Das System PETA – Was passiert eigentlich mit meinen Spenden?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 08.04.2013 um 10:55 Uhr, 14 Kommentare

Das mein letzter Artikel zur Tierrechtsorganisation PETA zu einigen Kontroversen unter den Lesern führen würde war mir eigentlich von Anfang an klar, denn schließlich ist längst bekannt, dass viele PETA Anhänger weltweit das hauptsächlich durch Spenden finanzierte Image des Newkirk Imperiums auf Biegen und Brechen verteidigen und das die Anhänger von PETA in der Argumentation diesbezüglich auch nicht immer sachlich und objektiv bleiben, durfte ich dann auch sehr schnell am eigenen Leib erfahren.

Ups, da fehlt doch was!

Für die Inhalte dieses Artikels bin ich von PETA Deutschland e.V. am 11.04.2013 abgemahnt worden. Obwohl meine Anwälte und ich der Auffassung sind, dass weite Teile der erfolgten Abmahnung in einem Verfahren vom Gericht zurückgewiesen werden würden, habe ich mich entschlossen zur Vermeidung eines teureren Rechtsstreites die zuvor an dieser Stelle veröffentlichten Inhalte unwiderruflich zu löschen.

Weitere Informationen zur Abmahnung durch PETA Deutschland e.V. findet Ihr hier:

Weitere im Netz verfügbare Artikel zur Tierrechtsorganisation PETA findet Ihr hier:

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Über den Autor

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14 Reaktionen

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  • von Eike Beck
  • 08. April, 2013

Hallo – ich bin entsetzt und zugleich verwirrt – wenn dieser Bericht den Tatsachen entspricht würde es mir zeigen das der Enthusiasmus den man in eine Sache steckt irgendwann von Macht und Gier abgelöst wird und wirtschaftslichen Zwecken dient. Darf eine Organisation also niemals wirklich groß werden um dem zu entgehen oder sind wir alle so korrumpierbar. Ich würde diesen Bericht gerne bei Peta posten – bin nur Freund -wie bei vielen Tierschutzorganisationen- um zu sehen wie die Reaktionen darauf sind. Traurig bin ich sehr weil es langsam die letzten Pfeiler an das Gute zerstört . Ich hoffe nur das wenn es sich bewahrheitet sie die Kurve bekommen und es gerade biegen denn wieviele große Organisationen bleiben uns dann noch? -und je mehr sich die Tierschützer splitten desto weniger Kraft haben sie – was wiederum nicht im Sinne der Tiere sein kann.
Mfg.
Eike Beck

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@Elke Du fragst dich tatsächlich ob dieser Bericht den Tatsachen entspricht? Ok…manche Dinge sind schwer zu glauben, aber ich habe ja alle Quellen direkt verlinkt und du kannst somit alles selbst in den offiziellen Unterlagen und auf der PETA Website nachlesen. Ich habe hier lediglich die frei verfügbaren Informationen einmal etwas zusammengefasst.

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  • von bir todi
  • 08. April, 2013

jetzt im vergleich gesehen,wieviel getötet und wie wenig vermittelt wurden,liegt alles klar auf der hand..ich habe zwar kein geld gespendet aber aktionen für positiv befunden und geteilt.habt ihr denn auch info über gute tierorganisationen?4 paws?????

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  • von Dominik
  • 08. April, 2013

Warum eigentlichen informieren? Viel zu anstrengend, oder?
Hätte sich der Autor etwas informiert wäre ihm aufgefallen, dass PETA keine wirklichen Tierheime betreibt sondern dass aufgrund der No-Kill-Shelters alle Tiere, die nicht vermittelbar sind von den Tierheimen abgelehnt werden und dann bei PETA landen. Hier landen keine gesunden Tiere. Was ist so schwer daran das zu Begreifen? Ich bin übrigens keiner der sog. PETA-Fanboys aber ein bisschen Objektivität kann man doch wohl erwarten.

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Und die Welt ist eine Scheibe, richtig? Das sind die typischen Aussagen der PETA PR Abteilung. Glaubst du ernsthaft das 97% der abgegebenen Tiere todkrank oder unvermittelbar sind bzw. waren?

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  • von Reinhard Schmidt
  • 10. April, 2013

Peta ist für mich nur eine Geldsammelmaschine.Bei den Tieren kommt nichts an. Das Geld wird lieber in Verwaltung oder sinnlose Pr-Kampagnen . Verschleudert. Schlimm finde ich, dass immer noch Politiker (speziell von rot/ grün ) vor deren Karren spannen lassen. Leider machen diesen Quatsch auch noch Prominente aus der zweiten Reihe mit. Man ist dann wieder im Gespräch. Schönes Beispiel: Justin Bieber wird beim Zoll mit einem kleinen Affen erwischt. Dieser wird beschlagnahmt. Doch auf Plakaten macht dieses „Früchtchen“ Werbung für PeTA. Ist doch richtig glaubwürdig. Oder? Wer einen kritischen Bericht über PeTA schreibt muss immer damit rechnen, das anwaltlich versucht wird, diesen zu unterdrücken. Beispiel. Vor ein paar Jahren brachte der Focus einen sehr guten Bericht über PeTA, der musste auf Druck von PeTA Anwälten zurückgezogen werden. Wer allgemein die Presse verfolgt, wird feststellen, dass PeTA gegen alles klagt ob Angler, Jäger, Zoos,Circus usw. Hauptsache man steht in der Presse. Die meisten Prozesse werden zwar verloren (die Spender zahlen ja). PetA das sind extreme Tierrechtler und keine Tierchützer.
Im letzten Jahr wurde gerichtlich festgestellt: “ Der Münchner Circus Krone darf behaupten, dass Tierschützer der Organisation Peta auch nicht davor zurückschreckten, „auf Straftatbestände zurückzugreifen

