen die Probleme an. Sie werden auch noch weiter wachsen, wenn kein Umdenken stattfindet. Lasst doch endlich mal das menschliche Denken aus der Hundeerziehung raus. Es ist nun mal kein Mensch. Aber das scheint in einigen Köpfen einfach nicht rein zugehen. Und die Hierarchie in der Hundeerziehung außer Acht zu lassen, ist grob fahrlässiges Handeln. Nicht nur dem Hund gegenüber, sondern auch dem Menschen gegenüber. Und wenn ich von Rangordnung spreche, so kann und muss der Hund sehr wohl lernen, das jeder Mensch in einer Familie über dem Hund steht. Und somit auch ein Kind. Natürlich soll sich niemals ein Kind einem fremden Hund dominant in den Weg stellen. Davon ist niemals die Rede gewesen. Es ging immer um die Erziehung eines Hundes in einer Familie. Und wieder merke ich, wie manche Menschen einfach Respekt und Demut mit Angst und Unterwürfigkeit verwechseln. Und wer meint, eine Hundeerziehung dauert 1 Stunde, der sollte sich niemals einen Hund anschaffen und ist meiner Meinung nach einfach nur naiv und Weltfremd.

Permalink

Man sollte sich nicht den Fehler erlauben, anhand eines Fotos eine Aussage über den Gemütszustand eines Hundes machen zu wollen. Die Haltung oben auf dem Foto, kann von Unsicherheit bis Angst alles bedeuten. Man muss immer die Gesamtheit der Situation beurteilen und wenn ich es nicht gesehen habe, dann kann ich mir auch keine Meinung erlauben. Ohne die vorangegangene Situation gesehen zu haben und zu wissen ob ich hier einen von Haus aus ängstlichen, eher unsicheren, besonders devoten oder selbstsicheren Hund vor mir habe, darf ich mir hier kein Urteil erlauben.
Wer sich mit der Kommunikation von Hunden auseinander gesetzt hat, der weiß, dass man gerade die Haltung auf dem Foto sehr oft im Hundegespräch sieht und im nächsten Moment ist alles wieder aufgelöst und gut. Wie es hier war weiß ich nicht, deshalb erlaube ich mir auch kein Urteil, denn das wäre reine Spekulation.
In einer Hundegruppe geht es mitunter ziemlich heftig und rabiat zu und jeder der selbst einen Hund hat, kennt das auch. Unsere Hunde sind Tiere und handeln auch so. Selbst unter den friedlichsten im Tierreich finden Machtkämpfe statt. Diese natürliche Aggression gilt es erst einmal zu akzeptieren, um dann daran und damit zu arbeiten und diese in geregelte Bahnen lenken können.
Und was ist Gewalt?
Gewalt wird in den verschiedenen Wissenschaften, aber auch in allgemeineren Diskussionen, oft in Zusammenhang mit Aggression gebracht oder manchmal sogar damit gleichgesetzt. Um beides unter Berücksichtigung der interdisziplinären Forschung systematisch aufeinander zu beziehen, hat Klaus Wahl folgende Unterscheidung vorgeschlagen: Als Aggression bezeichnet er ein Ensemble von der Evolution entstammenden biopsychosozialen Mechanismen zur Ressourcengewinnung und -verteidigung (auch für Verwandte und eine Eigengruppe) – als ultimaten Ursachen (evolutionsbiologischer Vorteil). Diese Mechanismen werden bei Menschen durch Aspekte der individuellen Persönlichkeit, sozioökonomische, kulturelle und situative Umstände und Auslöser aktiviert oder gehemmt sowie durch Emotionen (Furcht, Frustration, Stressgefühl, Schmerz, Wut, Dominanz, Lust) motiviert – als proximaten Ursachen. Aggression erfolgt absichtlich als Drohung mit oder Anwendung von schädigenden Mitteln. Als pathologisch gilt Aggression, die übertrieben, andauernd oder dem Kontext nicht adäquat ist. Mit Aggressivität bezeichnet Wahl das Potential für Aggression. Dagegen bezeichnet Wahl Gewalt als die durch Gesellschaft und Staat historisch und kulturell variabel normierte Teilmenge von Aggression, die je nach Kontext gefordert, gewünscht, geduldet, geächtet oder bestraft wird (wie etwa beim Boxer vs. Mörder; Verteidigungs- vs. Angriffskrieg). Oft ist Gewalt in Hierarchien (Machtstrukturen) eingebettet (z.B. väterliche, staatliche Gewalt). (Quelle: Wikipedia)
Eine Strafanzeige zu stellen ist für mich z.B. auch schon eine Art der Aggression gegenüber einem anderen und dann gäbe es eine Rechtsgewalt, die ein Urteil fällt.
Aggression, Demut, Unsicherheit, Angst, Gewalt, alles das gehört zum Leben. JA, auch zu unserem! Wichtig ist es keine dieser Verhaltensweisen ständig aufrecht zu erhalten. Hunde zeigen all dies täglich und wenn mir jemand erzählen wollte, sein Hund würde immer nur mit locker herabhängender, freundlich wedelnder Rute ohne jegliche andere Gefühlregung durch die Welt laufen, der hat einen emotional sehr gestörten Hund, der verlernt hat sich auszudrücken.
Mir geht es hier nicht um das was Ceasar Millan macht oder Maja Nowak oder Martin Rütter. Mir geht es in erster Linie um den Hund, der das Recht hat, Gefühle zu zeigen, genauso wie wir, auch gegenüber unserem Hund. Alles in Maßen und zu seiner Zeit. Und mir geht es darum, dass endlich verstanden wird, dass Hunde Hunde sind und auch so behandelt werden sollten.
Ich finde nicht, dass Diskussionen überflüssig sind, nur solche, in welchen dem anderen nicht zugehört wird. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern eine breite Farbpalette dazwischen. Ich bin prinzipiell gegen Gewalt, aber Maßregelung und Einschränkung gehören bei mir zur Erziehung dazu. Und wenn mich z.B. ein Hund anspringen will, dann kann ich mich natürlich umdrehen und mir evtl. von hinten ins Kreuz springen lassen oder ich mache einen schnellen Schritt nach vorne, halte die Hände vor mich und knurre, das wäre bereits eine körperliche Maßregelung, bei der ein Junghund eventuell schon mit eingezogenem Schwanz in eine demütige Haltung gehen würde. Dann würde ich mich sofort wieder entspannen und der Hund dürfte freundlich Kontakt aufnehmen, sofern er mit allen vieren am Boden bleibt. Jetzt wird es vielleicht einige geben, die hier wenn ihr Hund hochspringt, das Kommando Sitz geben und ihn dafür mit einem Leckerchen belohnen, aber ich kenne massenhaft Hunde, die glauben, zuerst müssten sie hochspringen, dann hinsetzen und dafür gibt es dann eine Belohnung und die Besitzer glauben, damit ihren Hund gut erzogen zu haben. 😉

Permalink
  • von Gaby
  • 20. Juni, 2013

@ Eva Herrmann!!!!!!!

Perfekt ausgedrückt!!!!!!

Permalink

Es gibt sicherlich schlimmere Vorgehensweisen in der Welt der Hundeerziehung/der Verhaltenstherapie. Allerdings muss man sich bewusst machen, dass die gezeigte Arbeitsweise einzig und alleine vom Schwerpunkt her auf das implizieren eines Meideverhaltens ausgelegt ist.

Man kann also sagen, es wird immer nur situationsbezogen das „artgerechte“ Verhalten des Hundes unterdrückt. Es wird nicht nach dem „warum macht er das“ geschaut, es wird nicht ursachenbezogen das ganze Verhalten des Hundes mit einbezogen. Ich meine hiermit die Bereiche wo es dem Hund ermöglicht wird, ein Fehlverhalten aus menschlicher Sicht zu entwickeln, bzw. wo er sich immer wieder in einer Wiederholschleife befindet, die immer wieder erneut „zurückgezischt“ wird.

Man muss davon ausgehen, dass viele Hunde gegen diese Maßnahmen abstumpfen und sich früher oder später eine Auflehnungsverhalten entwickelt. Das insbesondere dann nicht mehr lustig ist, wenn Kinder involviert sind.

Da ich selbst seit 7 Jahren hauptberuflich mit „Problemhunden“ arbeite, sehe ich solche Sendungen sehr kritisch. Denn auch wenn in diversen Sendungen darauf hingewiesen wird, die gezeigten Maßnahmen nicht am eigenen Hund anzuwenden, so machen es die Menschen dennoch. Viele meiner Kunden haben sich so das Miteinander mit ihren Hunden unnötig weiter erschwert.

Permalink
  • von Siggy
  • 20. Juni, 2013

Auch ich arbeite seit fasst 10 Jahren mit Problemhunden und muss sagen, dass zu 95% nicht der Hund das Problem ist sondern einzig und alleine der Mensch. Und eine Vorrednerin hat ja schon mal erwähnt, wer als nicht Fachmann solche Methoden anwendet, sehr naiv oder Weltfremd ist. Außerdem sollte man sich mal in ein wild oder frei laufendes Hunderudel versetzen. Werden da auf gewisse Probleme Rücksicht genommen??? Da heißt es einfach mit dem Strom schwimmen oder untergehen. Aber wenn der Mensch versucht seine Psychologie mit ins Spiel zu bringen, dann muss ich sagen, dass diese Menschen völlig fehl am Platz sind. Natürlich gibt es wirklich traumatisierte Hund. Die kann man natürlich nicht mit solchen Methoden behandeln. Aber das sind seltene Ausnahmen und nicht die Regel. Man sollte sich immer wieder fragen, was würde in einem Rudel passieren und danach muss man Handeln. Es ist und bleib immer noch ein Tier und als solches muss der Hund auch behandelt werden. Je ruhiger und souveräner ein Hund ist um so besser ist die Erziehung des Hundehalters. Dann ruht der Hund in sich und muss nichts klären!!!!!!!

Permalink
  • von Nick
  • 23. Juni, 2013

Ich bin selber neuer Hundebesitzer und begeisterter Rütter & Victoria Stillwell Zuschauer. Meine Frau und ich nehmen unseren 9 Mon. Pudelmix zu Welpenstunden sowie Privatunterrichten bei einer guten Trainerin in der Gegend. Sie fragte uns gleich am Anfang, welche Sendungen wir gucken, grundsätzlich uns klar zu machen, dass es in der Wirklichkeit ganz, ganz anders (langsamer) läuft, was wir schon wussten. Sie versuche den ganzen Elefanten zu sehen, nicht nur die Teile, die die Verblendeten abtasten.

Irgendetwas stört mich an die Methoden der Frau Nowak, dessen Sendungen allerdings in der ZDF Mediathek zu sehen sind:

Es ist dann nicht überraschend zu erfahren, sie bewundert den CM, wenn ich sehe, wie sie die Hunde manchmal stößt, während der Cesar sie auch tritt, schlägt, und soeben blutig gebissen worden ist. („Ich habe das *nicht* kommen sehen.“ !!!)

Gleichzeitig gefällt mir etwas an ihr, dass sie die Ausstrahlung beherrscht, ja auch so ähnlich beim Cesar. Etwas was ich ja nicht beherrsche.

Permalink
  • von Nick
  • 23. Juni, 2013

Ich versuchte die Link zur ZDF Mediathek einzugeben, was anscheinend ausgefiltert wurde. Wenn man
/form/Globale-Suche-10.html?text=hundefl%C3%BCsterin&Suchen=&action=search
als Webaddresse nach www(punkt)zdf(punkt)de eintypt, sollte es gehen. (Verzeiht mir bitte, wenn es unangemessen ist, diese Addresse zu posten!)

Permalink
  • von Alex Pintscher
  • 24. Juni, 2013

Man kann sehr wohl Tierpsychologie studieren mit unterschiedlichen Schwerpunkten unter Anderem auch Hund…….Der Herr vom BHV sollte sich also erstmal ordentlich informieren, bevor er behauptet, das gäbe es nicht. Auch Martin Rütter hat mit einem Tierpsychologie Studium bei der ATN angefangen. Dieses Studium ist zwar genauso wenig als Beruf in Deutschland anerkannt, wie der Beruf des Hundetrainers oder dergleichen, denn leider gibt es in Deutschland noch keinen geschützten Beruf zum Thema Hundetraining. Jeder der glaubt die Hundererziehungslösung für sich gefunden zu haben, kann sich hier selbstständig machen und sich Hundetrainer nennen. Da finde ich es doch beruhigender wenn sich jemand 2 Jahre mit diesem Thema in Form eines Studiums beschäftigt.

Permalink
  • von Renate Rieger
  • 03. Juli, 2013

Hallo an alle Hundebesitzer oder auch nur die Besserwisser,
ich glaube, dass verantwortungsvolle und selbstkritische Hundehalter sich und ihren Hund kennen und wissen sollten, was sie gefühlvoll umsetzen können oder doch lieber einen „guten Hundetrainer“ zu Rate ziehen. Aber hier ist es leider so, dass ein guter Hundetrainer genau so schwer zu finden ist wie ein guter Arzt. Gibt ja genug die die Hunde noch zusätzlich versauen. Und zu den Leckerchen kann ich nur sagen, dass dies wirklich keine Kommunikation mit dem Hund herstellt, genauso wenig wie Spielzeug. Hat er keinen Bock darauf, kann der Halter machen was er will. Was für eine Erziehung ist das? Oder gibt man einem Kind, nachdem es ein anderes geschlagen hat, aber vertrauensvoll zu einem kommt, zur Belohnung ein Eis? Ich habe jedenfalls bis jetzt als sehr guten Hundetrainer nur eine entdeckt und erfahren, und das ist Anne Krüger. Alle anderen Trainer waren schwach, Leckerchen fixiert oder kamen nur über ein gewisses Maß an Agressionen mit den Hunden zurecht. Der BHV sollte sich mal in Hundeschulen umschauen, Inkognito, damit er überhaupt sein Resüme ziehen kann.
Ansonsten empfehlen ich jedem, alles mit einer gewissen Skeptik zu betrachten und sich selbst real einzuschätzen.

Permalink
  • von Siggy
  • 03. Juli, 2013

von Renate Rieger

Genau das ist richtig so. Ich lehne die Leckerchenfraktion auch total ab. Natürlich arbeite ich von Zeit zu Zeit mal mit einem Leckerchen, zum Beispiel bei einem Welpen. Aber diese Leckerchen werden schnellstens wieder abgeschafft. Und eine gute Hundeschule zu finden ist echt schwierig. Was da zum Teil geboten wird, lässt einem die Haare zu Berge stehen. Aber leider ist dieser Beruf ein ungeschützter Berufszweig und somit kann jeder, der meint Ahnung zu haben, sich Hundetrainer nennen. Leider steht keinem auf der Stirn geschrieben, ob er eine adäquate Ausbildung nachweisen kann. Und somit kann man mit einigen Trainern echt auf die Nase fallen.

Und der letzte Satz von Renate Rieger sagt eigentlich alles aus!!!!!!!!!

Ansonsten empfehlen ich jedem, alles mit einer gewissen Skeptik zu betrachten und sich selbst real einzuschätzen.

Permalink
  • von Claus Alker
  • 04. Juli, 2013

Kein Tiertrainier und kein Hundebesitzer ist perfekt und völlige Gewaltfreiheit gibt es nicht. Schon gar nicht, wenn ein (aus menschlicher Sicht) Problemverhalten geändert werden soll. Mit Lob und Leckerchen allein geht dann eben doch nicht alles.
Da ist jedenfalls meine Erfahrung aus einem langen Leben mit immerhin fünf Hunden (nacheinander) sowie Begegnungen mit Hundetrainern und Hundevereinsbesuchen, von den Alltagsbeobachtungen an anderen Hundebesitzern ganz abgesehen.

Blockieren, Anstarren oder Festhalten ist für den Hund ganz klar unangenehm, aber zugunsten einer benötigten Verhaltensänderung meines Erachtens noch lange keine unvertretbare Gewalt gegen den Hund.

Über einzelne Vorgehensweisen kann man sicherlich diskutieren. Besonders, wenn Kinder involviert sind, weil die von fremden Hunden bekanntlich nicht mit der Authorität eines Erwachsenen wahrgenommen werden und daher schneller Angriffe auslösen können.

Soweit aus den 5 Folgen der Hundelüsterin für mich ersichtlich, arbeitet Frau Nowak unterm Strich sehr hundegemäß, kenntnisreich, nachvollziehbar und tierlieb.

Außerdem empfinde ich den Ablauf der Fälle wohltuend dokumentarischer als der oft arg gecastet und getürkt wirkende Soap-Schmonzes der Herren Rütter und Milan.
Ich hoffe deshalb sehr, dass die Hundeflüsterin mit Maja Nowak fortgesetzt wird.

Permalink
  • von Siggy
  • 04. Juli, 2013

Ich empfinde Maja Novak auch als sehr kompetent. Und ich habe mir diese Sendung sehr gerne angesehen. Von Gewalt sah ich auch in keinster Weise eine Spur. Na ja und über Martin Rütter muss man ja nichts weiter sagen. Er und Mario Barth können Hallen füllen. Er kann sich einfach gut verkaufen und mit wirklicher Hundeerziehung hat das in keister Weise etwas zu tun. Comedy eben auf ganzer Linie. Und da sehe ich die größere Gefahr. Die Hundeerziehung wird zu sehr verharmlost. Sie kommt nicht so rüber wie es sein sollte. Denn Hundeerziehung ist eine ernste Sache und sollte auch mit dem nötigen Ernst betrieben werden. Natürlich darf auch in einer Hundeerziehung der Spaß nicht fehlen. Aber ein gutes Mittelmaß muss es sein und keine Comedy

Permalink
  • von Dori
  • 04. Juli, 2013

Hallo, wobei soll es sich bitte um Quälerei handeln? Schaut Euch ausgeglichene Hunde und ihr Sozialverhalten an, dann seht Ihr, dass alles ganz normal und natürlich abläuft. Probiert es aus. Der Hund vesteht es sofort, wenn man es richtig macht. Und woran liegt das? Weil es die Natur der Hunde ist, so miteinander umzugehen. Dieses ganze „auf den Hund eingequatsche“ funktioniert nicht sondern nervt nur. Hundebesitzer machen das sowieso nur wegen des schlechten Gewissens anderen gegenüber, wenn die merken er kommt nicht klar.
Aber manche haben immer was zu kacken. Warum auch immer. Lasst Frau Nowak in Ruhe arbeiten. Oder mischt Ihr Euch künftig auch in das Verhalten von Wildhunden ein? Viel Spass, ich lach schon jetzt darüber. Sucht Euch ein Hobby, wenn Ihr sonst nichts zu tun habt!

An Hr. Wollentin: Schonmal einen Angsthund gesehen? Die sehen definitiv anders aus, als die Hunde in der Sendung! Nach einem vermeintlich tollen Hundetrainer, bei dem unser Angsthund lediglich in seiner Angst bestätigt wurde und fast nicht mehr ansprechbar war hat das natürliche Verhalten dem Hund gegenüber innerhalb einer Woche Früchte gezeigt! Und es geht bergauf. Spazieren gehen macht wieder Spass!

Permalink
  • von esge
  • 04. Juli, 2013

Man sollte zum einen bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass diese Sendungen nur Unterhaltungssendungen sind und keinen Anspruch auf Lehrsendungen erheben. So wie man den Hund als Hund sehen soll, sollte man auch zwischen Realität und TV-Unterhaltung unterscheiden. Außerdem weiß oder merkt jeder Hundehalter recht schnell, dass man mit einem Hund ständig arbeiten muss. Wäre sonst ja auch langweilig 🙂 Ein Hund kapiert zwar schnell was er soll aber genauso schnell hat er eine Alternative parat. Ich suche in den Sendungen einfach die eine oder andere Anregung oder besser gesagt, den Knackpunkt, warum macht mein Hund das eine oder das andere gerade nicht und wie könnte man´s ändern. Da mein Jungspunt (Beagle Harrier) kein TV guckt, kann ich soviel kzkzzz machen wie ich will – er kann damit nichts anfangen. Er ist längst nicht perfekt aber doch recht leicht zu händeln. Leckerlies gibt´s bei mir so gut wie gar nicht als Belohnung. Ein Hund der nur gehorcht, weil er ein Leckerchen erwartet, weckt bei mir nicht allzuviel Vertrauen.
Zum anderen bin ich der Meinung, dass Hundeschulen ebenso wie das TV den Leuten vorgaukeln, nur nach einem oder besser mehreren Kursen mit einem Hund vernünftig umgehen zu können. Die Leute glauben und behaupten z.T. genauso, dass ihr Hund nach einem Kurs nennen wir´s mal „voll funktionstüchtig“ ist und sie selbst alles über Hunde wissen und dieses Wissen auch gerne an alle Neuhundebesitzer weitergeben…. Es gab ja längere Zeiten ohne Hundeschulen als mit und auch früher sind Zweibeiner mit ihren Vierbeinern klargekommen oder auch nicht. Hundeschule, TV-Sendungen … alles egal. Wenn´s funktionieren soll, müssen Herrchen, Hund und äußere Umstände (Platz, Zeit, etc )zusammenpassen, nur darauf kommt es an. Wenn Sendungen oder Hundeschulen darauf eingehen, wird schon eine Menge erreicht und möglicherweise fallen Entscheidungen, sich einen Hund anzuschaffen oder doch lieber nicht öfter mal „richtig“ aus.

Permalink
  • von Siggy
  • 05. Juli, 2013

von Dori

genau so ist es, Dori. Zwar war der Hund in der Sendung sehr ängstlich, fasste aber schnell zu Maja vertrauen und orientierte sich an ihr. Der Hund wartete förmlich auf die nächsten Instruktionen. Aber die wenigsten Menschen können das durchschauen. Sie sehen nur den ARMEN ÄNGSTLICHEN Hund und wollen sie nur noch trösten. Damit macht man allerdings alles falsch, was man nur falsch machen kann. Man muss dem Hund eine klare Ansage machen, ihm Sicherheit und Geborgenheit geben. Das tu ich aber nicht, indem ich ihn in Watte packe. Und der Vergleich mit dem Wildrudel ist gut!!!!!
Und wer Hundeverstand besitzt, wird mit Sicherheit das RICHTIG tun!!!!!!! Ich rede von Hundeverstand und nicht von menschlichem Verstand. Menschliches DENKEN hat in der Hundeerziehung nichts zutun!!!!!!!

Permalink
  • von Beagle
  • 17. Juli, 2013

Zu meinem Vorredner “ von Siggy“…
Es ist richtig, die allermeisten Menschen werden aus Hundeverhalten in den allermeisten Fällen überhaupt nicht schlau (Blickkontakte, Körperhaltung, Bewegung…).
Alle erwarten, dass der Hund sich dem menschlichen Verhalten fügt und benutzen hierfür zu einem großen Teil ungeeignete Methoden.
Erst wenn man es mit einem wirklich schwierigen, meist von Menschen verdorbenen Hund zu tun hat, dann wird es interessant. Was kann ich mit welchen Methoden erreichen ?
Ich war in Maja’s Sendung mit einem dieser (seit 5 Jahren) verdorbenen Hunde. Ich weiß, dass dieser Hund w i r k l i c h schwierig zu erziehen ist, weil ich seit vielen Jahren mit teils schwerstgestörten Hunden arbeite. Und all mein Wissen hat mir nicht weitergeholfen. Nach einigen Anfangserfolgen bin ich an einem bestimmten Punkt stehengeblieben.
Maja Nowak konnte mir einige entscheidende Hinweise geben, sodass mein Hund und ich jetzt stetig Fortschritte machen. Dieser Hund war früher ständig in Aufruhr, hoch aggressiv und ohne jede soziale Kompetenz. Mit einigen wichtigen Verhaltensweisen aus dem Hunderudel, also auf Hundeart konnte ich ihm beikommen.
Diese Aggressionsdiskussion geht komplett am Thema vorbei, denn auch von denen, die sich Fachleute nennen, gibt es nicht viele, die dieses Attribut auch verdienen.
Mein Pflegehund wäre, weil er auch Kinder gebissen hat, vielleicht eingeschläfert worden…
Das wäre dann ja wohl der Gipfel der Aggression gewesen !!!
Vielleicht hindert uns Menschen der ewig rotierende Verstand auch manchmal am entspannten Leben. Mein Hund jedenfalls bleibt jetzt bei mir und seitdem ich „hündisch“ besser verstehe und anwende geht es uns auch jeden Tag besser und besser….

