Autoreisen mit den Hund – darauf ist zu achten

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 05.04.2013 um 14:35 Uhr, 0 Kommentare

Wenn man eine Autoreise mit dem geliebten Vierbeiner plant, sollte man schon frühzeitig bedenken, welche Vorbereitungen zu treffen sind, um eine sichere und angenehme Fahrt für Mensch und Tier zu gewährleisten. Um die Vorbereitung zu erleichtern, helfen auch Reise-Apps für Smartphones. Denn je nach Land gibt es auch unterschiedliche Anforderungen, die an den Vierbeiner gestellt werden.

So sind Informationen über Maulkorbpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Einreisebestimmungen für Hunde aber auch Tipps für die Reise abrufbar. Besonders sinnvoll sind Apps für Handys mit Internetflatrate. So ein Handyvertrag kann auf solchen Seiten abgeschlossen werden. Damit auch ohne App die Reise mit dem Auto beschwerdefrei für Mensch und Tier verläuft, sind die folgenden Ratschläge zu befolgen.

Gesetz bezüglich Ladungssicherung

Es gibt verschiedene Sicherungsvarianten. Die Kosten hierfür variieren stark je nach Modell, Größe und Qualität. Man sollte auch bedenken, dass man laut § 23 StVO sogar als Fahrzeugführer verpflichtet ist, Tiere, Gepäck, etc. im Auto so zu sichern, dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges durch die Ladung oder die Besetzung nicht leidet. Bei einer Kontrolle droht diesbezüglich auch ein Bußgeld bezüglich falscher Ladungssicherung.

Trenngitter, Netz, Gurt oder …

Je nach Autotyp kann ein Trenngitter oder Netz entweder zwischen Kofferraum und Rücksitzbank oder auch zwischen vorderer und hinterer Sitzreihe angebracht werden. Bei einer Unterbringung des Tieres im Kofferraum kann dieser gegebenenfalls nochmals mittig mit einem Trenngitter abgetrennt werden, falls die Größe des Tieres sowie des Kofferraumes, dies zulassen.

Bei einem Sicherheitsgurt für den Hund empfiehlt es sich darauf zu achten, dass der Gurt eine doppelte Gurtführung hat, die entweder direkt am Sicherheitsgurt des Fahrzeuges oder auch optional an einer der vorhandenen ISOFIX-Befestigungen angebracht werden kann.

Bei allen drei Varianten ist es aber empfehlenswert, eine Autoschondecke anzubringen, um die Innenausstattung eines Autos nicht zu verschmutzen. Diese schützt vor Nässe und Schmutz und ist abwischbar. Somit kann auch eine kleine Panne des Lieblings schnell beseitigt werden. Bei Verwendung eines Gurtes sollte man hierbei auch auf die Aussparung für die Sicherheitsgurte achten.

Eine Sicherung des Tieres ist auch mit einer Transportbox zu erreichen. Hier entfällt zwar eine Schutzdecke, allerdings benötigt man hierzu gegebenenfalls zusätzlich ein Trenngitter, je nach Größe des Hundes, da ansonsten kein ausreichender Schutz gegeben ist.

Für kleinere Hunde bis ca. 9 kg gibt es auch die Möglichkeit eines Tiersicherheitssitzes. In der Befestigung ähnelt dieser dem Hunde-Sicherheitsgurt. Die Gurtführung ist hier aber sehr kurz, so dass die Bewegungsfreiheit des Hundes zu seiner Sicherheit sehr eingeschränkt ist, was viele Tiere nicht sofort mögen.

Weitere Utensilien für die Fahrt und wichtige Tipps

Vor Reiseantritt sollte das Tier nicht unbedingt gefüttert werden, denn dies vertragen einige Tiere nicht. Allerdings sollte man vorher auf jeden Fall Gassi gehen und mit dem Tier spielen, damit es sich austoben kann und somit während der Fahrt eher müde ist, als überdreht. Dies empfiehlt sich vor allem bei langen Fahrten.

Bei Fahrten im Hochsommer ist es empfehlenswert, die Reise schon am Vorabend oder am frühen Morgen anzutreten oder bei einer langen Reisestrecke eine Zwischenübernachtung einzuplanen. Außerdem ist bei Reisen mit dem Hund die Landstraße der Autobahn vorziehen, da man dort eine bessere Möglichkeit hat eine Pause zu machen und auch nicht im Stau steht. Auch kann man dort den Hund in das Lokal mitnehmen, was auf Autobahnraststätten oft nicht möglich ist.

Während der Fahrt sollte darauf geachtet werden, die Klimaanlage nicht zu kühl einzustellen und auch auf Zugluft von Fenstern zu achten. Regelmäßige Gassi-Pausen etwa alle 2 Stunden sind Pflicht. Bei Pausen den Hund nie ohne Leine Gassi führen und ihm vor Weiterfahrt etwas Wasser anbieten.

„Ist das Tier gesund, freut sich der Mensch!“ in diesem Slogan steckt viel Wahrheit und trifft wohl auch hier zu. Denn geht es dem Tier bei der Autofahrt gut, ist auch der Tierhalter stressfreier und genießt eine entspannte Fahrt, auch wenn dies für beide wohl eine Ausnahmesituation darstellt, die es zu bewältigen gilt, um am Ziel gemeinsam viel Freude zu haben.

Über den Autor

Sascha Schoppengerd gehört zu den zwei Gründern von GiftköderRadar und er kümmert sich bei uns um das Marketing und die Weiterentwicklung der Apps. Bei Fragen erreicht Ihr Sascha auf Twitter, Facebook, Xing und Google+.

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