Eine Online-Petition gegen die Seite gegenhund.org bringt nichts

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 11.04.2013 um 08:29 Uhr, 31 Kommentare

gegenhund

Ich habe wirklich lange darüber nachgedacht, ob ich diesen Artikel überhaupt schreiben soll, denn letztendlich mache ich mit diesen Zeilen nun genau das, was ich eigentlich mit ihnen verhindern möchte – ich gebe den Machern der Seite gegenhund.org eine Plattform um ihren Content weiter zu verbreiten.

Da jedoch seit gestern immer wieder Links zu einer Online-Petition von euch auf unserer Facebook Page veröffentlicht werden und weil ich mehrmals pro Monat E-Mails von besorgten Hundehaltern zu dieser Seite erhalte, möchte ich euch heute einmal meine Sichtweise der Problematik etwas näher bringen.

Ich werde jedoch ganz bewusst in diesem Artikel darauf verzichten, die betreffende Seite gegenhund.org und auch die gerade angesprochene Online-Petition zu verlinken, denn ich möchte die Betreiber der jeweiligen Seiten nicht auch noch durch zusätzlichen Suchmaschinen-Traffic aktiv unterstützen.

Darüber hinaus möchte ich direkt zu Anfang ganz unmissverständlich klarstellen, dass ich die Inhalte der Seite vermutlich genauso widerwärtig, abschreckend, abscheulich und grausam finde, wie vermutlich alle anderen Leser dieses Artikels. Ich bin aber auch der Meinung, dass diese Seite genau zu diesem Zweck ins Netz gestellt wurde, denn die Inhalte auf gegenhund.org sollen ganz offensichtlich polarisieren, provozieren oder einen Sturm der Entrüstung unter uns Hundehaltern auslösen. Und das funktioniert scheinbar auch sehr gut.

Wenn man sich aber mal etwas mehr mit der Seite beschäftigt und einige Dinge auch mal hinterfragt, dann erschliesst sich ganz schnell der Sinn und Zweck des Vorhabens. Das Ziel der Betreiber ist es einzig und allein die Besucherzahlen in immer neue Höhe zu katapultieren, denn je Höher die Anzahl der dort generierten Seitenaufrufe ist, desto mehr können die Verantwortlichen im Zweifel für Werbung auf der Seite verlangen.

Zudem ist für die Inhalte laut Impressum ein gewisser Linh Wang im fernen Hong Kong verantwortlich und selbst wenn dieser ominöse Linh Wang wirklich real existieren würde, dürfte es für die deutschen Behörden so gut wie unmöglich sein ihn dort strafrechtlich zu belangen.

Aber selbst mit einem Sitz in Deutschland dürfte es sehr schwierig werden gegen die Seite rechtlich vorzugehen, denn viele Punkte lassen sich leider durchaus als Satire bezeichnen. Der angebliche Giftköder-Rechner errechnet seine Empfehlungen beispielsweise auf Basis von so „gefährlichen Zutaten“ wie Natriumchlorid (Kochsalz), E300 (Vitamin C) oder putzigen Goldhamstern und zumindest ich habe noch von keinem Hund auf dieser Welt gehört, der durch eine Überdosis Vitamin C vergiftet wurde.

Ob es uns gefällt oder nicht, wir leben nicht in Nordkorea, sondern in einer freien demokratischen Welt mit einem freien Zugang zum Internet und diese Freiheit impliziert natürlich auch, dass wir mit Inhalten im Internet leben müssen, die vielleicht nicht unsere eigenen Meinungen und Interessen repräsentieren.

Es bringt also nichts, wenn wir uns alle immer und immer wieder über die Seite gegenhund.org aufregen und sogar Petitionen gegen den Betreiber ins Leben rufen, denn letztendlich erhalten die Inhalte dadurch nur noch mehr Aufmerksamkeit und das möchten wir doch eigentlich verhindern, oder?

Ich kann also nur alle Leser dieses Artikels dazu aufrufen die Seite in Zukunft komplett zu ignorieren, denn das ist mit Sicherheit die größte Macht, die wir als Nutzer in der Hand haben. Startet also keine neuen Diskussionen in Foren, setzt bitte keine Verlinkungen auf die Seite und startet keine Aktionen zum Verbot der Seite, denn das alles sorgt nur dafür das die Inhalte in Zukunft noch prominenter in den Suchmaschinen zu finden ist.

Wenn Ihr wirklich etwas aktiv unternehmen möchtet, dann teilt bitte zunächst diesen Artikel auf Facebook, Twitter oder wo auch immer um andere Hundehalter aufzuklären. Anschließend meldet die Seite gegenhund.org bitte über diesen Link bei Google als SPAM und wenn wir ausreichend Meldungen organisieren können, haben wir vielleicht sogar Glück das Google die Seite zukünftig nicht mehr in den Suchergebnissen anzeigt.

Update am 28.01.2014

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat die Beschwerden gegen die Seite bereits 2010 aufgrund des fehlenden Straftatbestands abschließend zurückgewiesen. Aus diesem Grund wird eine öffentliche Petition mit Sicherheit auch keine Behörde dazu bewegen, sich noch einmal mit diesem Fall eingehend zu beschäftigen.

Darüber hinaus ist eine Petition schon deshalb sinnlos, weil der Deutsche Bundestag keinen Einfluss auf diese Seite hat und deutsches Recht hier auch nicht angewendet werden kann. Das folgende Schreiben erklärt detailliert, warum die Seite gegenhund.org laut Staatsanwaltschaft legal ist.

Bitte informiert euch, bevor Ihr weiterhin diese unsinnigen Petitionen unterschreibt und den Betreibern dieser Plattform auf diese Weite nur noch mehr mediale Aufmerksamkeit zukommen lasst.

Schreiben der Staatsanwaltschaft Koblenz:
https://dl.dropboxusercontent.com/u/7880593/gegenhund.pdf

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Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

31 Reaktionen

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  • von Legion
  • 11. April, 2013

http://www.golem.de/news/icann-anonyme-domains-soll-es-nicht-mehr-geben-1304-98650.html

Diese Seite wird warsch durch host / whois protection gesichert dies ist in naher Zukunft illegal (siehe Quelle)

solange der Hoster sich nicht Finanziell übernehmen will (offshore+DDOS protection) könnte man die Seite auch einfach aus dem Netz bomben? (DDOS/LFI/ABUSE….)

wir können Sony, BKA, CIA etc lahmlegen…. da is so eine Webseite doch ein Witz mit ihrer „Sicherheit“
Am besten noch die Angaben der Betreiber/reellen Eigentümer offen legen den Rest erledigt der wütende Mop =) alles muss man selber machen….