Permalink
  • von Siggy
  • 17. Juli, 2013

von Beagle
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Ich freue mich für Dich, dass Du diesen tollen Weg gefunden hast und ständig Fortschritte machst. Die meisten Menschen machen sich leider nicht die Mühe einen Weg zu finden, um dem Hund die Chance zu geben ein adäquates Leben führen zu können. Wer hat den Hund denn RAMPONIERT UND VERSAUT????? das war doch der Mensch. Und wer muss es ausbaden?? Der Hund. Und der hat es mehr als verdient, ein Hunde gerechtes Leben führen zu dürfen.
Toll, Beagle, ich freue mich echt sehr für Euch!!!!!

Permalink
  • von Claudia
  • 19. Juli, 2013

Ich habe weder die Sendung gesehen, noch bin ich selber Hundetrainer. Mir fällt nur immer wieder auf, wie sehr Menschen darum kämpfen, „das Richtige“ zu tun. Aber „das Richtige“, was allgemein anwendbar wäre, gibt es nicht. Was für den einen gut ist schadet dem andern vielleicht. Und so gibt es sicher auch viele gute Tipps, die aber eben nur dann gut sind, wenn sie sich für den individuellen Einzelfall auch eignen. Es gibt für Beziehungen – gleich welcher Art – keine Patentrezepte und deshalb sind solche Sendungen vielleicht unterhaltsam aber sicher kein Ersatz für ein individuelles Training.
Allerdings finde ich es auch nicht fair, auf Frau Nowak einzudreschen. Ich habe ein Buch von ihr gelesen, dass mir sehr gefallen hat eben weil ich das Gefühl hatte, dass sie jedes einzelne Tier als Individuum wahrnimmt.
Mein Wauzi kommt aus Spanien und war schon 15 Monate alt, als ich ihn bekam. Ich verwöhne ihn nach Strich und Faden, er kommt mit ins Büro, schläft bei uns im Bett, wird mit Leckerchen zugeschüttet usw. Alles sicher keine Empfehlungen von der Hundeschule aber er ist total tiefenentspannt, bellt nicht mal, wenn es an der Tür klingelt, hat jede Menge Freunde, bleibt an Sylvester total cool, lässt sich beim Kaninchenjagen abrufen etc. Er hat keinerlei Ambitionen seinen „Status“ zu verbessern, warum auch?
Na gut, bei ihm funktioniert das prima, bei einem anderen Hund würde das sicher total in die Hose gehen =;o)

Permalink
  • von Mike46
  • 19. Juli, 2013

Ich lehne jegliche Gewalt in der Erziehung ab.
Ich habe die Erfahrung gemacht , daß das A und O einer Hundeerziehung
eine extrem gute Bindung zwischen Mensch und Hund ist.
Wenn diese Basis stimmt , dann kann man ohne jegliche Probleme
einen Hund ohne übertriebene Dominanz und vorallem Gewalt erziehen.

Das Problem bei Hundepsychologen die mit solcher Dominanz agieren besteht darin,
daß der Hund vor dieser Person Respekt zeigt und sich unterordnet , in der gleichen Situation aber bei einem anderen Menschen total anders reagieren kann.

Eine negativ Verknüpfung oder negatives Verhalten mal ebend in einer TV Sendung in kurzer Zeit und Crashkursbehandlung zu lösen ist meiner Meinung nach überhaupt nicht zu empfehlen. Wiegesagt Erziehung geht über eine sehr gute Bindung und positivbestärkung 1000 mal besser als diese ganzen fragwürdigen Methoden !

Permalink
  • von Philipp Neessen
  • 21. Juli, 2013

Ich finde Frau Nowak macht das genau richtig. Allerdings muss jeder für sich selbst die richtige Methode finden. Ich habe mit meinem Labbi 2 Jahre nach der “ Rütter Methode“ gearbeitet, das klappt bei einem Labbi natürlich wunderbar. Lebe seit 16 Jahren mit Hunden zusammen und habe alle mögliche Philosophien kennengelernt. Ich habe für mich nun eine Metohde entwickelt von Frau Nowak, Herrn Rüttern, Herrn Millan und meiner Erfahrung. Allerdings seit geraumer Zeit immer mehr von Frau Nowak, seit dem brauche ich keine Leckerlis auf meinem Sparziergang . Meine Hund kommt immer noch gerne zu mir kuschelt und spielt auch wunderbar mit mir. Obwohl ich die „harte Methode“ von Frau Nowak anwende. Ich habe einige Stellen auch kritisch gesehen, aber im Großen und Ganzen sind die Tipps von ihr Gold wert. Zudem habe ich alle Bücher von ihr gelesen.

Permalink
  • von Marion
  • 31. Juli, 2013

Also ganz ehrlich, ich konnte nicht alle Kommentare lesen, aber reinschnuppern. Die Sendung selbst kenne ich nicht. Man sollte sich vielleicht einfach mal Gedanken machen, auf welches Tier man sich da einlässt. Ein Hund stammt dem Wolf ab und wenn man die Geschichte der Wölfe kennt, weiß man, dass es im Rudel keine Schreierei gibt, kein Geschubse oder sonstwas. Es wird mit Ignoranz gearbeitet und mit viel Anerkennung. Ein Rudel ist ein Team und gehört zusammen. Der Rudelführer ist zuständig für den Erhalt des Rudels, sprich der Ernährung. Das nehmen wir unseren Hunden ab. Sie brauchen sich nicht um den Lebenserhalt sorgen. Und da beginnt die Vermenschlichung. Es ist doch bekannt, dass ein Hund um ein vielfaches intensiver hört als wir. Warum also schreien. Ich selbst lasse meinen Hund selbst Erfahrungen mit anderen Hunden im Freilauf machen. Es ist nicht zu übersehen, wie er mehr und mehr dabei lernt. Dabei lasse ich es nicht aus, zu beobachten und ihn ggf. zurückzurufen. Ich selbst bekomme auch ein gutes Gespür, ob es passt oder nicht. Wir verlassen uns aufeinander und sind ein gutes Team. Ich muss nicht schreien. Ein Flüstern reicht oft aus und Lob für ein korrektes Verhalten. Dabei geht es auch nicht um die gesprochenen Worte, sondern um das Gefühl und die Ehrlichkeit füreinander. Hunde spüren das und nicht nur Hunde. Alle Tiere funktionieren so, denn die ausführliche Sprache fehlt. Ich für meinen Teil und auch Hund sind damit glücklich und entwickeln uns stets weiter. Das wünsche ich auch allen anderen.

Permalink
  • von JanusFrauchen
  • 01. August, 2013

Ich kann dem Kommentar von Marion nur zustimmen. Ich habe die Bücher von Frau Nowak und Cesar Milan gelesen (er wird ja auch sehr kritisiert) und deren TV-Sendungen gesehen. Gelernt habe ich aber aus den Büchern meinen Hund zu beobachten, wir haben gelernt von einander zu lernen. Seit März 2013 habe ich einen Clown zu Hause, einen Mischel aus Labbi und Australien Sheppard, 2,5 Jahre alt, voller Lebensfreude und Tatendrang. Vollrüde…. Wenn er „out of Range“ ist, gibt er Gas und ist nicht mehr ansprechbar. Ohne die Tipps von Milan und Nowak müsste Janus immer noch an der Leine laufen, aber nun kann ich ihn erfolgreich eingrenzen, ihn hinter mich schicken und bei freier Sicht mit einem freundlichen „Okay“ laufen lassen. Das hat viel Arbeit und vor allem Energie gekostet, aber nun haben wir sehr entspannte Spaziergänge und Radtouren. Sogar von der Jagd auf Katzen konnte ich ihn abhalten, ganz ohne Futter oder Leckerlies. Denn gegen eine Katze kommt auch die beste Leberwurst nicht an.

Permalink
  • von Gaby
  • 02. August, 2013

von JanusFrauchen

Genau so ist es richtig. Aber, um zu diesem Erfolg zu gelangen braucht man etwas ganz WICHTIGES!!!!!!

HUNDEVERSTAND!!!!! Und das haben einige hier, unter anderem auch Janus Frauchen, schon sowas von gut zum Ausdruck gebracht!!!!! Einfach toll!!!!!

Und ich freue mich immer wieder, wenn ich von Menschen lese, wie sie mit ihren Hunden umgehen und was sie über Hundeerziehung denken.

Permalink
  • von Marion
  • 03. August, 2013

Ich habe mir jetzt hier die ganzen Kommentare durchgelesen. Sicher gibt es die ein oder andere Korrektur eines Hundes, die man anzweifeln kann. Ich lebe von Kindesbeinen an mit Hunden zusammen. Ich wüsste nicht, dass mich auch nur ein Mal einer der Hunde gebissen hätte oder mich als „Kauknochen“ benutzt hätte. Unsere Hunde haben uns Kinder mit Respekt behandelt, ihnen war klar, dass wir im Rang über ihnen stehen. Allerdings hatten auch meine Eltern darauf geachtet, dass wir Kinder den Hund nicht als Spielzeug missbrauchen.
Hunde sind nun mal Rudeltiere und haben im Rudel ihren Platz. Der Rudelführer bestimmt wann was getan wird. Für unsere Haushunde ist die Familie das Rudel und somit erklärt es sich von alleine, dass der Hund wissen muss, wer der Rudelführer bzw. die Rudelführer sind.
Ich finde es schade, dass viele Leute ihre Hunde als „Mensch im Fellmantel“ sehen, denn sie sehen und verstehen nicht, was ihr Hund ihnen jeden Tag, Stunde für Stunde sagt. Sie können nicht mit ihrem Hund kommunizieren, weil sie seine Sprache nicht verstehen. Es wird erwartet, dass der Hund unsere Sprache lernt.
Wenn ich schon höre: „mein Hund versteht jedes Wort“. Ich kann darüber nur den Kopf schütteln. Für den Hund ist das nur blablabla und sonst nichts. Wenn doch der Hund jedes Wort versteht, warum hört er dann nicht auf zu bellen oder an der Leine zu zerren oder mit anderen Dingen, die er nicht tun soll?
Noch schlimmer ist es eigentlich, dass man dem ein oder anderen Hundehalter sagen muss, dass sein Hund mehr Bewegung braucht, es mit kurz mal Gassi gehen und mal den Ball werfen nicht getan ist. Oder wenn sie den Hund vorwiegend in den Garten lassen, wo er sich selbst beschäftigen soll, anstatt mit ihm spazieren zu gehen.
Dann wird sich darüber gewundert, dass der Hund Möbel oder sonst was ankaut.
Auch die Wahl des Hundes sollten sich die Leute doch mal besser überlegen. Wenn ich selbst rumlaufe wie eine Schlaftablette, dann schaffe ich mir nicht ausgerechnet einen Hund an, der die Energie einer Rakete hat.
Auch ich erziehe meine Hunde mehr oder weniger nach der Methode von Cesar Millan. Ich muss aber sagen, dass ich meine Hunde immer als Welpe bekommen habe und keine Problemhunde rehabilitieren musste. Ich brauche keine Gewalt, meine Hunde folgen mir und tun das was sie sollen, weil ich und mein Mann die Rudelführer sind.
Meine 8 Monate alte Mastin el los Pirineos-Berner Sennen-Mix-Hündin hat eine Schulterhöhe von knapp 70 cm und wiegt fast 50 Kilo. Stellt man sich nun vor, dass diese Masse an Hund an der Leine zerren würde oder einen als Kauknochen benutzt, kann man sich denken, was passieren würde. Von dem Tag an, als ich sie mit 8 Wochen bekommen habe, hat sie Regeln und Grenzen gezeigt bekommen. Das Resultat ist, dass ich einen ausgeglichenen, folgsamen und deutlich zu sehen, glücklichen Hund habe. Meine andere Hündin hingegen wiegt gerade mal 6,5 Kilo, das gibt aber auch ihr nicht das Recht an der Leine zu zerren. Für sie gelten die gleichen Regeln wie für die Große. Ich schlepp sie auch nicht in einer „Hundetasche“ durch die Gegend (wenn ich das schon sehe, geht mir der Hut hoch). Sie hat 4 gesunde Füße, kann also laufen. Auch sie ist ausgeglichen und das weil wir sie wie einen Hund behandeln und nicht als Schmuckstück das ich mit mir rumschleppe. Unsere Hunde gehen Minimum am Tag 3 Stunden Gassi. Natürlich spielen wir auch mit ihnen und sie bekommen ihre Streicheleinheiten, aber alles zu seiner Zeit. Meine Hunde fressen weder meine Möbel noch bellen sie unentwegt oder heulen wenn sie alleine gelassen werden, sie haben kein Futterneid und auch keine Aggressionen gegen ihre Artgenossen oder irgendwelche anderen „Probleme“.
Bei Problemen mit einem Hund sollte man meiner Meinung nach immer daran denken, dass das eigentliche Problem am anderen Ende der Leine geht.
Die Erziehungsmethode nach Cesar Millan kann ich weitgehend nur bestätigen.
-Bewegung – Disziplin – Zuneigung. In dieser Reihenfolge läuft es bei uns und ich kann nur sagen, dass wir alle, vor allem meine Hunde ausgeglichen sind.

Menschen, die nicht bereit sind genügend Zeit für ihren Hund aufzuwenden, in dem sie ihm die benötigte Bewegung verschaffen oder auch Aufgabe erledigen lassen, wenn dies z. B. die Hunderasse erfordert, sollten sich doch bitte mal überlegen, ob es denn unbedingt ein Hund sein muss oder ob es nicht vielleicht auch eine Katze tun würde, die eben nicht so einen großen Zeitaufwand benötigt.

Permalink
  • von Gaby
  • 03. August, 2013

von Marion

Mehr muss man eigentlich auch nicht sagen. Du hast alles suuuuper auf den Punkt gebracht.

Permalink
  • von Tobi
  • 28. August, 2013

Danke Marion.. gut geschrieben !

Und die andern sollten lieber mal Ihren eigenen Dreck vor Ihrer Tür kehren..

typisch Deutschland… !

Permalink
  • von Kurt
  • 29. August, 2013

Ja, ich kann mich Marion nur anschliessen. Die Bedenken gegen diese Sendungen kann ich ebenfalls nicht vollziehen, tragen sie doch auch dazu bei das sich Menschen mehr Gedanken über die Sprache und den Umgang mit Hunden machen. Und vielleicht auch an sich arbeiten. Ich habe ein ausgeglichenes Rudel von vier Hunden, einen Dackel, zwei Mixed Hündinnen und einen Rottweiler. Alles läuft bestens und wenn Hunde zu Besuch kommen gibt es auch keine Probleme. Bewegung, Disziplin und Zuneigung ist auch mein
Rezept, ich mag keine Hundedressur und ich brauche auch nicht viele Worte im Umgang mit meinen Hunden. Wenn ich manchmal sehe wie manche Hunde zugeschwallt werden tun sie mir echt leid.
Ich habe die beiden Bücher von Maja Nowak gelesen und ob sie nun Hundepsychologie studiert hat oder nicht, ist mir eigentlich egal. Sie hat von der Natur gelernt wie Cesar Millan. Ich lebe in Asien und sehe ständig Rudel von Strassenhunden, und da geht es nicht immer sanft zu, im Gegenteil.
In Deutschland muss immer an allem kritisiert werden, und neue Methoden haben es immer schwer sich durchzusetzen. Es gibt noch genügend Trainer die an den alten Dressurmethoden festhalten.
Das Bild oben zeigt einen angstaggresiven Hund, aber man sollte sich das ganze ansehen und nicht nur ein Bild aus dem Zusammenhang reissen. Am Ende hat es ja funktioniert und es wurde auch gesagt das die Halterin mehrere Monate konsequent mit dem Hund gearbeitet hat.
Am besten auf das eigene Bauchgefühl hören und seine Hunde beobachten, jeder hat andere Ansprüche und Vorraussetzungen. Ich liebe es mit einem Hunderudel zu leben.

Permalink
  • von Heinz Sperlacher
  • 01. September, 2013

Immer wird hier Cesar Milan angeführt. Warum? Weiß er wie man einen Hund erzieht?
Weiß er was über Hundeverhalten/körpersprache? Ich kenne seine Bücher nicht, aber was ich gesehen habe, zeigt einen Mann der keine Ahnung von der Körpersprache eines Hundes hat. Und wer dem Wiederspricht hat, bei allem respekt, keine Ahnung von Hunden und sollte wen er Hunde hat Sie lieber in gute Hände abgeben. Zu einer netten Familie oder ins Tierheim.

Permalink
  • von Ingrid
  • 15. September, 2013

Einen Hund nach einer Fernsehreihe zu erziehen ist wohl das aller schlimmste was ich mir vorstellen kann. So kann aus dem friedfertigsten Hund ein Problemhund werden.
Mit Nachbars Rottweiler ging keiner regelmäßig spazieren oder hat mit ihm geübt, geschweige denn in eine gute Hundeschule gegangen. WEnn er nicht funktioniert hat wurde ihm mit der Faust aufs Kreuzbein geschlagen oder er wurde von hinten getreten. Aber – er wird nach „Cesar Milan“ erzogen …. Heute gibt es bei Nachbarn den Hund nicht mehr. Andere Hundehalter rennen plötzlich mit Wasserflaschen durch die Gegend um ihren Hund bei jeder möglichen Gelegenheit nass zu spritzen.
Maja Nowaks Methode finde ich gut und ich habe mir eine Hundeschule in meiner Gegend gesucht, die bei ihr gelernt hat und nach ihrer Methode arbeitet.

Permalink
  • von Gaby
  • 15. September, 2013

von Ingrid

Ingrid da hast Du recht. Wer keine Ahnung von Hunden hat und sich dann solcher Methoden bemächtigt, steht schon auf verlorenem Posten. Maja macht es ganz toll und ich kann bei ihr auch alles nachvollziehen. Neulich war ich mal auf einem SV Platz. Man was die da anstellen ist ja echt grausam. Da wird noch mit Stachelwürger und Teletak gearbeitet. Und einen Hund am Stachelwürger mal eben in die Luft zu ziehen ist da auch normal. Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln. Da sollte man mal ansetzen und nicht Maja Nowak anprangern!!!!!!

Permalink
  • von Sarah Kopmann
  • 17. September, 2013

Also wenn maja nowak quasi aggressiv ihre Hunde erzieht, so muss ich wohl auch gewaltsame Hundebesitzerin sein. Ihre Methoden sind definitiv besser als jegliche Methoden cesars oder rütters. Wenn majas methoden gewaltsam sind, wie definiert ihr dann das ständige harte an der leine rucken wenn der hundandere ssieht. Da gebe ich lieber einen kurzen laut von mir ohne den hund körperlich zu berühren. Also bitte stellt es nicht so dar als wären ihre Methoden falsch! Geht es den Hunden doch gut und wer sich wirkkich mit ihrer Person und ihrer erziehung befasst hätte , würde das auch erkennen.

Permalink
  • von geraldine Kopmann
  • 17. September, 2013

Also wenn maja nowak quasi aggressiv ihre Hunde erzieht, so muss ich wohl auch gewaltsame Hundebesitzerin sein. Ihre Methoden sind definitiv besser als jegliche Methoden cesars oder rütters. Wenn majas methoden gewaltsam sind, wie definiert ihr dann das ständige harte an der leine rucken wenn der hundandere ssieht. Da gebe ich lieber einen kurzen laut von mir ohne den hund körperlich zu berühren. Also bitte stellt es nicht so dar als wären ihre Methoden falsch! Geht es den Hunden doch gut und wer sich wirkkich mit ihrer Person und ihrer erziehung befasst hätte , würde das auch erkennen.

Permalink
  • von Karin Einsiedel
  • 17. September, 2013

Ich bin es sooo leid…. dieses Kompetenzgerangel unter den Hundetrainern, die meinen, sie allein hätten recht und alles andere findet keine oder nur eingeschränkte Berechtigung!
Es kritisieren immer diejenigen, welche wohl meinen, man nehme ihnen die Wurst vom Brot….
Auch hier, souveräne Hundetrainer können die Spreu vom Weizen trennen, das vermitteln, was ihnen authentisch scheint, anderes stehen lassen ohne Hetzkampagnen zu starten…
Ich schätze die Art und Weise von Frau Nowak sehr, ich kopiere sie nicht, aber mir haben viele Elemente ihrer Hunde-„Erziehung“ sehr, sehr geholfen. Von Gewalt kann ich bei ihr nichts erkennen, da gibt es andere Hundetrainer (Cesar Milan), die in diese Kategorie gehören!
Es ist so typisch deutsch, alles kommentieren und abwerten zu müssen, was nicht dem eigenen Verständnis zu entsprechen scheint – oder vielleicht tatsächlich ein Erfolg sein kann, nachdem man selbst schon so lange gesucht hat???….

Permalink
  • von Joole
  • 19. September, 2013

An alle Gundulas da draußen:

http://krawallmaus.blogspot.de/2013/09/wenn-gundulas-freudig-den-sex-abbrechen.html?spref=fb

„Möchtet ihr auch gerne einen Angsthund haben? Bitte PN an mich. Ich werde mit einer Linkliste antworten. Sie führt zu 100 Gundulas, die euren Hund ansehen und die Diagnose „Angsthund“ treffen werden. Danach erstellen sie einen kommandofreien Trainingsplan für euch. Der hält jegliche Unbill fern und richtet „Wünsche“ an den Hund. Die muss er nicht befolgen, er „darf ihnen nachkommen“.

In diesem Sinne ist „HIER!“ auch kein Kommando, sondern ein Vorschlag, eine Anregung gewissermaßen. Wenn dem Hund gerade keine Panikattacke dazwischenkommt, weil Ameisen den Waldweg kreuzen, darf er sich auf mich zu bewegen. Dreht er nach drei Metern wieder ab, weil er sich einen Scheiß für mich interessiert, wiederhole ich meine Anregung. So oft, bis er da ist oder nicht. Dieses Hin und Her nennen Gundulas angstfreies Pendeln.“

Permalink
  • von Inge
  • 03. Oktober, 2013

Jetzt habe ich fast alle Artikel hier gelesen, und möchte hinzufügen, dass wir schon viele Hundeschulen, Hundetrainer etc., die letzten zwanzig Jahren in denen wir Hundehalter sind kennengelernt haben. Bei unserem einjährigen Rüden der ein sehr dominantes verhalten gegen uns entwickelt hat, haben wir die Methoden von Maja Nowak übernommen. Wir konnten feststellen das er sich sehr zum positiven verhändert hat, dank Frau Nowak.