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  • von heike.winkler
  • 10. April, 2013

vor einiger zeit im tv. gab es einen bericht über peta in spanien ,die dort gezielt straßenhunde einfangen u. sie zwangssterilisiert. im tv war dann auch richtig zu sehenwie man einer hündin die gebärmutter sammt 5 föten entfernte u. im eimer schmiß. denen trau ich alles zu. sie töten nicht nur kranke,gesunde tiere, sondern auch tiere die nicht einmal eine chance hatten geboren zu werden. die tierrechtler peta u. co sind gegen jeglicher art u. vorm von tierhaltung.für sie darf es keine circuse,zoo,s ,zoohandlungen,aquarien-meeresmusen,ozeaneum,privat oder geschäftlich gehaltene tiere in menschlicher obhut geben. sie manipulieren politiker,prommis,u. ahnungslose spender,um sie für ihre zweke u. pläne zu benutzen. man sagt nicht für um sonst ,, grün u. rot circus tot“.die politiker sollten sich mal darüber gedanken machen von welchen wählern sie abhängig sind um an die macht zu bleiben. sie beißen denen in dioe hand die sie füttert nemlich ,, der steuerzahler“…..wie z.b. ….circus,zoo,s zoohandlungen….u.s.w……

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  • von Alex
  • 11. April, 2013

Wieso kann ich den Artikel nicht teilen? Hätte ich gerne getan.

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  • von Alex
  • 11. April, 2013

Ich habe mir nun anders beholfen und einfach die URL geteilt. Ich hoffe, das war recht.
Natürlich werde ich auch den anderen Artikel teilen, der mit der Abmahnung und der Suche nach einem Juristen.

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  • von Ataura
  • 11. April, 2013

Naja, dass ist erst ein Mal mit allen grossen Tierschutzorganisationen so, dass viel Geld/Spenden für den Verwaltungsapparat draufgehen. Oder arbeiten bei Greenpeace, IFAW, WWF usw alle ehrenamtlich???
Und die grosse Frage ist, ob es für ein Tier schön ist teilweise Jahre im Tierheim zu sitzen und nicht vermittelbar zu sein. Und das ist auch hier in Deutschland so, da sitzen teilweise Hunde seit 10 Jahren…ob das wirklich schön ist wage ich zu bezweifeln…und es werden weiter Hunde aus dem Ausland hier hergebracht, um dann auch hier im Tierheim zu sitzen. Wenn ich die Wahl hätte, wäre ich lieber im Hundehimmel als im Hundeknast! Außerdem ist das auch Tierschutzwidrig, da den Hunden im Tierheim teilw nicht der Auslauf und die Pflege gewährt werden kann, wie gefordert.
Ich mag es nicht, wenn man so an Pranger gestellt wird und ich bin jetzt auch kein PETA-Fangirl, finde aber, dass durch deren Kampagnen mehr Aufmerksamkeit und Aufklärung erreicht wird und doch viele mal zum Umdenken anregt und deswegen finde ich PETA gut!
Es sollten schon Sachen hinterfragt werden, aber nicht so eine Hetzkampagne gestartet werden…warum das im Tierschutz immer so sein muss, frage ich mich schon seit Jahren.
Anstatt sich alle zusammen schliessen, dann würde auch was erreicht werden, nein, anstatt dessen ist jeder der bessere Tierschützer…ich dachte beim Tierschutz geht es um die Tiere…und denen ist durch sowas schon mal gar nicht geholfen…
Und es gibt immer zwei Seiten einer Geschichte…

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  • von Othmar
  • 12. April, 2013

Der FBI und die USA Homeland Security Police haben PeTA und Co offiziel als „domestic terrorists“ klassifiziert. Das Erklaert eigentlich alles ueber PeTA.

Haferbeck einer der hohen „Tiere“ bei PeTA Deutschalnd ist ja bestens bekannt als Author des Buches „Operation Tierbefreiung“. Dieses Buch ist eine Schritt fuer Schritt Anleitung von der Anwendung von Straftaten gegen Tierbesitzter und Terrorismus Taktiken.

Dazu kommt noch die Tatsache das PeTA active die Terroristen vereinigung ALF (Animal Liberation Front) Finanziell Unterstuetzt.