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@Legion 🙂

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  • von Albas
  • 11. April, 2013

@ Author: Sehr guter Artikel: Danke 😉
Gut beschrieben. Dazu kann ich empfehlen:
http://www.zeit.de/digital/internet/2012-06/trolle-internet

Das Netz ist frei, und das ist auch gut so.
Mit etwas Medienkompetenz lassen sich solche Seiten ganz einfach ignorieren.

@Legion: Du bist ja niedlich, spielst du Anon?
DU kannst gar nichts. End of story. Failfag

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  • von Sonja
  • 11. April, 2013

Sauerrei das sowas nicht bei Facebook gelöscht wird…

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  • von Albas
  • 12. April, 2013

Ich finds ne Sauerei das Sonja hier posten darf.
Kann die mal jemand löschen… ?
Wenn wir schon bei Willkür sind…

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  • von Seng Vera
  • 12. April, 2013

Ist doch egal wer hier postet solange es gegen die selbe Sache ist!!!
Wir sollten ALLE 1 Ziel haben und Uns nicht wie im Kindergarten benehmen!

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  • von Albas
  • 15. April, 2013

Ach was…
Für mich ist Zensur Kindergarten ^^

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  • von Susi Sonnenschein
  • 27. Mai, 2013

Eine online petition ist zumindest ein legaler Weg etwas zu erreichen.Das ist positiv um die Leute wach zu rütteln. Es geht doch immer um die Masse mit der man etwas erreichen kann weil diese Leute dieser besagten Seite….gegen Hund im Grunde eine MInderheit darstellt.Wir sind denen haushoch überlegen und jetzt gehts noch darum diese hirn verbrannte Seite aus dem Netz zu kriegen. Haltet das Netz sauber! Tut etwas, schaut nicht weg!!!! Unterstützt Sozialverbände,Tierheime und ganz wichtig Religionen !!! Gebt den IRREN keine Chance! Passives Verhalten Eurerseits gibt solchen Irren immer mehr Macht.Wehrt Euch!!!!!
MEIN BUCH TIP an alle : Der Michael Jackson Code! Das Buch erklärt sämtliche Hintergründe wer auf dieser Welt die ( möglichen) Strippenzieher sind und schon immer waren….das Buch ist eine geistige Bereicherung !!!! Für mich war das eine Erleuchtung!

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[…] hunde-aktuell.de […]

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  • von Rolf S.
  • 19. Juli, 2013

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll bei soviel Fehlinformation, die hier verbreitet wird.

Hab die Seite grad mal n bissel analysiert und finde ums Verrecken weder Werbung (Klar, welcher Werbetreibende möchte auf einer Seite, die sich einem so kontroversen Thema widmet, schon sein Produkt beworben wissen!?) noch finde ich Hinweise auf versteckte Tracking-Elemente, die der Besucherzählung dienen. Von daher ist genau das Gegenteil von dem, was Hr. Schoppengerd schreibt, zutreffend, nämlich dass man eventuell durch erhöhten Contentabruf dafür sorgen kann, dass das Trafficlimit schnell erreicht wird und das Hosting den Betreiber teuerer kommt. Abgesehen davon ist die Seite ohnehin bereits in zahlreichen Foren usw. erwähnt worden und entsprechend einer breiten Userbasis bekannt.

Zweitens: Im Gegensatz zu den Inhalten des fraglichen Angebotes kann der implizite Aufruf zu DOS-Attacken durchaus strafrechtliche Relevanz haben, ich wäre mit solchen Äußerungen vorsichtig, Fr./Hr. Legion! Entscheidend ist, wo die Inhalte gehostet werden, nicht, in welcher Sprache das passiert. Da der betreffende Anonymisierungsdienst offenbar seine Firma in Kalifornien betreibt und der Rechnerpark nach Panama ausgelagert ist (?), gelten deren juristische Maßstäbe, nicht deutsche. Anon-Dienst hat gewirkt, ich wüsste jetzt auf die Schnelle keine Methode, wie man den tatsächlichen Standort des hostenden Rechners ermitteln könnte. Vll. ist es sogar eine regional verteilte Serverfarm a la Akamai-Technologies oder so…

Drittens: Wenn anhand des Giftköderrechners schnell ersichtlich wird, dass es sich zumindest um kein durch und durch ernstes Angebot handeln kann, wie das der Autor dieses Artikels schon erkannt und kommuniziert hat, möchte ich wissen, warum dann „wütende Mobs“ und Strafverfolgungsbehörden sich dieser Webseite annehmen sollten. Haben sie übrigens schon getan, mit einleuchtend klarem Ergebnis, siehe
http://www.projekte.awm2009.de/Formulare/20.pdf
, hier firmierte die Seite noch unter einer .info-TLD.

Viertens: @Susi: Sind Sie sich da so sicher, dass Gegner der privaten Hundehaltung eine so kleine Minderheit darstellen? Was hat die Problematik egtl. mit Religion zu schaffen? Ich für meinen Teil bin jedenfalls für absolut uneingeschränkte Meinungsfreiheit, auch wenns um delikate Themen geht (Bevor Fragen kommen, ja, das meine ich auch mit esoterischem Quatsch, Holocaustleugnung, unliebsame politische Elaborate wie diese von dem…*räusper*…Autor Jan v. Helsing usw.). Denkverbote dürfen nicht sein und sind einer Gesellschaft, die sich Demokratie auf die Segel geschrieben hat, schlicht unwürdig. Weiterhin gab es schon zahlreiche Versuche, durch Onlinepetitionen die Betreiber dieser Seite in die Knie zu zwingen, alle ohne nennenswerten Erfolg. Ganz ehrlich, wie soll das eigentlich konkret ablaufen, so eine Petition? Ich denke eher, dass es bei den Betreibern entsprechender Angebote zahlreiche schwarze Schafe gibt, deren einziges Anliegen das Sammeln gültiger Mailadressen ist, um dann Spam abzuladen. Bei den Personen, die so naiv sind zu glauben, derartige Petitionen zeigen ernsthaft Wirkung, kann ich mir vorstellen, dass überdurchschnittlich viele Rezipienten der Mailwerbung auf Selbige einsteigen werden. Ok, ich schweife ab von der Kernthematik…