Permalink
  • von anja lerch
  • 15. Oktober, 2013

Neid ist die höchste Form der Anerkennung.
Seit meiner Kindheit habe ich mit Hunden zu tun und ich stelle fest, daß 85-90% der Hundehalter keinen bis sehr wenig `Hundeverstand`haben, und die Probleme (Jagdtrieb, Aggressionen…) immer mit dem Menschen zu tun haben und nicht, ´weil der Hund so ist`.
Leider gibt es für meinen Geschmack viel zu wenig Menschen wie Maja Nowak, die so mutig sind und IHR Leben leben und somit ein viel überzeugenderes Wissen erlangen, als die meisten Hundetrainer/psychologen (Begriff ist nicht geschützt), die ein xy Studium hinter sich haben, dessen Inhalte mit dem wirklichen Leben leider oft wenig zu tun haben. Mich hat der ´Dr.`vor dem Nachnamen allein noch nicht überzeugt.
Danke Frau Nowak für die tollen Beiträge – ihre offensichtlich entspannten und positiv geführten Hunde überzeugen mich!

Permalink
  • von Richard
  • 27. Oktober, 2013

Mir reichen als Kommentar zu diesem Artikel nur wenige Worte:
Schaut euch ein intaktes Hunderudel und die Erziehung der Hunde untereinander an 😉

Permalink
  • von Laleh
  • 29. Oktober, 2013

Was die Hundeerziehung angeht, bin ich von der Methode von Maja Nowak überzeugt, da sie „hündisch“ ist. Ich wünsche mir, dass mein Rudel auch so entspannt sein kann wie ihres und wir arbeiten daran.
Zu den Leckerchen: Wenn ich mit meinen Hunden Tricks lerne oder einen Spaß-Agilityparcour übe, dann benutze ich den Clicker und Belohnung. Meine Hunde haben großen Spaß, Neues zu lernen. Unsere Beziehung wird dadurch immer besser und ich finde es herrlich, zusammen mit den Hunden Spaß zu haben..Tricks haben aber nichts mit Erziehung zu tun. Ich finde es gut, wenn meine Hunde sich auf mich und umgekehrt in jeder Situation vertrauen können und sich angemessen verhalten.
Bis dahin haben wir allerdings noch ein paar Hausaufgaben zu machen.
Allen, die sich auf den Weg gemacht haben mit ihren Hunden,
Viel Glück und viel Spaß

Permalink
  • von KlausiMausi
  • 10. November, 2013

Die Erziehung von Nowak und Milan setzt nur bei gestörtem Hundeverhalten ein, wenn also das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, Gerade bei Milan wird deutlich, wie er die M e n s c h e n verändert, um den Hund zu retten.
Ansonsten sehe ich die Methoden von Nowak sehr gelassen, zumal diese bei j e d e m Hund funktionieren, wie ich immer wieder feststelle.

Permalink
  • von Eva
  • 11. November, 2013

Viel Angst und Neid bei den meisten “ Hundetrainer“. Was Frau Nowak zeigt sind verschiedene Fälle und keine METHODE.
Ich vermute, dass viele Trainer Angst vor Konkurrenz und gute Ergebnisse haben. Schade um die Hunde.

Permalink
  • von Siggy
  • 12. November, 2013

Von EVA

Da hast Du vollkommen recht. Jeder will recht haben und vergessen dabei doch um was es eigentlich geht. Der Hund steht hier im Mittelpunkt. Und da ist es doch völlig egal welche Methode angewandt wird, Hauptsache sie führt zum Erfolg. Natürlich sollte der Hund dabei nicht aus den Augen gelassen werden. Und auch das es eine völlig gewallt freie Erziehungsmethode gibt, ist völliger Quatsch!!!!! Merkt Euch mal einen Satz, der eigentlich alles aussagt :
– wer in einer Hundeerziehung die Hierarchie außer acht lässt, handelt unverantwortlich dem Menschen UND dem Hund gegenüber – Hierarchie bedeutet einfach Rangordnung und das bedeutet auch, dass man mal etwas schärfer werden muss, denn nicht jeder Hund fügt sich gleich und testet immer wieder seine Grenzen aus. Wenn dann die Wattebauschmethode angewandt werden, kann das sehr schnell nach hinten los gehen. Man sollte soviel Liebe wie möglich und soviel Strenge wie nötig anwenden. Und das ist von Hund zu Hund unterschiedlich.

Permalink
  • von Susanne
  • 20. November, 2013

Hallo Leute,
es ist wie immer im Leben, die Einen finden dieses gut, die Anderen Jenes. Aber, was ich hier gar nicht nachvollziehen kann, ist, dass es Leute gibt, die sich ein Urteil über etwas erlauben, was sie selber noch gar nicht erlebt haben. Nur ein Bild, völlig aus dem Zusammenhang gerissen, läßt diese Leute sich ein Urteil bilden, das gar keine Grundlage hat. Wie wäre es, sich den Film mal komplett anzuschauen? Dann sieht man das Bild vielleicht anders. Noch besser ist es allerdings, sich einen Workshop bei einem Trainer in der Nähe zu suchen und damit eigene Erfahrungen zu machen, erst dann kann man seine eigenen Erfahrungen einbringen und muss nicht wild herum mutmaßen. Wir haben es jedenfalls mit unserer Hündin gemacht und wir haben live erlebt, wie schnell und wie anhaltend ein intensives „scht“ wirken kann. In keiner Sekunde war Gewalt im Spiel. Luna ist jedenfalls seitdem viel entspannter und auch aufmerksamer. Die Leckerli-Methode haben wir in zwei Hundeschulen auch durch gemacht, mit dem Erfolg, dass unser Hund da hingerannt ist, wo es das leckerere Leckerchen gab. Und das kann es ja wohl nicht sein, denn die Trainer hatten keine bessere Idee, als eben noch tollere Dinge einkaufen zu müssen und den absoluten Hampelmann zu machen, damit der Hund uns interessant findet. Ich habe gar nichts gegen die kleinen Helfer, aber die Hauptsache muss doch sein, dass der Hund mir zuhört, weil er eine Beziehung zu mir hat, und nicht, dass er schon das nächste Leckerchen haben will. Außerdem wurde an der Leine geruckt und gezogen, dass mir schlecht wurde. Wir sind dann auch ausgetreten.
Es ist wirklich nicht ganz einfach, herauszufinden, was zu Hund und Frauchen/Herrchen paßt. Zwei Hundetrainer haben schon das Handtuch geschmissen. Nun nehmen wir das, was wir gelernt haben, mit und kombinieren es mit vielen „Schs“ und das klappt gut.
Erziehung geht eben nicht ohne Grenzen aufzeigen, das ist in der Kindererzieung doch auch so. Überall gibt es Regeln, die befolgt werden müssen, es ist nur die Frage, wer stellt die auf, welche sind es und mit welcher Konsequenz werden diese eingehalten.
Frau Nowak jedenfalls hilft dem Menschen, seinen Hund besser zu verstehen.
Dass diese Hunde tickende Zeitbomben sein sollen, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Permalink
  • von Gaby
  • 21. November, 2013

von Susanne:

genau so ist es, die Menschen urteilen über etwas was sie eigentlich gar nicht kennen und vor allem das Hintergrundwissen fehlt komplett. Ich hatte neulich auch mal so ein blödes Erlebnis. Da meinte eine Trainerin einen renommierten Trainer zu hassen, weil sie seine Methoden nicht mag. Aber persönlich kannte sie ihn nicht. Halloooo???? Ich müsste eigentlich jemanden kennen, um mir ein Urteil erlauben zu können und um einen Menschen zu hassen. Natürlich sage ich auch, dass ich gewisse Trainer die im öffentlichen Leben stehen nicht mag, bzw. seine Methoden. Aber deswegen werde ich keinen Menschen hassen oder ihn zum Teufel wünschen.

Permalink
  • von Drei mal mehr kompetent als du
  • 22. Dezember, 2013

Nun ja, wenn wir aber gucken, wie viele Leute, die sich selbst zu kompetenten Hundesachverständigen hochstilisieren, hier von „Hunderudeln“ und „Rangordnungen (auch noch zwischen Mensch und Hund“ quasseln, wundert es mich nicht, dass diese Dame so viel Zuspruch erfährt.

Dieses etwas persönliche und satirische Antwortschreiben fand ICH selbst sehr passend.
http://hoellenhunde.tumblr.com/post/51700525963/german-only-leserbrief-an-die-hundeflusterin-maja

Auch dieses hier:
http://www.willisworldandfriends.com/2013/05/maja-novak-warum-bist-du-blo-nicht.html

Beides regt zu Nachdenken an.

Und zum Thema Rangordnung:
http://maulkorbfrei.wordpress.com/2013/12/18/stolze-japaner-akita-shiba/#comments

Zum Thema „Natürlichkeit“:
http://maulkorbfrei.wordpress.com/2013/11/23/grundsatzliches/

Warum da immer geglaubt wird, man wäre neidisch, kann ich nicht nachvollziehen.

Permalink
  • von Drei mal mehr kompetent als du
  • 22. Dezember, 2013

Ach ja, fast vergessen. Hunde und Wölfe zu vergleichen… das geht in die Hose. Freilebende Wölfe leben n Familienverbänden, Hunde sind semi-solitär.

Permalink
  • von Gaby
  • 23. Dezember, 2013

Na ja, diese Internetseiten sind mir persönlich ein bisschen zu blöde. Aus der Sicht eines Hundes zu schreiben, kann ich mir nur erlauben, wenn ich genau weiß was der Hund denkt, empfindet, fühlt etc. All das sind ja Dinge, die wir Menschen gar nicht so genau nachvollziehen können. Wir können immer nur vermuten, durch eventuelle Erkenntnisse oder ähnliches. Aber genau nachvollziehen kann man es nicht. Und ich bin selber der Meinung, dass es sehr wohl eine Rangordnung gibt. Der Hund lebt nun mal in der Hierarchie und übersetzt heißt es auch Rangordnung. Natürlich muss der Hund in einem Mensch/ Hunderudel sehr wohl wissen wo er steht, was er darf, was er nicht darf. Und das geht nur mit Konsequenz. Einen Klicker lehne ich persönlich ab. Ich schnalze eben mit der Zunge, hat den gleichen Effekt und die habe ich auch immer dabei. Einen Klicker hat man meistens in der Jacke, die man eben gerade nicht an hat. Aber wie gesagt, lasst die Trainer doch machen, solange dem Hund nicht geschadet wird ist doch alles OK. Denn viele Wege führen nach Rom, so auch in der Hundeerziehung.

Permalink
  • von Tanja
  • 14. Januar, 2014

Wo wird da aus der Sicht eines Hundes geschrieben?

http://markertraining.de/alle-wege-fuhren-nach-rom-oder/

Ach, hättest du die Seiten gelesen, wüsstest du, dass ein Markersignal ein Markersignal ist und den Clicker abzulehnen, weil man ihn in der Jackentasche hat (hat man das?), ist wohl wirklich lächerlich.
Zungenschnalzen ist ein gutes Markersignal, wenn man es gut verknüpft hat.

Und Rangordnung ist ein menschliches Konstrukt und hat mit der Hundewirklichkeit wenig bis nichts zu tun. Menschen und Hunde bilden einfach kein Rudel.

Permalink
  • von Margot
  • 19. Januar, 2014

Puh *stirnwisch*, jetzt habe ich mich durch alle 69 Artikel gekämpft. So hat jeder seine höchst persönliche Meinung vertreten, Respekt! Ich teile viele der hier vorgeführten Argumente. Das aller aller beste fand ich, kam von Richard am 27.10.letzes Jahr. Er traf es meiner Meinung nach auf den Punkt.
Ich habe „Die Hundeflüsterin“ heute zum ersten mal ( beim flippen in der Werbepause) gesehen. Instinktiv fand ich ihre Methode nicht ganz verkehrt., denn in einem Rudel (z.B. viele verwilderten Hunde in Spanien oder Grichenland) herrscht auch eine Rangordnung in der das Alpha Tier nach einem Rang niederem schnappt oder ihn anknurrt wenn dieser sich nicht unterordnet (nur als Beispiel). Daher werde ich mir jetzt Mayas Sendung des öfteren ansehen um meine Schlüsse daraus zu ziehen. Verurteilen werde ich keine der Tiersendungen, ob Hunde-, Katzen- oder Pferdeflüster. Letztendlich kann ich mein eigenes Wissen dadurch nur bereichern, denn wenn ich (in einer amerikanischen Sendung) sehe wie ein Hund sich ängstlich vor dem Trainer gibt, wenn er ihn „erzieht“, sagt mir da nicht mein gesunder Menschenverstand dass das nicht richtig sein kann?

Permalink
  • von Emma
  • 21. Januar, 2014

Leider besteht für mich das größte Problem in der Vermenschlichung unseres „besten Freundes“ und da fangen die Probleme doch an! Ein Hund fühlt sich nur dann wohl wenn er als solcher behandelt wird und seine Stellung in seinem meist menschlichen Rudel klar ist. Und auch wenn es einige nicht gerne lesen, ein Hund gehört immer an die letzte Stelle im Menschenrudel, ansonsten sind Probleme vorprogrammiert. Und das geht übrigens ohne rohe Gewalt die keiner der hier oft kritisierten drei Hundetrainer je vorgeschlagen hat. Aber Respekt muss man sich erst erarbeiten und wie sagt C. Milan immer“ erst Respekt und dann Zuneigung“, dann funktioniert auch unser Zusammenleben mit dem Hund und alle fühlen sich wohl!

Permalink
  • von Sascha Lerner
  • 21. Januar, 2014

Diese sogenannten Experten die Frau Novak kritisieren sind wohl nur selbsternannte Hundetrainer die sich ärgern das eine so einfache Hilfe für Problemhunde per TV preisgegeben wird und da wird natürlich weniger Geld verdient.Ich glaube das ist einzige Grund für diese Hirnlose Petition!
Die Sendung ist Gut,die Methoden von Frau Nowak haben wir an unserem Hund ausprobiert,und da ist kein Hund irgendwie Traumatisiert,weil es gibt keine Schläge,der Hund hat nach nur 5 Minuten seine Probleme vergessen….es klappt also was Frau Nowak vormacht,also brauchen wir in keine Hundeschule!

Permalink
  • von Antje
  • 26. Januar, 2014

Wir haben versucht unseren „Problemhund“ 2Jahre für Leckerlis zu begeistern. Und ich muss sagen, dass wir eine wirklich engagierte Hundetrainerin an unserer Seite hatten, allerdings haben sich Erfolge immer nur zu 70% eingestellt. Ich hatte immer das Gefühl er hängt zwar sehr an mir, aber er orientiert sich nicht an mir. Irgendwann darauf angesprochen, meinte diese Hundetrainerin: „Ihr wisst alles, ihr könnt ohne mich weitermachen!“ Wir waren ziemlich frustriert, weil unser Hund zog wie ein Ochse und auf alles Fremde erst einmal aggressiv reagierte (Menschen, Hunde, andere Tiere…). Ich sah Maja im Fernsehen und wenig ein später waren wir in Berlin. Ich muss sagen, es funktioniert!
Natürlich war es ihm unangenehm festgesetzt zu werden, wenn er an der Leine einen anderen Hund anpöbelte.( Alternative bestand darin, dass er sich fast strangulierte :-((()
Von unterdrückter Aggression kann bei unserem Hund heute keine Rede sein. Dank Maja erkenne ich an einem Augenschlag, wann er versucht sich einzumischen in Situationen, die ihn nichts anzugehen haben. Wir leben mit nun mit einem entspannten Hund zusammen, der im Alltag nicht mehr auffällt als alle anderen.
Mein Eindruck ist, dass Maja sehr hundeorientiert denkt: Sie war z.B. die einzige, die uns klar gemacht hat, dass mein Hund einen JOB braucht. Er darf uns jetzt im Alltag hüten- was er hervorragend macht- ehrlich-, dafür kann ich ihn ohne Probleme davon in die Pause schicken.
Ich weiß nicht, ob wir ohne Maja noch so zufrieden oder sogar überhaupt zusammenleben würden.

Permalink

Ich bin kein Experte im Umgang mit Hunden. Ich denke aber das es im Umgang mit Menschen die an Phobien oder einer Sucht-Krankheit leiden, eben Mitgefühl, Nachsicht und Einfühlungsvermögen braucht letztendlich aber auch eine gewisse Rigorosität und eben auch für den Patienten oft einen schmerzlichen Weg IN die Angst braucht. Es ist eben NICHT der einfache leichte Weg, sondern eben der zunächst schmerzliche Entzug, oder eben genau das zu machen was man eben über Jahre vermieden hat (Enge, Höhe, Flug erfahren) .
Auch hier beim Hunde-Training sage ich: wer heilt hat recht und da muss es aus meiner Sicht sowohl für den Menschen und für den Hund, auch „durch die Hölle gehen“. Alles andere währe eine Verlängerung der Angst, also auch Verlängerung von Leiden für Herr UND Hund.

Permalink
  • von maria
  • 27. Januar, 2014

Was ich bisher von Maja gesehen habe fand ich super. Die Frau hat einfach das richtige Gefühl für Hunde. Ich bezweifel, dass das jeder hat und nachmachen kann. Bei unserem Hund funktioniert die Methode jedenfalls super! Wir haben den Hund mit 8 Jahren als „Angstbeißer“ und endlos an der Leine zerrend sowie alles und jeden ankläffend und schnappend übernommen. Heute bekommen wir überall Lob und Zuspruch für unseren völlig problemlosen und sehr wohl erzogenen Hund!
Was ich persönlich an den Aussagen von Frau Nowak etwas albern finde sind die Bezeichnungen „hinterer Leithund“, „Zentralhund“ etc… Aber unabhängig davon finde ich ihre Methoden erstklassig und Ihre Umgangsweise mit Hunden in keinster Weise tierquälerisch und völlig Artgerecht. Wer was anderes behauptet, weiß wirklich nicht wie sich Hunde untereinander verhalten…
Die Sendung mit den Kindern fand ich Klasse! Auch hier hat Sie alles richtig gemacht und vor allem den Kindern die Angst genommen, denn das merken Hunde sofort!!!
Ein kind das schreiend wegrennt passt jedenfalls perfekt zum Spiel- und Jagdtrieb eines frei laufenden Hundes und das ist sicherlich nicht so günstig!

Permalink
  • von Gaby
  • 28. Januar, 2014

Maria, Du hast so Recht!!!!!!!!
Das versuche ich Kindern auch immer beizubringen.
Leider dauert es eine Weile, ehe Kinder wirklich verstehen, worum es geht und das es echt gefährlich werden könnte, weg zu laufen. In diesem Jahr werde ich bei Maja sein und freue mich schon tierisch darauf eines der wenigen Seminare ergattert zu haben.

Viele, die hier ach so – Menschlich – argumentiert haben, sind sich bestimmt sicher, dass Richtige zutun. Nur muss man sie dazu bringen doch mal in ein Hunderudel einzutauchen und deren Verhaltensweisen zu beobachten. Erst wenn sie verstehen, wie ein Hund FUNKTIONIERT, der kann auch was an seinem Verhalten ändern.
Was ich besonders schlimm finde, ist, wenn man aufeinander losgeht und sich gegenseitig versucht fertig zu machen. Ist ein Armutszeugnis für das Wesen Mensch.
Denn wir haben nun mal nicht alles das selbe Denken, Handeln und die selbe Meinung.
Man sollte einfach respektieren, wenn andere eben eine andere Einstellung zu einer Hundeerziehung haben. Nur wenn etwas nicht richtig läuft, sollte man sich selber fragen, ob man nicht doch etwas falsch macht. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, seine eigene Handlungsweise zu überdenken. Vergesst bei allen Methoden nicht den Hund, denn der kann niemals Fehler machen und sich auch nicht alleine erziehen!!!!! Und macht er etwas falsch, liegt es alleine am Menschen, dass so etwas passierte und er muss dafür Sorge tragen, dass es auch wieder abgestellt wird. Leider wird das dann oft mit Methoden gemacht, die einem Hund nicht gut tun.

Permalink
  • von Ellen Gause
  • 03. Februar, 2014

Auch wenn viel genörgelt wird: Rütter, Nowak und Co sind auf jeden Fall weiter als es die Ausbilder von Früher waren. Und das Hunde heute von immer weniger Besitzern verdroschen werden wenn sie vom Jagdausflug nach Hause kommen, ist u.a. solchen Sendungen zu verdanken. Ich kenne da „Fachleute“ auf „Hundeplätzen“ die locker den Hund für sein „falsches“ Verhalten verantwortlich machen und dem entsprechend handeln. Über eine „Rappeldose“ würden deren Hunde vor Lachen zusammenbrechen. Ich halte nicht viel von „Methoden“.
Um ein Ziel zu erreichen muss man dran arbeiten. Manchmal klappt es schneller, manchmal langsamer, manchmal nie. Mit meinen Kindern kann ich diskutieren. Bei den Hunden nur aus den Erfahrungen und von anderen lernen und probieren. Ich scheitere seit 8 Jahren immer dann, wenn ein Hase vor der Nase losschießt oder Wildschweine kurz vor der Nase über den Weg rennen. Die Gründe sind mir bekannt. Meine Anweisung kommt in solch einer Situation zu spät und die Hunde können einfach nicht verstehen, wie man ein solch grottenschlechter Jäger sein kann. Und ich kann ihnen nicht erklären, warum sie den Spaß nicht haben dürfen…!

Permalink
  • von Jens
  • 04. Februar, 2014

Es ist wie mit allen hier in diesen Land, Neid muss man sich erst einmal verdienen. Und nichts anderes ist es, wenn man gleich nach Verboten ruft anstatt sich mit der anderen Methode auseinanderzusetzen.
Letztendlich geht es ja auch immer um Geld, wenn jemand mit einer anderen Methode Erfolg hat besteht die Gefahr das die eigenen Pfründe wegfallen, siehe ADAC.
Ich kenne es auch aus meiner Berufspraxis als Elektroniker, soll etwas repariert werden „im Fernsehen sagen die immer es sind nur ein paar Cent Bauteile“ es kann ja nicht viel kosten.
Fehlersuche braucht Zeit und Erfahrung, genau so ist es mit der Hundeerziehung. Wer nicht die Persönlichkeit hat einen Hund zu Erziehen dem hilft auch keine Methode auf der Welt, jedenfalls nicht nachhaltig.
Jeder sollte nach seiner Methode arbeiten dürfen solange diese nicht in Gewalt endet, die Arbeit der anderen sollte aber auch Respekt verdienen.

Permalink
  • von Sylvia
  • 05. Februar, 2014

Dass es keine „Universität“ gäbe, die Tierpsychologie lehrt, mag stimmen, jedoch gibt es durchaus und das schon seit über 10 Jahren die „Akademie für Tiermedizin (ATM)“ in Bad Bramstedt, wo ich mein Studium zur Tierheilpraktikerin absolvierte und dort wird durchaus Tierpsychologie als Studienfach angeboten, neben vielen anderen Spezialgebieten.
ich finde die Hatz auf Frau Nowak unangemessen, zumal sich bisher niemand anmaßte, Herrn Rütters teilweise unqualifizierte Äußerungen (Hunde Zähne putzen ist Quatsch!) noch Cesar Milan mit seiner durchaus grenzwertigen Methode zu kritisieren. Liegt es vielleicht daran, dass Frau Nowak die erste Frau ist, die sich offenbar erfolgreich in die Medien holen ließ? Oder sind Frau Nowaks Empfehlungen zu wenig spektakulär bzw. zu wenig Showcharakter? Als Fachfrau kann ich die Methoden von Frau Nowak im Großen und Ganzen durchaus empfehlen, obwohl ich Kindern nie empfehlen würde, sich einem angreifenden Hund gegenüber dominant zu verhalten, denn ein Kind hat beim Hund nur solange den „Welpenschutz“ solange es sich auch wie ein Welpe verhält, also eher defensiv. Aber das liegt an den Erziehungsberechtigten, dies dem Kind beizubringen, dass auch Hunde Anspruch auf Respekt und Privatsphäre haben.