Das PeTA immer wider Versucht durch Anwalt abgefertigte Drohbriefe die Wahrheit zu Unterdruecken ist ebenfalls bekannt. Viele lassen sich davon leider Einschuechtern. Diejenigen die sich nicht Einschuechtern lassen werden schnell in Ruhe gelassen von PeTA, den diese Organization hat absolute kein Intresse daran das ihre dreckigen Geschaefte vor Gericht aufgewullt werden.

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  • von Kati
  • 06. September, 2013

Hallo.

Jetzt mal ganz ehrlich.
Wir leben in einer selbstsüchtigen, egoistischen und abgestumpften Gesellschaft. Jeder ist nur noch auf sein eigenes Wohl aus. Von schlechten Dingen wollen die Leute nichts hören.
Würde man 100 Leute fragen, ob sie sehen wollen, wie das Huhn, dass bei denen grad auf dem Teller liegt vorher gequält wurde, würden mit Sicherheit 99 Leute ablehnen.
Die meisten wollen davon nichts sehen, nichts lesen und nichts hören.
Man muss heutzutage radikal vorgehen, um das Gewissen der Leute wach zu rütteln.
Peta. Aktivisten scheuen nicht vor Straftaten und begehen Hausfriedensbruch?
Würde denn ein Zirkus, der die Tiere beim Trainieren grausam quält vorher einem Aktivisten Zutritt gewähren und das auch noch zu filmen? NEIN.

Als Kind war ich früher auch im Zirkus mit Tiervorstellungen.
Jetzt würde ich nie wieder in einen gehen.
Und mit meinem Kind auch nicht.
Wenn mich einer danach fragt warum, bin ich froh, dass es so heftige Videos gibt, die das Leid der Zirkustiere zeigen. Dieses Video wird dann von mir gezeigt. Mehr muss ich meine Einstellung dann auch nicht mehr kommentieren. Die Leute verstehen.

Die meisten schrecklichen Dinge werden „undercover“ gefilmt.
Das macht aber nicht nur Peta so. Viele TV- Sender, Journalisten gehen doch auch manchmal einen Schritt zu weit, um etwas ans Tageslicht zu befördern, was auf legalem Wege nicht ans Licht kommen würde.
Nicht, dass ich Illegales jetzt hier befürworte.
Aber man soll bitte nicht so scheinheilig tun, als wenn hier nur Peta in Ihrem Tun sehr provokant vorgehen würde.
Provokation ist gut! Provokation regt zum Denken an!

Wenn ich ein Bild sehe, in dem ein Promi einen gehäuteten Fuchs (unecht) in der Hand hält (als Werbung für Peta), so werde ich bis an mein Lebensende dieses furchtbare Bild nicht mehr aus meinem Kopf bekommen und ich werde GANZ BESTIMMT NIEMALS einen Pelz kaufen. Schon allein, weil mich das Bild so angewidert und geprägt hat.
Und wenn Peta auf viel Medienrummel setzt, dann ist das gut.

Ich finde es auch nicht gut, wenn Tiere einfach so getötet werden, z.B. weil man sie nicht in Tierheime steckt usw.
Aber mal ehrlich, wie hier schon in einem anderen Beitrag gesagt wurde: Ich will lieber sterben als lebenslänglich in einen engen kleinen Gitterknast gepfercht zu werden.
In soooo vielen Ländern können die Tierheime kaum überleben, weil es so viele Hunde und Katzen gibt, die versorgt werden müssen. Und man hat kaum finanzielle Möglichkeiten um alle zu versorgen, wie sie es verdienen würden.
Das ist eine Gradwanderung hier Aussagen zu treffen und zu sagen, was richtig oder falsch ist.
Aber derjenige, der die geistreiche Idee hat, wie man ALLE obdachlosen Tiere gut und für die Tiere glücklich unterbringen kann, genügend finanzielle Mittel auftreiben und am besten noch die Welt retten kann, soll sich doch bitte mal hier vorstellen.
Diese Person würde ich gerne kennenlernen.

Zum Thema Peta unterstützt Mc’Doof.
Der erzielte „Erfolg“ von einer Briefmarke mehr Platz für jedes Huhn ist …. bleibt von mir unkommentiert.
Aber man muss sich nicht selbst belügen.
Wir werden NIE eine Welt voller Veganer sein.
Und wenn ein Promi Peta unterstützt und Fleisch isst. Na und? Dann ist das so!
Man kann nicht aus jedem Fleischliebhaber einen Veganer machen!!!!
Aber ist es nicht zumindest auch ein Erfolg, wenn zumindest die Fleischliebhaber sich dafür einsetzen würden, dass die Tiere artgerecht gehalten und auf „verantwortungsbewusste“ Weise geschlachtet werden?
JA, auch das ist schon ein Erfolgt.
Es gibt hierbei kein entweder oder. Es ist toll so viele Menschen wie möglich zu Veganern werden zu lassen. Die, bei denen es nicht klappt, wäre es toll, sie zumindest empfänglicher zu machen für das Leid der Tiere eine nicht artgerechten Haltung.

Also immer schön den Ball flach halten bevor man auf andere schießt.

Grüße
Kati

[…] Quelle: giftkoeder-radar.com […]

[…] Tierschutzorganisation PETA befand, Menschen sollten nicht auf Tiere […]

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