Fünftens: Die Betreiber von gegenhund.org führen eine Liste mit Beißvorfällen aus Recherchearbeit in täglichen Presseberichten, was die Legitimität der Forderung nach Haltungsverbot, zumindest für bestimmte Personengruppen, in meinen Augen klar untermauert. Hunde sind nunmal Raubtiere und ein jeder, der behauptet, im Bilde zu sein über das Programm, was im Schädel eines Hundes abläuft, belügt sich selbst und, schlimmer, auch seine Mitmenschen, die dann die Folgen unsachgerechter Haltung zu ertragen haben, angefangen vom noch harmlosen Dauergekläffe und unfreiwilligen Scheißehaufenparcours, zu denen Fußgänger, vor allem in urbaner Umgebung, gezwungen sind, bis hin zu schweren Verletzungen, die Hunde immer wieder verursachen.
Befürworter der Hundehaltung stoßen in Gegenhunds Gästebuch praktisch täglich ekelhafte Gewaltfantasien und Morddrohungen gegen die Betreiber aus, meist vorgetragen in miserabler Ausdrucksweise und gespickt mit himmelschreienden Orthographiefehlern. Wie soll man nur jemanden ernst nehmen und sich auf eine (meist nicht vorhandene) logische Argumentationskette einlassen, wenn der Betreffende nicht in der Lage ist, auch nur 2 Sätze in verständlichem Deutsch zu verfassen? Meine Beobachtung, auch in meinem privaten Umfeld, ist die, dass die glühensten Hundsbefürworter gleichzeitig auch die Mischpoke an Personen stellt, denen ich guten Gewissens mangelnde Bildung und unterdurchschnittliche Ausprägung eines Rechtsbewußtseins und eines humanistischen Gedankengangs attestieren muss. Je größer der Hund und je marzialischer seine Erscheinung, desto bekloppter der Halter – sorry, es ist so, warum werden denn vornehmlich die sogenannten Listenhunde von Personen gehalten, denen ihr Motorrad wichtiger ist als ihre Familie oder von solchen mit wenig Haar, aber entsprechend mehr Hass auf ihre zugewanderten Angehörigen der gleichen Spezies, nur weils diese nicht das Glück hatten, im gleichen Land wie der Nazi geboren worden zu sein!? Auch kenne ich ein Pärchen, was sich ganz klar gegen Kinder, aber zu ihrer Gott sei Dank kaum körperlich leistunsfähigen Qualzucht namens Old English Bulldogge bekennt. Da stimmt doch schonmal grundsätzlich was nicht in den Lebensansichten mancher…

Sechstens: Wenn wir schon beim Thema artgerechte Haltung und Qualzucht sind: Der Hund braucht seinen Auslauf, so argumentieren die verantwortungslosen Personen, die ihren Hund (oft trotz Leinenpflicht) in stark frequentierten Gebieten frei umher tollen lassen, wohlweislich der Gefahr, derer sie vor allem Kindern damit aussetzen. Warum sieht man hier nicht eine klare Diskrepanz zwischen den Bedürfnissen des Hundes und denen der Menschen, die zwangsläufig mit der Hundehaltung konfrontiert werden? Für den Bewohner einer Stadtwohnung sollte es völlig natürlich sein, sich gegen die Anschaffung eines Hundes zu entscheiden, weil er ihm keine adäquaten Lebensumstände bereiten kann. In ländlicher Gegend sieht das sicherlich anders aus, aber auch hier sollte der Hund nicht als Spielzeug, Kindersatz oder Prestigeobjekt in stickigen Wohnungen dahinvegitieren, sondern Aufgaben wahrnehmen, die der Mensch im Zuge der Domestikation ursprünglich für Hunde vorgesehen hat: Eine Partnerschaft, die auf sichere Nahrungsversorgung von der einen und dem Erbringen von Wach-, Schutz-, Hüte- und Jagdaufgaben von der anderen Seite abzielt. Stattdessen kann sich der Mensch rühmen, abartige Karrikaturen des Wolfes erschaffen zu haben, Hunde, deren Atmungstrakt nicht die erforderliche Luftmenge bei Belastung zu händeln imstande ist, Tiere, deren äußere Erscheinung an die Kastanien erinnern, aus denen wir im Kindergarten mittels Streichhölzern Tiermodelle formten, Hunde, deren Skelett derart verunstaltet wurde, dass sie ab mittlerem Alters unter allerlei schmerzhaften Gebrechen der hinteren Wirbelsäule und der Beckengelenke zu kämpfen haben und solche, denen ein Fellwuchs angezüchtet wurde, was sie zwar zum Leben in kaltgemäßigten Klimazonen tauglich macht, nicht aber in Gebieten, deren sommerliche Teperaturmaxima 30°C übersteigen – Hunde können ihre Körpertemperatur nicht über Schweißproduktion regeln, entsprechend „matt“ erscheint ein solches Exemplar in den Sommermonaten. Meines einen Bekannten kurzhaariger Stafford ist schon nach 3 Runden im Garten platt, wie müssen sich nur die armen Kreaturen Yorkshire, Pudel, Malteser oder auch Collie im mitteleuropäischen Sommer fühlen? Sadistenvereine wie die FCI definieren diese widernatürlichen Zuchtansätze auch noch als „Rassestandard“ und mobben einen jeden, der es wagt, diese abartigen Quälereien zu monieren, konsequent aus ihrem Mitgliederverzeichnis. Ich kann mich an eine Reportage der ÖR-TVs erinnern, in der im Zuge einer Leistungsschau ein Tierarzt Aufklärungsarbeit ob den Qualzüchtungen leisten wollte – man schmiss ihn raus aus dem Veranstaltungsareal…

In meiner Nachbarschaft gibt es 2 Hundehalter, denen es egal ist, ob sich ihre Mitanwohner angesichts des täglichen Gekläffes und Gejaules gestört fühlen. Einer der beiden ist den ganzen Tag nicht zu Haus und seine beiden Lärmer sauen alles an, was sich vorm Gartentor bewegt. Der dritte Hund des anderen Nachbarn winselt und jault wenigstens nur, in halbwegs erträglicher Lautstärke. Korrekt ist das dennoch nicht, wenn ich mich am späten Nachmittag in meinem Gartenstuhl von der Arbeit erholen will, bitte ich mir Ruhe aus! Mal eine Minute Kläffen, kein Thema, das sind numal Umgebungsgeräusche, aber wenn die 3 Tölen sozusagen arbeitsteilig mir an den Nerven sägen, hört der Spaß auf. Dummerweise kann man in solchen Fällen auch juristisch nicht viel dagegen halten, ich weiß ja noch nichtmal, wann welcher Hund konkret der Verantwortliche ist. Unter diesen Umständen und angesichts der verkoteten Areale, wundert es Sie, dass manche rabiate Gesellen dann zu drastischen Maßnahmen, z.B. Gift, greifen? Mich nicht…

MfG Rolf

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  • von Mario F.
  • 25. Juli, 2013

@Rolf. Ich gehe mal davon aus, dass Sie eher keine Hunde mögen. Gut, der eine so, der andere so. Was mich jedoch stört, sind einige Ihrer Anspielungen auf die Intelligenz der Hundehalter. Dies ist eine sehr oberflächliche Betrachtungsweise und zeugt von sehr großer Intolleranz Ihrerseits. Ich persönlich mag z. B. keine Katzen, da diese mir fast täglich gegen die Haustür pinkeln. Ist das aber ein Grund eine Seite mit Hasstiraden gegen Katzen und Katzenhalter zu betreiben? Eine Seite mit Darstellung von Gewalt gegen Tiere und beleidigenden Betitulierungen der Halter? Ich meine nicht, da dies nicht meine Vorstellung von Moral und Ethik ist. Oder zu behaupten, je haariger die Katze, desto dämlicher ist der Besitzer oder wie in Ihrem Beispiel, je größer der Hund usw.
Ich weiß nicht, in welchem sozialen Umfeld Sie leben, aber hier bei mir ist es nicht so!!!