Permalink
  • von Gaby
  • 05. Februar, 2014

Von Silvia

Dem kann ich nur zustimmen. Und das mit dem Kind würde ich auch niemals empfehlen. Einem fremden Hund darf man sich gar nicht DOMINANT zeigen, denn schließlich kann ein Kind nicht wirklich einschätzen, wie sich der entgegenkommende Hund verhalten könnte. Das können ja noch nicht mal Erwachsene. Auch die schätzen ein Grenze setzendes brummen gleich als Aggression ein. allerdings sehe ich das in einer Familie etwas anders. Da bin ich der Meinung, sollte ein Kind doch schon lernen sich durchzusetzen und sich nicht auf der Nase rum tanzen lassen. Aber auch das ist jedem selber überlassen. Also unsere lieben Mitmenschen, ich nicht ausgenommen, müssen noch viel lernen, was den Umgang mit dem Hund betrifft. Und ja, wer sich in die Öffentlichkeit wagt, muss mit solchen Kritiken rechnen, obwohl ich persönlich diese Kritiken als nicht angebracht sehe. Und auch die Methoden von Milan, sehen ich als sehr Grenzwertig an. Manche Dinge kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Alleine, wenn er sich einem wirklich aggressiven Hund nähert. Nun gut, ist jedem seine Sache und mit den Folgen muss auch er alleine klar kommen.

Permalink
  • von renate Kasuubeck
  • 06. Februar, 2014

ich denke ,nur ein erzogener Hund bringt uns Freude und es entspricht der Tatsache,dass dies nicht immer leicht zu erreichen ist, ist es doch mit Ausdauer und Zeitaufwand verbunden. und der Erfolg setzt sich oft nur mühsam ein.Die in allen drei Sendern ausgestrahlten „Hundeflüsterer- Beiträge“ erfreuen sich nicht zuletzt deshalb wachsener Beliebtheit. Das zeigt aber auch ,wie wichtig und erforderlich solche Beiträge sind.Alle bisher gezeigten Methoden sind sind durchaus zu vertreten.Sie haben nichts mit Tierquälerei zu tun.Wir sollten aufhören die Lernprozesse der Hund zu vermenschlichen.Wir sollten froh sein das die tatsächlich tierquälerische „Ausbildung“ der Vergangenheit anhören,Und sicher können wir am Verhalten und an der Ausstrahlung unserer Hunde sehen, ob sie sich in einer Situation wohlfühlen oder nicht und sollten dieses immer in der Erziehung berücksichtigen.Somit ist die Forderung des BHV nicht nach zu vollziehen .Ich selbst halte seit ca 48 Jahre Hunde die alle immer selber ausbilde Da ich immer mehrere Tiere zur gleichen Zeit halte und diese auch sportlich führe kann ich durch Erfahrungen und Beobachtungen feststellen,dass Hunde untereinander nicht gerade zimperlich miteinander umgehen.und jeder Hund sehr wohl weiß, wie er am besten mit einer Stuation zurecht kommt, und da gibt es keines Diskussion.Ich bin immer für eine gewaltfreie aber konsequente Erziehung in der das Loben im Vordergrund stehen soll.Aber auch die Charaktäre der Hunde ist unterschiedlich und das gefällt mir bei der Frau Maja N. sie ist in der Lage einzuschätzen ,welche Rangaufgabe“ der betroffenen Hund von Geburt aus schon hat,und das spielt eine große Rolle, welche bisher viel zu wenig beachtet wird im Umgang mit dem Hund .Und ich muß auch dem C.Milan recht geben Ein unerzogener Hund hat verloren in seinen sogenannten Zusammenleben mit dem Menschen,denn er wird zurückgesetzt,zu Hause gelassen,weggesperrt oder abgeschoben … weil er zu anstrengend ist…. ist es das ,was wir unseren Hunden wünschen.Also laßt diese Sendungen weiter laufen Egal ob es der C.Milan der Martin Rütter oder die Frau Maja.N ist jeder Hundehalter hat die Möglichkeit für sich und seinem Hund das Beste heraus zu filtern
.

Permalink
  • von Gaby
  • 07. Februar, 2014

von Renate

dem kann man nichts mehr hinzufügen.
Alle die hier meckern und es besser wissen wollen, was die ach so harten Methoden betrifft, haben sich noch nicht wirklich mit dem Leben eines Hundes auseinander gesetzt. Es ist ja soooo einfach, über andere zu urteilen, obwohl man selber keine Ahnung hat. Aber das wird es leider immer geben. Und so lange man merkt, dass sich was ändert, sind diese Trainer doch auf dem richtigen Weg.
Ich kann nur sagen, weiter machen!!!!!!
Und was den BHV oder sonstige Vereine angeht, so sind die doch nur neidisch auf diese Methoden. Die hängen doch irgend wo fest und müssten einfach mal anfangen umzudenken. Und es weiß sicherlich jeder vernünftige Hundebesitzer, dass viele Wege nach Rom führen. So eben auch in der Hundeerziehung!!!!! Solange sie dem Hund nicht schaden ist alles OK!!!!!

Permalink
  • von Andrea Cipin
  • 16. Februar, 2014

Es ist doch schon komisch,sobald jemand mit einem Thema Erfolg hat,gibt es Neider!Wir leben doch in einem freien Land und es ist jedem selbst überlassen,was er tut oder nicht.Ich denke Frau Nowak hat in Sibirienviel über Hunde gelernt.Und man sieht es ihren eigenen Hunden doch an,daß sie sich bei ihr wohlfühlen,Also wem es nicht behagt oder gefällt,muß sich die Sendung nicht anschauen und die Erziehungsmethoden nicht umsetzen.

Permalink
  • von Gaby
  • 16. Februar, 2014

von Andrea Cipin

genau so ist es. Und wer von Angst spricht, wenn Maja Nowak einen Hund erzieht, sollte sich mal eine Brille kaufen. Ein Hund der Angst hat, kann man einfach nicht auf die Couch legen. Funktioniert ja noch nicht mal richtig beim Menschen. Es ist und bleib ein Tier. Und ich bin auch nicht von der Leckerchenfraktion. Es gibt ein super Sprichwort:
Man gebe einem Tier soviel Liebe wie möglich und soviel Strenge wie nötig.

Das ist von Hund zu Hund unterschiedlich. Und wie Andrea schon sagte, wer Erfolg hat zieht Neider automatisch hinterher. Meistens sind es Menschen, die NUR menschlich denken. Und menschliches Denken in der Hundeerziehung ist fehl am Platz. Das kann auf Dauer nur Probleme nach sich ziehen.

Permalink
  • von SemigiantPanda
  • 20. Februar, 2014

Halte von Fernsehsendungen ueberhaupt nichts. Die dienen in erster Linie nur zur Unterhaltung. Ich denk mir mal dass diese Trainerin den Cesar nachahmt weil er so beliebt ist und das mehr Zuschauer anlockt. Und diese „Hundefluesterer“ sind eher Schauspieler und Verkaeufer die schlechtes und gefaehrliches Wissen verkaufen und mit gutglaeubigen Menschen Geld verdienen. Und weiss den jemand von Euch was so hinter den Kulissen ablaeuft?

Die einzige Kreatur wo diese Art von Dominanz zutrifft waere der Mensch.
Ich versteh sowieso nicht wenn Leute sich einen Hund zulegen und dann behaupten Hunde waren Raubtiere die staendig versuchen wuerden uns zu uebertrumpfen? Wieso holt man sich dann so eine Bestie erst ins Haus?
Klar, man muss den Hund seine Grenzen zeigen(wie mit Kindern), aber der Mist der noch immer herumkursiert und dann noch in den Medien schoen weiterverbreitet wird, ist sehr schaedlich fuer eine gesunde Mensch/Hund-beziehung.

Und dieser ganze Rudel/Rang/Alpha-kram ist nicht nur altmodisch sondern auch falsch.
Weil 1: Hunde sind keine Woelfe.
2: Der Wolf von den unsere Hunde abstammen ist laengst ausgestorben.
3. Zum Wolf: Die Woelfe die damals studiert worden sind (von Rudolph Schenkel) waren zusammengewuerfelte Tiere die in Gefangenschaft lebten. Allerdings verhalten sich freilebende Woelfe ganz anders. Sie sind sehr friedlich und es kommt nur selten zu Auseinandersetzungen. Ein Rudel ist ein Familienverband bestehend aus den Elterntieren und(spaeter)deren Jungen. Sind die Jungen ausgewachsen ziehen sie fort und bilden ihr eigenes Rudel.
4. Hunde wissen das wir Menschen sind. Und wir sind keine Hunde. 😉

http://www.spass-mit-hund.de/mehr-wissen/die-sache-mit-der-dominanz/wolfsrudel/

Permalink

ich würde alles darum geben wenn ich mit der Hundeflüsterin Kontakt auf nehmen könnte
ich habe schon alles versucht mein Hund läuft immer weg

Permalink
  • von Jens
  • 24. Februar, 2014

Ich finde man sollte nicht ständig Leuten unterstellen sie hätten keine Ahnung und alles passiert nur für die Quote. Kann beim ZDF kaum der Fall sein wenn man sich a) Wetten Das und b) die Sendezeit ansieht.
Es kennt ja auch keiner die Brutto Zeit die für so ein Filmchen gedreht wird, so schaut natürlich alles schnell und einfach aus, aber das kann sich jeder denken das so etwas nicht in 5 Minuten abläuft.
Belohnungstraining mit Leckerli sehe ich selbst kritisch, oder geht jemand für 3 Monate bei bester Bezahlung arbeiten und macht es dann für lau.
Und was ist wenn der Hund nur auf den Klicker hört und gerade in einer spannenden Situation macht er schlapp, na dann viel Spaß.
Es gibt zu jeden Thema Experten, selbst ernannte Experten und Besserwisser noch viel mehr.
Aber die Achtung für die Arbeit des Einzelnen scheint immer mehr zu fehlen.
Und wieviel Wolf wirklich in einen Hund steckt weis wohl nur die Natur selbst, einzelne Hunderassen haben auch typische Merkmale von Fuchs und anderen Raubtieren.
Und ja auch ein Igel ist ein Raubtier und alle finden ihn putzig.

Es gilt nach wie vor Neid muss man sich erst erarbeiten.
Ein bißchen freieres Denken schadet wohl niemanden, in diesem Sinne eine gute Zeit euch allen.

Permalink
  • von nadja
  • 24. Februar, 2014

fraglich ist für mich wer sich alles als ‚experte‘ empfindet. es zählen für mich die resultate und mein empfinden was ich habe wenn ich frau nowack mit den hunden in interaktion sehe – das sagt mir, dass hier alles in ordnung ist. ich könnte meinen, da kritisiert ein großes ego aus neid heraus. beste grüße

Permalink
  • von Walter
  • 24. Februar, 2014

Hallo,
ich habe schon in den 80er und 90er Jahren als Hundeflüsterer gearbeitet, oder ich sollte vielleicht sagen als Menschenflüsterer. Ich hab mir schon die erste Staffel von Frau Novak angesehen und freu mich auf den Rest der zweiten Staffel. Die Frau stellt alles in den Schatten was ich bisher an sogenannten Hundetränern gesehen habe. Sie macht meines Erachtens alles richtig weil sie die Hunde versteht. Eine tolle Frau !!!
Walter Haselberger
ehemals PRO-CAN
Costa Blanca

Permalink
  • von Jens
  • 24. Februar, 2014

Ich hoffe nadja hat mich nicht falsch verstanden, ich sehe die Arbeit von Frau Nowack völlig unkritisch. Was mich nur aufregt ist das immer alles und jeder schlecht gemacht wird der einen anderen Weg gefunden hat, als den den die breite Masse als gesetzt empfindet.
Und dann gibt es auch noch die die Ihre Daseinsberechtigung erhalten müssen, Berufsverbände aller Art gehören da sicher dazu.

Permalink
  • von Gaby
  • 25. Februar, 2014

Man, die letzten 4 Einträge treffen mal wieder den Nagel auf den Kopf. Ihr habt ja sooooo recht. Und leider kommen immer wieder NEIDER auf den Plan, wenn jemand etwas gutes tut, um den Hunden zu helfen. Ich habe übrigens eines der wenigen Seminare ergattern können und freue mich schon tierisch auf Maja Nowak. Und alle anderen, die solche Methoden verteufeln, lassen wir einfach links liegen. Schließlich hat Maja Erfolg mit dieser Methode und schadet keinem Hund. Da sollten sich mal alle anderen Hundehalter, an die Nase fassen, die ein Leben lang mit einem ziehenden, aggressiven oder ängstlichen Hund laufen müssen. Ich sage mal, diesen Menschen fehlt einfach der Hundeverstand!!!!!! Denn so ein Leben ist echter Stress für einen Hund. Aber meistens hat ja nicht der Mensch die Schuld daran, sondern der blöde Hund. Weil er ja einfach nicht hören will. Ja wie denn auch, wenn er es falsch vermittelt bekommt. Kein Hund kann sich alleine erziehen. Und macht der Mensch Fehler, kann sich der Hund auch nicht richtig verhalten.

Permalink
  • von Janina
  • 27. Februar, 2014

Ich habe am vergangenen Wochenende zum ersten mal die Sendung von Frau Nowak gesehen.
Ich fand, das was ich dort gesehen habe ganz ok. Da ich einen 3jährigen Chi habe und auch ein paar (hoffentlich) kleinere Probleme habe habe ich eine Hundeschule bei mir in der Nähe gefunden die nach den Prinzip von Frau Nowak arbeitet. Ich bin mal gespannt was mir dort beigebracht wird.
Die Methoden aus den verschiedensten Hundeserien würde ich persönlich nicht ohne Rücksprache mit einem Hundetrainer ausprobieren. Denn wie hier schon erwähn wurde kann man viel falsch machen. Und ich möchte ja meine „Probleme“ beseitigen und nicht noch evlt mehr herranhoen.

Permalink
  • von Trolli
  • 09. März, 2014

Ich habe im Internet alle Sendungen mit Maja Nowak angeschaut… aggressiv geht sie mit Hunden nun wahrlich nicht um, die Tiere zeigen auch keine Angst…. einmal wurde eine Hündin mit der Leine gehalten damit sie sich nicht in die Ecke flüchten konnte.
Schaut man den Bericht zu Ende und die nachfolgenden Berichte über die Hündin an,sieht man den Erfolg der erzielt wurde.

Diese ganzen Schlauschnacker, die alles immer besser wissen….. konkrete Vorschläge zu den einzelnen Fällen würde ich gern mal von ihnen lesen oder sehen.

Ich beneide Gaby (25.Febr 14) über mir…… 🙂 sie geht zu Maja Nowak

Permalink
  • von Gaby
  • 09. März, 2014

an Trolli

Du glaubst gar nicht wie ich mich freue, bei Maja im Sommer zu sein. Und für das nächste Jahr habe ich vor, ein Rudelseminar mit meinen -3- Hunden und Mann zu belegen. Ihre Methoden sind einfach gut. Wenn man sich da mal die Methoden eines Schäferhundvereins ansieht, könnte man echt das ko… bekommen, was da an DRILL gebracht wird, hat mit einer vernünftigen Hundeausbildung nichts mehr zu tun. Die Methoden sind einfach veraltet. Die Hunde laufen verängstigt neben Herrchen oder Frauchen her. Das hat mit Freude am Arbeiten nun wahrlich nichts zu tun. Tja und mich mit meiner Missgeburt (weißer Schäferhund) wollten sie ja gar nicht aufnehmen. Ja, dass haben sie Wort Wörtlich gesagt. Daran sieht man doch schon wieder, wo deren Wissensstand stehen geblieben ist. Irgendwo im 19.Jahrhundert!!!!!!

Permalink
  • von Walter
  • 09. März, 2014

#Gaby
Die Maja finde ich auch toll, ich würde auch gerne hingehen, aber nicht wegen meinen Hunden sondern weil ich sie als Frau toll finde :-)). Meine Hunde machen fast alles richtig, höchstens ich mach manchmal Fehler.
Jetzt aber zum Schäferhundeverein, dass kann man nicht vergleichen. Ich geb Dir völlig recht dass dort .rsch.öcher rumlaufen die jeden anderen Hund als einen Deutschen Heil Schäferhund verteufeln, nicht nur Albinos (tatsächlich Missgeburten, dass ist so schmälert aber nicht den Wert für Dich). Um das Ergebnis zu erziehlen welches für eine Schutzhundeprüfung gebraucht wird muss man anders arbeiten. Ob man das gut oder schlecht findet ist eine andere Sache. Sicher ist aber dass diese Arbeiten zeigen ob ein Hund gewisse Eigenschaften mitbringt die es zu fördern gilt. Mit Ausstellungshunden die tonnenweise Pokale gewinnen bekommen wir immer krankere und wesensschwächere Hunde. Also in Zukunft solltest Du unterscheiden zwischen Hundehaltung, das macht die Maja,- und Ausbildung, das machen die Leute am Hundeplatz (besser oder schlechter, je nachdem, wie überall).
gw

Permalink
  • von Gaby
  • 09. März, 2014

Walter,
ich spreche nicht von der Ausbildung eines Hundes der im Schutzdienst ist, oder sonstiges leisten muss. Ich gehe immer von ganz normalen Familienhunden aus. Wer dann noch meint, sich so derbe im Ton vergreifen zu müssen, hat von ganz normaler Hundeausbildung so gar keine Ahnung. Ich selber bin Trainerin/ Therapeutin und habe immer mal wieder einen Hund dabei, der völlig gaga ist und nicht wirklich aus sich raus kommen kann. Da wurde einfach mit zuviel Druck gearbeitet und der Hund kann gar nicht anders, als ins Meideverhalten zu gehen. Finde ich etwas fehl am Platz, wenn es sich nur um FAMILIENHUNDE handelt.
Und für einen SV gibt es wirklich NUR den ach so tollen Schäferhund, der so kaputt gezüchtet wurde, dass man echt Mitleid haben kann. Aber die meisten sehen das ja gar nicht. Wie oft habe ich schon gehört, dass nur der DEUTSCHE SCHÄFERHUND der wahre Hund des Deutschen ist. Was für eine gequirlte Scheiße. Tja und Ausstellungen hasse ich wie die Pest. Das hat für mich nichts mehr mit Tierliebe zu tun. Da wird auf Teufel komm heraus nach einem gewissen Standard gezüchtet, obwohl der Hund schon gesundheitlich Probleme hat. Aber das ist ja egal, er sieht toll aus, und da ist dann die Gesundheit völlig nebensächlich. Echt ein krankes DENKEN!!!! Aber ich werde daran nichts ändern können.

Und mein Rudel ist auch völlig ok, aber trotzdem möchte ich mal zu Maja mit allen. Vielleicht kann ich ja noch was verbessern.

Permalink
  • von Jens
  • 09. März, 2014

Ein Deutscher Schäferhund geht auch nicht Gassi, er rückt aus.
Nur mal so als Spaß.:)

Permalink
  • von Gaby
  • 09. März, 2014

Jaaaaa, das ist sooo richtig!!!!! ;-))

Permalink

Mir wäre es völlig egal, was Frau Nowak in ihrer Hundeschule unterrichtet, wenn sie nicht in JEDER Folge kompletten Schwachsinn verbreiten würde:
1. genetisch festgelegte Stellung im Rudel: gibt es nur bei Insekten, da diese nicht wie Säugetiere die Fähigkeit zum LERNEN besitzen und daher hauptsächlich Handlungsketten instinktiv abspielen (Biologie-Schulunterricht lässt grüssen)
2. Rudel existieren nicht zwischen zwei Spezies: unter Rudel sind Elterntiere und deren Nachkommen (blutsverwandt) zu verstehen; ergo hat Frau Nowak gar nicht mit einem Rudel, sondern einer Gruppe Hunde gelebt.
3. Rangordnung im Sinne von alpha, beta usw. gibt es nicht (wissenschaftlich wiederlegt), wenn man schon von Wölfen in Freiheit reden möchte: das Leittier ist souverän und muss keine Macht demonstrieren, weil es eben souverän ist!
4. Dominanz: exisitert situationsabhängig zwischen 2 Indivuduen, von denen eines den Part des Überlegenen hat, weil das andere Individuum dies so anerkennt (Bespiel Domina und Kunde..

Man kann doch nicht ernsthaft einem Menschen raten (wie bereits in 2! Folgen geschehen), einen weiteren Hund anzuschaffen, weil er ein zentraler Leithund oder was auch immer im fiktiven Rudel der Frau Nowak wäre! In der einen Folge handelte es sich um einen jungen Hütehund, der aus LANGEWEILE (O-Ton Hundeflüsterin) die eigenen Kühe und die der Nachbarn zusammentrieb… geht’s noch?
Wenn sie eine entsprechende Ausbildung bei der ATN oder wo auch immer gemacht hätte, warum sagt sie es nicht?

und noch ein Wort zum BHV: der Berufsverband der Hundeerzieher &Verhaltensberater bemüht sich um den Schutz des Hundetrainer-Berufes und somit endlich einheitliche Qualitätsanforderungen, gemeinsam mit der ATN, anderen Hundetrainer-Dachverbänden und der GTVMT (Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie = Tierärzte mit Zusatzqualifikation Verhaltensmedizin), von denen auch viele Mitglied im BHV sind und gemeinsam eine qualitativ sehr hochwertige Ausbildung in Zusammenarbeit mit der IHK anbieten.

noch eine Frage an alle Befürworter von Frau Nowak: wo ist der Lerneffekt für den Hund, wenn er bei Türklingeln immer wieder in eine Ecke geschubst / gezischt wird, ihm aber kein alternatives Verhalten (selbst beim Klingeln die Decke aufsuchen) beigebracht wird?

Permalink
  • von Walter
  • 10. März, 2014

Wenn ich schon Verein für Hundetrainer und Dachverband für was weiß ich höre wird’s mir schon schlecht. Da sehe ich nur noch Kosten für Leute die sich eine goldene Nase verdienen, Korruption, Bestechung und vieles mehr was mit Hunden nichts zu tun hat.
Genau so eine Nummer wie das Ausstellungswesen mit diesen Kranken die Hunde nach Haarwirbeln und weißen Flecken absuchen, aber nicht sehen das die arme Töle nicht mehr laufen kann oder vor jeder Mülltüte Angst hat.
Für mich klingt das genauso unnötig wie Dobermann Verein (um nur einen zu nennen), wo dann jedes blöde Papier 150,-Euro kostet. Reine Geschäftemacherei, wahrscheinlich gibt’s dort auch noch Präsidenten und Vizepräsidenten die dann beklatsch werden wenn sie irgendwo auftauchen. Ne danke, kümmert Euch lieber um eure Hunde und tragt euer eigenes Geld zur Domina, meines nicht.

Permalink
  • von Jens
  • 10. März, 2014

Jo den Vergleich mit der Domina, wo sich wahrscheinlich irgendein Präsident eines Dachverbandes am Halsband führen läßt, den find ich jetzt den absoluten Höhepunkt, den dieser Präsi an der Kette auch bekommt wenn in die Domina läßt, dieses Forums.
Mücken im Rudel mit einen Chef find ich auch spannend, bestimmt viel Biene Maja gesehen.

