Die Reaktionen nach der Abmahnung durch PETA Deutschland e.V.

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 15.04.2013 um 10:22 Uhr, 4 Kommentare

Es ist nun bereits ein paar Tage her, seitdem ich über die Abmahnung durch PETA Deutschland e.V. gebloggt habe. Ich muss gestehen, dass ich noch immer ziemlich erschlagen bin, denn mit dem vielen positiven Feedback, der großartigen Unterstützung und den zahlreichen E-Mails habe ich wirklich nicht gerechnet.

Zeitweise hatte ich wirklich das Gefühl mein Postfach würde explodieren, denn die Weiterleitungen und Hilfsangebote hörten gar nicht mehr auf. Erst jetzt wird mir richtig bewusst, wie groß der Rückhalt ist, den ich durch euch bekomme und dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.

Mittlerweile habe ich auch Rücksprache mit Dr. Carsten Brennecke der Kanzlei von Prof. Dr. Ralf Höcker in Köln und Dr. Martin Gerecke der Kanzlei Unverzagt von Have in Hamburg gehalten. Beide Rechtsanwälte sind bekannterweise ausgesprochene Experten in den Fachgebieten Medien-, IT- bzw. Presserecht und daher weiß ich mich hier mit meinen Fragen zur vorliegen Abmahnung auch in sehr guten Händen.

Nach eingehender Beratung bin ich derzeit überzeugt davon, dass weite Teile der durch PETA Deutschland e.V. erfolgten Abmahnung in einer rechtlichen Auseinandersetzung keinen Bestand hätten und vom zuständigen Gericht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit komplett zurückgewiesen würden.

Trotzdem habe ich mich entschieden, gegenüber PETA Deutschland e.V. die geforderte Unterlassungserklärung in einer modifizierten Form abzugeben und die abmahnfähigen Inhalte bzw. die entsprechenden Textpassagen der betreffenden Artikel aus diesem Blog unwiderruflich zu löschen.

Viele von euch hatten mir ja angeboten, dass sie mich in einem Verfahren gegen PETA Deutschland e.V. finanziell unterstützen würden und dafür bin ich euch wirklich sehr dankbar. Ich hoffe aber, dass dieser Fall nicht eintreten wird, denn selbst wenn es sehr gute Chancen gibt ein solches Verfahren zu gewinnen, habe ich andere Dinge zu tun, als mich in den nächsten Monaten mit einem Rechtsstreit zu beschäftigen.

Selbstverständlich hinterlässt die ganze Geschichte bei mir ein ziemlich ungutes Gefühl, denn sich selbst im Recht zu wissen, bedeutet ja in diesem Fall leider nicht, auch tatsächlich Recht zu bekommen. Aber ich denke, es ist die richtige Entscheidung, denn ein Verfahren gegen PETA Deutschland e.V. würde mich vermutlich sehr schnell weit mehr als 30.000 EUR kosten und dieses Geld ist mit Sicherheit in den Schutz unserer Hunde bzw. in den Ausbau von GiftköderRadar wesentlich besser investiert als in einen unnötigen Rechtsstreit.

Da wir glücklicherweise in einer aufgeklärten Demokratie leben und sich jeder Bürger in unserem Land selbst seine Meinung zum bestimmten Themen bilden darf und auch soll, möchte ich dieses Thema jetzt zumindest für mich mit einem Zitat von Rechtsanwalt Dr. Walter Scheuerl zu den Akten legen.

PETA ist eben keine Tierschutzorganisation, die Tieren in Not hilft, sondern eine selbsternannte Tierrechtsorganisation, die auf Medienarbeit setzt, um Millionenbeträge an Spenden einzuwerben.

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Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

4 Reaktionen

Permalink
  • von Othmar
  • 15. April, 2013

Einerseits Schade das es gekommen ist. Denn es ist genau das was PETA erhofft hat, diese Nazi aendlichen Einschuechterungs Methoden haben schon so machen ihrer Gegner Mundtod gemacht.

Das gute ist das dein orginal Bericht so wie viele andere einer Breiten Oeffentlichkeit bekanntgemacht wurden. Die Wahrheit ueber PeTA und deren verlogenheit hat sich in ganz Deutschland und Europa verbreited wie ein Lauffeuer.

Es ist die verbreitung der Wahrheit die in Amerika und vor allem hier in Canada dazu gefuerht hat das PeTA und aendliche Organizationen viel an Support in der Oeffentlichkeit verloren haben. Mittlerweile wurde ja auch bekannt das der FBI sowie die Homeland Security die Tierrechtsbewegung, daruter auch PeTA, als „domestic terrorist “ bezeichnen. Hoffen wir das dies der Anfang von Ende ist und es bald Gesetze in Amerika, wie sie in China bereits bestehen, geben wirt die diese Organisation und die Mitgliedschaft in solcher Verbieted.
Hier in Canada sind wir ja bald soweit das ein solches Gesetz gegen Terroristen Vereinigungen in Kraft tritt.

Ihnen wuensche ich viel Glueck und machen sie weiter so.

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  • von Simone
  • 15. April, 2013

Ich habe Deine Artikel zu diesem Thema in den letzten Wochen aufmerksam verfolgt und war, zu gegeben, zunächst eher skeptisch. Aber der letzte Artikel der mit einfachen Zahlen so drastisch bestechen konnte, das war wirklich klasse und sehr gut geschrieben. Das PETA dies durch diese Abmahnung noch adelt, dazu nochmals Respekt. Ganz offensichtlich hast Du da einen Nerv getroffen!
Warum muss eine so große Organisation mit einer Abmahnung reagieren? Wenn die Schlüsse aus den Zahlen falsch währen, dann wäre das ja sicher ganz einfach darzustellen. Da dies jedoch nicht geschehen ist….
Ich würde sagen das einfache Fazit muss lauten: NIEMALS UND UNTER KEINEN UMSTÄNDEN SPENDEN AN PETA!!!!!!!!!!!!
Vielen Dank für die Aufklärung, weiter so!

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