Wenn ich die Scheuklappen aufsetzte, sehe ich nur das, was ich sehen will. Aber es gibt noch mehr als Schwarz und Weiß. Es gibt auch noch links und rechts. Vergessen Sie das nicht.

Auch ich habe mir die Seite im Internet angeschaut und empfand es als widerwärtig. Dann habe ich die Spuren dieser Seite verfolgt, die in den gängigen Social Networks zu finden sind (Facebook, Yutube usw.). Ich glaube vielmehr, dass es sich hierbei um Brandstifter und Brunnenvergifter handelt, die die Reaktion der Betroffenen provozieren wollen. Quasi Heckenschützen, die im Schutze der anonymisierten Welt des Internets unterwegs sind um so einen Scheiß zu verbreiten. Eine sinnlose Verschwendung von Ressourcen. Was ich noch schäbiger finde, ist die Tatsache das diese sogenannten Menschenfreunde angeblich Ihre Identität preisgeben, sich aber ich Wirklichkeit es um Personen handelt, die mit dieser Sache rein gar nichts zu tun haben. Siehe das Dokument aus Ihrem Beitrag.

Es besteht auch der Verdacht, dass es nicht nur Hunde sind, sondern werden die oder der Betreiber auch mit einer anti-muslimischen Seite in Verbindung gebracht werden. Diese ist aber (glaub ich zumindest mal) erfolgreich vom Netz genommen worden. Das wiederrum untermauert meine Vermutung, dass es sich halt nur um eine kleine, dumme und vor allem feige Querulanten handelt, die meiner Beachtung nicht wert sind.

Zum Thema „Meinungsfreiheit“: Grundsätzlich gebe ich Ihnen da recht. Jedoch hat jede Freiheit Grenzen. Die persönliche Freiheit hört da auf, wo die Grundrecht anderer verletzt werden. Jeder kann seine Meinung haben, muss diese aber nicht anderen ins Ohr bzw. ins Auge drücken. Ich darf mich nicht wundern, dass mich keiner leiden kann wenn ich das herrschende Moral- und Ethikempfinden mit Füßen trete. Aber Gott sei Dank kann man ja immer noch das Deckmäntelchen der Satire drüber legen. Naja, stellen Sie sich mal vor, Sie begegnen einer Gruppe Rocker (z. B. Hells Angles o. ä.) und Sie werfen den an den Kopf, dass die nur „abgefuckte Dreiradfahrer“ sind. Aus der Nummer kommen Sie mit der Entschuldigung „Sorry, Kumpels. Das war nur Satire!“ nicht raus.

Abschließend möchte ich Ihnen nur noch sagen, dass ich Ihre Meinung respektiere. Das heißt aber nicht, dass ich diese mögen muss. Allerdings beim Punkt 6 Ihre Ausführungen muss ich Ihnen uneingeschränkt Recht geben. Jedoch ist das nicht das Tier schuld, sondern sein Schöpfer. In dem Fall der Mensch. Daher sollte sich der Hass immer gegen das andere Ende der Leine richten.

P.S.: Zu Punkt 5 wäre noch anzumerken, dass die Beiträge der Hundehasser auch nicht gerade von überdurchschnittlicher Intelligenz zeugen. Also Hundehalter als „Köterficker“ zu bezeichnen, ist eher Niveaulimbo als eine sachliche Argumentation.

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  • von Mario F.
  • 25. Juli, 2013

Nachtrag @Rolf:
Wenn ich Sie also richtig verstehe, wäre es für Sie vollkommen legitim, dass ich im Falle einer Gewalttat gegen meine Person ein derartiges Forum ins Netz stelle.
Das heißt also, wenn ich in Köln vor dem Hauptbahnhof von einer Horde türkischer Mitbürger (nur ein Beispiel, könnten auch andere Nationalitäten oder politische Lager sein) krankenhausreif geschlagen werden, dass ich eine Website mit pseudosatirischen Inhalten ins Leben rufe mit ähnlichen Gewaltfantasien wie auf dieser besagten Seite? Wäre doch auch irgendwie Satire…. oder etwa doch nicht?

Sie bemängeln die Ausdrucksweise der Hundefreunde, die sich (wohl zu recht) beleidigt fühlen oder vielleicht auch um das Leben ihres Tieres fürchten. Bitte realisieren Sie es für sich, das dies ein höchst emotionales Thema ist. Sie dürfen auch nicht vergessen, dass es im Netz leider Gottes genug Flachbirnen gibt, die dieses für bare Münze nehmen. Und zwar auf allen 3 Seiten (Pro, Contra oder Scheißegal – Hauptsache ein paar in die Fresse!).

Rechtlich mag es sein, dass dieser Dünnschiss in trockenen Tüchern ist. Aber ich verweise nochmals auf die ethischen und moralischen Bedenken gegen die Legitimität einer solchen Seite.

Und noch eins: Es ist wohl arg übertrieben, dass Sie alle Hundehalter zu pathologischen Vollidioten und alle Hunde Killermaschinen erklären , nur weil Sie mal vielleicht in einen Hundehaufen getreten sind.

Sie mögen zwar sehr eloquent sein und vielleicht über eine hohe Bildung verfügen. Aber man muss auch mal Tolleranz gegenüber anderen zeigen.

MfG Mario F.

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  • von Knutsen
  • 27. Juli, 2013

Hallo Rolf S., hallo Mario F.,

ich muss aus persönlicher Erfahrung Rolf S vollkommen zustimmen. Ich finde es immer wieder erschreckend, mit welcher Intoleranz Hundebesitzer vorgehen, wenn man sich kritisch gegen ihre heile Hundewelt äußert. Eine Diskussion mit Hundebesitzern wird meist umgelenkt, und es wird versucht den Kritiker mit Rassisten zu vergleichen, oder es werden einfach flache Beleidigungen verteilt.
Die sachliche Ebene wird leider selten gefunden.
Was mich zum Beispiel stört, ist die immer mehr zunehmende Hundehaltung bei berufstätigen Menschen, die dann den Hund stundenlang tagsüber zu Hause lassen, dann abends schnell den Hund egal wo machen lassen. Das Häufchen wird natürlich liegen gelassen – darauf angesprochen entweder arrogante bis aggressive Antwort…
Das andere Thema Bisse – schauen Sie doch mal in den Newsticker bei gegenhund.org – Hundebesitzer bejammern meist die armen Hunde in den Foren, wer redet denn von den Opfern ? Tote oder verstümmelte Kinder und Erwachsene…
Und den Vergleich, dass es sich um eine Waffe handelt, und der Halter dann ausnahmsweise mal nicht so gut war nehme ich gerne auf; was wäre denn wenn zum Ausgleich jeder Nicht-Hundehalter mit einer geladenen Waffe, (sichtbar), herumlaufen würde ? Der tut ja nichts, ist ja gesichert…

In dem Sinne
wuff

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  • von Uwe H.
  • 05. August, 2013

Hallo,

schön, dass auf die anfangs lächerlichen Wichtigtuer-Drohungen eines Hundehalters (Legion) ein differenzierter Leserbrief von Rolf S folgte.