Hier sehen ein paar wenige Ihre jahrelangen Bemühungen viel Geld zu verdienen von tannen ziehen.
Ähnliches sieht man derzeit bei den Bemühungen der EU den deutschen Meisterbrief zu kippen.

Permalink
  • von Gaby
  • 11. März, 2014

Jens / Walter

Gut gesprochen!!!!!
Ganz Eurer Meinung.

Zu Svenja:
Bevor man sich soooo weit aus dem Fenster lehnt, sollte man im eigenen Verein, der mehr als krankes Verhalten an den Tag legt, arbeiten. Im Übrigen gibt es auch beim zurück drängen immer 2 Optionen, entweder hört der Hund oder eben nicht. Dann muss ich eben mit Nachdruck zeigen wo es lang geht. Und in einem freilaufenden Rudel wird der Rudelführer mit Sicherheit auch kein Alternativverhalten anbieten. Da heißt es einfach, entweder spuren oder es gibt einen auf die Glocke. Warum muss bei der Hundeerziehung immer wieder das Menschliche Denken mit einfließen????? Ein Hund kann mit menschlichem Verhalten gar nichts anfangen!!!!!

Permalink
  • von Jana
  • 16. März, 2014

Hallo, ich finde die Anregungen schon interessant. Also wenn die Stellungen im Rudel nicht angeboren sind weiß mein Rüde also nicht das er als dominantester Rüde geboren wurde und hat es erst gelernt, nee ist klar, blind und taub aber als erster an der Zitze der Mutter und die anderen wegschubsen… Klar ist, er war der ´Größte und Stärkste und das von Anfang an, er führt und schützt sein Rudel, wärend der Älteste nur hinten läuft und alles im Blick hat, der jüngste läuft mal hier und da, unterstützt aber meinen Chef wenn es zur Sache geht (Bedrohung des Rudels). Vielleicht haben sie es durch Erfahrungen gefestigt, aber meine Beobachtungen haben das gezeigt was Maja Nowak erzählt, und das bevor ich auf ihre Sendung gestoßen bin. Ich habe die Sendung erst 1,5 mal gesehen und endlich fühl ich mich ein wenig bestätigt, bzw. verstanden, was das Rudelleben angeht. Ich habe drei Hunde und jeder tut etwas anderes beim Gassigehen, erzieherisch sind alle top, würde nur noch gern mehr lernen über Rudelleben und Stellung. Das erziehen über TV-Formate find ich nicht gut, dafür sollte immer ein Trainer vor Ort aufgesucht werden der entsprechend geschult ist. Im TV werden immer nur Teilstücke des ganzen angezeigt. Es muss halt investiert werden wenn man seinen Hund vermurxt hat und sein Arsch an die Luft bewegt werden. Erfolg kommt nicht durch´s nixtun oder durch´s TV kucken.

Permalink
  • von A. Kummert
  • 16. März, 2014

Maya Mowak ist die erste Tierverhaltentherapeutin im Fernsehen, die diese Berufsbezeichnung verdient. Unsere Therapeutin, u.a. mit akademischen Diplomen der Tierpsychonolie und Ethologie, geht im Großen und Ganzen genauso vor wie Frau Nowak, Ihre Erfolgsquote ist nachgewiesenermaßen sehr hoch und sie wird von vielen Ämtern und Tierheimen bei Problemfällen konsultiert. Wenn man einmal selbst erlebt hat, wie einfach die Kommunikation mit den eigenen Hunden sein kann, ganz ohne Kommandos, Rügen, positive Verstärkungen und sonstige „Verrenkungen“, der kann an Frau Nowaks Konzept nicht zweifeln. Da drängt sich einem leider der Verdacht auf, dass der BHV wirtschaftliche Interessenn bedroht sieht. Wir jedenfalls werden in unserem Leben keine sogenannte Hundeschule mehr besuchen, in der versucht wird, Hunden die menschliche Sprache und preußische Erziehungsmethoden nahezubringen, in der alle Hunde, ungeachtet ihrer angeborenen Rudelstellung, gleich behandelt werden.

Dennoch sind wir der Meinung, dass Fernsehsendungen wie die über ‚Hundeflüsterer‘ oder Kindererziehung, über Inneneinrichtungen oder übers Kochen ihre Berechtigung darin finden, dass sie (alternative) Lösungen aufzeigen, zum Nachdenken anregen und vielleicht den Wunsch wecken, sich näher mit dem gesehenen Thema zu befassen. Es kommt ja wohl auch keiner auf die Idee, ohne Führerschein in einem 60-Tonnen-LKW durch die Lande zu fahren, nur weil er eine Serie über die „Könige der Landstraße“ gesehen hat.

Permalink
  • von Gaby
  • 16. März, 2014

Die Kommentare der letzten beiden Schreiberinnen sind suuuuuper. Natürlich kann so eine Sendung kein Allheilmittel sein. Aber es kann anregen, etwas zu verändern. Wie schon erwähnt, bin ich im Sommer zu einem Trainingsseminar bei Maja und freue mich schon tierisch darauf. Erwäge auch im nächsten Jahr ein Rudelseminar dort zu buchen. Habe bis jetzt 3 Hunde und bekomme ich ca 6 Wochen meinen 4. Hund. Meine Hunde sind auch alle völlig Ok, jeder auf seine Weise. Jeder hat ein anderes Verhalten und einen anderen Charakter. Und es ist schön zu sehen, wie sie kommunizieren und ihren Rang ordnen. Mein weißer Schäferhund, 2 Jahre, versucht eben irgend wie im Rang vorwärts zu kommen. Gelingt ihm noch nicht wirklich. Meine Lissy, Schäferhund 6 Jahre, weigert sich eben, ihre höhere Position abzugeben. Ist ja auch völlig OK. Auch daran sieht man, dass sehr WOHL eine Rangordnung existiert. Und davon lasse ich mich auch nicht abbringen. Auch erlebe ich immer wieder die Geschichten, die Maja erzählt. Natürlich habe ich auch einen Hund, der immer vorne läuft. Ist übrigens mein 2 Jähriger. Hat aber nichts mit der Rudelführung zu tun. Das übernimmt meine Lissy, die sich meistens in meiner Nähe aufhält. Und mein Marlo ist mal in der Mitte, mal am Ende und mal auch mit vorne.

Auch ich sehe es eher, dass Vereine ihre Felle wegschwimmen sehen, wenn es zu sehr publik wird, welchen Murks sie doch meistens machen. Aber jeder soll für sich entscheiden, was er für richtig hält und dazu auch stehen. So lange es nicht dem Tier schadet, ist alles OK!!!!!!

Permalink

Durch Zufall bin ich hier gelandet und möchte gern auch meinen Kommentar dazu geben.
Mit einigen bin ich hier auf gleicher Welle anderen kann ich leider nicht zustimmen.
Es wurde ja schon viel über die Maja Nowak diskutiert. Ich kann ihr nur in vielem zustimmen. Endlich mal eine die das Wesen des Hundes erkennt. Habt ihr schon mal in ein Rudel geschaut wie da die Rangordnung von statten geht? Da wird geknurrt getreten angegriffen geschüttelt. Und der Hund der belehr wird kneift den Schwanz ein duckt sich jammert und klagt bis er begriffen hat wo sein Platz im Rudel ist und niemand im Rudel würde auf die Idee kommen dem Rudelführer zu sagen, du höre auf das ist Tierquälerei. Das ist die Sprache die der Hund versteht. Das dient dem Überleben eines Rudels in dem jeder seinen Platz hat. Auch wenn das für uns Menschen auch gefährlich aussehen mag geht es doch in der Regel Gefahrlos ab. Warum nutzt der Mensch das zur Erziehung der Hunde nicht? Da muss auch mal hart durchgegriffen werden, das heißt ja nicht das der Hund misshandelt wird.Der Mensch sollte bei der Erziehung doch die Stelle des Leithundes annehmen und so dem Hund seine Stellung im Rudel kund tun wenn nötig auch mal mit durchsetzender Konsequenz. Um so ruhiger und ausgeglichener wird es dann im Mensch /Hund Rudel sein.
Das Klicker Training ist auch so eine Sache, dort wird meiner Meinung nach der Hund nicht erzogen sondern trainiert. Wenn der Hund weis, wenn es klickt, habe ich was richtig gemach und bekomme dafür was schönes.Für den Hund ist das sicher angenehm, aber ich glaube nicht das dadurch sein Wesen verändert wird.Das geht nur durch gesunde Zurechtweisung auf den rechten Platz.So wie es der Leithund machen würde. Viel wird auch über moderne wissenschaftliche Erkenntnisse bei der Hundeerziehung diskutiert die aber mit nichten im praktischen funktionieren muss.Ich glaube das das den Hund einen Dreck interessiert, er sieht in seinem Leithund garantiert den besten Lehrer und der hat garantiert nicht studiert.
Eigentlich ist es doch gar nicht so schwer. Lernen wir die Sprache der Hunde, versetzen wir uns in das Wesen unseres Hundes, lassen wir das vermenschlichen, schauen wir in das Leben eines Rudels und lernen wir davon, dann wird das gegenseitige verstehen auch klappen.

Permalink

Liebe Gabriele, Gaby, Jana und A. Kummert ihr habt wunderbar geschrieben. Ich bin in jeder Hinsicht eurer Meinung.
Leider habe ich nicht jeden Kommentar gelesen aber alle die Maja Nowack als Kompetent erachten finden meine ungeteilte Zustimmung

Permalink
  • von Gaby
  • 30. März, 2014

Eva – Maria,

leider sehen es die wenigsten Menschen so wie Du und all die anderen auf unserer Wellenlänge. Wenn man sagt, dass man den Hund konsequent erziehen soll, oder auch mal Strafen soll, wird es immer gleich mit Schläge etc verbunden. Es ist mit nichten damit gemeint.
Aber das sind dann Menschen, die den richtigen Sinn einer vernünftigen Hundeerziehung noch nicht begriffen haben. Ich muss heute kaum noch in irgend einer Weise schärfer durchgreifen. Ein Blick genügt!!!! Ebenso das verändern meiner Körperhaltung. Und ganz ehrlich??? Ich freue mich tierisch auf das Seminar im Sommer bei Maja. Fahre da mit meinem weißen Schäferhund hin. . Eine Woche werde ich täglich mit Maja arbeiten und kann es kaum noch erwarten!!!!

Permalink

Hallo Gabi,

ja genau so ist es. Sobald der Hund weis wo sein Platz ist, ist im Grunde alles geregelt und eine schöne und aufregende Zeit mit dem Hund kann beginnen. Aber wie man so schön sagt aller Anfang ist schwer und verläuft auch nicht immer reibungslos. Das hat aber nichts mit schlagen, drohen oder quälen zu tun.
So wie ich Maja verstanden habe versucht sie eine für den Hund ganz natürliche Erziehung ohne Vermenschlichung und Verniedlichung zu erzielen und das finde ich ganz toll. Ihr Erkennen des Wesens der Hunde und das darauf aufbauende Arbeiten mit dem Hund finde ich ganz toll und habe es in dieser Art noch nie bei einem Hundetrainer gesehen. Genau so stelle ich mir eine richtige Erziehung des Hundes vor. Das einbringen von passenden anderen Hunden finde ich ebenfalls ganz toll. Wer kann einen Hund besser verstehen als ebenfalls ein Hund.

[…] […]

Permalink
  • von Gaby
  • 30. März, 2014

Hi Eva-Maria,

ich habe auch ein ganzes Hunderudel von eben noch 3. Eine Woche nach Ostern kommt mein 4. Hund. Und deshalb werde ich im nächsten Jahr ein Rudelseminar bei Maja machen, sollte ich denn einen Platz ergattern.

Und alle anderen, die nicht meiner Meinung sind, sollen mir gestohlen bleiben. Denn wer Erfolg hat, zieht automatisch Neider nach sich. Und wenn dann noch Vereine auf den Plan treten, sehen die mit Sicherheit nur den Euro schwinden. Da wird einfach die ach so harte Strafe verurteilt. Der Zischlaut wird als Angstmacher bezeichnet, weil es das Zischen einer Schlange nachahmt!!!!!! Oh mein Gott, soll ich etwas einen aggressiven oder verhaltensauffälligen Hund mit Wattebällchen bewerfen??? Oder muss er gar auf die Couch????? Da geht mir die Vermenschlichung doch arg zu weit!!!! Denn alle aggressiven oder verhaltensauffälligen Hunde hatten mal einen Besitzer, der das verbockt hat!!!! Ich glaube, diese Menschen sollten mal einen entsprechenden Kurs belegen. Aber kommt mal ein auffälliger Hund anderen Menschen entgegen, wird gleich gemeckert, was das Zeug hergibt. Sie sollten sich viel mehr fragen, woran das Verhalten des Hundes wohl liegen könnte. Und gibt man solchen Hunden dann eine Chance und versucht etwas zu ändern, dann kommen Dummschwätzer daher, die von dieser Materie nicht die geringste Ahnung haben.
Baoh…., Eva Maria, solche Menschen machen mich einfach rasend!!!!!! Sorry, musste mal meckern!!!!!!
Alle, die nun meinen sich eine Meinung zu bilden, sollten auch mal hinter die Kulissen schauen!!!!!

Permalink
  • von Jens
  • 31. März, 2014

Na Ihr,

ich habe gestern wieder die Sendung gesehen und finde es unglaublich spannend wie Maja den Staff-Terrier wieder auf normal Null gebracht hat.
Ich bin mir sicher das das mit Klicker Training nie funktionieren würde. Und dann dieses Händchen zu haben genau den passenden Hund für so eine Situation, da kann man nur den Hut ziehen.
Und wie Ihr eigenes Hunde Rudel bei der Futterverteilung zugesehen hat, einfach nur genial.
Nun bin ich mal wieder auf die Meinung der etablierten Abkassierer gespannt, da gibt es bestimmt wieder jede Menge Gesprächsstoff vom Diplom Psychologen.
Aber man sollte sich da getreu dem alten Spruch „was stört es die Eiche,wenn sich die Sau dran kratzt“ nicht ewig aufregen> bringt die nur in’s Gespräch.

Beste Grüße und eine schöne Woche Jens

Permalink
  • von Walter
  • 31. März, 2014

Die letzten drei Wochen hab ich immer in der ARD und ZDF versucht die Sendung zu finden, nichts,- immer Sport! Gestern hab ich nimmer gesucht, habs vergessen.
Wo und wann läuft das denn und gibt’s Wiederholungen?
Danke für die Antwort.
LGW

Permalink

Hallo Walter,
läuft Sonntags. Glaube alle 14 Tage. Mal in die Fernsehzeitung schauen.

Wie ich hier gelesen habe leugnen einige die Tatsache das es in einem Hunderudel keine
Rangordnung gibt. So ein Schwachsinn ich kann das gar nicht glauben was ich da lese. Ein Hunderudel könnte ohne Rangordnung gar nicht überleben. In jedem Rudel ( egal welche Tierart ) muss es eine Rangordnung geben. Wenn jeder machen wollte was er will wäre das Überleben sehr schwierig. Also hat jeder seinen Platz und füllt diesen auch aus sonst wäre Ärger angesagt und das nicht zu knapp. Noch ein mal, es ist einfach Überlebens wichtig. Da wir unseren Hunden gestatten sollten auch Hund zu bleiben müssen wir ihn auch so erziehen. Also ihm zeigen wo sein Platz ist gegebenen Falls auch mit Nachdruck aber natürlich ohne Gewalt, dass würde im freien Rudel auch so passieren. Das ist die Sprache die der Hund versteht. Hat der Hund seinen Platz im Rudel ( den wir nun einmal ersatzweise für den Hund darstellen ) gefunden und akzeptiert er diesen auch, ist ein harmonisches Zusammenleben erst einmal garantiert. Natürlich kommt es vor das vom Hund seine Grenzen ausgetestet werden. In der Regel ist der Hund aber leicht und ohne Gewalt in seine Schranken zu weisen, hat er seinen Platz erst ein mal gefunden. Das ist doch wie in jeder Lebensart, sind mehrere zusammen müssen Regeln her. Und bei Tieren ist das viel ausgeprägter wie bei uns Menschen, da gibt es nur ein “ ja “ oder “ nein . Nicht wie bei uns Menschen “ na ja sehen wir mal „. Da können wir noch eine ganze Menge lernen. Schauen wir uns mal ein Wolfsrudel an ohne ganz enge Strukturen würde so ein Rudel nicht überleben und jeder muss sich an diese Regeln Gnadenlos halten. Hält sich ein jeder daran ist das Überleben gesichert. Z.B. darf in einem Wolfsrudel nur das Alpha Pärchen Junge bekommen.Auch das hat seinen Sinn. Wenn man sich mal mit so einem Rudelleben beschäftigt kommt man darauf wie ausgeklügelt und sinnvoll so eine Gemeinschaft funktioniert. Alles ist aufs überleben ausgerichtet. Faszinierend. Fehlt uns Menschen sehr. Uns Menschen liegt es in der Natur das zu tun was wir für richtig erachten ( werden gern wissenschaftliche Erkenntnisse vorgeschoben, die brauchen die Tiere nicht und trotzdem funktioniert es bestens )und vergessen dabei das es noch andere Lebensarten die genauso das Recht haben ihre Lebensart auszuleben. Da wir uns nun einiger Lebensarten bemächtigt haben und diese domestierten, haben wir aber auch die verdammte Pflicht und Schuldigkeit ihre Lebensart zu akzeptieren. Dazu gehört ihr Wesen zu erkennen und danach zu handeln.

Permalink
  • von Gaby
  • 31. März, 2014

Ja ist alles vollkommen richtig!!!!
Und Walter, ich nehme mir das immer auf. Ist quasi fest einprogrammiert. Kam Sport, habe ich es eben gelöscht. Nur so habe ich bisher keine Folge verpassen müssen. Die Sendung von gestern werde ich mir heute Abend ansehen und freue mich da schon drauf!!!!

Und wer meint, dass der Hund keine Rangordnung braucht, sollte sich mal fragen, was Hierarchie übersetzt bedeutet. Das ist die Lebensform des Hundes und bedeutet ganz lapidar – RANGORDNUNG – !!!!! Soviel zu den Leuten, die meinen eine Rangordnung gibt es nicht.

Ich wünsche ansonsten allen einen schönen Tag!!!!

Permalink
  • von Gaby
  • 31. März, 2014

Hallo Walter,
habe eben die Sendung von Maja gesehen. Am Ende der Sendung stand, wo Du die Sendung noch mal sehen kannst. Und zwar unter – http://www.hundefluesterin.zdf.de
War wieder sehr gut und echt spannend, was den Staff an ging. SUPER gemacht!!!! Wird sicherlich wieder einige Gegner auf den Plan rufen!!!!

Jens, ich kann Dir da nur wieder beipflichten. Super Spannend!!!!!

Permalink
  • von marco
  • 01. April, 2014

Also ich finde die Nowak ätzend.
Da ist mir Ceasar Milan 1000 mal lieber.
Ich habe die Sendung mit dem Kind nicht gesehen, aber ich halte das auch für gefährlich, wenn sich ein Kind Pseudo-Erwachsen tun soll, eigentlich vielleicht Angst hat, das zu überspielen versucht und den Hund dann evtl.sogar anstarrt.
Wie sicherlich jeder von euch weiss, sind Hunde wahre Meister darin Emotionen und die damit einhergehende Körpersprache auf Authentizität zu überprüfen.
JEDER Hund merkt, wenn nur „so getan wird als ob“!
Und dass sich Hunde vor einer (Schein)Konfrontation lange anstarren, sich dadurch also bedroht fühlen, sollte auch jeder wissen.

Deshalb halte ich es für unter Umständen gefährlich.

Besser wäre es getreu dem Motto „Ignoranz ist Dominanz“ einfach durch den Hund durchzugehen und ihm keine Beachtung zu schenken. Das hätte auch nichts mit Unterwürfigkeit zu tun. Im Gegenteil.

Auch dass jetzt von Feministinnen so getan wird, dass die Kritik an Nowak nur stattfindet, weil sie eine Frau sei, geht ja nun völlig am Thema vorbei…

Ich kann nur mit dem Kopf schütteln.

Aber so ist es eben. Genauso wie viele Leute auch bei einer Beisserei glauben unbedingt dazwischen gehen zu müssen, anstatt dass beide Parteien von einander weglaufen und damit den Hunden noch Kraft geben und Verstärkung signalisieren.

Oder Leute die ihre Hunde nie loben. Also nicht nur „Leckerchen“ reinstopfen, sondern herzlich loben, – und sich dann wundern, warum ihr Hund nicht auf Tadel reagiert, weil er eben nur Tadel oder NICHTS kennt.

Ich glaube ich wäre besser Hundetrainer geworden. Dann würde nicht so viel Schwachsinn verbreitet werden.
Cora würde mir recht geben. Und die ist wirklich ein Geschoss.
Aber ein gut erzogenes und sehr nettes. Aber das NUR mit Liebe, Spass und Lob und klaren Grenzen.
Und die war ausgesetzt UND wurde von anderen nochmals wieder ins Tierheim gebracht, weil die nicht mit der fertig wurden.
Vermutlich weil sie nicht genügend Zeit und GEDULD, Vertrauen und Nachsicht mitbrachten.

Ein Hund ist kein Automat, der sofort mit einem „Flüsterertrick“ funktioniert.

Permalink
  • von Sascha
  • 01. April, 2014

Gibt es eigentlich einen Hundetrainer/in an dem nicht rum kritisiert wird?! Viele Wege führen nach Rom, solange das Ergebnis stimmt und alle dabei glücklich sind ist doch alles gut! Wobei ich von diesem „Gurutum“ auch nicht viel halte…

Permalink
  • von Katharina Henf
  • 01. April, 2014

Beim Durchlesen der Kommentare, musste ich mich leider fragen, in welchem Jahrhundert ich eigentlich lebe….

Rangordnungstheorien sind kein Fakt, sondern eine Annahme. Gegendarstellungen zu diesem Konstrukt sind im Netz viele zu finden, unter anderem gestützt auf Veröffentlichungen von David Mech.

Warum machen Hunde Dinge, die wir nicht gut finden? Um die Weltherrschaft zu übernehmen? Nein! Weil es sich in irgendeiner Form für sie lohnt. Die einfachste Variante problematisches Verhalten einzustellen ist es, dem Hund Dinge lohnenswert zu gestalten, die auch wir gut finden. Über Management lässt sich parallel dazu der selbstbelohnende Effekt problematischen Verhaltens verhindern.

Mit so einer Technik sind alle glücklich, weil alle bekommen, was sie wollen.

Ohne Body block, ohne einschränken, ohne einschüchtern, ohne psychische oder physische Gewalt und/ oder Druck anzuwenden.

Mein Appell: Kreativ werden im Belohnen, anstatt auf die Strafe so viel Energie zu verwenden…

Permalink
  • von Thorben
  • 01. April, 2014

Sonntags schreibt man klein 😀

Permalink
  • von Peter Blereau
  • 01. April, 2014

Das Grundproblem der heutigen Zeit ist: Keiner hat Zeit, keiner schaut richtig hin, jeder will der bessere sein, die wenigsten können Verhalten richtig analysieren. Richtig lesen tut heute auch keiner mehr, denn dazu fehlt ja die Zeit. Und bei der Fülle an Lektüre ist es auch nicht mehr einfach, zu entscheiden was der richtige Weg ist. Ich habe mir schon viele Videos und Naturdokus angesehen (natürlich sind auch diese frisiert), und da ich auf dem Land unter Tieren aufgewachsen bin, habe ich einen sehr guten Draht zu Tieren.
Viele die hier ihre Meinungen kund getan haben, haben Recht aber gleichzeitig auch Unrecht. Im allgemeinen sollte man mit allen Lebewesen höflich und Respektvoll umgehen. Es schädigt aber kein Lebewesen wenn es auch mal etwas kräftiger behandelt wird. Es soll eben nicht alltäglich sein. Jedes Tier dem Respekt gezollt wird, folgt einem gerne. So das man über Gehorsam erst gar nicht mehr diskutieren muss. Auch wenn ich dann etwas in entsprechend kurzer Zeit von dem Tier abverlange. Aber heute kommt ein Tier auf die Welt und soll schon tausende Tricks beherrschen. Mensch das kannst du ja selber nicht. Also verlang es auch nicht von einem Tier!

