Hallein: 50% weniger Hundesteuer für ausgebildete Hunde

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 17.04.2013 um 09:46 Uhr, 0 Kommentare

hundesteuer

Die Worte Hund und Steuer passen für uns Hundehalter oftmals schon aus Prinzip nicht zusammen und auch wenn sich hier und da bereits Widerstand gegen die verhasste Hundesteuer formiert, glaube ich persönlich momentan nicht daran, dass die Gemeinden auf diese Einnahmen in Zukunft verzichten werden.

Einen interessanten Ansatz verfolgt Bürgermeister Christian Stöckl jedoch seit kurzem in Hallein (Tennengau), denn hier zahlen Hundehalter, die ihren Hund schon länger besitzen, statt der sonst üblichen 70 Euro Hundesteuer pro Jahr nur noch 35 Euro, wenn sie ihren Hund nachträglich ausbilden lassen.

Der großzügige Steuerrabatt von 50% ist jedoch nur ein kleiner Teil eines umfangreichen Maßnahmenpaketes mit dem man in Hallein seit einiger Zeit versucht die stetigen Konflikte zwischen Hundehaltern, Radfahrern, Joggern und Spaziergängern zu minimieren. Teil des Paketes sind beispielsweise auch zwei neue Hunde-Freilaufwiesen im Halleiner Ortsteil Gamp und in Neualm. Zudem wurde während der Wintermonate der Salzachkai auf der Pucher Seite probeweise zu einer Hunde-Freilaufzone erklärt.

Die neuen Hunde-Maßnahmen scheinen offenbar der richtige Weg zu sein, denn wie Bürgermeister Christian Stöckl gegenüber dem ORF bestätigt, hat die Anzahl der Beschwerden über freilaufende Hunde bereits bereits abgenommen und auch das neue Steuergeschenk wird von den Hundehaltern gern genutzt:

Zitat: Christian Stöckl
Nach dem neuen Gesetz ist ja jeder Hundesbesitzer dazu verpflichtet eine Ausbildung zu machen. Wer zeitlich nicht mehr in diese Richtlinie einer automatischen Hundeausbildung hineinfällt, weil er schon länger Hundebesitzer ist, der bekommt die Hälfte der Hundesteuer erlassen. Wir haben 2012/2013 rund 50 Personen die Hundesteuer erlassen können.

© Foto by Ute Gabriel

Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

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