Mario F versucht krampfhaft, Rolf S auf halbwegs intelligente Weise zu widerlegen, schafft es jedoch nicht.

Als ich GegenHund.org zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich auch: „was sind das denn für welche?“. Aber wenn man sich einmal wirklich objektiv Gedanken darüber macht (was Hundehaltern schwer fallen dürfte, da ihr Gehirn schon subjektiv beeinflusst ist), muss man zum Schluss kommen, dass Gegenhund Recht hat:

Hundehaltung ist eine emotionale, irrationale Entscheidung aus rein egoistischen Gründen zur persönlichen Belustigung. Punkt.

Die Seite erregt vermutlich auch deshalb so viel Unmut (abgesehen von satirischen Übertreibungen), weil sie in Wahrheit Recht hat und sich viele Hundehalter ertappt fühlen. Gut, dass es solche Seiten gibt!

noch zur Info: ich habe in keinster Weise etwas mit Gegehund zu tun, ausser dass sie mich überzeugt haben.

Grüsse

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  • von Andrea
  • 04. September, 2013

Liebe Hundefreunde und „Hundegegner“

Ich selbst bin Hundehalter und bin per Zufall auf die Webseite gegenhund gestossen. Erst war ich ziemlich geschockt und leicht beleidigt, nach Hinterfragen der Webseite wurde mir doch einiges klar, warum sich einige Menschen so unglaublich über Hunde und Hundehalter aufregen.

Lebe in ländlicher Gegend und kann mein Hund bedenkenlos frei laufen lassen – da mir auf meinem 3-stündigen Spaziergang meist nur ein Hundehalter und sonst niemand begegnet. Würde ich anders Leben, käme mir ein Tier nie ins Haus. Es ist unfair gegenüber dem Tier, ihm nicht den Freilauf zu gewähren, das es nötig hat!

Bin ich in der „Zivilisation“ mit meinem Hund unterwegs, ist für mich „Hund an der Leine“ reine selbstverständlichkeit – nicht jeder mag Hunde, dies müssen wir Hundehalter akzeptieren, respektieren und richtig damit umgehen. Leider muss ich sagen, dass viele Hundehalter diesbezüglich sehr intollerant und egoistisch sind. Aussagen wie: „Der tut doch keinem was“, hör ich von jedem Hundebesitzer. Dreht man sich um, beisst dir der Hund in die Wade… NIEMAND kann garantieren, dass sein Hund nicht beisst! Dies muss jedem Hundebesitzer bewusst sein!

Zusätzlich frage ich mich, warum regen sich gewisse Hundehalter über diese Webseite und einige Komentare hier auf?
Wahrscheinlich weil sie sich persönlich angegriffen fühle – aber warum?
Weil wohl viele Hundehalter genau so egoistisch sind wie sie beschrieben werden!

Jeder Hundehalter muss sein Tier 100% im Griff haben, wenn dies nicht der Fall ist, soll er sich einen Kanarienvogel anschaffen!
Jeder Hundehalter muss seine Verantwortung gegenüber dem Tier und den Mitmenschen bewusst sein!
Jeder Hundehalter muss verpflichtet sein, mit seinem Tier zu arbeiten, es zu fordern, zu fördern und Rassegerecht zu erziehen! Auch kleine putzige Hunde brauchen Erziehung, Grenzen und eine geistige Herausforderung Liebe Designerhundefreunde!
Jeder Hundehalter muss dazu verpflichtet sein, ein agressives Tier einzuschläfern! Ein Hund ist nicht von natur aus agressiv und angriefslustig! Jede Hunderasse hat seine Aufgabe aber keine Hunderasse ist bestimmt, Menschen anzugreifen!

Ich verstehe den Ärger der Nicht-Hundeliebhaber, denn ganz unrecht mit der Intolleranz gewisser Hundehalter haben sie nicht. Bitte schmeisst jedoch nicht gleich alle Hundehalter in den Selben Topf – es gibt ganz viele verantwortungsvolle Hundehalter!

Liebe Hundegegner, bestraft nicht die Tiere für das, was der Mensch aus ihnen macht!

Grüsse

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  • von Werner
  • 06. Oktober, 2013

Ich verstehe ehrlich gesagt die Aufregung über die Webseite nicht, die klar Satire ist.
Klar ist nicht jeder Hundehalter ein schlechter Mensch, klar gibt es genug, die verantwortlich sind. Diejenigen brauchen sich da aber auch gar nicht angesprochen fühlen.

Unabhängig davon wie man zum Inhalt steht:
Inwiefern *schadet* die Seite irgendwem? Wieso wird stark gegen diese Seite mobilisiert? Was erreicht man, wenn die Seite weg ist?

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  • von Rolf S.
  • 09. Oktober, 2013

Sehr geehrter Mario,

einen Dank für Ihr Feedback! Das haben Sie richtig beobachtet, ich bin wahrlich nicht unbedingt ein Freund von Hunden, oder besser: Der von Hinz und Kunz betriebenen Hundehaltung. Meine Wahrnehmung bzgl. der Relation „Erscheinungsbild des Hundes vs geistiger Kapazität des Halters“ mag nicht repräsentativ sein, dennoch muss ich dahingehend eine Tendenz feststellen, wenn Sie andere Beobachtung machten, OK. Dennoch: Wann haben Sie das letzte mal eine ältere Dame mit einem Schäferhund oder einem Rottweiler gesehen? Umgekehrt: Sind Ihnen schonmal offensichtliche Nazis mit einem Pinscherartigen oder einem Papillon-Spaniel unter die Augen gekommen? Ich sehe da jedenfalls eindeutig Zusammenhänge. Lassen wir es bitte im Raum stehen als Anregung für jeden Leser unseres Diskurses, darüber sich seine eigenen Schlüsse zu ziehen.