Permalink
  • von Gaby
  • 01. April, 2014

von Marco

Also den C. Milan finde ich echt GRENZWERTIG!!!!! Da wird mir doch zuviel mit Gewalt gearbeitet!!!!! Und ganz ehrlich??? Ich kann auch die Clickerfraktion nicht verstehen. Da wird nicht erzogen sondern KONDITIONIERT!!!!!! Natürlich funktioniert das, aber deswegen muss ein Hund noch lange nicht erzogen sein und wird auch nicht gehorchen. Hat man das Teil mal vergessen, was ist dann????

Und wir schon soooo oft hier geschrieben, es führen viele Wege nach Rom. So auch in der Hundeerziehung. Man kann einfach nicht alles verallgemeinern. Man ein Hund braucht keine soooo strenge Hand und manch ein Haudegen könnte 2 strenge Hände gebrauchen. Also man muss einfach differenzieren was der eigene Hund braucht. Denn erzieht man einen Hund, der es faustdick hinter den Ohren hat mit Clicker, wird das selten gut gehen. Es MÜSSEN Grenzen gesetzt werden, denn sonst wird es irgendwann einmal nach hinten losgehen. Und ich weiß wirklich wovon ich rede!!!!!!

Permalink
  • von Elena
  • 01. April, 2014

Meiner Meinung nach sieht man an dem Bild schon das der Hund Angst hat er liegt schon fast auf dem Boden vor Angst. Er sträubt sich dagegen zu Ihr zu gehen. Ich finde man darf keinen Hund „aggressiv“ erziehen, denn sie sind das Spiegelbild von seinem Herrchen… das heißt… wenn ein Hundebesitzer sehr aggressiv und dominant ist, dann wird der Hund auch so. Ich bin zwar noch jung (fast 17) aber ich hatte schon mein ganzes Leben lang verschiedene Hunde an meiner Seite (3 verschiedene). Ich weis wann ein Hund Angst hat und wann nicht. Von meiner Seite aus sollte die Sendung abgesetzt werden. Cesar Melan der ist gut, denn er versucht die Hunde nicht mit Gewalt zu erziehen sondern liebevoll und er hat selber Hunde.
Das ist meine Meinung…

Permalink
  • von marco
  • 01. April, 2014

Elena, das hast du mit deinen jungen Jahren sehr gut erkannt (Spiegelbild/sträubt sich hinzugehen).
C.Milan ist mir von den ganzen „Flüsterern“ auch am positivsten aufgefallen.
Einzig die „Strangulier“leine gefällt mir nicht (die, die so dicht unter dem Kiefer sitzt)
Man muss aber auch bedenken, dass der es oft mit Hunden zu tun hat, die WIRKLICH aggressiv sind und kurz davor wären getötet oder in ein US Tierheim zu kommen, – was quasi ebenfalls einer Tötung gleichkommt.

Und ja, ich sag mal 80% des Verhalten des Hundes sind auf den Besitzer zurückzuführen.
Klar es gibt halt dominantere und devotere, das kann man weder an,-noch aberziehen – Dennoch kann und muss der „Führer“ ein gewünschtes Verhalten mit seinem Hund erarbeiten und dem Hund somit eine Alternative aufzeigen.

Du bist auf einem guten Weg eine gute HundeVERSTEHERIN zu werden. Weiter so.
Und viel Freude mit deinem Hund, wenn du dann einen hast.

Permalink
  • von Gaby
  • 01. April, 2014

Ich finde es schlimm, wenn man nach einem Bild eine Situation einschätzen will, ohne den wahren Hintergrund zu wissen und zu verstehen. Man sollte sich besser die Sendung ansehen. Dieser Hund kam völlig verängstigt und dazu noch aggressiv( von der Straße aus dem Ausland) zu einer jungen Frau. Was bitteschön soll man mit so einem Hund machen, wenn jeder Weg zur Tortur wird????Dieser Hund wollte zum einen nicht wirklich gehen und zum anderen wollte er jeden angreifen. Diese junge Frau zog extra wegen dem Hund in eine ländliche Gegend und arbeitet selber bei einem Tierarzt. Maja hat ihn nur in den Arm genommen und er musste das aushalten. Nach kurzer Zeit sah er interessiert zu ihr auf und war etwas verwirrt, von dem Verhalten. Ein halbes Jahr später war der Hund relaxt und ging ohne Aggressionen neben seinem Frauchen auf die Straße. Sie erwog sogar, wieder in die Stadt zurück zu ziehen. Aber mal ganz ehrlich, warum macht man sich immer gleich solche Gedanken, wenn man so ein Foto sieht? Wie will man von diesem Bild auf die Gesamtsituation schließen????? Und da der Mensch leider dazu neigt, solches zutun, werden auch immer wieder Welten aufeinander prallen. C.Milan ist in manchen Dingen sehr grenzwertig. Und dabei ist nicht alles schlecht, wenn man bedenkt mit welchen Hunden er arbeitet. Da kann man mit Sicherheit nicht mit Wattebällchen werfen, wenn echte Aggressionen im Spiel sind. Ich arbeite auch häufig mit aggressiven Hunden. Dabei sind allerdings 95% der Hunde nicht aggressiv, sondern einfach nur NICHT erzogen. Da kommen wir wieder auf das berühmte GRENZEN setzen. Und wenn ich schreibe GRENZEN setzen, dann ist das in meinen Augen für einen Hund sehr wichtig. Denn auch in einem Hunderudel muss jeder wissen wo sein Platz ist. Aber das wird immer ein Streitthema bleiben und wir werden uns da in Jahren immer noch die Köpfe heiß reden!!!!! Ist das Gleiche mit der Leinenpflicht, die Hundesteuer etc!!!!! Ewige Themen, wo sich die Gemüter streiten und jeder will recht haben. Dabei steckt überall etwas recht drinnen. Tja, viele Wege führen nach ROM!!!!!!!

Permalink
  • von Giovanna
  • 04. April, 2014

Normalerweise bin ich ein Mensch der nie ein Kommentar postet. Aber ich habe gestern im Internet Maja Norak zufällig gefunden. Ich haben einen Polarwolf der für seine Verhältnisse sehr gut erzogen wurde. Da ein Wolf stark Rudelfixiert ist, ist die Körpersprache viel Intensiver als bei anderen Hunden. Ich war so unfassbar erfreut sowas gutes im deutschen Fernsehen entdecken zu können, dass ich gestern von 2 – 8 Uhr morgens im Bett mit Blatt und Stift Norak Sprache zum Tier studiert habe. Ich habe zum ersten Mal alles so gut verstanden, dass ich heute morgen paar Methoden angewendet habe. Schlaue Menschen wissen das Norak eine Bereicherung auf ZDF ist. Würde die Gesellschaft in Deutschland nicht so eingeschränkt in Ihrer Denkweise sein, würde ich Norak einen Brief schreiben und Ihr meinen Wolf bei ZDF gerne vorstellen – Allein die Kommentare da draußen, erspare ich mir lieber von vorne rein. Da die deutsche Bevölkerung 90 Prozent nur vor dem Fernseher sitzt um zu kritisieren. Und genau diese Denkweise ist eine Zeiverschwendung.

Permalink
  • von Gaby
  • 04. April, 2014

Hi Giovanna,

man, das hast Du aber gut erkannt. Ich freue mich jemanden so schreiben zu sehen. Und ja, Maja Nowak ist eine ganz tolle Frau. Ihre Methoden kann man wirklich gut nachvollziehen. Und auch in allem anderen stimme ich Dir zu 100% zu.

Permalink
  • von Giovanna
  • 04. April, 2014

Und genau diese Szene war die faszinierendste von vielen! Norak handelt wie ein Hund im Rudel nicht wie ein Mensch. Jeder der eine Szene macht das wäre aggressiv ist derjenige, der mit seinem Hund wahrscheinlich per Leckerlies und Clickclacks spricht und seine Kinder mit Bombons und Karies erzieht. Norak muss Macht vor einem Tier ausüben um einen Rang über Ihn zu stehen, damit der Hund ihn wahrnimmt. In diesem Fall macht Sie das so unfassbar gut und konzentriert, dass der Hund irgendwann nachgibt und versteht, dass Norak für Sie keine Gefahr darstellt.

Permalink
  • von Gaby
  • 04. April, 2014

Ja leider sehen die Menschen nicht die ganze Situation und reden sich die Köppe heiß!!!!! Jeder gibt etwas zum Guten und weiß nicht wirklich worum es eigentlich geht. Dabei hat Maja Nowak keinerlei AGGRESSIONEN gezeigt. Aber wer da Aggressionen sehen WILL, der wird sie auch sehen. Ist bei so vielen Dingen so. Wenn man etwas nicht begreifen will, oder kann, dann ist die eigene Meinung Gesetz!!!!! Und sind einige andere dagegen, dann geht man mit seinen Äußerungen unter die Gürtellinie!!!! Aber so ist der Mensch eben. Er redet mit ohne wirklich eine Ahnung zu haben. Dabei habe ich hier schon einige Meinungen gehört und gelesen, die echt vielversprechend sind. Und das freut mich dann um so mehr!!!!!

Permalink
  • von Giovanna
  • 04. April, 2014

so und das war es von meiner Seite. Ich wünsche Euch viel Spaß beim sinnlosen Diskutieren, dass kann man in diesem Land doch sowieso am besten. Man wird hier in Deutschland nie auf einen Nenner kommen, da die Leute in diesem Land nie gelernt haben wie in einem Rudel zu leben.

Permalink
  • von Walter
  • 04. April, 2014

Danke GABY für den Link, hat sich auch wieder voll gelohnt zu sehen wie sie den überforderten Staff unter Kontrolle gekriegt hat. Das war nicht ohne mit dem Dobimann und hätte tatsächlich schief gehen können. Aber was solls, hätte, könnte, es ist gut gagangen. Und wenns mal kleppert unter Hunden dann muss man das auch abkönnen.
Für alle die denken sie würde zu hart mit manchen Hunden umgehen die haben echt keine Ahnung. Die sollten sich jeden Tag in den dritten Programmen die Tierfilme ansehen, besonders die Tiere die in Rudeln leben. Wer denkt der Hund ist kein Wolf mehr der irrt, nur weil wir nicht mehr in Höhlen wohnen und am Lagerfeuer sitzen. Der Hund ist das geblieben was er immer war, auch wenn wir uns weiterentwickelt haben.
Die Sendung muss bei den Öffentlich-Rechtlichen weiterlaufen, der Lanz und „Wetten das“ kann ruhig eingestellt werden, braucht kein Mensch.
Grüße aus Spananien
Walter

Permalink
  • von Gaby
  • 04. April, 2014

Hey Walter, wo treibst Du Dich rum??? In Spananien???? Oder tatsächlich in Spanien??? ;-))
Aber recht hast Du, ich stimme Dir da völlig zu. Solltest Du in Spanien sein, dann noch einen schönen Urlaub!!!

Permalink
  • von barbara
  • 06. April, 2014

Hallo, auch ich finde die Maja sehr gut. Wer sie als agressiv empfindet hat von agression keine Ahnung. Maja ist ausgesprochen unaufgeregt, unglaublich souverän und wie ich finde kompetent. Die Sendereihe soll ja auch beispielhaft zeigen was alles möglich ist. Das ein oder andere kann man vielleicht Zuhause ausprobieren, wenn man das richtige Timing findet. Aber bei wirklich großen und schlimmen Problemen muß man sich Hilfe holen. Also alles in allem finde ich Maja Daumen hoch.

Permalink
  • von Gaby
  • 07. April, 2014

Ja Barbara, genau so ist es. Man kann nicht auf biegen und brechen alles nachmachen, ohne die erforderlichen Kenntnisse zu besitzen. Aber leider sind es ja die Menschen, die sich aufregen, ohne den wahren Hintergrund einer Handlung zu wissen oder gar zu verstehen. Ich freue mich immer wieder, wenn ich hier Menschen treffe, die wirklich eine kompetente Meinung vertreten.

Permalink
  • von Jutta Kurth
  • 10. April, 2014

Ich habe die gleiche Ausbildung an der ATN in der Schweiz absolviert wie Maja Nowak und möchte dazu Folgendes anmerken: Das Studium ist in Deutschland durch die Zentralstelle für Fernstudien staatlich zugelassen, doch der Begriff “Tierpsychologe” ist leider in Deutschland noch kein geschützter Begriff. Das bedeutet, dass sich auch Personen ohne tierpsychologisches Studium als “Tierpsychologen” bezeichnen können. Jeder Hundebesitzer, der einen Tierpsychologen kontaktieren möchte, sollte sich über dessen Qualifikation informieren. Der Titel “Dipl.-Tierpsychologe” darf in Deutschland wegen der Verwechslung mit einem akademischen Grad nicht geführt werden, da die Abschlussbezeichnung “Diplom” aufgrund von Landesgesetzen nur den deutschen Hochschulen vorbehalten ist (Urteil des Landgerichts Bochum vom 7. November 2006, Az. 15 O 110/06 und Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 12. Juni 2007, Az. 4 U 196/06). Dass sich manch einer bemüßigt fühlt, “das nicht anerkannte Studium der Tierpsychologie” der verschiedenen Bildungs-Institutionen über einen Kamm zu scheren und zu schablonisieren, hat derjenige, der seine Zeit über mehrere Semester den Studien der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse an einer renomierten Akademie geopfert hat, nicht verdient. Bitte urteilen Sie nicht pauschal über Bildungs- angebote bzw. Akademie-Abschlüsse, ohne sich vorher informiert zu haben über die Studieninhalte. Es gibt hier große qualitative Unterschiede. Dass kein einheitliches und verbindliches staatliches Reglement geschaffen wurde, ist nicht die Schuld der Studierenden. Außerdem ist ja die Arbeit von Maja Nowak nicht alleine begründet auf diesem „Studium“ sondern auf jahrzehntelanger praktischen Erfahrung. Die Mischung daraus ergibt ein umfassendes Wissen, wie in jedem Job. Frau Nowak „reitet“ ja auf keinem Titel herum, sondern profiliert sich vielmehr durch Erfolg, der ihr Recht gibt. Nicht zuletzt glaube ich persönlich, dass es Menschen gibt, die einfach mehr als andere die intuitive Veranlagung haben, Tiere zu deuten. Bei Maja Nowaks Arbeitsweise konnte ich noch nie eine unverantwortliche Handlung erkennen. Dass sogenannte „Spezialisten“ immer wieder zu allen möglichen Erziehungsphilosophien ihren (in diesem Fall stark übertriebenen) Beitrag abgeben müssen, ist regelrecht zur Marotte geworden. Rütter ja oder nein, Nijboer ja oder nein, Bloch ja oder nein – blablabla… Ich war kürzlich auf einem Kastrations-Seminar mit der Tierärztin Sophie Strodtbeck, die nach eigenen Angaben im Studium nur insgesamt 2 Doppelstunden zum Hundeverhalten bzw. Hundepsychologie zählte. Und das sei auch heute im Studium der Veterinärmedizin immer noch so. Leider wird sie ab und an als Nestbeschmutzerin tituliert von den Kollegen, die das nicht gerne gestehen. Frau Strodtbeck und jeder gute Tierarzt arbeiten mit einem guten und erfahren Hundetrainer/Hundepsychologen zusammen. Denn über die Psyche des Hundes wissen die Mediziner und Biologen nicht unbedingt mehr; ist ja auch gar nicht ihr Metier. Der durchschnittliche Hundebesitzer aber glaubt doch leider seinem Tierdoktor eher als einem Trainer, wenn es um Verhaltensfragen geht.

Permalink
  • von Katrin
  • 19. April, 2014

Leider werden Hunde nicht mehr ehrlich vermittelt. Als unser wundervoller Galgo letztes Jahr starb entschieden wir uns wieder, einer solchen Seele ein schönes zu Hause zu geben. Man muss sich ja beschreiben, Lebensgewohnheiten u.s.w. und da sollte schon bei Anfragen von einem klar sein ob der Hund für den das Herz schlägt evtl. passt . Uns wurde gesagt er ist nur schüchtern und schließt sich schnell an. Tja, so war es fast. Er schloss sich uns an, aber wenn wir draußen waren und er Menschen schon nur hörte – wo ist das Erdloch. Er nahm uns nicht war, uns gab es nicht. Der Schüchterne ist ein absoluter Angsthund. Durch Zufall sahen wir Maja und haben uns dann auch belesen. Toll wie sie Hunde beschreibt. Unserer ist ein Späher mit dem meisten Stress. Ganz behutsam wanden wir diese Methode mit dem schchcht an und es klappt prima. Weniger Stress für beide Seiten und er bemerkt jetzt auch das wir mit ihm laufen. Denn wir waren nur die, die ihn am weglaufen hindern. Er sucht jetzt Kontakt zu uns wenn er meint es kann gefährlich werden. Es sollte mehr auf die TV geschaut werden, die alles (auch Straßenhunde) hierher bringen geschimpft werden als auf die, die dann helfen wollen. So wie Maja Nowak.

Thank you for the good writeup. It in facft was a amusement accfount it.
Look adxvanced too faar added agreeable from you! However, how can wee communicate?

Permalink
  • von Tina
  • 04. Mai, 2014

das Foto zeigt einen Hund der auf Flucht eingestellt ist und durch den Menschen daran gehindert wird. (kurzversion – es gibt noch mehr zu sehen)

Die Methode die hier angewendet wird nennt sich Flooding.
Ich habe das Video im Ganzen gesehen, jedenfalls so viel davon, wie man als Aussenstehender sehen darf! M.N. hat den Hund hier in eine Situation gezwungen, wo er nicht sein wollte. Der Hund hat (te) Angst und schnappte oder vielmehr versuchte schon richtig zu beißen, wie gesagt, was hätte er machen sollen – fliehen durfte er nicht.

M.N. hat die Situation so lange ausgedehnt, bis der Hund aufgab sich zu wehren.
Natürlich war er durcheinander, was sonst. Desweiteren hat sie ihn dann in den Arm genommen und beruhigt.

Wenn das jemand ohne das nötige Wissen nachmacht, wird er nicht nur gebissen, sondern hat dem Hund ein weiteres Mal gezeigt, dass seine Methode letztendlich doch funktionert. Er (Hund) wird also das nächste Mal noch schneller um sich schnappen/beißen. EIne weitere Gefahr dieser Methode ist, den Hund in eine sogenannte „erlernte Hilflosigkeit“ zu drücken.

Zurück zu M.N. – was m.E. viel zu wenig rausgestellt worden ist für den Laien: warum wählt sie diese Methode? Auch wird dem Laien nicht klar, dass der Hund sich jetzt zwar von ihr anfassen lässt, dass dies aber noch lange nicht heißt, dass der Hund sich von Fremden anfassen lässt. Auch ist denkbar, dass wenn sie sich an einem Folgetag wieder nähert, genau dasselbe passiert. Soll heißen, dies ist also nicht die Lösung des Problems.

was gut dargestellt worden ist und hoffentlich von jedem auch so verstanden worden ist:
der Hund sollte lernen, dass er nicht um sich beißen muss, sondern dies die „Aufgabe“ seines Besitzers ist. Der Besitzer sollte lernen, wie er dem Hund signalisiert – habe meine Aufgabe verstanden und werde dieser Aufgabe künftig auch gerecht.

Vielleicht sieht man an den Ausführungen ein bisschen, dass dies kein „Stoff“ ist, den man einfach nachmachen sollte. Egal, ob man die Methode nun für gut oder nicht gut befindet.
Eine Aussage oben bezüglich der OP – Sendungen passt da ganz gut, keiner nimmt auf Grund der Sendung das Messer selbst in die Hand.

M.E. muss bei diesen Sendungen darauf noch mehr hingewiesen werden – ein einfacher Satz „bitte nicht nachmachen“ ist in meinen Augen unzureichend.

Vielleicht sollte M.N. selbst ein paar Worte zum einzelnen Fall sagen, worauf es letztendlich ankommt – es ging nämlich nicht darum, dass der Hund sich von Fremden anfassen lassen muss, sondern dass der Mensch verstehen muss seinem Hund zu signalisieren, passiert nichts – ich regel das schon und sie sollte etwas darüber sagen, dass z.B. in diesem Fall der Einsatz der Methode nur durch Menschen durchgeführt werden sollte, die entsprechendes Hintergrundwissen haben und zu diesem Wissen gehört auch, was bei dieser Methode schief gehen kann.

Auch muss der Laie verstehen, das kein Lehrer in der Lage ist all sein Wissen und seine Erfahrungen innerhalb von Tagen an ihn abzugeben. Es wird immer wieder Situationen geben, die sich auftun, wo man sein Handeln entsprechend der Situaiton umstellen muss, sonst richtet man u.U. großen Schaden an. Flooding zählt mit zu den gefährlichsten Methoden, die nach „hinten“ los gehen können und gehören auf keinen Fall in die Hand von Laien. Flooding ist seit Jahren in der Therapie mit Menschen verboten.

Natürlich gilt das auch für alle anderen Tiersendungen, egal wie der Trainer / Flüsterer / Verhaltensberater heißt.

zu meiner Person: die Grundlagen der Tierpsychologie habe ich studiert/gelernt. Diese Grundlagen anzuwenden habe ich reichlich Gelegenheit bei meinem Hunden und bei mir anvertrauten Hunden, seit über 40 Jahren führe ich Hunde.

Permalink
  • von Tina
  • 04. Mai, 2014

Nachtrag:

in dem Video ist zu sehen, dass M.N. die Besitzerin weg schickte, während dessen sie dem Hund vermittelte ‚ich fasse dich jetzt an, ob du willst oder nicht. Dein Beißen wird das nicht verhindern‘.

Die Szenen des Floodings sind immer sehr aufregend. Ich würde mich freuen, wenn man schon Flooding einsetzt es nicht öffentlich im TV zu zeigen, jedenfalls nicht ohne jede weitere Erklärung. Das würde jedoch den Rahmen einer solchen Sendung sprengen, die Laien wohl eher gelangweilt sein über so viel Theorie und die Einschaltquoten schmälern.

Was M.N. an Trainingsmethode dem Halter vermittelte, egal ob man das nun gut findet oder nicht, geht auch ohne vorheriges Flooding. Also warum zeigen. Ein kurzes Statement könnte sein: Auch mich hat der Hund anfangs nicht an sich ran gelassen. Da die Halterin das Problem jedoch nicht hat, ist es für den weiteren Fall irelevant.

In dem Video könnte man als Laie jedoch verstehen, dass diese Szenen elementar wichtig sind, um an dem Problem zu arbeiten. Sind sie aber nicht. Hier verschafft sich lediglich die Trainerin die Möglichkeit mit dem Hund an seinem Problem zu arbeiten. Nicht mehr und nicht weniger.

LG Tina

Permalink
  • von Mops64
  • 05. Mai, 2014

Ich kann die Aufregung um die Sendung nicht verstehen. Die Methoden von Maya Nowak sind wesentlich sanfter und leiser, als die eines Herrn Rütter. Kettenschmeißen und Wasserduschen gibt es bei Frau Nowak nicht. Herr Rütter ist im übrigen auch kein studierter Tierpsychologe.

Die Sendungen sollen doch auch gar keine DoItYourself Shows sein, sondern lediglich die Arbeit dieser Tiertrainer zeigen. Sicher gibt es Hundebesitzer, die die eine oder andere Übung mal ausprobieren. Aber sein wir doch ehrlich: ohne begleitenden Trainer vergeht den meisten Leuten doch sowieso nach zwei Tagen die Lust an den Übungen.

Und wo ist der Unterschied zu einem Hundetrainingsbuch? Die versucht doch auch keiner zu verbieten und die Anleitungen sind im geschriebenen Wort doch sicherlich schlechter zu verstehen als in einem Film.

Permalink
  • von Gaby
  • 06. Mai, 2014

von Mops64

das ist gut geschrieben und kann ich auch zu 100% übernehmen.
Wie viel Murks steht in Büchern, die keiner verbietet.
Und wenn Probleme entstehen, sollte man sich immer Hilfe holen und nicht
selber rum doktern!!!!!!
Oft kommen mir Hundehalter entgegen, die sagen, dass sie schon
so viel ausprobiert haben. Und genau da liegt der Fehler!!!!!!

Sie sollten nicht ausprobieren, sondern einfach mal konstant
durchhalten!!!! Oftmals genügten noch einige Tage durchhalten,
und der Hund hat begriffen worum es geht. Aber da der
Mensch zu schnell aufgibt, lernt der Hund nur wieder selber durchzuhalten
und der Sieg ist seiner!!!!!
Sorry, aber der Hund kann nun mal sehr gut durchhalten.
Es gibt da einen ganz tollen Satz:
Der Hund wartet nur auf die Inkonsequenz des Menschen
um diese dann konsequent auszunutzen.
Da ist doch was wahres dran, wenn man mal darüber nachdenkt!!!!!

Permalink
  • von Tina
  • 09. Mai, 2014

es tut mir unendlich leid, dass mein Text so lang ausgefallen ist.
Ich vermute die Länge ist der Grund hierfür, dass der Inhalt nicht verstanden worden ist.

‚Der Hund wartet nur auf die Inkonsequenz des Menschen um sie konsequent auszunutzen.‘
Menschen, die an so etwas glauben, sollten bitte Abstand nehmen von einer Hundehaltung.

LG Tina

Permalink
  • von Gaby
  • 09. Mai, 2014

von Tina
09. Mai, 2014
es tut mir unendlich leid, dass mein Text so lang ausgefallen ist.
Ich vermute die Länge ist der Grund hierfür, dass der Inhalt nicht verstanden worden ist.

‘Der Hund wartet nur auf die Inkonsequenz des Menschen um sie konsequent auszunutzen.’
Menschen, die an so etwas glauben, sollten bitte Abstand nehmen von einer Hundehaltung.
Und warum sollte man Flooding nicht im Fernsehen zeiugen????

LG Tina

Schön, dass es hier Hundehalter gibt die es besser wissen. Man würde glatt dumm sterben!!!!!
Tina Du scheinst diesen Satz echt nicht zu begreifen. Denn der Hund ist es doch der sehr konsequent ist in seinem Verhalten. Und viel zu oft gibt der Mensch auf und fällt wieder in seine alten Verhaltensmuster zurück. Was bitteschön ist an dem Satz dann nicht zu verstehen???? Denn der Hund nutzt die Inkonsequenz des Menschen mit Sicherheit aus.
Und ich könnte es Hundertfach in Beispielen belegen.

Warum soll man Flooding nicht im Fernsehen zeigen??? Es ist doch nur ein Hinweis darauf, dass Hunde mit Verhaltensauffälligkeiten, sehr wohl in den Griff zu bekommen sind. Und wer das einfach so nachmacht, ist selber schuld wenn er gebissen wird. Außerdem würde es sicherlich den Rahmen der Sendung sprengen, wenn alles ausführlich gezeigt werden würde. Das wäre ja auch nicht im Sinne von Maja. Also zerredet hier nicht alles und tut so als ob ihr die Weisheit mit Löffeln gefressen habt. Wenn dem so wäre, wärst Du ja im Fernsehen und nicht Maja!!!! Neider sind eben überall!!!! Und schreiben kann auch jeder, nur besser machen kann kaum einer!!!!

Permalink
  • von Tina
  • 10. Mai, 2014

Zitat:“ … und tut so als ob ihr die Weisheit mit Löffeln gefressen habt. Wenn dem so wäre, wärst Du ja im Fernsehen und nicht Maja!!!! “

Gegen diese Weisheit kann ich nicht an.
Wenn es Menschen gibt/geben sollte, die meinen, dass die, die im Fernsehen sind es alleine daher schon besser können und unantastbar sind. Gegen diese ‚Weisheit‘ (ich hätte dafür auch noch einen treffenderen Ausdruck) gegen soviel D… kommt man mit sachlichen Argumenten nicht an.

Der Hund konsequent in seinem Tun … Deine Erklärungen Gabi zeigen mir, dass du das aus kynologischer Sichtweise nicht richtig einordnen kannst und so letztendlich zum falschen Schluss kommen musst. ist vorprogrammiert.

So, das war mein letzter Beitrag – habe alles zum Thema gesagt und widme mich nun mal wieder meinem Privatleben. Vielleich, wenn die Zeit erlaubt werde ich über eine Medienpräsenz mal nachdenken. Soll ja wirklich Menschen geben, die einem dann gewillt sind zu folgen in Gedanken und im Tun. ^^

voodoo tactical backpack

Experten kritisieren Erziehungsmethoden von ZDF Hundeflüsterin Maja Nowak » GiftköderRadar | Blog

Permalink

life insurance

Experten kritisieren Erziehungsmethoden von ZDF Hundeflüsterin Maja Nowak » GiftköderRadar | Blog

Permalink
  • von Sandra
  • 25. Mai, 2014

Ich kann nur sagen, dass ich viel aus den Sendungen mit Maja Nowak gelernt habe.
So konnte ich meinem Dackel, obwohl ich im Rollstuhl sitze und beim aufstehen mit beiden Händen halten muss, meinem Hund beibringen, mich nicht anzuspringen wenn ich stehe und meine 3-5 Schritte ausübe.
Dadurch konnte ich auch schon Freunden mit Problemhunden helfen.
Ob und wo Frau Nowak studiert hat, ist mir vollkommen egal, denn sie arbeitet wirklich am humansten und effektivsten!

Dass allerdings der Herr Rütter vor laufender Kamera (habe ich gesehen) einem kleinen Hund bei dem er keinen sofortigen Erfolg hatte brutal mit den Fingerknochen auf die Nase schlägt, haben die Damen und Herren der anderen Sender wohl „übersehen“.
Als Hundehalter hätte ich ihm eine Ohrfeige verpasst und meines Grund und Bodens verwiesen.

Auch ich kann nur sagen, man darf bei einem Hund Unterwürfigkeit nicht mit Angst verwechseln.

Mancher lehnt eine gute Idee bloß deshalb ab, weil sie nicht von ihm ist. (Luis Buñuel)

Permalink
  • von isa
  • 27. Mai, 2014

Die Frau dominiert, damit wird Frust aufgebaut. Der Hund lernt Angst vor Menschen zu haben, statt diese mit etwas positivem zu verknüpfen. Rangfolgen sind nach neusten Studien Quatsch. Der Hund bildet kein Rudel mit dem Mensch. Hunde folgen Menschen, weil sie keine andere Wahl haben, Hunger haben oder Schutz suchen. Rudel werden nur mit der eigenen Familie gebildet, fremde Hunde bilden einen Verband. Ich finde auch, dass Kinder durchaus Respekt vor Hunden zeigen sollten. Hunde müssen nicht jede Berührung mögen u zulassen müssen….Kein Hund beißt freiwillig, dass ist immer das letzte Mittel. Kein Hund kommt bösartig auf die Welt. Die Frau Novak hat in vielen Punkten recht, aber ihre Methoden sind nicht ok.
Statt den eigenen oder fremden Hund zu bedrohen sollte man dem dem Tier beibringen ein bestimmtes Verhalten zu zeigen. Mein Nachbar z.B hat große Hunde u immer wenn Kinder ihre Arme hochreißen setzen sich diese hin. Wenn Kinder an ihnen vorbei rennen setzen sie sich hin. Das ist konditioniertes Verhalten, das weder den Hund noch das Kind noch sonst Wen bedroht. Es ging ohne Einschränkung der Tiere. Wenn man sich Zeit für die Beziehung zwisisabelchen sich, dem Hund u de Außenwelt nimmt kann man alles Gewaltfrei trainieren. Auch sollte man Verständnis für sein Tier haben. Nicht alle Verhaltensweisen sind angeboren durch die natürliche Stellung. Manches ist schlichtweg erlernt, sprich konditioniert. Viele Wege führen nach Rom. Die dauerhaft stressfreien, für ein individuelles, lebendes, fühlendes Lebewesen, Methoden führen zu einem schöneren miteinander. Ich hab es lieber das mein Hund sich für mich entscheidet, weil er sich bei mir Spaß, Hundekuchen u Streicheleinheiten erhofft u weiß das ich ihn schütze, statt das ich ihn einschränke u lauter Tabus aufbaue.

Permalink
  • von novak wolfgang
  • 01. Juni, 2014

ich kann nur sagen die Frau Nowak ist die beste Hundetränerin die ich je gesehen habe,und ich habe schon sehr viele gesehen.Sie weiß genau wsa sie tut,und geht auch sehr lieb mit den Tieren um.
Ihre Sendung zu sehen lohnt sich.Da kann man viel lernen.
Und sehr sympahtisch ist sie auch.

Permalink
  • von Giannahexe
  • 17. Juni, 2014

Das Einzige, worin sich zwei Hundetrainer einig sind, ist, dass ein dritter Trainer keine Ahnung hat. (Ist nich von mir sondern von C. Milan)
Für Erziehung gibt es keine Rezepte -weder bei Menschen noch bei Hunden- aber Anregungen, die jeder Mensch aufnehmen und selber bewerten sollte.

Permalink
  • von Regina
  • 30. Juli, 2014

Hallo an die Vorschreiber/innen,
1.) Als allererstes müssen wir Hundemenschen uns erstmal klar darüber sein, dass wir in erster Linie ein Tier bei uns leben haben.
2.) Was ich total verurteile, wenn Hunde als Partner-Kindersatz oder andere Dinge herhalten müssen. Will damit ausdrücken, der Hund darf nicht vermenschlicht werden. Das musste ich jetzt mal loswerden.
3.) In keinem Hunde-und/ oder Wolfrudel kommt es vor, wenn ein Rudelmitglied sich daneben benimmt, dass der Rudelführer diesem zu verstehen gibt : Wenn du das Verhalten lässt. bekommst du etwas anderes dafür (Rütter Art). Nein, da gibt es eine Maßregelung vom Rudelfüher und das Mitglied versteht es sofort und hält sich an die Regel.
4.) Es ist erschreckend, dass sich jeder „Hansel“ Hundetrainer nennen darf.
Endresultat: Maja Nowak und auch Cesar Millan resozialisieren Hunde auf hundisch. Und das versteht der Hund schnell und nimmt auch gerne die Regeln an. Denn kein Hund schreit freiwillig danach, in unserer Menschenwelt Rudelführer zu sein. Und alle, die es übernehmen müssen, weil der Mensch nicht in der Lage ist, leben ein Leben lang mit Stress. Und das dürfen wir unseren Hunden einfach nicht antun.

Permalink
  • von Regina
  • 30. Juli, 2014

Hallo an die Vorschreiber/innen,
1.) Als allererstes müssen wir Hundemenschen uns erstmal klar darüber sein, dass wir in erster Linie ein Tier bei uns leben haben.
2.) Was ich total verurteile, wenn Hunde als Partner-Kindersatz oder andere Dinge herhalten müssen. Will damit ausdrücken, der Hund darf nicht vermenschlicht werden. Das musste ich jetzt mal loswerden.
3.) In keinem Hunde-und/ oder Wolfrudel kommt es vor, wenn ein Rudelmitglied sich daneben benimmt, dass der Rudelführer diesem zu verstehen gibt : Wenn du das Verhalten lässt. bekommst du etwas anderes dafür (Rütter Art). Nein, da gibt es eine Maßregelung vom Rudelfüher und das Mitglied versteht es sofort und hält sich an die Regel.
4.) Es ist erschreckend, dass sich jeder „Hansel“ Hundetrainer nennen darf.
Endresultat: Maja Nowak und auch Cesar Millan resozialisieren Hunde auf hundisch. Und das versteht der Hund schnell und nimmt auch gerne die Regeln an. Denn kein Hund schreit freiwillig danach, in unserer Menschenwelt Rudelführer zu sein. Und alle, die es übernehmen müssen, weil der Mensch nicht in der Lage ist, leben ein Leben lang mit Stress. Und das dürfen wir unseren Hunden einfach nicht antun.
Eines möchte ich noch hinzufügen. Man sieht immer nur einen einzigen Bildausschnitt und sofort sind Maja Nowak oder auch Cesar Millan die Hundequäler.

Permalink
  • von Gaby
  • 30. Juli, 2014

Ich befinde mich gerade bei Maja und muss sagen, dass es faszinierend ist. Es geht hier ausschließlich um die angeborene Rudelstellung. Und würde der Mensch wissen, was es damit auf sich hat, würden keine Hunde mit Artgenossen Probleme haben. Erst der Mensch mit seinem falschen Eingreifen verursacht diese Schieflage in der natürlichen Rudelstellung. Im Internet ist eine Seite, die all das deutlich erklärt. Ich glaube sie heißt – http://www.rudelstellung.eu
Bisher kann nur diese Barbara Ertel die Stellung eines Hundes bestimme.
Lest es Euch einfach mal durch!

Permalink
  • von Mexxin
  • 23. August, 2014

Ich finde es traurig, dass so viele die hier ihre Kommentare abgeben keine Ahnung von Hunden haben und alle immer nur von Rudelstellung, Dominanz und dgl. schreiben. Dabei sind viele der Behauptungen dazu wissenschaftlich widerlegt worden. Anscheinend macht die Hundeerziehung durch Cesar Millan, und alle die ihn nachahmen, wieder auf retro – 40 Jahre zurück in der Hundegeschichte.
Keiner sieht anscheinend die Körpersprache der Hunde und empfindet anscheinend nichts wenn Hunde bedrängt, eingeengt, bedroht, geschupst werden. Cesar Millan geht ja noch viel weiter mit Elektroschock, Stachelhalsband Würgeleine. Man fragt sich schon wie es um die Psyche der Befürworter solcher Methoden steht. Es geht auch anders. Lernen ohne Stress ist viel nachhaltiger und vor allen Dingen gesünder für die Menschen rund um den Hund.
Aber bitte, wer die Bissstatistik pushen will, der soll sich solcher Methoden mit Fußkick und Würggriff bedienen, wenn er das mit seinem Gewissen verantworten kann…

Permalink
  • von Gaby
  • 24. August, 2014

Natürlich, lernen ohne Stress für den Hund!!!!!!!
Egal was der Hund von uns Menschen lernt, lernen soll etc. entspricht NICHT seinem Naturell!!!!! Deshalb ist alles eigentlich gegen die Natur des Hundes. Und trotzdem soll es mit der Mensch Hunde Konstellation stimmen. Also muss der Hund lernen. Und zwar so Tiergerecht wie möglich. Da hat Psychogelabere nichts bei zu suchen. Was passiert denn in freier Natur, wenn ein Hund sich mausig macht???? Wenn er Grenzen überschreitet?????Er wird sofort gemaßregelt und hat die Konsequenzen daraus zu lernen.
Leider vergessen viele Menschen, dass es sich um ein Tier handelt. Und das ist eigentlich das Drama. Das menschliche Denken kommt ins Spiel und das hat nun mal in der Hundeerziehung absolut nichts zu suchen.

Permalink
  • von mooder
  • 19. September, 2014

Genau wie das Wettern gegen Cesar Millan!

Blablabla!!!

Laut BHV ZITAT:
Trainingswege über positive Verstärkung, Stressreduktion und Management bringen mittelfristig weitaus bessere Erfolge.
Trainingstechniken, die auf Konfrontation beruhen.Führen dagegen oft zur Eskalation oder unterdrücken das Problem nur kurzfristig oder erzeugen neue „Baustellen“. Einziger „Vorteil“ ist oft ein spektakulärer Anfangserfolg, der aber nicht lange anhält.

FAKT ist doch, das kein Fall bekannt ist, in dem wie beschrieben nur ein Kurzfristiger Erfolg eintrat.
Wenn man sowas behauptet,muss man das auch belegen können.

Ich wende diese Methoden täglich an und das schon seit Jahren.
Meine Erfahrung ist seither POSITIV.

Ich frage mich nur warum man solche Sendungen abgesetzt wissen möchte!?
Steckt da die Angst der Hundetrainer Lobby dahinter, bald Arbeitslos zu sein?

Hunde sind Raubtiere und keine Plüschtiere.

moolder

Permalink
  • von spamman
  • 19. September, 2014

Und komisch nur,das ihr eigenes Rudel ein solangen Anfangserfolg zeigt und Maja noch nicht zerlegt hat.

Ihr Pappnasen

Permalink
  • von spamman
  • 19. September, 2014

Und komisch nur,das ihr eigenes Rudel Maja noch nicht zerlegt hat.

Es gibt nur eine Falsche Sicht der Dinge:
Der Glaube,meine Sicht sei die Einzig Richtige!!

Ihr Pappnasen

Permalink
  • von Jens
  • 19. September, 2014

Auf was die Kommentare der einzelnen Verbände hinauslaufen sollten ist doch jetzt klar.
Um eine Hundeschule zu eröffnen bzw. sich Hundetrainer nennen zu dürfen benötigt man einen zertifizierten Lehrgang der IHK. Kostet mächtig viele Euronen und hat wieder einmal herrliche Bürokratie und Pfründe geschaffen diefür ein paar Jahrhunderte gepflegt werden.
Hat schon mal jemand aus dieser Runde den Tierpsychologen auf MDR um Zwei gesehen?

Jens

Permalink
  • von Gaby
  • 19. September, 2014

Hallo IHR 3 letzten Schreiber!!! ;-))
Ihr seit toll!!!!! Ne jetzt wirklich im Ernst!!!!

Und ja, die Zertifizierung kostet ca 3500€ und versemmelt man es, wird die Nachprüfung wieder einiges kosten.
Und was das witzige an der ganzen Sache ist, es sind überwiegend tierärztliche Frage. Ich möchte meinen, dass es um die 70% sind. Tja und als ich mit dem Vet. Amt darüber gesprochen hatte, wurde mir klar gesagt, dass das auch so gewollt ist, denn schließlich muss man ja auch erkennen, wenn man einen aggressiven Hund vor sich hat, ob er wirklich aggressiv ist oder krank sein könnte. Hallo????? Das merkt man doch erst im Laufe des Kennenlernens!!!! Oder sind einige Tierärzte Hellseher????? Also ich konnte bisher noch nicht erkennen, ob mich ein kranker oder wirklich aggressiver Hund anknurrt!!!!

Permalink
  • von Walter
  • 19. September, 2014

So was blödes hab ich selten gehört. Wo findet man den heute noch einen Hund der krank ist und deshalb agressiv? Das wäre ja im Fall von Tollwut so, hat ja richtig viele Fälle von Tollwut in Deutschland und Europa. Die Deutschen mit ihren Papieren und dem ganzen unnützen Kram der nur Idioten auf den Ämtern füttert, typisch deutsch eben.

Permalink
  • von Detlef
  • 28. September, 2014

Ich kann die Kritik der Experten durchaus verstehen,denn wenn die Experten nichs zum Kritisieren hätten,dann währen sie ja überflüssig und das geht ja nun gar nicht !
Das was Maja mit den Hunden und Hundehaltern macht ist sehr erstaunlich.Die Situation trifft nur auf diesen Hund zu,kann auf andere Hunde nicht 1:1 übernommen werden !Jeder Hund,jede Situation,jeder Hundebesitzer ist anders,ein Einheitsrezept gibt es nicht.
So hat jeder Hundetrainer seine Methode die auch zum Erfolg füren kann ,nur sollte kein Hundetrainer seine Methode als einzig richtig bezeichnen und die Experten sollten nicht durch Ablehnung einiger Methoden ihre Exestenzberechtigung nachweisen wollen !

Permalink
  • von Gaby
  • 28. September, 2014

Hi Detlef und Walter,

ja so ist es leider. Viele Trainer sind so überzeugt von ihren Methoden, dass sie keine andere gelten lassen. ich sage immer das viele Wege nach Rom führen, so auch in der Hundeerziehung. Die ULTIMATIVE Erziehungsmethode gibt es einfach nicht, denn wie Du, Detlef schon sagst, muss man immer die jeweilige Situation sehen!!!! Leider sehen viele Hundehalter das nicht und probieren einfach alles aus, auch wenn es nicht auf den eigenen Hund übertragbar ist. Tja und dann wird gemeckert!!!! Tja und Gesetze werden leider von jemanden gemacht, die am Schreibtisch sitzen und nicht wirklich viel Ahnung von der Realität haben. Das sieht man ja schon an den Gesetzen, mit den angeblichen KAMPFHUNDEN!!!! Dabei ist belegt, dass es der Schäferhund ist, der an erster Stelle der Beißstatistik Prozentual steht!!!

Permalink
  • von Charlotte
  • 01. November, 2014

Die Methoden von Frau Nowak sind empfehlenswert!
Man muss diese ja nicht anwenden, wenn man nicht will!
Sie zeigt uns – wie es in einem Hunderudel ( was ja auch Cäsar Milan proklamiert) von statten geht.
Jedenfalls sind ihre Methoden näher am Hund als Rütters – Leckerchenfütterei , denn ohne ein Kilo Fleischwurst geht ein Problemhund – Halter NICHT mehr aus dem Haus oder Milan der mit Kettenstachler ( Stacheln nach innen am Hals des Hundes gedreht) oder mit einem Tennisschläger ( nicht Tischtennisschläger) einen Hund in einem Zimmer zu „lenken“ beginnt!
Jeder von diesen „Hundeflüsterern“ hat irgendwo aufgehört , mal in sich selbst hineinzuhören!!

[…] dann auch noch “als Profi” massiv im Fokus der Öffentlichkeit wie z.B. Cesar Milan, Maja Nowak oder Martin Rütter, polarisiert man mit seiner Arbeit naturgemäß noch wesentlich mehr. In diesen […]

Permalink

Ich habe nicht alle Kommentare zum Thema Hundeerziehung gelesen, es besteht also die Gefahr das eine oder andere Argument zu widerholen.
Das Hauptproblem besteht darin, dass in der Hundeszene leider Gottes kein Mangel an „Fachleuten“ herrscht, in vielen Fällen allerdings ein enormer Mangel an Einfühlungsvermögen, Wissen, Erfahrung… ich kann mittlerweile nichts mehr hören über „Klickertraining, Tellington touch…oder wie die verschiedenen „Erfolgsmethoden“ alle heißen.
Mit Problemhunden kann ich nur dann richtig umgehen, wenn ich durch jahre- oder jahrzehntelangen engen Kontakt mit Hunden ein Gefühl entwickelt habe, .das mir im Einzelfalle zeigt wie ich mit welchem Hund in welcher Situation individuell umgehen muss.
Wir kümmern uns hier in Neuburg im Augenblick um 36 „Problemhunde“ von 17 verschiedenen Tierschutzorganisationen, die teilweise von „Fachleuten“ schon längst aufgegeben worden waren und bei denen z.T Termine zur Euthanasie bereits festgesetzt waren.
In den allermeisten Fällen haben vorher Hundetrainer (einer davon gibt übrigens seine Weisheiten auch im Fernsehen von sich), -flüsterer, Fachtierärzte u.ä. kläglich versagt.
Die erste Hundetrainerin, bei der ich das persönliche Bedürfnis habe, mich mit ihr über Erfahrungen auszutauschen, ist Maja Nowak.
Alle meine Erfahrungen rühren vom ständigen Kontakt mit Hunden und meiner Bereitschaft immer wieder neues von ihnen zu lernen.
Dem BHV wäre zu raten das akademische Wissen durch praktischen Umgang mit den Betroffenen zu ergänzen und zu erkennen, dass alle Wissenschaft Grenzen hat, insbesondere dann, wenn es um Gefühle, Ausstrahlung, Persönlichkeit, Einfühlungsvermögen u.ä. geht.