Dass Ihnen Katzen regelmäßig den Eingangsbereich vollschiffen ist durchaus ein Grund, eine Grundhaltung zur Frage der Katzenhaltung und deren Freilauf einzunehmen und wenn Sie deswegen Schmähkritik üben, wäre ich einer der letzten, der Ihnen deshalb die Krätze an den Hals wünschen würde, wieder in der Überzeugung meinerseits, dass jede Meinung ihre Existenzberechtigung hat, zumindest solange sie logisch nachvollziehbar begründet ist. Das ist sie in diesem Fall, Urinmief IST ein Ärgernis, v.A. dann, wenn er regelmäßig durch die umherstreifenden Kater erneuert wird. Bauen Sie sich eine elektrische Vertreibeinrichtung: Ein blanker Draht für die Wand, ein Streifen Alufolie aufm Boden, 5-6 9V-Batterien, Klebeband, Verbindungsleitung und ne Krokoklemme, notfalls Wäscheklammer, wird sich ja wohl in jedem Haushalt finden bzw billig zu erwerben sein – den Aufbau müssen Sie auch nicht monatelang an Ihrer Mauer installiert lassen, Katzen raffen das schnell. Alternativ auch ein Hochvolt-Impulsgerät, der Elektroniknerd in Ihrem Bekanntenkreis wird Ihnen sicher einige Vorschläge machen können.

Natürlich ist Provokation und Aufrüttelung ein Anliegen der Betreiber von Gegenhund, wenn nicht sogar ihre hauptsächliche Intention. Von daher kann ich sagen, dass mir nur selten eine derart clevere und gleichermaßen groteske Verquickung eines Realproblems mit derb-satirischen „Lösungen“ untergekommen ist, die Leute verstehen ihr Schreiber-Handwerk und mir jedenfalls hat diese Seite schon viel Amüsement beschert und mich andererseits, konform zur Kernaussage der Seitenbetreiber, nachdenklich gestimmt ob der zahllosen Körperverletzungen durch Hundeattacken, deren Meldungen dort mit eiserner Disziplin immer wieder aus verschiedenen Nachrichtenquellen zusammengetragen werden. Die Leutz machen sich sogar die Mühe, die essentiellen Teile der Berichte aus fremdsprachigen Medien zu übersetzen. Dieser Teil ihres Webangebotes ist (leider) ganz und gar nicht vor satirischem Hintergrund und diese Tatsache muss ich den Betreibern sogar vorwerfen, nämlich dass sie bitterernste Tatsachenberichte mit heftigem Galgenhumor verweben, was ersteres evtl. sogar in der Vorstellung eines „NurMalDrüberLesers“ zur Bagatelle relativiert.

Zur Person des angeblichen Hauptautors bzw. des Registrars der Domain, der Ihrer Meinung nach auch ein islamophobes Webangebot betreute: Ich vermute mal stark, Sie meinen dieses Dokument

(Link aus rechtlichen Gründen durch die Redaktion entfernt)

, in dem der sonst öffentlichkeitsscheue (Mit)autor Gegenhunds auf einmal die Hosen herunterlässt und mit Klarnamen sowie seinen Forderungen auftritt. Glauben Sie ernsthaft an die Urheberschaft dieses Blogs seitens eines Betreibers von Gegenhund? Einige Sekunden des Nachdenkens und es wird völlig ersichtlich, dass dieser Blog nur von einer dritten Person eingerichtet worden sein kann, um eine Person namens „T. Servatius“ durch Rufmord zu schädigen, was ja auch verflucht gut geklappt hat, siehe die Suchmaschinenergebnisse, wenn man mal „tobias servatius“ ins Eingabefeld reinhackt. Diese Seite und ein Herr Servatius hat nicht das Geringste mit gegenhund.org zu schaffen, davon bin ich fest überzeugt.

Machen Sie bitte auch nicht den Fehler, die kunterbunten Verlautbarungen irgendwelcher Mitschreiber und Videodreher in den sozialen Netzwerken als Maßstab für eine korrekte Einordnung der fraglichen Seite heranzuziehen! Der ebenso idiotische wie effekthascherische Selbstdarsteller „LeFloid“ zum Beispiel sitzt in seinem 3 Themen umfassenden Videobeitrag

(Link aus rechtlichen Gründen durch die Redaktion entfernt)

mindestens zweimal einer Fehlinformation auf. Er stellt den Giftköderrechner der Seite vor und zur Diskussion, erkennt aber nicht den durch die Auswahlmöglichkeiten des „Giftes“ offensichtlichen satiren Hintergrund – wenn ich sein Chemielehrer wäre, ich würde ihm den Arsch versohlen, bis er mir das Periodensystem auswendig aufsagt! Dass er dann noch rotzfrech einen Beitrag von Holger Kreymeiers Videoblog „fernsehkritik.tv“ geklaut hat und behauptet, zum Dreh dieser unsäglichen Sendung mit der Kindsmisshandlerin Saalfrank sei ein Hund vom Produktionsteam zu Tode gebracht worden, setzt dem verleumderischen Charakter seines Youtube-Kanals die Krone auf. Andere zur reflektierten Analyse unfähige Personen folgen ihm auch noch wie die Lemminge und wettern ihrerseits gegen RTL, obwohl keinerlei Beweis dafür vorliegt, dass der Hund der darstellenden Familie von dem Supernanny-Produktionsteam um die Ecke gebracht wurde. Im Gegenteil: Kreymeier selber stellte genau das in einem Kurzclip einige Tage nach der Veröffentlichung der betreffenden Fernsehkritik-Ausgabe nochmals klar! (Ich möchte hier keine Lanze für RTL brechen, das Privat-TV ist in meinen Augen eine der abscheulichsten „Errungenschaften“ der modernen Medienlandschaft, aber fair sollte man schon bleiben…) Das Ekelmagazin „taff“ von Blöd7 war sich einige Zeit später auch nicht zu schade, seinerseits in das gleiche Horn zu stoßen und eine Menschenjagd auf den angeblichen Gegenhundbetreiber zu starten, ebenso mit Fremdschämpotential wie auch mit Armseeligkeit gesegnet und untermalt durch ein Interview mit einem angeblichen Anonymous-Mitstreiter – mir kam die Galle hoch!

Um Ihr Beispiel mit den Gewalttätern aufzugreifen, die Sie hoffentlich nicht eines Tages krankenhausreif prügeln: Es existieren Werke von Flachbirnen (um mich Ihres in diesem Fall durchaus zutreffenden Wortschatzes zu bedienen), die ebensolche Hasstiraden gegen ausländische Mitbürger, Asylanten und Zugewanderte betreiben, Sie müssen sich gar nicht mehr bemühen, selbst tätig zu werden (war nur hypothetisch, ich weiß). Kennen Sie das da?