Permalink
  • von Gaby
  • 11. Juni, 2015

Ich kann dem Vorgänger in allem nur zustimmen.

Permalink
  • von mexxin
  • 12. Juni, 2015

Wenn schon immer mit Rudel und dem ganzen Dominanzschmarrn gearbeitet wird dann möchte ich Vergleiche ziehen.
Rudel = richtigerweise Familie
Wölfe, die sich nicht einordnen können werden aus der Gruppe ausgeschlossen = wer dem Rudel schadet fliegt
Ein od. mehrere Hunde + Hundehalte = kein Rudel sondern eine mehr oder weniger erzwungene künstlich geschaffene Beziehungsgemeinschaft artübergreifend mit Kommunikationsproblemen. Meistens funktioniert Kommunikation eher wie eine Einbahn vom Hund zum Menschen, der nichts kapiert und ihm alle seine Signale abtrainiert bis nur mehr Beißen überbleibt. Wem sollte man dann Schulen, genau, den Hundehalter bevor er auf Hunde losgelassen wird. Gott sei Dank funktioniert es in den allermeisten Fällen doch so gut, dass Hundetrainer und die Unterart „Flüsterer“ gar nie beansprucht werden.
Nur TV und Medien suchen sich die falschen aus.

Gewalt ist auch bei Kindern keine Lösung warum betreibt man diese dann beim Hund, der einen Entwicklungsstand eines dreijährigen Kindes hat und unsere Sprache(=Gesten),erst verstehen lernen muss?
Ich empfehle jedem, der aversive Methoden anwendet (wie es Cesar Millan, Maya Nowak und alle weiteren Hundeflüsterer, die sich selbiger Methoden bedienen), dass sie sich vorstellen, dass sie wieder auf Holzbänken in derSchule sitzen müssen und in freudiger Erwartung des Rohrstaberls lernen müssen. Sich nicht rühren trauen, weil sie dann auch an den Ohren verdreht oder an den Haaren gezogen werden oder in der Ecke auf Holzscheite knien müssen, ohne je verstanden zu haben was sie hätten richtig machen können um der Strafe zu entgehen.

CM wirft fremde Hunde in ein bestehende zusammengewürfelte Inhaftiertengemeinschaft die selber schlechte Sozialisierung und Behandlung erfahren hat und erwartet sich, dass die Neuankömmlinge gutes SOZIALVERHALTEN lehren.
Dass funktioniert doch bei Menschen auch nicht, und in den Gefängnissen wird auch niemand sozialer als er vorher schon war. Er wird nur versuchen sich beim nächsten Vorfall nicht erwischen zu lassen.
Keinem Menschen würde es einfallen sein Kind in einer Gruppe Rauflustiger zu geben. Bei Hunden soll das gut sein, wenn nach dem Recht des Stärkeren gehandelt wird. Wenn schon von klein an gemobbt werden darf ? Ich möchte nicht wissen wie viele Hunde das nicht überlebt haben, dieses erzwungene Rudel. Mensch + Hund sind jedenfalls kein Rudel, höchstens eine funktionierende Interessensgemeinschaft.
Wer Stachler & Co anwendet oder anders Gewalt ausübt sollte sich mal fragen, ob er dem Gegenüber nicht doch nur Gewalt antun möchte – aus dem alleinigen Grund weil er es nicht anders kennt und weil er es kann. Lernen und eine Besserung beim Hund erreichen ist dadurch nicht möglich. Die Probleme werden nur verlagert.
Hunde sind immer bemüht das Richtige zu tun, nur Menschen tun nicht das Richtige mit Hunden. Leider müssen für diese Fehler die Hunde büßen, oft auch mit ihrem Leben bezahlen.

Permalink
  • von Gaby
  • 12. Juni, 2015

Mein Gott was kommt denn hier wieder für eine neunmal Kluge????
Macht das Wetter alle wieder kirre????
Lasst doch endlich mal die Kirche im Dorf und sucht Euch ein Hobby!!!!
Kein Wunder bei all diesen super Trainern, dass der Gesetzgeber da einen Riegel vorschieben musste.

Und ganz ehrlich???
Hätte man in den 70 ern nicht diese dämliche Antiautoritäre Erziehung eingeführt, hätten heute die Menschen noch Respekt vor einander. Mit der larifari Methode wird doch alles nur noch schlimmer. Wovor sollen denn die Jugendlichen heute noch Respekt haben??? Vor den Eltern, die eh nichts durchsetzen können, dürfen etc???? Na ja und Probleme werden tot geredet. Und all das nun auf die Hunde zu übertragen, ist in meinen Augen sehr naiv!!!! Alles wird mit Leckerchen belohnt, mit Clickern umgekehrt etc.Aber der Hund soll auf mich hören, weil ich es bin und nicht weil ich die Taschen voller Leckerchen habe. Dazu bedarf es einer innigen Beziehung. Der Hund muss wissen wo seine Grenzen sind. Ein Blick von mir genügt da schon völlig aus. Denn meine Hunde haben gelernt, das gewisse Blicke nichts gutes verheißen. Man sollte sich lieber der Hundesprache bemächtigen. Denn nichts anderes tun die Hunde untereinander auch. Sie wissen genau wann es ernst werden könnte. Also Körperhaltung, Mimik, Gestik etc ist das A und O in der Hundeerziehung.

[…] Methoden von Trainern zu kritisieren. Man braucht sich dazu nur mal die entsprechenden Kommentare unter diesem oder unter diesem Beitrag durchlesen. Schnell bekommt man so den Eindruck das in […]

Permalink
  • von Sabine
  • 02. April, 2016

So – ich denke ich muß auch einmal ein paar Zeilen schreiben, denn hier sind gute Argumente und Meinungen aufgetreten, aber es fehlt noch etwas.

Fragt Euch einmal wieso egal bei welchem Hundetrainer der im TV in Erscheinung tritt, sofort eine Lobby auf dem Parkett erscheint und sagt: “ Alles verkehrt, böse , schlimm, weg mit der Frau oder weg mit dem Mann“

Zunächst einmal ist es sehr leicht, einen Film vor und zurück zu spulen und jede Kleinigkeit aus der Situation zu reißen und dann zu bemängeln. Auf einem Hundeplatz ist das nich möglich, da die Abläufe sehr schnell hintereinander erfolgen. Dort sieht man am Ende nur das Ergebniss.

Dann haben wir Interessengruppen die die Methoden Anderer immer kritisieren um Ihre eigenen Methoden als perfekt dazustellen und Kunden anzuziehen.
So sollte der BHV erst einmal in den eigenen Reihen, genau hinschauen. Es wird wohl seine gründe haben warum hervorragende Trainer/innen wieder aus dem BHV raus gehen.

Und bitte beachtet folgendes: Sämtliche Interessenvertreter aus dem Tiermedizinischen Bereich verfolgen ein gaz egoistisches Ziel. (Seit Jahren)
So entstand der Sachkundenachweis für Hundetrainer auf grund der Lobbyarbeit der Tiermediziner und dessen Vertreter. Warum?
Wir haben 32% arbeitslose Tierärzte weil ausbildungsstarke Jahrgänge da sind. Und seit Jahren wird in dieser Berufsgruppe Lobbyarbeit betrieben wie man mehr Geld / Umsatz generieren kann. So wurde auch die Notwendigkeit des Sachkundenachweises für Hundetrainer dahingehend vorangetrieben, da jeder Tierarzt der die Prüfung abnimmt, je nach gemeinden und Kommunen zwischen 250.- und 400.- Euro pro Prüfung bezieht.

Und den Kommunen hat man das auch noch schmackhaft gemacht, wie mit den Gebühren/Steuern für Listenhunde, dass man hier wieder tolle hohe Gebühren einziehen kann.

Das schlimmste ist aber, dass ein Tierarzt / Tierärztin durch einen Lehrgang über 4 Wochen, selber als Hundetrainer auftreten darf. – Angemerkt saei, dass dies auch Wettbewerbsrechtlich sehr bedenklich ist, dass ein Mitkonkurent Prüfungen nehmen darf.

Da fragt man sich doch, warum man nicht seitens der Regierung einfach gesagt hat, Hundetrainer wird ein Ausbildungsberuf wie für einen Tierpfleger, oder ein Tierpfleger kann eine Zusatzausbildung machen, als LEHRBERUF.

Wenn das Wohl des Hundes das wichtigste Thema hier wäre, gebe es eine flächendeckende und Bundesweite Ausbildungsregel und Ausbildungsstätten für den Beruf des Hundetrsiners.

Aus meiner sicht, wäre es das einfachste gewesen, mann hätte dem deutschen Tierschutzbund die Aufgabe der Ausbildung überantwortet und damit einma im Süden und einmal im Norden entsprechende Ausbildungsstätten bereits gehabt. Und das ganze wäre unter tierschutzrelevanten Gesichtspunkten erfolgt.

Die Erkenntniss sollte einfach sein, egal wer sich jeweils zu Worte meldet und gleich kritisiert und verdammt,
WELCHE INTERESSEN verfolgt dieser damit ?
WELCHE LOBBY steht dahinter?

Ich hoffe durch den Hinweis auf die Lobbyarbeit einzelner Interessengruppen im Hintergrund, wird dem ein oder anderen manches klarer.

Permalink
  • von Gaby Grabowski
  • 02. April, 2016

von Sabine

super geschrieben Sabine.
Die ultimative Hundeerziehung gibt es nicht.
Nur das ist den meisten nicht bewusst.
Man sollte immer das Wohl des Tieres im Auge haben.

Permalink
  • von Lukas
  • 03. Mai, 2016

Auch wenn der Artikel nun schon 3 Jahre auf dem Buckel hat, erlaube ich mir trotzdem auch meinen Senf dazuzugeben.

Ich bin selbst ein Hundebesitzer mit meinem ersten Hund.
Bevor ich mir den Hund angeschafft habe, habe ich im Internet recherchiert und eine Menge „Hundelatein“ in etlichen Videos, Fernsehsendungen und Beiträgen wie diesen reingezogen.

Ohne diese Vorarbeit, wäre ich aber nicht zufrieden gewesen mit meiner Wahl ohne „Klugscheißer“-Hinweise und echte „Experten“-Aussagen.
Es ist doch bei vielen Entscheidungen so, dass man sich informiert und selbst versucht die Spreu vom Weizen zu trennen bei allen Beiträgen zu dem Thema.

Ich bin nun in der Hundeschule seit etwa 7 Monaten. Mein Hund gehorcht schon sehr gut und natürlich muss noch sehr viel Zeit investiert werden in Übung und Training.
Das hört auch nach dem Erreichen eines gewissen „Status Quo“ wie zum Beispiel der Begleithundeprüfung des VDH auf.

Grundsätzlich ist die Hundeerziehung doch fast wie ein Führerschein. Der, der das Tier besitzt muss lernen es fachgerecht zu lenken und ist auch grundsätzlich verantwortlich, wenn der Hund Fehlverhalten zeigt.
Natürlich liebe ich auch meinen Hund und versuche ihm alles Notwendige zu geben, dass er ein erfülltes freudiges Leben in meiner Familie hat.

Ohne die vielen Videos, TV-Filme und Publikationen hat man gar keinen Anhalt was ggf. richtig oder falsch ist.
Die Erziehungsmethoden von Rütter, Nowak und Milan sind sicher nicht alle goldrichtig, aber auch nicht falsch.
Oft erst Jahre nach den ersten Veröffentlichungen von Erziehungsmethoden für diverse Verhaltensweisen oder Fehlverhalten wird es sich vielleicht herausstellen was „wissenschaftlich“ richtig oder falsch ist …. um ein paar Jahre später widerlegt zu werden.

Die dargestellten Erziehungsmethoden von Frau Nowak und Ihrer Sichtweise des „genbestimmten“ Grundverhaltens ist eben auch eine Variante einen Hund zu erziehen.
Einige Methoden gleichen sich bei allen „Hundeflüsterern“. Und diese sind es, die mir zeigen, was wohl gut funktioniert haben muss.
Zusätzlich habe ich meinen eigenen Trainer in der Hundeschule, der mir seine Methodik zeigt. Alles zusammen genommen hat mir bis jetzt jedenfalls geholfen.

Daher werde ich mir nicht anmaßen die Methoden von Frau Nowak, die sicherlich mit vielen Hunden erfolgreich gearbeitet hat, als „Scharlatanerie“ oder einzelne Sichtweisen einfach so anzuzweifeln. Auch Frau Nowak betont immer, dass nicht jede Methode für jeden Hund/Mensch geeignet ist.
Ein Hund ist ein Nachfahre eines Rudel-Raubtiers. Unberechenbarkeit geht immer einher, wenn man einen Hund in der Familie hat. Mein Hund überrascht mich auch nach 7 Monaten noch mit Verhalten, dass ich nicht gewohnt bin von ihm. Aber das wird noch viele Male in unserem Zusammenleben so sein.

Ich habe gelernt, wie ich in vielen Fällen von Aggression meinen Hund unter Kontrolle bringen kann. Aber ob ich in jeder Situation fehlerfrei die richtige Methodik anwenden werde, bezweifle ich.

Also bin ich froh, wenn Frau Nowak und Co. weiterhin Sendungen machen, in denen ich deren Erfahrungen und Sichtweisen studieren kann.

Bitte lasst also möglichst viele Hundeflüsterer die Chance Ihre Methoden zu zeigen, sonst werden frustrierte Hundebesitzer nicht in die Lage versetzt, Ihr Verhalten gegenüber dem Hund zu überprüfen. Denn der Besitzer eines Hundes ist meist das Problem an der Leine.

Grüße
Lukas

Permalink
  • von Gaby Grabowski
  • 04. Mai, 2016

Hi Lucas,

das ist super geschrieben und entspricht genau der Problematik. Die ultimative Hundeerziehung gibt es nicht und man muss sich aus allem das rauspicken, was man selber gut vertreten kann und was einem mit dem Hund weiterhelfen wird. Ich mag auch Cäsar Milan, finde aber trotzdem einige Dinge, die er anwendet, echt grenzwertig. Ich selber würde sie niemals anwenden. Deshalb ist er nicht falsch. Er hat vielen Hunden wieder in ein normales Leben verholfen. Und so ist es mit jedem Hundetrainer auch. Jeder hat in irgendeiner weise etwas positives zu bieten, denn es ist nicht alles schlecht!!!!

Permalink
  • von Sirilia
  • 05. Mai, 2016

05.05.2016
Ich liebe die Beiträge von Maja Novak und ihre Kommentare zu den einzelnen Situationen mit den Hunden in den Filmen. Die sind einfach stimmig und hochinteressant. Empfehlenswert auch die neuen Filme auf youtube. Ich erlange soviel Wissen über Nuancen in der Hundesprache, da geht mir das Herz auf. Ich denke, die Herren Rütter “ …haben Sie Ihrem Hund schon mal eine richtige Abreibung gegeben?“ und Ploch „… die angeblichen 7 angeborenen Rudelstellungen sind der größte Blödsinn…“ sind, denke ich, mit einem Ego in Sombrero-Ausführung „gesegnet“. Zumindest Rütter verdient bei RTL ja auch gut. Das ist wohl Macho-Gehabe, sonst nichts. Da kommt ne Frau und …. Hallo, gehts noch?
Wie gesagt, ich freue mich über jeden neuen Beitrag von MN.

Permalink
  • von Gaby Grabowski
  • 06. Mai, 2016

von Sirilia

ich habe vor 2 Jahren auch ein Seminar bei Maja besucht und war hellauf begeistert.
Sie hat einfach eine tolle Art an sich.
Ich mag allerdings auch Martin Rütter seit einiger Zeit erst.
Am Anfang war er ja soooo weich gespült, dass ich damit gar nicht klar kam.
Aber er hat doch die Zügel etwas abgezogen und das finde ich sehr gut.
Denn die Hunde in freier Natur werden auch nicht mit Samthandschuhen angefasst.
Ich mag auch Cäsar Milan, aber viele Dinge sind mir echt Grenzwertig und würde sie niemals anwenden.
Der Goldene Mittelweg, von allem etwas ist meiner Meinung nach die richtige Mischung.

Permalink
  • von Petra^
  • 17. Juli, 2016

Sowohl Maja Nowak als auch Cesar Millan gehen das eigentliche „Hundeproblem“ an – nämlich die Energie oder innere Haltung des Hundehalters.
Mit diesen unsichtbaren Einflussfaktoren können die „Wissenschaftler“ unter den Hundetrainern nichts anfangen. Meiner Meinung nach geht es hier nur um Futterneid. Da kommt einer und hat einen völlig neuen Ansatz. Das ruft die Neider auf den Plan.
Es geht nicht darum, den Hund zu ändern, sondern sich selbst zu ändern!!!!!!!!!!!!
Wer das erkennen kann, darf sich auf inneres Wachstum und eine schöne Beziehung mit seinem Hund freuen.

Permalink
  • von gaby
  • 16. Dezember, 2016

von Petra:

Genau das ist der ganze Knackpunkt. Nur verstehen das die meisten Hundehalter nicht. Was ich ausstrahle, spiegelt mein Hund wieder. Der Hund ist im Grunde mein Spiegel. Wer das lesen kann und erkennt, hat einen guten Start mit seinem Hund und ist auf dem besten Weg!!!!

Permalink
  • von Elke Arndt
  • 14. Januar, 2017

Ein Hallo an die Diskussionsrunde ,
eigentlich wurde ja schon alles gesagt. Aber ich möchte doch noch etwas los werden. Ich habe eine Sendung mit Maja N. gesehen und es hat mich nicht mehr losgelassen. Ich habe alle Videos von den Sendungen und vor allem ihre Bücher gelesen. Bin soeben mit dem 4. „Abenteuer Vertrauen “ fertig geworden.
Die Schilderung ihrer Erlebnisse in Lipowka über die Menschen dort und natürlich ihren Hunden hat mich sehr berührt und zeigt mit wie wenig materiellen Dingen man glücklich und zufrieden sein kann, wenn man die eigenen Ansprüche herunter fährt und stattdessen ein respektvolles Miteinander lebt.
Respektvoll auch den Hunden und allen anderen Lebewesen gegenüber, in dem man sie so annimmt und versteht wie sie sind. Und das beschreibt Maja auch in ihrem letzten Buch. Unter anderem auch, wie man dabei zu sich selber finden kann. Wer Maja N.also besser verstehen will, sollte unbedingt ihre Bücher lesen.
Was mir auch Hochachtung abverlangt, dass Maja N. sich auch durchaus immer wieder selber hinterfragt und gegebenenfalls auch korrigiert.
Ich würde sie auch sehr gerne persönlich kennen lernen. Aber das wollen wohl viele.

Permalink
  • von Elke Arndt
  • 14. Januar, 2017

Ich habe übrigens auch schon die Hilfe von Trainern aus Majas Dog Institut bei einem Problem mit unserem Schäferhund in Anspruch genommen. Ich bin begeistert und sehr dankbar.

Permalink
  • von Gaby
  • 14. Januar, 2017

Hallo,
ich habe Maja kennen lernen dürfen. Sie hat mir auch in vielen Dingen die Augen geöffnet.
Heute ist mein Leben, was meine Hunde betrift um einiges ruhiger geworden. Früher bin ich bei Spaziergängen immer zack zack zack gelaufen. Heute geht alles sehr ruhig von statten und wie entspannen sehr dabei. Unser Tag beginnt quasi mich einem sehr ruhigen Spaziergang. Wir tanken da quasi auf. Die Hektik ist vollkommen verschwunden. Dafür ist mein Weg allerdings keine 6 – 10 km mehr lang, sondern maximal 2 – 3 km. Und das dann aber auch in der gleichen Zeit. Maja ist einfach eine tolle Frau. Wir hatten zum Abschluss einen tollen Abend, an dem sie ihre Gitarre rausholte und russische Lieder sang. War sehr berührend und wunderschön am Lagerfeuer. Stockbrot wurde auch gebacken. War wunderschön.

Permalink
  • von Gabi Hühn
  • 16. April, 2017

Die Kritik des BHV ist die logische Folge aus einem Interessenskonflikt heraus: Würden sie die Kommunikation der Maike Maja Nowak in Bezug auf Hunde gutheißen, müssten sie sich gleichzeitig von den Methoden des konditionierten Trainings abwenden. Es widerspricht sich schlicht und ergreifend.
Eine Kommunikation, wie sie Maike Maja Nowak mit dem Hund tätigt, braucht keine Konditionerung. Keine Hilfsmittel, keine Leine, kein Halsband, keine Leckerchen, keinen Clicker. Kommunikation liest den Hund wie er mich liest. Hunde korrigieren selbst oftmals mittels Bewegungseinschränkung, vermitteln immer, was NICHT getan werden sollte. Ein Hund braucht keine Leckerchen, um bei einem anderen was auch immer erreichen. Sitz-Platz-Fuß sind nichts weiter als Kunststückchen für den Hund, haben mit Führung nicht zu tun. Wie oft „funktionieren” Hunde auf Hundeplätzen und sobald das Törchen hinter ihnen geschlossen wurde, wird der nächste Hund angepöbelt usw. … Wie viele Hunde übernehmen aus der Unsicherheit des Hundehalters heraus die Verantwortung und sind damit völlig überfordert. Wenn ich als echter Hundeführer meinen Hund zu schützen imstande bin, ihm durch den Alltag führend Sicherheit vermitteln kann, dann hat mein Hund so ein Verhalten nicht nötig. Ebensowenig sind Leinenrucke und andere aversiven Möglichkeiten jemals ein Zeichen von Führung und Souveränität gewesen.

Permalink
  • von Rita Mülfarth-Sonnenberg
  • 17. Juli, 2017

Guten Abend,

danke, danke und nochmals danke für die tollen Filme von und mit Maike Maya Nowak! Ich habe bisher keinen Menschen kennen gelernt, der über so viel Hundeverstand verfügt und diesen so plausibel weiterzugeben weiß. Jeder der gezeigten Filme ist eine Besonderheit mit den Erläuterungen.
Ich wünsche Frau Nowak für weitere Jahre viel Erfolg mit der Veröffentlichung ihrer Bücher und vor allem der Weitergabe ihrer Erfahrungsschätze.

Schreibe uns deine Meinung

Regeln: Wir freuen uns auf dein Feedback, sei jedoch stets respektvoll und bleibe beim Thema. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor profane, belästigende und missbräuchliche Kommentare, sowie unerlaubte Werbung in den Kommentaren (Spam) zu löschen und Wiederholungstäter zu blockieren.