(Link aus rechtlichen Gründen durch die Redaktion entfernt)

DAS ist wirklich eine menschenverachtende und brandstiftende Seite, die sich oft genug in unlogischer Argumentation, öfter aber in purem, unbegründetem Hass gegen bestimmte Personengruppen ergießt, speziell in den Leserkommentaren. Die Frage nach der Grenze zur Satire ob kruder und oft völlig unpassender Wortwahl stellte ich mir da schon oft, die meinen es aber offenbar sehr ernst. Ebenso wie bei Gegenhund lese ich dort regelmäßig, aber nicht, um Wasser auf meine Mühlen zu bekommen, sondern um mich an der grenzenlosen Voreingenommenheit, Dummheit und Intoleranz mancher Schreiber zu belustigen – ja, objektiv betrachtet ist das nicht wirklich lustig, aber halt ein weiteres mal von Meinungsfreiheit gedeckt. Besser so, als Zensur an allen Ecken und Enden, so gewinnt man wenigstens Erkenntnisse, wie manche Menschen so ticken, exakt wie bei den Gästebuchbeschmutzern bei Gegenhund…

An Uwe: Ja, mit Ihrer Vermutung, „getroffene Hunde bellen“, gehe ich d’accord. Interessanter Gedanke, muss durchaus zugeben, in diese Richtung noch gar nicht vermutet zu haben… Finde es gut, dass die Seite wenigstens auch mal einen Menschen zum Umdenken bewegt hat und Sie sich der Argumentation vorurteilsfrei geöffnet haben.

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  • von Rolf S.
  • 16. Oktober, 2013

Na herrlich, alle Direktlinks wegzensiert. Soviel zum Thema Meinungsfreiheit, wenn man bestimmte Dinge durch Quellenangabe verständlich machen will. Danke, Herr Administrator! Hey, fernsehkritik.tv ist auch ein direkt verfolgbarer Link auf ein Angebot, was GiKö-radar.com nicht tangiert, warum ist denn diese URL noch vorhanden?

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  • von Rolf S.
  • 16. Oktober, 2013

Ach ja, der letzte zensierte Link verwies auf „Politically Incorrect“, sicher leicht zu suchmaschinen…

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  • von sascha
  • 16. November, 2013

Die Seite ist doch kompletter Fake,selbst die angeblichen Leserkommentare, ist doch mehr als auffällig dass sich angebliche Hundeliebhaber extrem primitiv und nivealos äussern und die angeblichen Hundehasser immer sachlich mit guten Schriftbild erscheinen, wer soll dies alles glauben?
Dient nur dazu um Hass zu verbreiten.

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  • von sascha
  • 16. November, 2013

Die Seite ist doch kompletter Fake,selbst die angeblichen Leserkommentare, ist doch mehr als auffällig dass sich angebliche Hundeliebhaber extrem primitiv und niveaulos äussern und die angeblichen Hundehasser immer sachlich mit guten Schriftbild erscheinen, wer soll dies alles glauben?
Dient nur dazu um Hass zu verbreiten.

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  • von venus
  • 04. April, 2014

@ Rolf S.
Mit oder ohne Hunde, bist du der typische deutsche Volkserzieher.
Ahnungslos, Tierfeind, Machthungrig.
Je mehr du schreibst desto deutlicher wird dein Lebens- und Menschenhass.
Heutzutage, jeder Mülltrennende Apotheker würde uns durch seine Kommentare viel mehr Freude und Lust am Leben vermitteln als du, der ein steriles Denken aufweist und durch den schnurrigen pseudowissenschaftlichen Vortrag, die Geduld der anderen bis zum äußerst strapaziert.
Hör doch endlich auf diesen lästigen Mist zu pinseln und mach was Nützliches für Tiere.
Venus

@ Schoppengerd: Ich fand Ihre Argumentation sehr gut.

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  • von Kicky
  • 15. August, 2014

@Rolf
Hallo und guten Tag lieber Rolf,
bevor ich weiter schreiben kann brauche ich erstmal eine Dosis Augentropfen, damit sich meine Sinnesorgane zum Wahrnehmen von Lichtreizen, lt. oculus, vom Lesen ihrer anstrengenden Texte erholen. Da haben Sie sich ja sehr viel Mühe gegeben ihr kognitiven Fähigkeiten darzustellen und zu zeigen, wie viele tolle Wörter Sie kennen. Man hat den Eindruch, das es hauptsächlich darum geht, als um den eigentlichen Inhalt .
Sie sollten allerdings noch etwas genauer sein. Da sie die Orthografiefehler anderer bemängeln ist es äußerst peinlich, wenn sie selbst welche machen.
Um zu verhindern, das Fehlinformationen verbreitet werden, muss ich sie leider in einem Punkt korrigieren. Sie erwähnten im Zusammenhang mit Qualzuchten schmerzhafte Gebrechen an Wirbelsäule und Beckengelenk. Da das Beckengelenk, auch Iliosakralgelenk oder Kreuz-Darmbein-Gelenk genannt, ein straffes, kaum bewegliches Gelenk ist welches lediglich die Verbindung von Wirbelsäule und Kreuzbein stellt, gehe ich davon aus, dass sie die Hüftgelenke und die häufig auftretende Hüftgelenksdysplasie meinten.
Was mir in ihren Kommentaren und in ihrer Einstellung fehlt ist das Gefühl. Ja, Sie äußern negative Gefühle, aber was ist denn mit Liebe und Verständnis für ihre Mitmenschen und alle anderen Geschöpfe? Wie kann man denn aus einigen schlechten Ereignissen oder Eigenschaften eine ganze Tierart verteufeln?
Ich weiß ja nicht, ob sie verheiratet sind, aber ihre Frau wird sicher auch mal auf die Toilette müssen und das Abwasser verschmutzen. Sicher produziert sie auch Müll oder kosten, weil sie hunger hat. Eventuell macht sie auch manchmal Geräusche, spricht oder schreit sogar. Und draußen wird sie sich ohne Leine aufhalten. Aber…., hassen sie sie dafür? Oder vielleicht sogar alle Frauen?
Oder bezieht sich ihre Ablehnung nur auf Tiere? Dann auch auf Vögel die zwitschern oder Grillen die zirpen, während Sie ihren Feierabend genießen wollen? Denn diese Tiere machen auch ihr Geschäft in die freie Natur. Es hat bestimmt schon mal ein Vogel auf ihre Terasse gekackt. Und sie wurden von einer Mücke gestochen. Und stellen Sie sich vor, Fische uns Wale scheißen in das Meer, in dem Sie schwimmen wollen. Hass! Vielleicht sollten sie über eine „gegenalletiere“ seite nachdenken.
Man sollte nicht vergessen, dass der Mensch es war, der sich den Hund ins Haus geholt hat. Wie sie schon sagten um zu arbeiten und jetzt lässt er ihn zum Sofasitzer verkommen. Wer istSchuld? Der Hund. Kühe werden übrigens meist auch nicht artgerecht gehalten. Außerdem verpesten sie mit ihrem Gepupse die Athmosphäre. Also lasst uns jetzt gegen Kühe sein. Ach neeee….die wollen wir ja noch essen.
Ich denke lieber an die ganzen schönen Dinge. Blindenhunde die Meschen helfen ein eigenständiges Leben zu führen, Therapiehunde die Senioren im Heim ein Lächeln auf das Gesicht zaubern und Gefährten, die Menschen begleiten die einsam sind. Weil sie von anderen -Menschen- abgelehnt werden.
Wenn die Hund ihrer Nachbarn das nächste Mal bellen, dann holen Sie sie doch zum Gassi gehen ab. Das ist gesund, senkt Blutdruck und Stresshormone. Und vielleicht haben sie auch das Glück, erfahren zu dürfen wie sich eine Beziehung und die Liebe zu einem Hund anfühlt.
Kicky
Ich entschuldige mich für eventuelle Orthografiefehler

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  • von Kicky
  • 15. August, 2014

Habe den Artikel jetzt August das erste Mal gelesen und musste das noch kommunizieren.

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schlechte Satire.
kann ruhig weg der Dreck.

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  • von Steffi
  • 23. Juli, 2015

Hallo, ich würde geren mal wissen, wieso die Seite an dem Interesse von Medien profitieren sollte? Ich habe dort keine Werbung wahrnehmen können und ohne diese bringt der höchste Traffic nichts….
Die Frage ist ernst gemeint, weil es mich interessiert. Ich hoffe auf eine ernsthafte Antwort.

Danke und Gruß
Steffi

PS: Ich glaube übrigens auch nicht ganz, dass die Seite so harmlos ist, wie so viele behaupten: wer sich mit solchen Inhalten, Bildern und Dastellungen beschäftigt, sie in dieser Weise verarbeitet, gefühlt so viel Hass verbreitet und augenscheinlich so wenig Empathie besitzt, ist meiner Meinung nach nicht ungefährlich und nicht unbedingt gesund. Vielleicht wird es auch nur zu sehr tollieriert, weil es um Tiere geht und nicht um Menschen?! Ich weiß es nicht, aber gibt es Portale oder Chats, die ich einsehen kann ohne mich anzumelden, in welchen sich Personen über z.B. Asylanten genauso auslassen? Wäre das dann auch zu tollerieren oder als Satire zu bezeichnen?

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  • von Katie
  • 19. Januar, 2016

Es fällt mir wirklich schwer, bei diesem Thema sachlich zu bleiben. Zugegeben quälen mich seit dem auffinden dieser Seite voller gewalttätigem, verleugnendem und zynischem Abschaum Rachegedanken, und Hass auf Menschen die in der Lage sind so zu denken. Wieder einmal muss ich mir aber leider eingestehen, dass ich selbst nicht besser wäre, würde ich meine Gedanken verbal oder ob Taten ausleben.
Trauen sich doch Schergen dieser Lebens – Ursachenverdreherischen „Hundehasser“ sogar auf dieser Plattform und nennen sich Rolf und desgleichen.
Es interessiert mich auch einen schei*dreck ob die sie fake oder Satire ist. Ist es ein fake ist es dennoch schwarzpulver welches in unschuldige geworfen wird und verunglimpft unschuldige. Ist es Satire hat es eindeutig die Humorgrenze überschritten.
Das Argument, Hunde seien ein egoistisch motivierter Zeitvertreib, gebe ich mal an die unzähligen „Familien“ weiter. Wie oft würde ich gerne deren Kindern gerne mal in die fette Fresse schlagen wenn es mir den Schlaf raubt mir seinem getrampel eine Wohnung über mir oder einem Hund das Leben aushaucht weil es dumme Menschen überzeugt der Hund wäre böse, wobei sich keiner darüber im klaren war wie sehr das kleine nervige Vieh das Tier überstrapaziert, durch hektische Bewegungen zum Spiel animiert oder mit seinen gewaltbetonten spielen (Kinder werfen auch gerne mit Steinen auf Tiere) dem Tier schmerzen zugefügt hat.

Jedes Argument dieser Seite entbehrt jeder Grundlage und jeder der versucht dies zu widerlegen hat noch nie gelernt über seinen eigenen eng gestrickten menschlichen Horizont zu blicken und zu checken dass andere vielleicht nicht die selbe Sprache sprechen und das Recht auf Unversehrtheit haben.

HASS.

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  • von Katie
  • 19. Januar, 2016

Diese Seite verleugnet einfach so Menschen die im Internet über ihr Leben mit ihren Tieren diskutieren und zieht diese in den Schmutz. Ich fand zB einen Foren Beitrag, der durchzitiert und an den Pranger gestellt wurde, und zwar auf eine unglaublich unsachliche und abwertende Art und Weise.

Und ja, getroffene Hunde bellen. Ich bin getroffen. Getroffen von so viel Kälte, Hass und Ahnungslosigkeit. Von so viel Unwillen die wahren Gründe für das Verhalten von Tieren zu erkennen. Die wahren Gründe, warum Menschen sich entscheiden mit einem Tier ihr Leben zu verbringen. Dreimal dürfen sie raten. Es sind Menschen wie Sie. Psychopathen, die in unserer Mitte existieren und ihre kriminelle Energie in einem ungestraften Rahmen ausleben können.

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  • von Marzea
  • 04. April, 2016

Das muss aufhören! !!

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  • von Chili con cani
  • 10. März, 2019

Jede Wette: Fast alle die sich hier gegen die Satireseite gegenhund.org beschweren, sind keine Veganer. Wenn diese Seite so schlimm sein soll, was ist dann mit der ganzen Fleischwerbung? Diese macht keine Satire gegen die private Schweinehaltung, nein. Sie fördert das Quälen und Töten von Schweinen! Merken Sie den Unterschied?

Ich finde die Hasskommentare gegen diese Seite von unreflektierten Hundeliebhabern sehr erheiternd, da es die Doppelmoral und Dummheit unserer Gesellschaft entlarvt. Einteilung in „Nutztiere“ und „Haustiere“. DAS ist pervers. Und es ist pervers ein „Haustier“ zu züchten, für dessen Lebenserhaltung die Massentierhaltung unterstützt wird, es handelts sich ja dummerweise um einen Fleischesser. Also liebe Mitbürger: Wenn euch das Tierwohl am Herzen liegt, reduziert euren Fleischkonsum oder werdet doch gleich Veganer und hört auf euch wegen sollchen Belanglosigkeiten, wie gegenhund aufzuregen!

P.S.: Danke an Rolf S. für seine Beiträge. Es ist schade, dass manche Leser diese nicht einmal zu verstehen scheinen und ihn auch noch persönlich angreifen.

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